Tag 1065 – #12von12 nachgereicht.

Puh, ey, ok, ich versuch’s.

Ich bin total gar grad nachdem ich gefühlt unseren halben Hausstand (insbesondere drei Kisten Kinderkleidung) versuche, über die Kleinanzeigen loszuwerden. Also alles sortieren, ausbreiten, Foto, hochladen, Blabla dazu, Preis dazu und dann… Grillenzirpen. Nun ja. Aber ich hatte ja das 12von12 versprochen. Auch wenn es Caro von Draußen nur Kännchen wohl grad nicht gut geht und es deshalb diesen Monat keine Linksammlung gibt. Hoffen wir, dass unsere 12von12-Beiträge zu schneller Besserung beitragen!

Nun, also.

Frühstück an Chaos. Wie schön das wird, wenn die Kinder sich nicht mehr überall ausbreiten, weil sie oben ein Zimmer und ein halbes Wohnzimmer haben, wo sie das tun können.

Michel erklärt mir, dass der Ninja sich immer sonnt. Auch wenn es regnet. Für das zerhackte Männchen im Pott habe ich leider keine andere Erklärung als „das passt da so besser rein“ bekommen. Michel baut übrigens jetzt wirklich kreativ mit Lego und ich finde das wirklich putzig, selbst wenn er halt viel Kriegsgerät baut, aber sehr durchdacht alles, mit Bank und allem.

Ich arbeite. Ist auch mal schön. Dass ich die Kinder dazu vorm iPad geparkt habe, verraten wir einfach keinen, ja? (Ich bewerbe mich auf ein Reisestipendium für eine Training School zu Chipsfabrik-relatierten Dingen. Das ist nötig, weil ich von Chips kaum Ahnung hab.)

Dass ich keine Ahnung hab, weiß der Chipsmann und es stört ihn nicht. Meine Kompetenzen sind halt andere und den Chipskram kann ich ja lernen. Endlich habe ich also einen Arbeitsvertrag. Mir fallen ganze Gebirge vom Herzen.

Die Kinder müssen dringend gelüftet werden. Wir holen Herrn Rabe von der Arbeit heute etwas früher ab. Ich komme kaum hinterher, so flott sind die zwei unterwegs.

Ich koche, die Kinder mögen es nicht. Also wie immer.

Herr Rabe bricht nach dem Essen wieder auf zur Arbeit um einen Vortrag anzuhören. Die Kinder müssen mal dringend grundgereinigt werden, was sie akzeptieren, weil sie so die Bettzeit herausschieben können. Erstmal machen sie aber Blödsinn beim Ausziehen.

Und dann beim Baden auch noch. Der Schaum ist übrigens Seifenblasenschaum – wir reduzieren hier fleißig alle möglichen Vorräte, die Kinder halt indem sie einfach die Seifenblasendose in die Badewanne kippen. Das ist bestimmt ganz toll für die Haut. Oder so.

Ich bringe die Kinder ins Bett (beide gleichzeitig! Woohooo!) und dann ist Herr Rabe auch schon wieder da. Gemeinsam sichten wir stapelweise Kinderkunst und sortieren einen Großteil aus.

Mit einem riesigen Sack Altpapier beladen gehe ich noch spät abends zum Container. Was wird das schön, die Tonne direkt am Haus zu haben.

Dann kam das mit dem Wein und nebenher packe ich meine Kleidung, die ich nicht in den nächsten drei Wochen brauchen werde, in Vakuumsäcke.

Dann geht das Licht aus (nicht schlimm, es ist ja eh immer noch immer hell) und der Strom überall auch und Hupsi, da hatte ich wohl vergessen, dass mir der Stromanbieter neulich mal ne SMS geschickt hatte, dass sie den Strom am 12. von 23-03 Uhr abstellen. Ich dusche also mit offener Tür in unserem fensterlosen Bad (was wird das schön, Fenster im Bad zu haben!) aber vorher fotografiere ich mich noch nackt im Spiegel. Mit geschlossener Tür. Und ohne Blitz. Muhaha, ich bin nach einem großen Glas vom guten Wein echt voll lustig.

