Tag 1613 – #12von12 im Januar ’20.

Endlich mal wieder 12von12 mitgemacht (was das ist und viele andere solche finden Sie bei Caro von Draußen nur Kännchen). Kurzzusammenfassung: unspektakuläres Wochenende. War tatsächlich auch mal schön.

Erstmal sind wir sehr gemütlich in den Tag gestartet. Die Kinder stehen zwar spätestens um halb neun auf, können sich dann aber gut alleine beschäftigen und machen nur selten echt großen Scheiß.

Frühstück! #1von12 von #12von12

Sonntägliche Vitamin-D-Dosis und viel Wasser, immer. #2von12 von #12von12

Mauszeit. #3von12 von #12von12

Nach der Maus machten Herr Rabe und die Kinder einen Spaziergang (und legten sich, wegen Eis, jeder mindestens ein Mal hin). Ich puzzelte ein bisschen herum,

Man sollte keine 400 Kronen für Kinderhandschuhe ausgeben. #4von12 von #12von12

… ärgerte mich über teure Kinderdraußenkleidung, die nach 2 Monaten Benutzung ihren Geist aufgibt, reinigte einen Schminkpinsel nochmal,

2. Versuch, den Pinsel sauber zu kriegen. #5von12 von #12von12

… den ich gestern schon mit den anderen Pinseln zusammen gewaschen hatte, aber in dem immer noch Schminkklümpchen hingen (merke: 1 Woche Reinigungsintervall ist vielleicht übertrieben, aber ein paar Monate sind VIEL ZU LANG!), setzte einen Zitronenkuchen an

Wie ich Sachen für Instagram arrangieren würde vs. wie es tatsächlich aussieht. #6von12 von #12von12 #fürmehrrealitätaufinstagram

und machte dann Sport.

Das war, äh, echt Zeit. #7von12 von #12von12

Ich bin leider grad nicht so furchtbar fit.

Nach einer Dusche dann der Kuchen, der wirklich lecker ist, aber leider total in sich zusammengesackt ist, nachdem der Guss drauf war.

Hab schon hübschere Kuchen gebacken, aber lecker ist er. #8von12 von #12von12

Danach war es schon wieder Zeit, Abendessen zu machen (irgendwie nur gegessen heute), was aber ein wenig dauerte und da die Kinder Videospiele spielen wollten, wir aber nicht wollten, dass sie nur rumsitzen, spielten sie Just Dance.

Zeit bis zum Abendessen überbrücken. #9von12 von #12von12

Es gab Lachs aus dem Ofen und Kartoffelgratin, beides sehr lecker aber die Kinder aßen wie immer eigentlich nur den Fisch.

Was davon essen wohl die Kinder? Richtig. Den Fisch. #10von12 von #12von12

Nach dem Essen ging es für die Kinder ins Bett, das verlief nahezu ohne Gemecker und relativ geschmeidig. Danach war es Zeit für unser…

Wöchentliches Stand-up-Meeting zur Wochen- und Einkaufsplanung. #11von12 von #12von12

Es stellte sich heraus, dass wir nicht so viel einkaufen müssen, dass sich das Bestellen lohnt, also machen wir nur den Einkaufszettel fertig, aber keine Bestellung.

Küche aufräumen und Brotdosen machen:

Vorbereitung ist alles. #12von12 von #12von12

Und dann ist das Wochenende auch schon wieder rum.

Tag 1497 – Nachgereicht: #12von12 im September ’19.

Mal sehen, wie weit ich komme. Ich bin nicht so ganz ausgelastet heute, ich hatte nämlich erstens gestern Abend und dann noch heute morgen die Schmerztablette vergessen und deshalb Schulter-/Nacken-/Allesschmerzen dass ich kurz davor war, meinen Arm abzunagen, und zweitens hatte Michel nach dem Hort heute direkt Besuch bis zur Bettzeit, dann war Bettbringen und dann habe ich mit meiner Mutter telefoniert, bis es zu spät war für Sport. Andererseits – jetzt bin ich halt wach, weil unausgelastet.

Aber dann kann ich ja wenigstens endlich die 12von12-Bilder hochladen. Oder damit anfangen und halt mal schauen, wie weit ich komme. [Update: geschafft! Hurra!]

12von12 ist, wie immer, am 16. Ach nee, am 12., da macht man 12 Bilder und Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Bildersammlungen.

Das erste Bild von Donnerstag ist, wie die Kinder im Schlaf miteinander kuscheln. Es ist das schönste Bild, das ich vom ganzen Tag, ach, vom ganzen Monat hab, aber wenn man Bilder von schlafenden Kindern im Internet zeigt, verfolgen einen Datenschutzmuttis auf ewig mit Fackeln und Mistgabeln, das kann niemand wollen.

Morgens, halb sieben, im Hause Rabe. #1von12 von #12von12

Ich rödle und rödle und rödle und habe die Kinder und mich tatsächlich um 07:16 aus dem Haus und Michel bei den Nachbarn abgeladen, Pippi um 07:22 im Kindergarten und renne selbst um 07:28 zum Zug. Uff.

