Tag 3920 – Zitronenbäumchenbild.

Das Handy war voll. Diverses Zeug, allerdings 50% Systemdaten und das iOS selbst, haben meinen Speicher vollgemüllt. Das ist suboptimal. Nachdem ich ein paar längst gehörte Podcasts gelöscht hatte, ging aber das meiste wieder.

Jetzt grad bin ich müde. Hundemüde. Dabei war heute gar nicht so viel los. Aber hier sind die Highlights der Woche:

  • Montag: Büro. Alle bekloppt wie immer. Abends Orchester.
  • Dienstag: Homeoffice, unproduktiv und genervt von allem die ganze Zeit. Vor allem von mir. Nachmittags einkaufen mit den Kindern, abends Kuchen backen. Pippi ist sehr gut im Geschenke einpacken und macht das gerne, ich habe endlich jemanden, der das für mich macht, im Leben alles erreicht.
  • Mittwoch: Herr Rabe hat Geburtstag und wird mit Kuchen und Geschenken gefeiert. Homeoffice und ich lasse Burlesque ausfallen wegen grauer Gemütslage und Geburtstag und überhaupt. Bei der Arbeit alle noch bekloppter als eh schon, offenbar hab ich ne Mail doch nicht so vorsichtig geschrieben, wie ich dachte und Leute fühlen sich auf den Schlips getreten und außerdem ist unser e-Signaturdienst plötzlich total gefährlich wegen… Dings. Keine Ahnung, ich verstehe es auch nicht. Herr Rabe hat Lego, Socken (bunte und er hatte sie sich gewünscht!) und Zitronenkuchen bekommen und sich glaube ich sehr gefreut.
  • Donnerstag: Office, schlimm langweilige Schulung den ganzen Tag. Vor der Schulung noch so ein Meeting für alle, das der Direktor damit einleitete, dass wir eventuell ja vielleicht möglicherweise Stellen gestrichen bekommen, weil wir bei der letzten Runde verschont geblieben sind. Persönlich finde ich ja, man könnte vielleicht erst mal diverse Consultants streichen (vor allem den Kumpel des Direktors, der seit 1,5 Jahren immer wieder neue Management-for-hire-Stellen bei uns kriegt), das IT-Projekt einstampfen oder zumindest aufs nötigste verschlanken und dann gucken, ob wir wirklich Leute rauswerfen müssen, die tatsächlich Arbeit machen. Anyway. Schulung wie gesagt eine einzige Geduldsprobe. Danach noch etwas Arbeit, damit der Tag nicht ganz so verschenkt war. Herr Rabe war derweil mit Michel beim Kieferorthopäden und jetzt hat Michel oben eine feste Spange. Das ist nicht schön für Michel, aber er trägt es mit Fassung. Heute hat er vor dem Essen eine Schmerztablette bekommen, das hat aber wohl nicht so viel gebracht. Aber weil wir anlässlich des Geburtstags im Restaurant essen waren, konnte Michel ja aussuchen, was er haben möchte, und die Wahl fiel auf Lachs mit Kartoffeln und Salat, das konnte er gut essen.
  • Freitag: erst fuhr ich zum Röntgen meines Fingers, der seit dem Bowling letztem Herbst immer mal wieder rumzickt. Der (Haus-)Arzt meinte, es sei sicher Arthrose. Gestern kam das Ergebnis schon: es ist keine Arthrose. Aber das Röntgen war eine sehr effiziente Geschichte, ich war 3 Minuten nach der Uhrzeit, zu der der Termin angesetzt war, fertig und raus. Danach wieder Büro, weiter schlimmer Kurs, unterbrochen von schlimmem Meeting, das ich alle zwei Wochen habe. Da werde ich eines schönen Tages noch den Leiter des Meetings über Teams erwürgen. Danach noch ein bisschen rumgedaddel im Büro, Kleinkram wegschaffen und dann nach Hause. Im Zug 30 Minuten wie in der Sardinenbüchse eingeklemmt gestanden. Wenn ich mehr Energie hätte, ich würde ne Petition starten, die es Leuten, die mit Koffern zum Flughafen wollen, untersagt, in der Rush-Hour die Pendlerzüge zu benutzen. Dafür könnte der Flugzug (den die Pendler nicht benutzen können) einfach das gleiche kosten, damit dessen Attraktivität steigt. Optimal wäre, wenn man im Flugzug auch mit normalen Periodentickets fahren könnte – falls man mal, statt nach Hause, zum Flughafen will. Das kann doch nicht so fucking schwer sein. Die Unternehmen sind eh beide staatlich.
  • Samstag: Herr Rabe fuhr früh nach Oslo zu einem IT-Konferenz-Orga-Workshop. Ich fuhr mit Michel Busse waschen. Ja, genau. Das macht die Stufe von Michel, um Geld für die Klassenfahrt zu sammeln. Und das Busunternehmen macht das, damit die Kids den Wert davon, den Bus nicht vollzusauen, lernen. Weil ich ein bisschen Angst hatte, dass Michel sich weigern würde, hatte ich eine Betreuungsschicht übernommen, passte also auf eine Gruppe von vier Jungs auf, die das Innere eines Busses schrubbten. Ich hatte bewusst nicht Michels Gruppe genommen. Aber es war sehr interessant, die 8.-Klässlys alle zusammen zu erleben. Meine Gruppe waren „die Fußballjungs“. Es gab die kichernden Mädchen, die nerdigen Kids, und alles dazwischen. Am faszinierenden war aber eigentlich, dass die aussehen, als wären sie irgendwas zwischen 10 und 16 Jahren alt. Manche sehen aus wie junge Erwachsene. Manche sind noch sehr kindlich. Meine gute Tat des Tages bestand darin, einem dieser Jungs zu erklären, wie man einen Mopp benutzt. Und ein bisschen klopfe ich mir auf die Schulter dafür, dass Michel das nicht hätte fragen müssen.
  • Heute: nicht viel los gewesen. Haushalt, hauptsächlich. Und eben abends essen gehen. Heute früh hat Michel ebenfalls wieder einen Bus geputzt, aber dieses Mal ohne mich. Der eine „Bodendecker-“Rhododendron blüht jetzt. Das sieht wirklich schön aus. Das Kirschbäumchen blüht auch, das Pflaumenbäumchen hat sage und schreibe zwei Blüten, der schwarze Johannisbeer-Busch blüht und die Blaubeeren auch. Letztere beide sehr unscheinbar, aber die Hummeln (und die ersten Bienen) sind trotzdem sehr begeistert davon. Die Wespennestattrappe scheint zu funktionieren, die dicke Wespe habe ich nicht wieder auf der Terrasse gesehen.

