Tag 1624 – Freitag halt.

Nawww, das ist ja mal eine schöne Zahl.

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Morgens Blut abgeben. Der Stoffwechsel will ja kontrolliert sein. (Seufz. Hört halt nie auf.)

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Weil ich ein Schlaufuchs bin bin ich einfach direkt zum Arzt gefahren, als ich die Kinder abgeliefert hatte und habe gesagt, ich sei halt schon da. Statt um halb neun dann Blut abgenommen zu kriegen saß ich um halb neun bereits im Zug.

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Arbeit, Arbeit. Habe doofe Arbeit mit ganz leicht weniger doofer Arbeit wegprokrastiniert. War nur so mittelmäßig klug, weil die doofe Arbeit dann Montag gemacht werden muss.

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Gestern habe ich mein Mittagessen „verloren“. Morgens im Zug angekommen war ich sicher, es in der Küche stehen gelassen zu haben. Abends war es aber nicht in der Küche und die Putzfrau hatte es augenscheinlich auch nicht weggeräumt. Das kam mir sehr seltsam vor. Heute fand ich mein Mittagessen von gestern ganz unten in meinem Sportbeutel, den ich gestern bei der Arbeit gelassen habe, weil ich gestern noch Muskelkater hatte und deshalb spontan doch nicht trainierte. Aber so schlimm war es alles nicht, ich habe dann eben heute mein Mittagessen von gestern gegessen, nachdem ich sehr kritisch daran gerochen habe.

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Heute nach der Arbeit noch trainiert. Uff, uff. Aber die Schulter soll eben bitte halbwegs schmerzfrei bleiben.

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Nach dem Training und einer Dusche ein Geburtstagsgeschenk für den Kindergartenfreund von Pippi besorgt, bei dem sie morgen eingeladen ist. Das Ding ist – ich bin zwanghaft und wenig flexibel in meinen Plänen und als Laden 1 das nicht hatte, was ich haben wollte, lief ich einmal planlos ums Regal und statt dann im Laden der großen Spielzeugkette nebenan zu gucken, ging ich 10 Minuten durch die Stadt zur anderen Filiale der Kette, wo ich ursprünglich auch gewesen war. Manchmal lächle ich über mich selbst. Aber ich habe jetzt das geplante Geschenk.

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Mit Herrn Rabe die zweite Staffel von Zumbos Just Desserts zu Ende geschaut. Ich bin über die gewinnende Person ein wenig überrascht, hoffe aber, dass die zweitplatzierte Person bei Zumbo einen Job kriegt. Das sind so moderne Märchen, die ich mir ausdenke.

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Und wenn sie nicht gestorben sind, dann träumen sie noch heute von Kuchen.

Tag 1618 – Alleine.

Herr Rabe hat heute gearbeitet (oder so) und ist um halb acht morgens aus dem Haus gegangen und noch nicht zurück. Ich war also alleine mit den Kindern und das hat zunächst erstaunlich gut geklappt. Gegen Mittag, als wir alle gegessen hatten, geduscht und Zähne geputzt hatten, eingecremt und geföhnt und bekleidet waren, dachte ich sogar, dass ich gern immer so entspannt mit den Kindern wäre. Dass ich total gerne die Kapazitäten hätte, auf so vieles einzugehen und eine (Ja, echt) Ja-Umgebung zu schaffen. Allerdings war mir auch da schon sehr klar, dass im Alltag diese Kapazitäten einfach nicht da sind.

Naja, dann ging der Tag rum und am Ende war mir klar, dass auch ohne Erwerbsarbeit keine Kapazitäten da wären um das komplett durchzuziehen. Nicht hier. Nicht mit Kindern, die irgendwann voll am Rad drehen und nie zufrieden sind und immer noch mehr und noch mehr und noch mehr wollen. In jedem Laden was, direkt vorm Essen das zweite Eis des Tages, Nudeln und Würstchen und Ketchup aber NICHT SOOOOO! (hatte irgendwas beim Servieren falsch gemacht) und wenn man nach einem kompletten Film den Fernseher ausmacht gibt’s Geschrei. Uff, ey.

Dafür, dass ich trotzdem noch halbwegs ruhig und zugewandt blieb und nur ein Kind wegen einem Anranzer von mir ein Mal heulte (Wäscheständer nach mehrmaliger Bitte, daran nicht herumzurupfen, umreißen finde ich nicht so cool), mache ich mir gleich eine Dose Bier auf.

Tag 1374 – Positiv denken.

  • Gutes Feedback zur Arschkarte bekommen
  • Ein Problem gelöst
  • Mit beiden Kindern viel gekuschelt
  • Der Rasen ist jetzt sehr gründlich gewässert
  • Vitamin D produziert
  • Wenig Kaffee getrunken

Das hat auch ne andere Seite, aber die seh ich eh dauernd, die schreibe ich jetzt hier nicht auch noch hin.

Tag 1372 – Ein Tag wie durch Sirup waten.