Zwei vor halb acht, das kleine Kind ist im Kindergarten abgeliefert, das große Kind fährt mit den Nachbarn zur Schule. Erste Male für mich: ein grüner Zug! #2von12 von #12von12

Der Morgen war fünf Minuten zu kurz. Die Augen müssen noch fertig geschminkt werden. Ja, ich bin so eine, die sich im Zug schminkt. #3von12 von #12von12

Das geht erstaunlich super. Normalerweise mache ich das auf dem Zugklo – das ist morgens auch noch sehr sauber.

(Ich schminke mich nicht täglich im Zug. Aber wenn die Zeit knapp ist, dann schon.)

Fertig! 🤡 #4von12 von #12von12

Der Zug ist auch trödelig, aber um zwanzig nach acht bin ich am Werk Room.

Guten Morgen, Werk. #5von12 von #12von12

Dann ist Arbeit, Arbeit. Keine richtigen Meetings stehen an, dafür aber „Drop-in“ bei unseren Tekna-Vertretern. Tekna ist super. Anbefales!

So eine Art #wazifubo: ich warte darauf, dass mir (hoffentlich) erklärt wird, wie die Gehaltsverhandlungen meiner Berufsgenossenschaft/-vereinigung? Tekna halt, mit dem Staat funktionieren. #6von12 von #12von12

Danach bin ich tatsächlich ein gutes Stück schlauer. Aber das jetzt hier zu erklären, wäre zu kompliziert.

Dann weiter Arbeit, Arbeit. Ich bin immer noch für die Kinder allein zuständig und muss um kurz nach drei wieder gehen

Wenn man dem Kind versprochen hat, Bulle mitzubringen, „wie Papa“, dann macht man das. Völlig uneigennützig natürlich. *hust* #7von12 von #12von12

Michel hat sich das gewünscht, das hat sich donnerstags bei uns so eingebürgert, zum Musikschultag.

Aber erst mal die Kinder abholen.

„MAMAAAAAA! L. HAT MIR DIE HAARE GESCHNITTEN!“ Und die Erzieherin überreichte mir diese Tüte. Jetzt zeigt das kleine Kind sämtlichen Menschen, die ihr begegnen, diese Tüte. Ich kann nicht mehr 😂 #8von12 von #12von12

Deutlich mehr Haare hat sie tatsächlich nicht gelassen. Ein Schnurpsel fehlt am Hinterkopf, einer am Pony. Was schlimmer ist: in ihren Haaren klebt auch irgendeine blaue Farbe und irgendwas ekliges, schmieriges. Dass sie allen die wilde Geschichte erzählt, dass L. ihre Haare geschnitten hat, ist aber sehr niedlich. Des weiteren muss ich einen winzigen Kotzefleck „bewundern“, wo sich eine andere L. übergeben hat. Es waren Finger im Hals involviert und KEINE Viren. Wurde mir zugesichert.

Musikschule verläuft ereignislos. Pippi und ich warten im Vorraum. Meine Batterie leert sich, in alter Handytradition, binnen dieser Stunde von 40 auf 5%. Jetzt noch kochen erscheint mir so verlockend wie Kotzeflecken anschauen.

Gibt so Tage, da gibt‘s zum Glück die Kühltheke, die Abendessen vom Lieblingsapotheker bereit hält. #9von12 von #12von12

Nach der Pizza müssen beide Kinder grundgereinigt werden. Pippi hat Ekelzeug im Haar und Michel Dreckränder an den Füßen und zu lange Fingernägel. So will ich die nicht bei der Babysitterfamilie übernachten lassen.

Morgen übernachten die Kinder bei der Babysitterfamilie. Der Große hat seine Köfferchen ganz akkurat selbst gepackt. Die Kleine musste dringend noch baden und ich hoffe jetzt, dass ich nichts vergessen habe. #10von12 von #12von12

Die Kinder sind im Bett, Herr Rabe immer noch unterwegs. Ich habe das Frühstück und Brotdosen vorbereitet.

Wenigstens sind die Brotdosen heute schnell gemacht. #Supermutter #Bentodings #11von12 von #12von12

Und dann ist es auch Zeit für mich, ins Bett zu gehen, wo ich dann nicht schlafen kann, aber Tjanun. Herr Rabe kommt gegen eins, da schlafe ich dann tatsächlich schon.

Fünf Minuten Sit-ups und moderates Schulter-Nacken-Training noch. Dann ist der Tag rum. #12von12 von #12von12

(Ich muss mich wieder von dem Druck der elektronischen Fußfessel lossagen. Das nimmt seltsame Züge an.)

Tag 1464 – #12von12 (nachgereicht).

Also, heute ist der 14., vorgestern war der 12. und da ich abends immer schrecklich müde bin, hat es dieses Mal 2 Tage gedauert, das zu verbloggen. Mein fester Plan ist, heute um neun im Bett zu liegen, um das mal ein bisschen aufzuholen. Zwei Tage in Folge Kopfschmerzen ist nämlich auch nur so mittel.

Wie auch immer – am 12. machen wir schön alle 12 Fotos von unserem (All-)Tag und all diese Sammlungen werden dann bei Caro von Draußen nur Kännchen gesammelt.

