Immer wenn man hier irgendwas angeht, taucht irgendwas auf. Heute: ein Holzwurm. Also mindestens einer. Der fiel auch aus dem rieselnden Loch raus und fiel auf den Boden und dann habe ich ihn nicht mehr gefunden. Nach viel googeln tippe ich auf Holzbock und frage mich, womit wir das verdient haben. Also, das war draußen und nicht drinnen und auch nur ein Balken und nicht die Wand oder so, aber wer weiß wo die sonst noch sitzen? Die kommen ja wahrscheinlich nicht alleine. Was bin ich froh, dass wir eine Schadinsekten-Versicherung haben. Allerdings ist fraglich, was die übernimmt. Das finde ich dann nächste Woche wohl raus.

Naja. Es erklärt immerhin, warum letztes Jahr immer der Specht an unserem Haus rumgehackt hat. Aber den habe ich auch schon lange nicht mehr gehört oder gesehen.
Und dann habe ich auf YouTube den Film „In der Arche ist der Wurm drin“ gefunden, den ich als Kind oft geguckt habe (den hatten meine Großeltern auf Video) und der der Grund ist, warum ich Holzwürmer bisher nie als irgendwie bedrohlich wahrgenommen habe. Für ein bisschen 80er-Nostalgie gucke ich mir den jetzt noch an. Grad haben die Holzwürmer „lieb gekuschelt“ und jetzt haben sie sehr viele Babys. „So ist das eben.“ sagt Willi Wurm dazu.
(Grob falsch dargestellt. Die Larven fressen das Holz und irgendwann entwickeln die sich dann zu Käfern. Die legen Eier, aus den Eiern schlüpfen Larven und dann geht der Tanz von vorne los. Lieb kuschelnde Würmer. Pffft.)