Tag 1035 – #12von12 im Juni ‘18.

Heute ist der 12. des Monats und wie immer heißt das: wer mag macht 12 Bilder von seinem Tag und wirft sich in die Sammlung bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Joa, also der Tag fing sehr früh an, ich hatte ja ein wenig befürchtet, dass wir Michel nicht aus den Federn kriegen würden, aber die magischen Worte „Es ist Førskoletur!“ ließen ihn förmlich wie so einen Jack-in-the-box aus dem Bett hüpfen. Er war dann furchtbar aufgeregt, dass er den Zug verpassen könnte und sprang herum, das war eeeetwas nervig vorm ersten Kaffe und um kurz nach sechs, aber Nunja. Zur Verabschiedung weckten wir Pippi, es gab noch eine kleine Umarmungs-Eskalation und dann zog er mit Herrn Rabe von dannen:

Ich machte Pippi, die sehr traurig war, nicht mit zur Førskoletur zu fahren, fertig und das Fieberthermometer bestätigte mir, was ich auch schon vermutet hatte: die erhöhte Temperatur von gestern früh hatte sich über Nacht endgültig verzogen und da sie gestern auch eigentlich fröhlich und fit war und gern in den Kindergarten wollte, durfte sie auch. Aber natürlich muss alles selbst gemacht werden.

Wir waren um viertel vor acht in der KiTa, das ist das letzte mal auch… ich glaub das ist noch nie passiert. Pippi ist auf dem Laufrad aber inzwischen auch echt fix unterwegs.

Auf dem Rückweg fotografiere ich im Park die zunehmende Verwahrlosung da. Es waren drei Bilder, die ich bei Instagram und dann auch bei der Kommune hochlud (wer weiß, vielleicht ist denen das ja auch alles gar nicht bewusst, Norweger sind ja jetzt eher nicht so die, die bei Unannehmlichkeiten direkt losmotzen), ich erspare Ihnen mal das Bild von der vollgekotzten Rutsche und die wuchernden Puste- und Butterblumen sind ja eigentlich sogar ganz hübsch, aber wenigstens in den Brunnen könnten sie mal wieder Wasser machen, finde ich.

Zu Hause habe ich dann etwas getrödelt und dann ein Workout herausgesucht. Ich war in letzter Zeit zwar viel zu Fuß unterwegs, aber wegen allem möglichen fiel das Workout öfter aus als das es stattfand. Da muss wieder Grund rein und heute startete ich mit 25 Minuten HIIT. Das war schön. Vor allem hinterher.

Danach Duschen, Kaffee machen, Arbeiten. Ich betrachte Bewerbungen schreiben als Arbeit. Als Highlight des Tages hat sich der Mann neben der Chipsfabrik endlich gemeldet, wann ich morgens frühestens in Oslo sein könnte, sie würden nämlich gern ein ausführlicheres Interview mit mir führen und danach zu der Chipsfabrik fahren, die ist aber eine Stunde entfernt und wenn ich nachmittags wieder zurückwolle, müssten wir eben früh starten. Ich Morgenmensch (NICHT!!!) werde also nächste oder übernächste Woche mit dem ersten zweiten Flieger des Tages mal wieder nach Oslo fliegen. Die Vorstellung trübt nur ein ganz kleines bisschen die Freude über die Nachricht.

Nach einiger Zeit brauche ich eine Pause und die Apotheke hat mir eine SMS geschrieben, dass meine Medikamente abholbereit seien. Ich wundere mich ein wenig, letzte Woche kam mir das noch alles totaaaaaaal kompliziert vor, das eine Medikament aus dem Ausland zu bestellen. Und das andere Medikament habe ich inzwischen bei einer anderen Apotheke abgeholt, weil ich mit meinem Vorrat nicht übers Wochenende gekommen wäre und diese andere Apotheke hatte die erste extra angerufen, um „das Rezept freizugeben“ (was auch immer das heißt). Naja, jedenfalls hätte ich letzteres Medikament dann heute haben können, das andere dauert noch etwa eine Woche. Damit der Ausflug nicht ganz ziellos war, mache ich noch einen Frisörtermin aus, bevor mein Frisör in zwei Wochen in seinen vierwöchigen Sommerurlaub aufbricht. Und weil das Wetter grad ganz schön ist (lies: es regnet nicht und in der Sonne muss ich die Windjacke überm Pulli doch aufmachen) gehe ich noch eine kleine Extra-Runde. Und stelle wieder einmal fest: Ich liebe meine Chucks.

