Tag 2488 – Kaputt.

Ich hab mir irgendwie den Nacken verlegen und kann nur mäßig gut nach links schauen. Morgens wachte ich außerdem oder deshalb mit Migräne auf und hatte dann den Rest des Tages Kreislauf. Herr Rabe musste Pippi zum Kindergeburtstag fahren und hat den Rest des Tages zum Reifenwechsel genutzt. Wir müssen neue Reifen kaufen, für den Tesla, tschüss Geld.

Wegen Nacken hatte ich befürchtet, nicht Geige spielen zu können, ging dann aber doch (nach den ersten 2 Minuten) und ich habe festgestellt, dass mein vierter (kleiner) Finger entweder gewachsen ist oder gar nicht mal so kurz ist, wie ich dachte. Im Gegenteil, ich greife den gerne zu hoch, wer hätte das gedacht. Ich mache zum Aufwärmen gerne eine Fingerübung, die die Balance in der linken Hand fördern soll (Dounis Fundamentals) und da kann ich inzwischen fast immer den vierten Finger rund aufsetzen, das hielt ich bisher aufgrund meiner Anatomie nicht für möglich. Wahrscheinlich ist meine Technik einfach scheiße nicht besonders gut und so fundamentale Übungen helfen tatsächlich. Ich probiere außerdem eine andere Bogenhaltung aus, nämlich mit dem Daumen vor dem Frosch statt darin. So kann ich den Daumen runder lassen, die Hand ist entspannter und ich kann das Gewicht besser steuern. Nachteil: wenn meine Geigenlehrerin von früher das wüsste, gäbe das Ärger. (Man kann die Unterschiede hier sehen.)

Weiterhin habe ich nach der Butterkatastrophe (die gestern noch weiter ging, weil, wie ich leider erst merkte, als ich morgens Brötchen aufbacken wollte und den Backofen vorheizte, unter den Backstein ebenfalls Butter gelaufen war) einen neuen Versuch gestartet, den Tipp des Pharmazeuten meines Vertrauens befolgend mit mehr Eigelb. Und diesmal wurde der Kuchen so wie er sein soll.

Kladdkaka as if it’s 2008.

Fähnchen wegen Geburtstag. Obwohl der 8. Mai ja auch ein Flaggentag ist, nämlich der „Befreiungstag“, das Ende des 2. Weltkrieges und das Ende der Besetzung Norwegens. Als gebürtige Deutsche flaggen wir allerdings nicht, das fühlt sich falsch an. (Wir flaggen ja eh nicht so oft, weil wir die Flaggenallergie nicht abgeschüttelt kriegen.) (Beim nochmaligen Lesen merke ich, dass man das falsch verstehen kann: ich würde das Ende des 2. Weltkrieges auch feiern, fühle aber immer noch eine, wie ich finde, berechtigte, Scham, dass „mein“ Land, meine Heimat, meine Vorfahren, das überhaupt erst alles losgetreten und zu verantworten haben. Ohne Deutschland gäbe es den „Befreiungstag“ nicht und eine Welt, in der solche Tage nicht nötig sind, wäre eine bessere.)

Ach so, am Rande: unser Muttertag ist im Februar, insofern war hier heute nix mit Muttertag. Ich lege darauf allerdings auch keinen Wert, weder im Mai noch sonstwann.

So, jetzt Augen zu. Es ist schon fast wieder Montag. Ächz.

Tag 2486 – Fast Vierzig.

Herr Rabe hat Geburtstag und nimmt Glückwünsche gerne entgegen. Ich muss gestehen, ich finde ihn immer noch einen der attraktivsten End-30er die ich so kenne, auch wenn heute spontan ein neuer Anzug angeschafft werden musste. Wir werden halt alle weicher mit der Zeit.

Ich wollte einen Geburtstagskuchen backen und habe das voll verkackt, weil sich Butter und Rest nicht verbinden wollten und am Ende überall* Butter war und der Kuchen war eher ein sehr großer, frittierter Schokokeks. Hoppla. Es war dann keine Zeit mehr für einen neuen Versuch und morgen macht Herr Rabe Java-Sachen, deshalb werde ich erst Sonntag einen neuen Kuchen backen. Im Zweifel lieber ein Eigelb mehr, weiß ich jetzt. Herr Rabe hat schwedischen kladdkaka verdient und wird ihn bekommen. So.

Abends waren wir essen und jetzt ist Fresskoma sondergleichen, ich gehe einfach schlafen.

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*wirklich überall, ich musste danach den Fußboden wischen, weil butterige Fußspuren bis ins Bad verteilt waren

Tag 2330 – Ende 30.

Die Welt geht vor die Hunde, Baby, aber Leute haben trotzdem Geburtstag, sogar so signifikante Geburtstage wie der 37. passieren täglich überall auf der Welt.