Tag 3914 – 3919 – Piep nochmal.

Hier geht es allen gut. Es gibt sogar ganz viel zu erzählen, aber ich bin grad sehr kommunikationsfaul.

Morgen. Morgen bestimmt.

Hier schon mal ein Bild von einem Projekt, das ich für „Klappt nie im Leben“ hielt: Pippi hat ein Zitronenbäumchen aus einem Kern gezogen.

Hmm, das Bild will nicht hochladen. Tjanun. Also Pippi hat tatsächlich ein ca. 1 cm großes Pflänzchen dabei herausbekommen, dass sie einen geschälten Zitronenkern eingepflanzt hat und sehr viel Geduld hatte.

Tag 3911 – 3913 – Langes Wochenende.

Wir haben nicht sooooo viel gemacht. Freitag hatten die Kinder Auftrag, mit dem Korps beim Altersheim (unter anderem) zu spielen, und sie haben das wohl sehr gut gemacht. Ich fühlte mich nicht präsentabel (gar nicht) und war nicht mit. Ich habe derweil ein bisschen im Garten herumgegraben und kann vermelden, dass fast alles, was leben soll, noch lebt. Bis auf den Lavendel (keine Überraschung, der stirbt mir jedes Jahr, egal was ich mache) und das eine Hochbeet, aus dem ich die Erde rausgeschaufelt habe, um das sich in Auflösung befindende Unkrauttuch rauszuholen. Als ich so schaufelte, schaufelte ich auch versehentlich das halbe Holz weg, weil das total morsch ist. (Außerdem: wie kann in einem Hochbeet so viel Wurzelwerk von irgendwas sein? Ich sage es ja immer wieder, aber ich möchte den Vorbesitzern echt gerne nen Vortrag halten darüber wie sich naturnaher und ungepflegter Garten unterscheiden.)

Freitag haben wir dann auch auf der Terrasse gegrillt und gegessen, weil es richtig warm war. Vorher hatte ich auf der Terrasse in der Abendsonne Yoga gemacht (der verzweifelte Versuch, die Laune aufzuhellen, niemand soll sagen können, ich hätte nicht alle Hausmittelchen probiert!).