Zu Hause arbeite ich weiter, ich schreibe insgesamt vier Bewerbungen und schlage mich mit drei verschiedenen Bewerbungsportalen herum. Man könnte meinen, man erreicht da irgendwann so einen gewissen Stoizismus, bei mir haben 33 Bewerbungen seit Januar (plus Chipsfabrik) da aber noch nicht genug Aggression weggeschliffen.

Herr Rabe und Pippi kommen nach Hause und ich koche. Also Essen.

Und dann gibt es essen. nämlich Zucchini-Pilze-Frischkäse-Pasta. Ist ganz lecker, aber jetzt keine mega Erleuchtung. Halt ne cremige Sahnesoße ohne Sahne. Und Foodbloggerin werde ich in diesem Leben auch nicht mehr.

Pippi ist zum Umfallen müde und ich bringe sie nach dem Essen direkt ins Bett. Vorher höre ich bei Herrn Rabe noch mal nach, ob die im Kindergarten vielleicht was von der Førskoletur gehört haben…? Herr Rabe sagt, Zitat, „Ich habe mich beherrscht und nicht nachgefragt.“ Gut, ich bin also nicht das einzige Helikopterelter hier.

Im Bad kriege ich endlich eins meiner grauen Haare gepackt. Das habe ich schon öfter versucht, ich hab nämlich einige davon. Zuerst habe ich sie bemerkt, als ich meine Haare das letzte Mal blau gefärbt habe, da waren nämlich ein paar Haare nicht nur in den Spitzen blau, sondern komplett gefärbt. Ich freue mich, zumindest noch, endlich ein bisschen Weis(s)heit.

Pippi schläft, es ist noch früh, vier Bewerbungen reichen für den Rest der Woche mehr als dicke, also schneide ich Stoff zu, trinke dabei sehr langsam ein Glas Wein und sehr viel schneller einen Liter Wasser und probiere auch gleich mal den Stoffkleber aus. Die Streifen auf dem Stoff sollen nämlich beim Nähen wirklich genau aufeinandertreffen und da darf nix verrutschen. Der Kleber riecht nach Hubba Bubba, funktioniert aber einwandfrei. Bin gespannt, wie sich das morgen nähen lässt.

Wegen der Streifen und weil ich mir echt Zeit lasse dauert das alles ganz schön lange, aber egal, ich hab ja nix mehr vor heute. Beim Küche aufräumen und bettfetig machen schaue ich noch eine Folge Lemony Snicket zu Ende. Die Socken lasse ich heute zum Schlafen lieber an, es ist echt fies kalt.

(Fun Fact: beim Zehen-Hampeln habe ich mir außen am linken kleinen Zeh was gezerrt. Autsch.)

Jetzt Bett, es wird auch echt Zeit. Vielleicht haben sich ja morgen früh mal die von der Førskoletur gemeldet.

Tag 1004 – #12von12 im Mai ’18.

Heute ist der 12. Mai, und wie an jedem 12. machen alle, die wollen, 12 Bilder von ihrem Tag und die werden dann bei Caro von Draußen nur Kännchen gesammelt.

Bis 13 Uhr habe ich keine Fotos gemacht. War ein bisschen stressig alles.

Endlich Zeit zum Fotos machen 🤪. #1von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Da meinte das FitBit übrigens schon: „Tolles Workout heute!“ Äh ja.