Auf dem Weg zur Arbeit, im Bus, weil die T-Bane noch die ganze Woche gesperrt ist. Ich womanspreade hart, nachdem ein Typ Anstalten machte, sich im höchstens 1/4 vollen Bus direkt neben mich zu setzen. Hat funktioniert. #1von12 von #12von12

(Nein, ich weiß nicht, was mit den Leuten los ist. Heute würde ich auch schon wieder im Zug angestarrt. Ich habe nachgeguckt: ich habe keinen riesigen Pickel oder ne zweite Nase auf der Stirn oder so!)

Im letzten halben Jahr habe ich gelernt, dass ich Homeoffice und freie Tage (A wie Abspazieren) besser planen muss, sonst werden die nämlich mit Meetings vollgepackt. #2von12 von #12von12 #fristeneinhalten #niemandwirdkrank

Arbeit, Arbeit. Lessons learned aus dem ersten halben Jobjahr: freie Tage im Kalender ziehen Termine magisch an. Ich brauche aber auch ein paar Stunden Schreibzeit am Stück, um Reports zu schreiben. Also schon mal alles im Kalender geblockt.

Diese Taste macht mich fertig 😤. #3von12 von #12von12

(Meine Tastatur ist eigentlich recht sauber, die sieht nur so fusselig aus.)

Erschrecktes Fahrstuhlselfie, weil es grad Pling machte und eine Sekunde später die Tür aufging. #4von12 von #12von12

Ich war dran mit Kinder abholen. Michel war auf einem Ausflug gewesen und hat jetzt in seinem Rucksack einen Ziplock-Beutel mit einem kompletten Set Wechselwäsche – zusätzlich zu den 2 Sets die eh im Sporthort im Schrank liegen. (Er hat ne Hose an, aber halt ne sehr kurze Shorts…)

Das große Kind wurde ordentlich nass im Hort und Socken waren angeblich auch keine mehr bei den Wechselsachen, da kann man ja gleich barfuß laufen. (Naja, bei 19 Grad kann man das schon noch.) #5von12 von #12von12

Hoffen wir mal, dass die Fußbodenheizung die Schuhe und den Rucksack bis morgen wieder trocken kriegt. #6von12 von #12von12

Business hört bei mir gern an der Türschwelle auf. #7von12 von #12von12 #Schlafibukse

Es gibt so Tage, da ist für mich das Beste an super engen Jeans der Moment, wenn ich sie ausziehen kann.

Mit Bärenhunger nach Hause kommen, Radieschen in Größe für Bären im Kühlschrank haben. #8von12 von #12von12

Der Mann sagt, ich soll seinen liebevoll dekorierten Teller fotografieren. Äh, tja, ok? #9von12 von #12von12

Für’s Protokoll: Michel hat Fischstäbchen und Kartoffelbrei gegessen, aber beides nur wenig. Pippi hat Fischstäbchen gegessen. Ich habe Bratkartoffeln, Fischstäbchen und Salat gegessen und Herr Rabe hat seinen Teller auch leer gegessen und sogar noch mal nachgenommen.

Nunja, es ist ja das Fußende vom Bett, ne? #10von12 von #12von12

Kinder ins Bett bringen ist leider wieder zum Abgewöhnen. Pippi hält sich mit Macht wach und als ich, wie abgesprochen und angekündigt nach zehn Minuten kuscheln gehen will, sagt sie: „Wenn du jetzt gehst, dann weine ich!“. Und das macht sie dann auch. Ausdauernd. Mir platzt recht schnell die Hutschnur und ich gebe auf und gehe Sport machen.

Von nix kommt* nix und geht** auch nix. #Seufz #11von12 von #12von12

*Muskeln

**allgemeine Schlabbrigkeit

Sport ist gut und gesund für meine Schulter und ich seh halt schon auch lieber straff und muskulös aus als nicht. Aber der Schweinehund…!

Zu platt für alles jetzt. #12von12 #Ächz

Tage eben zu lang.

Sicher nur eine Sache der Gewöhnung.

Tag 1433 – #12von12 nachgereicht.

Wie versprochen vom Auto aus endlich verbloggt.

Was #12von12 ist und viele weitere (viel pünktlichere) Beiträge gibt es wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Unser Tag fing entspannt an. Nach vier Tagen Ferienspielen für Michel schliefen wir aus, also Pippi bis… halb sieben. Uff. Die Kinder guckten dann aber ein bisschen allein Mausclips in der App und ich konnte in Ruhe meinen Kaffee im Bett trinken. Irgendwann fiel mir dann auch mal auf, dass der 12. ist, deshalb ist das 1. Bild erst vom späten Vormittag.

Hier wird sich drüber beschwert, dass es ungerecht sei, dass der große Bruder Socken anhat. #1von12 von #12von12

Jaja, Pippi hat es schwer. Da wir Besuch erwarten (Michels Freund B.) hab ich aber wenig Geduld für das Theater. Ich muss nämlich noch duschen und mich anziehen.

Während unten das Auto mit dem Spielbesuch vorfährt, mache ich noch das Beweisfoto, dass ich immerhin fristgerecht bekleidet bin (geduscht bin ich auch, aber das sieht man ja dem Foto nicht an). #2von12 von #12von12

Spoiler: schminken schaffe ich heute dann nicht mehr. Unter anderem, weil mich Pippi sofort aus dem Haus zieht. Sie will Fahrrad fahren. Auf dem blauen Fahrrad. Ich erinnere mich an Patile und hachze ein bisschen.