Samstag hatte ich dann eine Geigenstunde und danach bin ich zuuuuufällig beim Pop-Up-Gartencenter vorbeigekommen, als ich Eier holen war, und hoppalalala, zack, hatte ich diverse Pflanzen gekauft. Aber nur Nutzpflanzen, nämlich einige Küchenkräuter und Staudenselleriesetzlinge, und Erdbeerpflänzchen. Irgendwie müssen wir ja auch diese ganzen Beete füllen, wir haben jetzt etwa vier mal so viel Gemüse- und Kräuterbeetplatz wie im alten Haus. Das eine große Beet habe ich mit Kartoffeln befüllt, die wir mal im Keller vergessen hatten. In einem kleinen ist jetzt wieder ein Erdbeerbeet etabliert, und weil ein Drittel noch frei ist, werde ich da, China-Style*, Pak Choi hinsähen. Pak Choi ist ja schon auch sehr lecker. Und wächst wie hulle. Ich muss nur Samen bestellen. Im zweiten großen Beet wohnen jetzt Kräuter und heute habe ich auf gut Glück diverses Gemüse gesäht. Jaja, Eisheilige, diesdas, ich weiß, aber aus Gründen fahren wir hier knallharten Darwinismus im Gemüsebeet und was kaputt friert oder sich von Schnecken oder Kohlfliegen fressen lässt, hat halt Pech gehabt.

Die Reihenfolge der Ereignisse ist etwas falsch, weil ich die Gemüsesamen heute erst gekauft habe. Außerdem heute: Michel und Herr Rabe haben diverses totes Gestrüpp und unerwünschte Pflanzen entfernt. Sogar ich Feigling kann jetzt zu unserer Wäschespinne gehen und da Wäsche aufhängen, ohne Angst haben zu müssen, dass mich aus dem hohen Gras irgendwas anfällt, ne Kreuzsspinne oder so. Allerdings braucht die Wäschespinne erst noch neue Leine, sonst gibt es Rostflecken auf der Kleidung.

Hier ein paar Bilder:

Der aus dem alten Haus umgesiedelte Rhabarber lebt noch! (Der andere Rhabarber, der hier schon war, lebt auch.)
Bis auf die Wurst hat Herr Rabe alles das selbst gemacht und es war alles sehr lecker (das grüne, matschige ist Erbsen-Hummus).
Wespennest-Attrappe, weil eine sehr große Wespe sehr viel Interesse an unseren Balkonplanken gezeigt hat.

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*eins der faszinierendsten Dinge an China fand ich, dass die literally auf jedem Kreisverkehr Gemüse anbauen. Überall. Direkt an der Straße, an steilen Hängen, an einem Meter Grünstreifen zwischen Haus und Schuppen (Garage?). Also zumindest da in Sichuan, wo das Klima auch günstig zu sein scheint, denn es war ALLES grün. Und halt überall verschiedene Arten von Kohl und Salat, die man auch in jeder Mahlzeit isst, aber immer (!) gekocht. Ja, auch Salat. Ich fand das sehr lecker, muss ich sagen, wenn die in die Suppe, nachdem man die Fleischeinlage rausgegessen hatte, einfach noch so nen Arm voll verschiedenen Salat und Kohl reingeworfen haben, und dann gab es die noch mal kurz aufgekochte Brühe mit dem Gemüse. Ich habe das auch zu Hause mal ausprobiert und einfach nen halben Pak Choi mit in meine Packung Ramen geworfen und ja, das ist wirklich lecker. (Am besten ist es allerdings, wenn man den Pak Choi viertelt und dann ordentlich scharf anbrät. Dann geht der, wie angebratener, roher Grünkohl, zu allem. Die Kombination aus Röstaromen und dem fast süßlichen, aber recht frischen Kohl, ist super. Und beim Kochen kriegt Pak Choi ja sonst auch eine etwas schwierige Konsistenz. Die sich, btw, mit Stäbchen auch nur sehr unelegant essen lässt und sowohl schlürfen als auch kleckern sind unvermeidlich.)

Tag Dingens (3910-3913?) – Piep.