Drucker kaputt, Personal verwirrt, Kofferscanner kaputt… aber so hat man immerhin Zeit, nen Bildausschnitt zu finden, auf dem sonst niemand zu erkennen ist. #2von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Über die Sinnhaftigkeit dieser Angaben lässt sich auch streiten. #3von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Und dann saßen wir endlich im Flugzeug. Mit einem sehr und einem nicht so aufgeregten Kind, und umgeben von einer Renter*Innen-Reisegruppe, die meisten mit Armbändern auf denen stand „Team Parkinson – shaken, not stirred“ und die waren zwar allesamt ziemlich zittrig aber sehr nett und auch aufgeregt. Niedlich irgendwie.

Kinderessen aka „das will ich nicht“. #4von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Erwachsenenessen mit nicht gerade appetitanregender Lektüre. #5von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Und Zack (nicht wirklich, eher so schnaaaarch) waren wir da.

… und wieder anstehen. #6von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Am Flughafen wurden wir von Taxi abgeholt und beim Supermarkt kurz abgesetzt. War alles im Vorfeld so geklärt worden, hat tadellos geklappt. Und ich konnte auf dem Weg schon einige Palmen und Grün bestaunen.

Supermarktbesuch. Die Kinder sind langsam etwas ungeduldig. #7von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit

Dann weiter ins Apartment und…

Geschafft! #8von12 von #12von12 #esc2018lisbon

Ich mag ja den ESC. Das ist so herrlich schräg. Mehr als einmal im Jahr muss ich das nicht haben, aber doch, das eine mal, das schaue ich richtig gerne. Heute halt nebenbei, während des Auspackens.

Man kennt das, diese freiheitsliebenden Plastikpflanzen. #9von12 von #12von12 #RabenOnTour #Rabanasplit #DekoPerlenInFerienhäusern

Übrigens sind unsere Ferienwohnungsvermieter sehr nett, die Dame spricht zwar nicht so sehr viel Englisch, aber dafür ist ihr Sohn, Luca, ca. 14 (?) sehr hilfsbereit und spricht wirklich sehr gut Englisch. Quasi ein Privatdolmetscher.

One down, one to go. #10von12 von #12von12

Beim Fernsehen eingeschlafen. In dem Bett, das eigentlich für Michel vorgesehen war. Der aber noch rumturnte und mit uns ESC guckte.

Fuego an Fuego. #11von12 von #12von12

Den Wein hatte ich im Supermarkt gekauft. War ok. Keine Offenbarung.

So, Nr. 2 hat den Kampf gegen den Schlaf auch aufgegeben. #12von12 von #12von12

Und jetzt schauen wir noch nebenher ein bisschen Auswertung und werden auch gleich ins Bett plumpsen. Der Tag war doch etwas anstrengend.

Tag 974 – #12von12 im April ’18.

Heute ist der 12. und da sammelt Caro von Draußen nur Kännchen alle Links zu Blogbeiträgen, die 12 mehr oder weniger alltägliche Bilder vom heutigen Tag zeigen. Die letzten Monate war immer was*, deshalb waren meine Beiträge unmotiviert bis nicht vorhanden, aber heute** hab ich wieder 12 Bilder gemacht, Hurra!

Weil aber die Zeit drängt (siehe letztes Bild) nicht viel Zusatz-Text.

KiTa-Weg-Unterhaltung. #1von12 von #12von12

„Frühlings“impression. #2von12 von #12von12

(Jemand anderes aus Norwegen schrieb dazu: gut, dass es keine Geruchs-Fotos gibt. Das stimmt. Der Frühling hier stinkt. Faulig, Muffig, als wäre unter dem Schnee alles angegoren und ein auch bisschen verwest.)

Dann wollen wir mal. #3von12 von #12von12 #estutnochallesvongesternweh

Auch jetzt beim Schreiben tut mir noch einiges weh. Die Waden vor allem. Und die Rückenmuskeln sind auch gut verkatert, das waren ein paar echt peinliche Planks heute…

Brunch. #4von12 von #12von12

Rest von gestern. Mit Räuchertofu. Ich liebe Räuchertofu. Es war nur ein bisschen wenig und ich schob noch einen Joghurt hinterher.