… und direkt erstmal dem kleinen Kind Radfahren (mit Pedalen!) beibringen. Weiter keine Socken. Dafür neoprengefütterte Gummistiefel, falls der Winter einbricht. #3von12 von #12von12

Und so laufe ich mit Pippi die Straße rauf und runter. Erst versteht sie nicht, dass sie eine gewisse Geschwindigkeit braucht, um nicht umzufallen, dann kann es ihr nicht schnell genug gehen, am „weniger lenken!“ arbeiten wir noch, aber es geht erstaunlich gut. Ich vertrete weiter überzeugt das Konzept Laufrad und dann gar nicht erst mit Stützrädern anfangen. (Auch weil die Mutter von B. 10 Minuten zuvor noch erzählte, dass sie bei ihm die Stützräder erst mit sechseinhalb abmachen konnten. Ich sehe auch oft Kinder, die in der Praxis dann ewig auf drei Rädern fahren, stark zu einer Seite hängend. So lernt man das Balance halten beim Fahrrad fahren halt sicher nicht.)

Die Meute versorgt sich mit Erlaubnis. Sind ja Ferien. Yolo. #4von12 von #12von12

Die Kinder spielen dann aber irgendwann doch alle (!) recht friedlich miteinander und ich halte die Stimmung mit gelegentlichen Eisgaben oben. Michel will, dass wir seinen neuen Kindersitz auspacken, weil er den Karton zum Spielen haben will.

In einem anderen Universum (also außerhalb meiner Twitterbubble) ist #pinkorblue gar kein Schimpfwort sondern ein Werbeslogan. #5von12 von #12von12

Pippi möchte im Planschbecken baden, also lasse ich es ein. Die Jungs stehen sofort mit hochgekrempelten Hosen auch drin, also suche ich Badehosen für alle und überlasse die Kinder dann größtenteils sich und dem Gartenschlauch, während ich telefoniere. Ich habe wunderbare Kindheitserinnerungen an Herumspringen im Rasensprenger, Planschbecken und Wasserrutschen, die eigentlich nur eine nasse Plastikplane waren, auf die man sich mit Schwung draufwarf. Es sind 27 Grad im Schatten. Solange ich kann, möchte ich meinen Kindern solcherlei Quatsch in den Sommerferien ermöglichen. Lediglich als Michel mit dem Wasserschlauch gezielt ein Loch in den Rasen strahlt, schreite ich ein. Ansonsten höre ich dem Gequietsche der Kinder zu und genieße die Sommerferien aus Elternperspektive.

Während ich telefonierte, verwandelte sich der Karton irgendwie in Pappmaché. #6von12 von #12von12

Nun ja. Der Pappkarton war halt auch in die Wasserschlacht integriert worden. Hier schon das Bild, nachdem ich die Kinder angewiesen hatte, die Matsche einzusammeln, bevor sie auf der Terrasse festtrocknet.

Dann eine ganze Weile keine Bilder. Ohne Bild: wie die Kinder ihr Spiel auf den Stellplatz neben dem Carport verlagern und den Pappmatsch gegen Blumenerde. Wie ich das entdecke und wirklich ärgerlich werde. Wie drei sehr dreckige Kinder ins Bad marschieren um sich zu waschen, dabei pechschwarze Fußspuren und schlussendlich ein großflächig braunes Waschbecken hinterlassend. Wie Michel duschen geht, sich anzieht und dann mit seinem Kumpel abdampft, als dieser abgeholt wird. Wie ich die Terrasse vom Pappmatsch befreie, dann den Stellplatz von Erde (eventuell fielen da so Sätze wie „wenn Papa das sieht, den trifft der Schlag!“) dann Pippi von Erde und dann das untere Bad von Erde. Alles in 40 Minuten. Wie ich Pippi einen Schlafanzug anziehe, weil halt, und wir einkaufen, sie im Schlafi und barfuß. Wie ich viel zu viel kaufe, weil ich Hunger habe (eine Scheibe Brot war dann doch kein ausreichendes Essen, so für nen Dreiviertel Tag). Wie wir zu Hause Herrn Rabe treffen, der keinen Schlag bekommen hat, den einsammeln und zu B. fahren um dort zu grillen. Es ist so schön da und die alle drei so nett und toll. Wir sind uns einig: dass es uns ausgerechnet ins beschauliche Eidsvoll verschlagen hat, ist ein totaler Glückstreffer.

Zwischendurch hätte es soooo viele Fotogelegenheiten gegeben, aber aus Gründen ist das hier #7von12 von #12von12. Wir sind bei Freunden und grillen gleich, die Kinder haben die Kombination „Rasensprenger und Trampolin“ perfektioniert.

Die restlichen Bilder werden vielleicht etwas albern. #8von12 von #12von12

„Hast du einen Ofenhandschuh?“ „Najaaaaaa…“

#9von12 von #12von12

Aussicht 😍 (nicht unsere). #10von12 von #12von12

Ob es jetzt das Bier oder die Euphorie war, weiß ich nicht, jedenfalls gibt’s noch ein 10von12:

Wenn den Bauern der blütenlose Getreideanbau peinlich ist und sie deshalb einen „Hummelacker“ anlegen 😍. #10von12 von #12von12

Die Kinder hopsten bis spät abends auf dem Trampolin, machten Seifenblasen (wie niedlich Michel und sein Freund sind. Alles muss cool sein und Fußball und Ninjas und Superhelden, aber mit Seifenblasen sind sie sofort wieder zu begeistern wie Kleinkinder) und spielten dann auch noch mit Lego.