Ich bin da, ich lebe noch, draußen ist Frühling, aber ich hab innendrin eher so Spätherbst. Vielleicht äußere ich mich da irgendwann noch mehr zu. Heute habe ich erste Schritte unternommen, damit das hoffentlich bald besser wird. Eigentlich hab ich gestern schon angefangen und quasi mit Burlesque Schluss gemacht, was mir furchtbar leid tut*, aber es ist einfach zu viel und alles passiert Mittwochs, und das ist ein ganz oder gar nicht-Hobby, eigentlich nicht mal ein Hobby, wenn man das ordentlich machen will, muss man da sehr viel reinstecken und das kann ich nicht. Nicht jetzt, und in absehbarer Zeit eigentlich auch nicht.

Obendrein habe ich immer noch schlimmen Muskelkater, was ist da denn bloß los.

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*Es ist auch sehr sehr viel Scham damit verbunden, weil ich Dinge nicht aufgebe, ich gebe generell nicht auf, ich bin nicht so eine, etc pp. Ja, ich weiß, wie sich das anhört und das ist Teil des Problems.

Tag 3905 und 3906 – Tanzwochenende überstanden.

Als erstes: wir haben leider kein Foto von uns als Ü30-Elfen gemacht. Das ärgert mich, aber ist jetzt nicht zu ändern. Von der Vorstellung darf man auch keine Bilder machen und Backstage auch nicht. Tja. Wir waren absolut bezaubernde Elfen. Selbstverständlich!

Wir haben auch schön getanzt. Pippi hat auch sehr schön getanzt. Sie ist auch ein sehr bezauberndes Ballettmädchen und ein ebenso bezauberndes Showtanz-Mädchen und ich bin eine sehr stolze Mama.

Ich bin aber auch ein klitzekleines bisschen eine traurige Mama, weil wir, wegen meinem Job, Pippi nicht deutlich mehr Tanzen als jetzt ermöglichen können. Es geht jetzt schon kaum. Die anderen Mamas machen das alle anscheinend problemlos. Wir… nicht. Die meisten anderen Mamas arbeiten durchaus auch Vollzeit, wir sind ja hier in Norwegen, aber irgendwie geht das bei denen trotzdem. Vielleicht arbeiten die nur ihre 37,5 Stunden die Woche, haben keine explodierenden Überstundenkonten und fangen um 7 Uhr morgens an oder so. Oder die haben komplett Homeoffice. Oder Oma und Opa wohnen nebenan und fahren eben auch zwei mal die Woche. Oder sie wohnen direkt neben der Ballettschule. Wie auch immer – Pippi würde gerne und ich denke nur uff. Wir schaffen das nicht. Und bitte jetzt nicht Herrn Rabe fertig machen, der macht, was diese ganze Fahrerei angeht, schon mehr als 50%. Aber er ist eben auch an seiner Grenze. Und gefühlt würde sich alles lösen, wenn ich einfach nen normalen Job hätte. Einen, wo man nicht wochenweise alles auf dem Partner abladen muss.

Naja, seufz.

Tag 3903 und 3904 – Generalprobengurkerei.

Beide Generalproben sind geschafft. Morgen tanzen sowohl Pippi als auch ich (ich nur einmal, Pippi zweimal) und da hatten wir gestern Generalprobe. Sonntag tanzt nur Pippi, aber ebenfalls beide Vorstellungen, und hatte heute Generalprobe. Heute war das mit ihren beiden Freundinnen und HERRJE die drei sind lebendig im Auto. Drei durcheinander quatschende Mädels und eins davon macht alle anderthalb Minuten ein neues Lied im Auto an. Meine armen Ohren, mein armes Nervenkostüm, arme ich generell. Mimimi. Gestern war das entspannter, nur mit Pippi. Morgen fahre ich auch nur mit Pippi. Sonntag nehmen wir maximal die ruhigste aus dem Gespann mit.

Und dann, wenn wir so 4 bis 6 mal hin- und hergefahren sind, ist das Tanzsemester erst mal vorbei.

Herr Rabe ist nicht da, und da liegt es sehr nahe, dass Pippi sich zu mir ins Bett gemurcht hat. Jetzt schnauft sie da gemütlich rum, und das macht, dass mir die Augen zufallen. Hach ja, die kleine Zwergmaus ist manchmal doch noch ganz schön klein eigentlich.

Tag 3900 – 3902 – Dies und das.