10 Grad. Hurra! #5von12 von #12von12

Ich laufe zum Krankenhaus. Weil ich ja drucken wollte. Dazu brauchen wir unsere Schlüsselkarte. Die hab ich vergessen. Man kann sich aber auch so am Drucker anmelden, es ist nur sehr umständlich***. Aber ich schaffe es, das halbe Internet auszudrucken.

Kaffee mit der Kollegin in der Sonne. #6von12 von #12von12

Tschüssi, Blut, war schön mit dir. #7von12 von #12von12 #gravesdisease #kontrolle

Anekdote: als ich den Schilddrüsenscheiß in der ersten Runde hatte, also 2014, war die Dame, deren Arm da im Bild ist, noch Studentin. Ich war die erste Patientin (vielleicht auch die erste nicht-Orange?), der sie damals im Praktikum Blut abgenommen hat. Ich weiß das noch, sie war nämlich unglaublich aufgeregt und zitterte richtig, hat aber tadellos Blut abgenommen. Letzteres ist geblieben, die Nervosität aber nicht.

Blume! Blume! Bienen! Frühling! #8von12 von #12von12 #1Blumeauf3kmWeg

Vor lauter Überschwang habe ich dann zwei achte Bilder (hoppla).

Immerhin Sonne. #nachhausewegselfie #8von12 von #12von12

Naaawwwww und dann war die Post da 😍 #9von12 von #12von12

Auf, auf. #10von12 von #12von12

Ich nutze die Zeit so gut es geht, solange die Kinder noch nicht wieder da sind. Das ist nicht besonders lang. Und es kommt Spielbesuch mit. Zu dritt verwüsten die Kinder in Windeseile das Wohnzimmer und werden zum Aufräumen verdonnert, bevor sie Mario Kart spielen dürfen.

Konzentrierte Gesichter. #11von12 von #12von12 #daskleineKindhatdenControllerzuranderenKonsole

Morgen geht der Wecker um 5, also ganz schnell ins Bett jetzt. Vorbereitet ist schon mal alles. #Reisereise #vorstellungsgespräch #12von12 von #12von12

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Auto-Lobhudelei: für morgen auch gut vorbereitet. Und mich selbst erfolgreich müde gelaufen.

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*PMS war da immer. So schön.

**Komische Verschiebung des letzten Zyklus sei dank

***Vielleicht, ganz vielleicht, hab ich auch ganz lange Plan- und hilflos auf alle Knöpfe am Drucker gedrückt, bis ich endlich zum Anmeldebildschirm gelangt war.

Tag 915 – #12von12 im Februar ’18.

Heute ist der 12. des Monats und das heißt, alle die meisten alle coolen viele Internet-Menschen machen 12 Bilder von ihrem Alltag und laden sie dann bei Caro von Draußen nur Kännchen hoch. Diesmal gibt es auch von mir wieder 12 Bilder, fast wären es sogar 13 geworden, weil ich mich zwischendrin verzählt habe. Tja.

Heute special Edition „Pippi krank“. Die hatte in der Nacht schon so verdächtig warme Füße und Hände… und ja.

Hups, heute ist ja der 12. Also, periodisches Fiebersyndrom ist periodisch, ich habe auf dem Weg zur Post also Begleitung. #1von12 von #12von12

Nun, Pippi und ich überlassen der Putzfrau die Wohnung, ich möchte eh was mit meinem Chef besprechen und ansteckend ist Pippi ja nicht. Nach Nurofen auch echt fit. Auf dem Weg machen wir mir noch einen Friseurtermin aus. Dann ist der Chef aber super busy und Pippi hat Hunger, wir gehen also hauptsächlich essen (ok, ich habe meine neue Meldekarte verschickt, damit ich Arbeitslosengeld bekomme und ein paar Artikel heruntergeladen).

Das gute? Lustige? Interessante? An dieser Krankheit ist ja: wenn man das Fieber gesenkt hat, is(s)t das Kind wie immer. #2von12 von #12von12.