Die Kinder können noch. Die Erwachsenen… 😴 #11von12 von #12von12

Irgendwann bekommen wir sie aber doch noch überredet und wir fahren alle müde gespielt nach Hause.

Selbst die Kinder haben erkannt, dass jetzt Nacht ist. Ab nach Hause und ins Bett. #12von12 von #12von12

So geht ein wunderbarer Tag zu Ende, indem wir schlafende Kinder mit rabenschwarzen Füßen in ihre Betten tragen. Hach, hach.

Tag 1370 – Keine 12 Bilder.

Heute morgen, beim Frühstück, wollte ich ein Bild von meinem Frühstücksei machen. Ein Ei, braun, gekocht. Schön und außergewöhnlich weil halt braun. Braune Eier gibt’s hier nicht im Supermarkt, die muss man dann schon beim Bauern holen, der die ungewöhnlichen Hühner hat, die halt braune Eier legen. Aber wie ich mein Ei so durch die Handykamera ansah und versuchte, einen vernünftigen Ausschnitt zu finden, auf dem möglichst wenig Krümel zu sehen sind, wurde mir die Belanglosigkeit des Seins meines Lebens dieses Bildes schlagartig bewusst und auch dass es heute 11 weitere vollständig belanglose Bilder werden würden und dann ließ ich es einfach sein.

Hier also kein Bild: mein Frühstücksei. Es gab auch Kaffee und Croissants.

Weiteres nicht gemachtes Bild: der vergebliche Versuch, legal die Sendung mit der Maus zu gucken. Aus unerfindlichen Gründen ist die seit letzter Woche Geo-geblockt, das heißt, wir mussten per App (7 Tage gratis Testversion) unseren Standort maskieren, damit die ARD nicht merkt, dass wir uns im außereuropäischen Ausland befinden. Ich hasse sowas ja.

Bild Nummer 3: die Nachbarn bringen uns Brezeln vom deutschen Bäcker in Oslo, beste Nachbarn.

Bild Nummer 4: die Kinder spielen mit dem Lego-Boost-Roboter, der grad eine Katze ist. Die Katze spielt Mundharmonika. Reizend.

Bild Nummer 5: die Kinder versuchen (schlecht) uns mit der Lego-Boost-App auf dem Tablet abzuhören. Dazu kommt Michel ins Bad, legt das Tablet hin, drückt auf den Knopf und sagt „Jetzt einfach normal Sachen besprechen, wie ihr das immer macht!“ und rennt kichernd raus. Wir besprechen Sachen wie „Es wäre so schön, würden die Kinder jetzt aufräumen“ und „HändewaschenSchuheWegräumenSetzDichAufDeinenPoBeimEssen“, wie wir das halt immer tun.

Bild Nummer 6: Selfie – in unseren besten Schlumperklamotten machen wir uns an die Gartenarbeit.

Bild Nummer 7: der Apfelbaum ist nun endlich gegen Sturm-Entwurzelung gesichert. (Nicht im Bild: meine Angst vor Wildverbiss. Irgendwas ist ja immer, ne?)

Bild Nummer 8: heute morgen sagte ich noch, ich müsste wohl im einen Kastenbeet komplett neu aussähen, denn da komme nichts, jetzt entdecke ich beim Gießen der Erdbeeren zwei Minibabypflänzchen, vermutlich Kohlrabi. Hurra! Vielleicht kommt der Rest ja auch noch.

Bild Nummer 9: der Rasen sprießt, der Lavendel lebt und die Sonnenblumen wachsen nun ebenfalls stabilisiert weiter.

Bild Nummer 10: Herr Rabe und Michel bauen ein riesiges Kastenbeet, das wir an die Grundstücksgrenze stellen werden. Der Nachbar hatte angeboten, die Kosten zu teilen und so werden wir den übrig gebliebenen Erdhaufen auch los.

Bild Nummer 11: Ich excele unseren Haushalt zusammen und dann excele ich weiter herum um herauszufinden, ob und wie wir uns ein Auto leisten können, sollte der Prius wirklich in die Knie gehen. Der Prius sollte wirklich bitte noch ein Jahr halten. (Also, halten und halten. Bitte keine Restwertübersteigenden Schäden kriegen.)