Die einzige „vollwertige“ GMP-Inspektorin bei der Arbeit zu sein ist ja auch nur so mittel. Aus Gründen gehe ich auch beiden Chefinnen aus dem Weg. Aus anderen Gründen habe ich auch bis auf Montag die ganze Woche Homeoffice (und Montag hatte ich nach der Arbeit auch wieder Migräne, das ist echt fast jeden Montag so und sehr ätzend) und aus wieder anderen Gründen habe ich diese Woche eine recht ruhige Woche. Verdient, wie ich finde. Trotzdem landet halt jeder GMP-Scheiß bei mir, und dann schreibe ich wahlweise freundliche oder genervte oder schwammige mails zurück. Je nachdem, was für eine Kategorie Anfrage gekommen ist. Und das mache ich ganz alleine und ohne KI. Ha.

Michels Kieferorthopäde meint, Michel braucht doch noch eine lose Spange. Das kostet… sehr viel Geld. Und das, obwohl wir nur einen Eigenanteil zahlen, weil durch den tiefen Überbiss eine medizinische Notwendigkeit besteht. Ein paar Tage nach Brille aussuchen finde ich das weniger amüsant als eh schon. Kinder sind echt teuer. Und wenn man denen schlechte Zahnstellungsgene und schlechte Augengene mitgegeben hat, umso mehr.

Mit Grieg geht es vorwärts. Überraschender Weise ist das gar nicht so schlimm, das hört sich nur schlimm an und sieht schlimm aus. Vielleicht überschätze ich mich auch total, aber das geht echt überraschend gut klar.

Hier ist ein bisschen Freizeitstress, muss ich zugeben. Am Wochenende sind die Tanzvorstellungen, das heißt, die regulären Kurse sind dann erst mal vorbei, das dürfte einiges entzerren. Da hat man dann auch Zeit, Michel eine feste Spange in den Oberkiefer kleben zu lassen und nebenher ein paar hausgemachte Drogen zu verkaufen um das finanzieren zu können.

Tag 3898 und 3899 – Wochenende (faule Edition).

Das war das Wochenende. Es ging irgendwie sehr schnell vorbei und so richtig gemacht hat nur Herr Rabe was. Meine einzigen „Leistungen“ am Wochenende waren, dass ich gestern mit Michel beim Optiker eine neue Brille für ihn ausgesucht habe (und ihn danach nicht mal habe zu Fuß nach Hause gehen lassen, obwohl er ein Musterbeispiel an pubertärer Spontanverstummung war, was das Aussuchen wirklich nicht einfach machte) und mich durch die erste Seite von Grieg gearbeitet habe. Ansonsten hab ich ein bisschen Haushalt gemacht und zwei mal gekocht. Und das war’s. Nicht mal Sport. (Shame on me.) Herr Rabe hat eingekauft und heute angefangen, die Rigips-Platten (!!!) aus der Garage zu entfernen. Darunter war aus unerfindlichen Gründen Glaswolle und darunter wiederum ein Leck, das vom reparierten Garagendach kommt. Das war aus Gründen zu erwarten, dass es da noch leckt, da muss jetzt halt „jemand“ dem Dachdecker hinterher telefonieren, damit der noch mal seinen Hintern zu uns bewegt. Die Gipsplatten und die Glaswolle kommen aber noch ganz raus. Die brauchen wir da nicht und im Gegenteil, die schaden eher. Die Garage trocknet von innen nämlich nie richtig, die ist einfach „zu dicht“. Und die Gipsplatten schimmeln. Wer sich gedacht hat, dass das eine super Idee ist, Gipsplatten in einer Garage anzubringen, wüsste ich auch gerne mal und würde dann mit der Person auch gerne mal ein paar Takte reden.

Tag 3893 – 3895 – Nicht schlau aber geil.

Ich bin im Inspektionstunnel und muss außerdem übermäßig viel sozialisieren, das ist echt… naja anstrengend. Aber heute wurde das von zwei Stunden (plus ein bisschen) Quatsch für Erwachsene unterbrochen. Und ich werde dann bis morgen nicht so super viel schlafen, aber das war es wert.

Dita von Teese und Tourcrew

Das war so berauschend und toll, dass ich fast keine Worte hab. Vielleicht bin ich morgen zu allem Überfluss auch heiser. Mir egal.

Ein Mann hat in Spitzenschuhen Poledance gemacht und sich dabei das eh schon nicht üppige Kostüm ausgezogen. Ein anderer Mann hat Bauchtanz gemacht. Die weiblichen Acts waren auch alle exquisit, und für Dita von Teese selbst, die in einem überdimensionierten Martiniglas plantscht, würde ich auch die Nacht durchmachen, wenn ich müsste.