Wir holen mir noch einen Kaffee, Pippi ist ganz schön müde und dölmert im 7Eleven herum. Im Bus auf dem Heimweg frage ich sie, wo denn ihr Dino sei und, naja, wir steigen also aus dem Bus wieder aus und fahren wieder zurück.

Kinder. Sie verschlüren so viel. #3von12 von #12von12

Auf dem Weg zum Bus schläft Pippi ein. Das ist für die Busfahrt an sich deutlich angenehmer.

Wenigstens ein mal heute will sie nicht unbedingt aus dem Kinderwagen aussteigen. #4von12 von #12von12

Ohne Bild: wir holen mein Zalando-Paket von der Tankstelle ab und es passt um 1 cm Breite nicht in den Kinderwagen, Ich schreibe mit Pippi halb auf dem Schoß eine Bewerbung bei Peppa Wutz-Beschallung, nächste Dosis Nurofen nach exakt 8 Stunden, wir holen Michel vom Kindergarten ab und dann noch Herrn Rabe von der Arbeit, weil Pippi das gern wollte. Dann setze ich Herrn Rabe und Pippi zu Hause ab, denn…

Von der Kita direkt in den Großmarkt. Seufz. #5von12 von #12von12.

Das Schlimme daran ist: die sind ganz frisch gewaschen die sind kaputtgekaut. Kann man Fünfjährige eigentlich wieder an Schnuller gewöhnen? Wär billiger…

Naja. Ich habe (Eis-)Kaffeedurst.

Weil ich zum Club der Frappé-Süchtigen gehöre (#cleaneating #myass) kriegt K2 besondere Fiebersenker mitgebracht. #6von12 von #12von12.

Noch bevor das Eis geschmolzen ist, sind wir wieder zu Hause. Da das übliche Gepröddel plus ein bisschen Modenschau.

Gewaschen, getrocknet, jetzt noch verstauen, aber, äh, wo? #7von12 von #12von12.

Kommen wir nun zu etwas ganz Schlimmem. #8von12 von #12von12.

(Zur Probe bestellte Schuhe für die Party nach der Defense. Vier Paar, eins ist aber echt deutlich zu klein und eins verliert seinen Glitzer in der ganzen Wohnung.)

Tja, hmmm, Hmmhmm. Und ein Preisunterschied von 40€. #ungelegteEier #einpaaristzuklein #einshatallesvollgeglitzert #8von12 #9von12 von #12von12

Das Internet ist mit sehr deutlicher Mehrheit für Glitzer. (Die blauen sind viel bequemer, aber auch… die teureren.)

Dann Essen und Kinder ins Bett verfrachten. Und zurück an den Computer, die Bewerbung nochmal polieren und abschicken.

Und täglich grüßt das Murmeltier. #9von12 #10von12 von #12von12.

Und auch dieses Murmeltier kenne ich schon recht gut. #ArbeitslosAufNorwegisch #aktivitetsplan #nestenferdig #10von12 #11von12 von #12von12.

Von den 20 Bewerbungen bis zum 8. April habe ich übrigens jetzt 18 geschrieben.

Dann ist Feierabend.

Abendbeschäftigung. #11von12 #12von12 von #12von12.

Dann noch bloggen, Fehler bemerken, ab ins Bett.

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Auto-Lobhudelei: Viel geschafft, einen Entschluss gefasst (hat nichts mit Schuhen zu tun) nicht nur kurz bockig gewesen.

Tag 885: 12/2 von 12.

Es ist der 12. Januar und das bedeutet: Caro von Draußen nur Kännchen sammelt unsere 12 Bilder!

Hier gab es heute nur 6, weil der Tag müde und bescheiden war und ich dann am Ende auf dem Sofa einschlief. Aber fangen wir von vorne an.

[ohne Bild]

Der Wecker klingelt, ich liege mit Pippi in Michels Bett, Pippi hat in 2-Stunden-Intervallen wie am Spieß gebrüllt. Ich schalte offenbar im Tran alle meine Wecker aus und schlafe wieder ein.

