Tag 2200 – Lange her.

Neue Etüde, musste googeln was das x da heißen soll.

x???

Das x ist ein zusätzliches Kreuz wo schon ein Kreuz ist, also ein Doppel-kreuz. Es mangelt nicht an Kreuzen.

Geh du alter Esel hole. Uff.

Die x sind also alle Fisis-e, auch genannt G. Warum nicht einfach als G notieren? Aber egal, haben wir wieder was wieder gelernt (ich bin sicher, dass ich das schon mal wusste, man macht keine 15 Punkte in Musik schriftlich im Abi, wenn man sowas nicht weiß).

Generell H-Dur, sowas machen auch nur Leute, die Geigenschüler*Innen quälen wollen. Das muss ich mit nem Stimmgerät üben, weil ich kaum hören kann, ob ich sauber spiele (meine Geige hat bei vielen der Töne nur wenige oder gar keine Obertöne, oder wenigstens keine, die ich imstande bin, zu hören). Pfffft, Ais. Geh weg.

Wenigstens lenkt H-Dur davon ab, das ich heute Nachricht bekommen habe, dass der Chipsmann 1. noch lebt und 2. schon wieder Dinge tut, von denen ich naiv gehofft hatte, dass er sie nie wieder täte. Kriege ich direkt wieder Puls, wenn ich daran denke. Das einzig gute: er tut seine Chipsmann-Dinge an einem sehr weit entfernten und abgelegenen Ort. Möge er da für immer wegen flüssigem Durchfall festsitzen. Ohne Internet.

6 Gedanken zu “Tag 2200 – Lange her.

  1. Mich wüerde jetzt sehr interessieren, warum H-Dur schwieriger ist als andere Tonarten. Wobei ich dazusagen sollte, dass ich ja ein bundiertes viersaitiges Instrument spiele und meine naive Vorstellung, dass H-Dur ja das selbe Griffmuster ist wie C-Dur, nur einen Bund tiefer vielleicht daher kommt?

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    • Ja, die Bünde sind hier wohl das ganze Geheimnis 😅. Bei H-Dur hat man kein G, D und A mehr, das heißt, 3 von 4 leeren Seiten (und all die Obertöne) fallen weg. Die Obertöne helfen beim sauber spielen, weil man ja eben keine Bünde hat – da wo es „voll klingt“ (schwer zu beschreiben) ist es richtig. Ein Tacken, halber Millimeter vielleicht, daneben ist schon unsauber. Ich bin da ziemlich im Blindflug unterwegs, von der Intonation her und merke meist erst beim e dann wieder, dass ich unbemerkt immer weiter abgedriftet bin.
      Fieser wäre nur noch Fis-Dur, Ges-Dur (selbe Problematik, nur mit b‘s) und die dazugehörigen Molltonarten. Da hat man dann gar keine leeren Saiten mehr, die mit klingen können (selbst wenn man sie nicht benutzt).
      Auf der Geige am leichtesten zu spielen ist D-Dur, am leichtesten die Sauberkeit zu hören ist C-Dur (aber da hat man direkt drei Griffarten allein in der 1. Lage).

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  2. Friederike schreibt:

    Warum f mit Doppelkreuz und nicht gleich g? Das habe ich bei Chor-Noten auch schon mal gefragt – Antwort: „Das würde nicht in die übrige Notation passen“ Aha, äääh …
    Für mich generell ein Beispiel, dass Notenschrift leider oft wenig intuitiv und anwender*innen-freundlich ist.

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