Zu kurz geschlafen, schlecht aus dem Bett gekommen. Den ganzen Tag todeslangweiligen Kram gemacht, den ein trainierter Affe vermutlich genauso gut hinbekommen hätte. (Ok, ein sehr gut trainierter, computeraffiner Affe.) Beste Zeit beim Abholen der Kinder, da aber Hunger und Pippi wollte mir nichts von ihrem Pizzabrötchen abgeben. Lecker gekocht, die Kinder wollten es nicht. Geschrei, bis ich und nicht Herr Rabe Pippi ins Bett gebracht habe. Da eingeschlafen, wach geworden aber einfach die Augen zugelassen, müde, so müde, noch so viel zu tun, will nicht, will schlafen. Mit Mühe die Augen aufgemacht und überaus zäh die Essensbestellung eingetippt. Wenigstens das. Rest kann warten.

Jetzt natürlich wach.

Tag 1251 – Zu müde…

… für alles. Für Konzentration jedenfalls. Deshalb habe ich dann lieber statt noch SOPs zu lesen

  • Ein Brot gebacken
  • Michels Skihose gewaschen
  • Brotdosen gemacht
  • Den Weihnachtsbaum endlich abgeschmückt und auf die Terrasse verfrachtet, da kann er von mir aus rumnadeln bis irgendwer Lust hat, ihn 20 Minuten zwecks Entsorgung durch die Gegend zu fahren (und danach das Auto grundzureinigen)
  • Die Harzflecken vom Parkett geschrubbt
  • Eine halbe Tonne Tannennadeln aufgefegt und aufgesaugt

Und wie ich hier so liege, merke ich, dass ich so müde und unkonzentriert bin, dass ich vergessen hab, meinen BH auszuziehen. Immer mal was neues. In diesem Sinne – Gute Nacht!

Tag 948 – Keine Zeit.

Hui, die Zeit rennt. Der Vortrag ist immernoch nicht fertig, aber eigentlich schon zu lang, aber es hilft ja jetzt auch nichts, ich muss ihn erst fertig machen und dann kürzen. Das Kleid ist auch noch nicht fertig, es ist alles nur so mittelentspannt grad. Dazu ein halb krankes Kind und eins, dem die Decke auf den Kopf fällt, das das aber nicht einsehen will. Hrmpf. Ich murmle also hübsch mein Mantra „Es wird schon hinhauen“ und versuche, den zeitlichen Druck so gut es geht zu nutzen ohne mich hetzen zu lassen. Und ohne die Kinder allzu doll und zu oft anzuschreien. Klappt alles eher mäßig aber man wächst mit seinen Aufgaben, ne?

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Update von gestern: Antibiotikum scheint zu wirken und nicht ganz so schlimm zu schmecken, nach einiger Diskussion und mit ein bisschen Zwang und Bestechung hat Pippi alle drei Dosen heute genommen.

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Auto-Lobhudelei: mir erfolgreich eingeredet, dass ich nicht die schlechteste Mutter der Welt bin, auch nicht die zweitschlechteste, vielleicht, wenn ich mir Mühe gebe, nicht mal im untersten Drittel. Außerdem das Futter fürs Kleid zusammengebaut, gewaschen und gebügelt. Uff.

Tag 843 – Plottplottplott.

Den ganzen Tag Zahlen in Graphen umgewandelt, jetzt schmerzt mein Kopf ziemlich und in meinem Kopf zischen Phrasen herum, die ich in den Artikel schreiben könnte.

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Nur so mittelcool: verstehen, dass alles was man gestern gemacht hat, für die Tonne war, weil mit den Daten was falsch war. War nicht meine Schuld, macht’s aber nicht besser, dann alle Arbeit neu machen zu müssen.

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Auf Empfehlung meines Friseurs gucke ich jetzt RuPauls Drag Race. Zu mehr ist mein Hirn auch abends nicht mehr in der Lage. I f*ckin‘ love it.

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In Meetings bin ich recht unkonzentriert, wenn im Kinderkrankenhaus gegenüber grad ein ca. drei, vier Jahre altes Kind mit Krebs einen Ultraschall über sich ergehen lassen muss, vor dem offenbar beide Eltern große Angst haben. Dass ich nicht weinend rausgelaufen von, müsste ich eigentlich in die Lobhudelei schreiben.

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Pippi ist so niedlich. Und so rübennasig. Und so niedlich:

Und sie schläft mit zwei Legomännchen im Bett. Der Lego-Adventskalender war glaube ich ein voller Erfolg.

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Der TipToi-Adventskalender auch, Michel ist vollauf begeistert, ich jetzt schon genervt von Familie Winter.

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Heute in drei Wochen allerspätestens werde ich irgendwas abgegeben haben.

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Auto-Lobhudelei: heute keinen umgebracht und vor allem die Sache mit den Daten gefixt und ein paar echt schöne Sachen gefunden. Wird, wird.