[ohne Bild]

Pippi seufzt und drückt – sie pullert. Mich an, denn die Windel läuft aus. Ich bin dann wach (um 08:15 auch allerhöchste Zeit) aber huiii, meine Laune.

[ohne Bild]

Ich bin richtig fies zu den Kindern, die sich beim Anziehen und Frühstücken wie immer viel Zeit lassen. Pippi schmaddert sich außerdem so gründlich mit Joghurt zu, dass ich sie komplett umziehen muss. Es bewahrheitet sich auch ein mal wieder: selbst, wenn ich mich nur anziehe und Zähne putze, nicht meine Haare wasche oder mein Gesicht irgendwie auch nur anfasse, brauchen wir ne Stunde bis aus dem Haus. Was sich auch bewahrheitet: in der Stunde ist dann keine Zeit für Kaffee und dann bin ich gar kein Zombie, sondern ein tollwütiger Terrier.

Nach einer Nacht mit permanent brüllendem und um sich tretendem Kleinkind werden das heute vielleicht 12 Shades of Aggro. Dies ist außerdem mein 1. Kaffee. #1von12 von #12von12

[ohneBild]

Wütend und frierend sitze ich auf dem Sofa und sabotiere mich selbst im Bewerbung schreiben.

Mittagessen. Ok, Frühstück. #2von12 von #12von12

Ich backe dann auch noch Brötchen, nach diesem Rezept, den Poolish hatte ich gestern Abend angesetzt, dann muss der halt weg.

Brötchen in the making. Symbolbild. #3von12 von #12von12

Ich tue dann auch noch so als würde ich arbeiten:

Esstisch-Office. #4von12 von #12von12

Aber in echt mache ich nichts produktives, dödele herum, twittere und Backe zwischendurch. Ich telefoniere mit einer HR-Frau und kriege schlechte Nachrichten von der Fakultät: möglicherweise wird meine Defense erst Ende Mai oder im Juni sein. Das wäre… schlecht für meine Nerven. Ich darf aber auch nichts selbst unternehmen, weil ich die Opponenten nicht kontaktieren darf. Wie man weiß, kann ich mit so Ohnmachts-Situationen voll gut umgehen.

Brötchen! #5von12 von #12von12

Da sind sie fertig. Ich gehe duschen, in der Hoffnung, dass ich mich danach besser motivieren kann und nicht mehr sehnsüchtig zum Bett schiele.

Selbst wenn ich gar nicht aus dem Haus gehe: mit den beiden hier fühle ich mich doch mehr wie ich selbst. #6von12 von #12von12

Tja, und dann war ich grade fertig und top-motiviert (najaaa…) da rief Herr Rabe an, ob ich die Kinder abholen kann. Seufz. Na klar.

[ohne Bilder]:

Kinder abholen, Milchreis kochen, Dinozug anmachen, essen, Wutausbrüchen heute mal wegen echt dünner Nerven* aus dem Weg gehen, statt auszuhalten und dann kam Michel an, als er sich abgeregt hatte und kuschelte sich an und dann sind wir beide eingeschlafen.

Ein irgendwie käsiger Tag.

Und weil Fristen ablaufen, muss ich am Wochenende wenigstens eine Bewerbung schreiben.

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*Als ich dreizehn war, hatte meine Mutter schon seit langer Zeit einen Freund. Zum Essen gaben wir uns immer die Hand und sagten alle einen Spruch auf, in dem wir uns einen guten Appetit wünschten. An dem Tag wollte ich nicht, also nicht ihm die Hand geben. Es gab Milchreis mit Kirschen und ich war halt pubertär motzig und wollte mal wieder klar machen, dass dieser Typ mir nichts zu sagen hätte. Ich weiß nicht mehr, was ich sagte, aber danach stand er hinter mir und knallte mir links, recht, links, rechts eine, auf die Ohren (zum ersten und einzigen Mal, meine Mutter hat ihn danach vor die Tür gesetzt). Dann nahm er wutschnaubend seinen Teller um ihn mit nach oben in sein Zimmer zu nehmen, überlegte es sich im Flur aber anders und warf den Teller mit voller Wucht gegen die Wand. Ich erinnere mich noch sehr lebhaft, wie meine Mutter versuchte, die Kirschflecken vom pfirsichfarbenen Strukturputz zu waschen. Am Ende haben wir die Stellen übergestrichen. Und Milchreis mit Kirschen ist bis heute ein echt schwieriges Essen für mich. Obwohl ich das sehr gern mag.