Bild Nummer 12: ich kuschele erst Pippi und dann Michel in den Schlaf. Pippi lese ich das Lille-Frosk-Buch vor, das ich so super finde, weil es von einem kleinen Frosch handelt, der richtig schlimmen Scheiß macht (unter anderem dem deswegen hinzugezogenen Schulpsychologen die Haare anzünden), sodass seine Eltern schlimm mit ihm schimpfen und er weggeht um weniger Scheiß zu machen, was aber nur dazu führt, dass er mehr Scheiß macht. Als er sich grad fragt, was er denn nun tun soll, kommt seine Familie mit dem Helikopter und holt ihn ab und ist super glücklich, aber der kleine Frosch sagt nur, er mache ja weiter nur Scheiß. Seine Familie sagt, das sei egal, er sei ihr kleiner Frosch halt wie er ist. Ich mag das Buch, weil die Botschaft ist: scheiß bleibt scheiß, aber wir haben uns trotzdem lieb. / Michel lese ich „Prinzessin Pfiffigunde“ vor, das hat er sich gewünscht. Prinzessin Pfiffigunde will nicht heiraten und schlägt reihenweise Freier in die Flucht, am Ende verwandelt sie einen besonders hartnäckigen in eine Kröte und lebt fortan ein glückliches Leben ohne irgendwelche lästigen Typen. Hach.

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Ebenfalls kein Bild: Muttertag. Da der hier im Februar ist und nicht wie überall sonst im Mai, habe ich das total vergessen, dass es irgendwie nett gewesen wär, meine Mutter anzurufen. Huff. Hmm. Nächstes Wochenende dann.

Tag 1339 – #12von12 im April ’19.

Heute ist der 12., das heißt ganz große Teile von Bloggerhausen machen heute 12 Fotos von ihrem Tag und diese 12er-Sets werden dann bei Caro von Draußen nur Kännchen gesammelt.

Ich hab heute erst spät gemerkt, dass ja der 12. ist. Tjanun.

Ach ja, #12von12. Ich bin schon im Zug, das ist mein 2. Kaffee und ich lerne slash arbeite. #1von12

Es war da auch schon recht spät, weil ich morgens nicht aus den Federn kam und einem gelinde gesagt doofen Arbeitstag entgegen sah. Und als ich dann endlich ankam, war es nicht viel besser, mein Computer machte wieder seltsame Dinge.

Atmen. Einfach atmen. Und den Support anrufen. #2von12 von #12von12

Es ist kein Witz: ich kenne schon 4 Leute beim Support so gut, dass ich gar nicht mehr groß erklären muss, wer ich bin.

Als es endlich ging, machte ich mich dran, das Internet auszudrucken, damit ich es dann auswendig lernen kann, damit meine Kollegen zufrieden sind ich meinen theoretischen Hintergrund etwas auffüllen kann 10 Jahre Uni sind ja nichts, da hab ich ja eigentlich nur Däumchen gedreht.

Irgendwann kam tatsächlich jemand und fragte, ob ich Mittag essen möchte, aber ich sagte „Ich treffe meinen Mann.“ Gnihihi.

Mittach in bester Gesellschaft. #3von12 von #12von12

Das war lecker. Und der Nachtisch war ein richtiges Franzbrötchen für mich, hach!

Ein bisschen geiler Scheiß vom deutsch(heißend)en Bäcker. #4von12 von #12von12

Wäre das da nicht absurd teuer, würde ich da wohl öfter Brot kaufen.

Auf dem Rückweg dann noch norwegischer Irrsinn für 500: nicht nur dauert Ostern die ganze nächste Woche und Norwegen schließt quasi vollständig, nein, sie renovieren in der Zeit irgendwas an der U-Bahn im GESAMTEN ZENTRUM. Es fährt dann halt einfach keine, für über ne Woche. Gut dass ich frei habe, ach, das hab ich ja noch gar nicht erzählt: ich hab frei, der Kindergarten hat zu. Tadaa. Ich hab das Internet in ausgedruckt dabei und kann die Terrasse schleifen, wenn Pippi mich lässt, zudem glaub ich ne Pause tut der Beziehung zwischen mir und meinen Kollegen mal ganz gut. Urlaubsreif halt.

Falls Sie sich immer schon gefragt haben, wie lang Ostern dauert: von morgen bis Ostermontag. #5von12 von #12von12

Jo. Weiter im Plan, das Internet durchzulesen. Zwischendurch gab es noch Kuchen auf der Etage, Kuchen ist immer gut. Dann früh Feierabend, denn ich war dran mit Kinder abholen. Und die Schnauze voll hatte ich auch.

#Nachhausewegselfie. Es ist alles sehr schön. #6von12 von #12von12 #StehenImZug #Pendlerinnenlife

In Kindergarten und Schule fand ich sehr dreckige Kinder. Eins wollte direkt Baden, eins wollte erst gar nichts, würde dann zum Händewaschen gezwungen und ging dann nach Anblick der braunen Brühe, die da von den Händen kam, auch noch baden.

It’s that time of the year again. #7von12 von #12von12

(Ihre Haare bleichen auch so schnell aus.)

Bei Michel versteckten sich unter dem Dreck die betäubendsten Sommersprossen der Welt.

… aber auch diese Zeit ist wieder 😍. #8von12 von #12von12

Der Abend bis zum Essen war dann leider nur so mittel gut. Beim nach Hause kommen war ich noch voller Energie gewesen, als das Essen fertig war, hätte ich auch direkt ins Bett gehen können.

Freitags ist Süß-Abendessen-Tag. #9von12 von #12von12

Aber auch das war lecker.

Dann brachte ich Pippi ins Bett, Michel schwafelte uns Knöpfe an die Backe und im Kinderbett bestellte ich mal wieder biologische Schädlingsbekämpfung, denn die verfluchten Erdmücken eskalieren hier wieder völlig.

