War heute das vermutlich letzte mal vor meinem Urlaub im Büro. Seltsam. Habe die Lieblingskollegin gezwungen, mit mir Eis zu essen. Das war schön. (Drehe ansonsten weiter am Rad wegen Korea, aber was soll man machen, es wird ja so oder so passieren und dann irgendwie laufen.)
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Michel ging es heute schon viel besser, er hatte sich ja gestern auch sehr gründlich entladen. Auch das sehr ähnlich wie bei mir.
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Pippi hat am Samstag noch einen Tanzauftritt. Heute war Generalprobe dafür und – die sind ja schon sehr niedlich, diese Kleinen. Der Trainerin gebührt allerdings aller Respekt der Welt, so eine Horde kleiner Mädchen im Blick haben, ist echt nicht ohne und wäre absolut nichts für mich. Pippi freut sich sehr auf die Aufführung und hat mir vor und nach der Probe diverse Knöpfe an die Backe gelabert und dazwischen gesungen.
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Herr Rabe fährt (naja, fliegt) morgen mit seiner Arbeit auf die Färöer-Inseln. Der freut sich darauf auch. Außerdem hat er gestern den zweiten Platz beim Mario Cart-Tournier gewonnen, während ich bei der Arbeit so Sachen bespreche wie „Anträge richtig ablehnen“ und „Was ist eine sinnvolle Bußgeldhöhe“. Mir scheint, einer von uns hat den lustigeren Job.
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Es ist so warm. Ich meckere nicht darüber, aber ich meckere darüber, dass es auch so furchtbar trocken ist und ein paar Pflanzen und der Rasen schon leichte Ermüdungserscheinungen zeigen. Klimawandel, so schön.
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Der Geigenlehrer hat mir ein neues Stück gegeben. Jetzt übe ich das Presto aus der 1. Violinsonate von Bach, das ist gleichzeitig überraschend leicht (man bricht sich dabei gar nicht die Finger, faszinierend) und erwartet schwer (2 Seiten in gleichmäßigen, schnellen Sechzehnteln rauf und runter dudeln und es wie Musik klingen lassen ist nichts für Feiglinge). Es geht einfach immer noch ein bisschen weiter, noch mal 8 Takte, nochmal 4, und nochmal acht und dann, etwas überraschend in dem ganzen Fluss, zwei Schlussakkorde. Ta-Taaaa!