Tag 854 – #12von12 im Dezember ’17.

Hui, schon so spät. Aber egal, ich habe 12 Fotos gemacht und werde die dann gleich bei Caro von Draußen nur Kännchen verlinken, denn das tun wir eben am 12. jeden Monats.

Die ersten vier Fotos lud ich erst auf dem Weg zur Arbeit hoch. Vorher war keine Zeit.

CC for nails sieht exakt so aus, wie mein Lieblingsnagellack von vor 20 Jahren. Weiß mit rosa Schimmer. #1von12 von #12von12 #essieadventskalender2017

CC for nails sieht exakt so aus, wie mein Lieblingsnagellack von vor 20 Jahren. Weiß mit rosa Schimmer. #1von12 von #12von12 #essieadventskalender2017

Das ist übrigens kein richtiger Nagellack, sondern ein Farbkorrigierender Unterlack, der letztes Jahr in groß im Adventskalender war.

Mein Werkzeugregal ist mit den Neuzugängen jetzt fast randvoll. /o\ #2von12 von #12von12

Und Oh My, sind meine Neukäufe schön. Mixed Tape. MIXED TAPE! Hach.

Wir üben das mit dem Dabbing echt fleißig. #3von12 von #12von1

Das hat ihr Q. beigebracht. Es klappt fast.

Der Kindergarten möchte gern Fotos, wie wir wohnen. Hier von außen, wir wohnen 2. OG, da wo alles dunkel ist. #4von12 von #12von12

Dann so Arbeitarbeit, Plottplottplott, Bitte bestätigen Sie mir den Gesprächstermin, Ach hallo, wir wollten den Gesprächstermin bestätigen, Flügebucherei, Schreibschreibschreibschreibschreib. Oh the joys.

Jajaja, das lösche ich morgen wieder. #5von12 von #12von12 #ImpostDoc #DeservedDoc #AllesWurst

Da war ich schon müde und dann bin ich auch gegangen. Aber babämm, erste Abbildung (A-F) drin und besprochen.

Sieht man, dass es schneit? Es schneit. Und es sind minus 6000 Grad. #6von12 von #12von12 #Nachhausewegselfie

Erstmal waschen, sonst kann ich leider keine Schlüpfer mitnehmen. #7von12 von #12von12

Fake news, das Foto ist gestellt, ich hab nämlich nicht koordiniert bekommen, Auslöser und Knopf an der Waschmaschine gleichzeitig zu drücken.

R. Rabe, 32, besitzt kaum schwarze Kleidung. (dafür viel Himbeer. Sehr viel.) #8von12 von #12von12

Packen. Auch oh the joys.

Entscheidungen treffen. So banale kann ich nicht gut. #9von12 von #12von12 #Lippenstiftliebe #derdunklerewirds

Nachdem ich mich zweimal verkleidet hab, möchte ich diesmal einfach ich sein. Ich in einer Bluse, aber mit Lippenstift in einer nicht-unauffälligen Farbe.

Ich kann zwar nicht zum KiTa-Weihnachtsfest gehen, aber Mandeln dafür brennen. #10von12 von #12von12

Hatte ich für Bronzer benutzt, möchte ich für Puder benutzen. Trocknet furchtbar langsam. #11von12 von #12von12

Immernoch Oberthema Packen.

Danach hab ich noch meinen Nagellack abgemacht, weil der leicht ömmelig aussah und jetzt Bett und endlich das hier:

Ab ins Bett und Hände pflegen. #12von12 von #12von12

In diesem Sinne: Gute Nacht!