Frau Rabe und der Kampf gegen die Erdmücken, Folge 164829124. #10von12 von #12von12

Erdmücken „fliegen“ nicht auf gelb, Gelbstecker bringen also nicht so richtig viel. Aber ja, wenn eine dieser dödeligen Fliegen da gegen fliegt, bleibt sie pappen.

Dann endlich richtig Feierabend.

Rotwein an Discovery. Ferien. Hach. #11von12 von #12von12

Die Folge war wieder ok. Dieser Cliffhanger am Ende und ich mag, wie sie die Enterprise umgesetzt haben und die Türen pfeifen „uiiiiu“, das ist sehr hachz.

Und nun ab in die Heia. Morgen um sieben heißt es bestimmt wieder „Ich hab Hunger, Mama, kannst du Frühstück machen“.

Hurra! \o/ #12von12 von #12von12 #Ferien

Und damit: gute Nacht!

Tag 1279 – #12von12 im Februar ’19.

Es ist schon wieder der 12. und das heißt, wir machen alle brav 12 Bilder von unserem Tag und lassen unsere Sammlungen wiederum von Caro von Draußen nur Kännchen sammeln.

Auf geht es also. Der Wecker klingelt um 05:15, wie immer. Hurts. Aber es hilft ja nix. 45 Minuten später bin ich gewaschen, gecremt, geföhnt und bekleidet und das Frühstück ist fertig.

Kaffee für groß, Grøt für klein. #1von12 von #12von12

Es folgt: Gesicht bemalen samt Quatsch.

Heute vielleicht mal ein ganz dezenter Haarschmuck? #2von12 von #12von12

Dann hole ich Pippi aus dem Bett, ich versuche es auch bei Michel, aber der hat in seinem Bett durchgeschlafen und ich kriege keinen schlafenden Sechsjährigen aus dem Hochbett gehoben, ohne mir diverse Muskeln zu zerren und eventuell Wirbel zu brechen. Pippi frühstückt, mein Frühstück fällt Pippis Harndrang zum Opfer und wird auf „Banane im Zug“ eingedampft, wie immer und dann ist es auch schon Zeit zu gehen.

Tschüss, Pinzesse Fusselhaar! #3von12 von #12von12

immerhin ist es schon dabei, hell zu werden. Um 06:43 an der Bushaltestelle. Kalt ist es trotzdem.

Da! Licht! #Bushaltestellenfreuden #4von12 von #12von12

Dank einer Verspätung von einer Minute beim Zug bekomme ich noch den um 06:512. Der ist ziemlich voll und die Menschen sind ausgesucht missgestimmt, ich kapsle mich einfach ab und lese. ich Leider hab ich das Buch nun fast durch und fast hätte ich im Zug losgeheult, es war knapp. Ein sehr sehr gutes Buch, das gehen zu lassen mir schwer fällt. (Wie schön! Emotionen beim Lesen! Ich kann’s noch wieder!)

Bald aus. #mimimi #Unterleuten #5von12 von #12von12

07:40 betrete ich die Agentur, 5 Minuten später sitze ich mit ohne Winterboots und aber mit Kaffee am Rechner.

Hier müssen Sie leider draußen bleiben. #6von12 von #12von12

Dann Arbeit, Arbeit, Unterweisung, Arbeit, Arbeit, Arbeit, Mittag (kleiner Salat, weil) Zumba.

An meinen #Fahrstuhlselfie -skills muss ich noch arbeiten. Hier jedenfalls Post-Zumba das frisch geföhnte Schaf. #7von12 von #12von12

Bei mir habe ich noch nicht bemerkt, dass die Haare über Nacht von „Frisur ok“ auf „Geht gar nicht, ich hätte vor einer Woche beim Friseur gewesen sein müssen!“ anwachsen. Meine Haare wechseln von „geht noch aber müsste mal demnächst zum Friseur“ zu „Ach du scheiße, was ist das denn für ein seltsamer Pelz-Helm???“ exakt in dem Moment, in dem ich einen Friseurtermin abmache. Das war letzten Freitag und kommenden Samstag wird das Schaf geschoren.

Ich arbeite noch weiter und mache heute einen dicken Haken an den Punkt: interne Prozeduren (siehe [27 items lange Liste]) durchlesen. Done!

Dann fahre ich nach Hause, der Zug ist wieder verspätet, Tjanun. Ich muss bis zum Flughafen stehen, dann steigen endlich genug Leute aus, damit der Rest sitzen kann. Aber nur ganz kurz denn sogleich erschallt die Lautsprecherdurchsage „der Zug ist ab hier eingestellt, steigen Sie alle aus und nehmen Sie den nächsten Zug, der ist direkt hinter uns.“ Nun. Direkt ist in der Zugfahrwelt wohl eher ein dehnbarer Begriff, wir warten also alle erst. Und natürlich, als der Zug dann kommt, quetschen sich zwei normal volle Züge in einen und es wird so voll, dass ich mehr Gerüche und Telefonate um mich rum mitbekomme, als mir lieb ist. Ich drehe die Musik sehr viel lauter und das macht alles viel erträglicher für mich, Mitfahrende schauen seltsam aber mir ist das in dem Moment egal, ja, die spießige Frau im Angela-Merkel-Gedächtnis-Strickjäckchen frittiert ihre Ohren mit Punkrock, because fuck you, that’s why. So lässt sich selbst in vollen Zügen (muhahaha) das Leben genießen. Ich Google nebenher, wie alt Dexter Holland (der Sänger von The Offspring) ist (53) und finde dabei heraus, dass der erst 2017 seinen PhD in Molekularbiologie bekommen hat, da war „der hat nen Doktor in Molekularbiologie!“ vor 10, 15 Jahren also eine Urban Legend, die ich arglos weiter verbreitet habe und die nachträglich doch noch validiert wurde.

In Eidsvoll muss ich erst mal das Auto aus dem Schnee ausgraben. Das mit dem Schnee von oben hat sich meiner Meinung nach auch langsam etwas abgenutzt. Ja, Winter, ja, Schnee, Hurra, aber das heißt doch nicht, dass der pausenlos vom Himmel fallen muss! (Sie dürfen mit den Augen rollen, ich mache das auch, wenn Sie alle über ihre Sommerhitze stöhnen.)

Ich hab echt nichts gegen Schnee, einige meiner besten Freunde sind Schnee, aber… #8von12 von #12von12

Ich hole Pippi aus dem Kindergarten ab und es dauert alles, dann holen wir Michel ab und es dauert noch länger, dann müssen beide Kinder noch aufs Klo und zu Hause sind wir um 17:15, 25 Minuten vor Abfahrt zum Skitraining. Ach ja: im Hort sehe ich Lise und Lise ist das spargeligste Kind von allen spargeligen Erstklässlerkindern, wenn Lise durchs Turnen noch abnimmt, dann höchstens an den Ohrläppchen. Aber egal, wir sind zu Hause, die Kinder wollen Fernsehen, ich erlaube 15 Minuten unter der Bedingung, dass sie sich dabei umziehen. Die Zeit will ich nutzen, mich umzuziehen und Brote zu schmieren, damit Pippi nicht wieder hungrig beim Skiverein ankommt und dann nicht Skilaufen sondern Waffeln essen will. Das Brot hat allerdings Haare und so schmiere ich Knäckebrote. Das Umziehen vorm Fernseher klappt natürlich nicht und ich muss da noch nacharbeiten, dann die Kinder in ihre Anzüge stecken und schwupps, sind von den 25 Minuten 30 rum. Kleine Rauchwölkchen steigen schon über meinem Kopf auf. Dann bekommt Michel am Skiklub im Dunkeln hinterm Auto die Ski nicht an, Pippi schläft, Michel heult, weil er denkt, seine Gruppe sei schon weg, Pippi heult, weil ich sie geweckt habe und überhaupt ist alles noch verhältnismäßig schön.

Hier ein paar Stichworte zum Rest des Trainings:

  • „Ich will nicht Ski laufen!“
  • „Ich hab Hunger!“
  • „Ich WILL NICHT SKI LAUFEN, WÄHÄHÄÄÄÄ!“
  • „Ich hab Huuuuuuunger!“
    „Ich hab Durst!“
    „ICH HAB DUUUUHUHUHUHUUUUURST!“
    „Ich will Ski laufen!“
    „MICHEEEEEL! WÄHÄHÄHÄÄÄÄ!“
    „ICH WILL ZU PAPAAAAAAA!“

„K2 läuft begeistert Ski!“ (Abbildung ähnlich.) #9von12 von #12von12

Dann kommen die Kinder von draußen nach ihrem Training rein, Pippi macht genau so weiter und der Raum ist nun voller Menschen. Die reden. Laut. Alle durcheinander. Die Rauchwölkchen über meinem Kopf sind inzwischen eher Abgase eines mit Rohöl betankten Unimoks.

Irgendwann kriege ich die Kinder ins Auto und ich hab keins ausgesetzt, wo ist mein Orden.

Zu Hause geht es aber genau so weiter („Ich hab Huuuunger!“), meine Geduld ist halt auch begrenzt und ich sage irgendwann sehr laut Sachen über alleine ins Bett gehen und Schnauze voll und am Ende heulen wir alle drei, es ist echt super. Mit sehr viel Mühe bekomme ich uns alle so weit beruhigt, dass die Kinder ins Bett können. Ich wette mit mir selbst, dass ich auch einschlafe, kriege aber grad noch so die Kurve.

Sie schlafen endlich. Ächz. #10von12 von #12von12

Ich verkrümele mich, nach kurzem Sichten der nassen Skisachen, aufs Sofa zum Bloggen. Mir fallen dauernd die Augen zu und dabei klingeln die Ohren, der Nachmittag/Abend ist einfach zu viel gewesen.

Bei mir geht heute auch nicht mehr viel. Ächz, ächz. #11von12 von #12von12 #Wasseralldaylong

Ich lasse nun das Chaos Chaos sein, das Brot für die Brotdosen morgen ist eh noch nicht aufgetaut und überhaupt, Schlaf ist grad wichtiger. Also träumen Sie alle auch schön!

Gute Nacht, Peppa Wutz! #Diegehörthiernichthin #Eskönntmirnixegalersein #12von12 von #12von12