Ich finde älter werden weiterhin im Großen und Ganzen gut. Die Haare werden grau, das Gesucht wird ein bisschen faltig, der Bauch, der Po und die Arme werden weicher (gut, das würde mehr Training vermutlich richten, ähäm). All das ist gut. Wehwehchen, hier mal Rücken, da mal Knie, werden schleichend mehr, das ist nicht so schön. Was aber eigentlich am Besten ist, ist, dass mir, ebenfalls schleichend, eine innere Scheißegalhaltung gegenüber äußeren Erwartungen wächst. Man kann’s eh nicht allen recht machen und der Versuch ist voll anstrengend, warum sollte ich das also tun? Bester Effekt des Älterwerdens. Wer weiß, vielleicht schaffe ich es sogar noch bis zum 20. Abijubiläum, die so weit auszubauen, dass ich da hin gehe und nicht, wie beim 10. den Organisatoren mit „eher schieße ich mir in den Fuß“ antworte.

Geburtstag war so weit allerdings unspektakulär. Ich habe mich sehr über viele Glückwünsche gefreut und mein bestes Geschenk ist ein sehr kleiner Kaktus/Sukkulent in Herzform von Michel, sowie dass sich die Kinder damit angefreundet haben, Essen zu gehen, und sich dort sogar benommen haben. Pippi hat der Bedienung im indischen Restaurant ein deutsches Buch vorgelesen, das war schon ziemlich niedlich. Der Kuchen ist lecker, wenn auch die Glasur nicht gut temperiert war und nicht knackig wurde. Herr Rabe hat sich um alle Kaffees des Tages gekümmert und war mit Michel beim Zahnarzt. Ich habe in Frieden gearbeitet und habe im Flow auch noch ein Meeting vergessen.

(Derweil behauptet der Kriegsverbrecher, er hätte von dem Krankenhaus gar nichts gewusst und überhaupt würde man keine Zivilisten angreifen. Ich habe keine Worte mehr für diese Abscheulichkeit.)

Tag 2280 – Morgen mehr.

Michel ist jetzt neun, und das und alles, was damit zu tun hatte heute, ist super. Rundum superes Kind, meiner bescheidenen und natürlich absolut objektiven Meinung nach.

Es gab Frühstück mit Kuchen, Geschenke (unter anderem ein Kristall-/Halbedelsteinausgrabeset, das er am liebsten SOFORT, also noch vor dem Frühstück, ausprobiert hätte) und Abendessen nach Wunsch – der Wunsch war das Gasthaus Zur Goldenen Möwe.

Dazwischen, also zwischen Schule und Abendessen, war ich nicht da, sondern im Büro (in echt! Mit Menschen!) und als ich abends wieder aufwachte, nachdem ich in Michels Bett eingeschlafen war (die Migräne war heute Vormittag langsam zurück gekommen und dann den Großteil des Tages bei mir geblieben, und außerdem brennt alles und Menschen sind anstrengend und überhaupt), war eine neue Mail in meinem Postfach, die mich einfach nur WAS ZUR…? denken ließ. Darüber rege ich mich seither auf und deshalb mache ich jetzt hier Schluss. Morgen Schadensbegrenzung und hoffentlich genug Zeit um mit Michels Minecraft-Lego vorführen zu lassen. Er hat da inzwischen eine recht imposante Welt zusammen.

(Ich hab gar keine Zeit dafür, dass alles brennt.)

Tag 2199 – Sechsjährige in da House!

Das erste, was man heute morgen von Pippi vernehmen konnte, war „Ich hab GEBURTSTAG!“. Der große Tag, seit Monaten darauf gefreut und gehadert, weil es noch „so lange“ dauerte, also auch letzte Woche war es noch „so lange“, ach ja, die Wahrnehmung von Zeit bei Kindern.

Pippi (und wir alle) hatten einen schönen Tag, mit Kuchen, mehr Kuchen, Baden, Hitze, Abhängen (wegen Hitze) und Pizza. Pippi wurde reich beschenkt und besitzt jetzt unter anderem eigene Pokémon-Karten (Herzenswunsch) und ein großes Set mit wild glitzernder Kinderschminke in allen erdenklichen Rosa-lila-blau-Schattierungen. Ein Schelm, der denkt, sie könne dann mein Make-Up in Frieden lassen. Nachdem Pippi sich und Herrn Rabe geschminkt hatte, verabredeten wir, dass ich ihr mal zeige, was davon wo genau hin gehört nicht dass Leute denken, wir vermöbeln sie übel. Nach dem Baden im See waren wir aber alle zu platt (ich war nicht baden, ich hab nur zugeguckt) für irgendwas anderes als rumhängen, also machen wir das wohl morgen.

Pippi hat auch ein Portemonnaie bekommen, weil sie ab jetzt auch Taschengeld bekommt. Da ist sie sofort 10 cm gewachsen. Und eine Uhr. Mit Brille, Uhr und Portemonnaie sieht sie, obwohl das alles rosa ist, schon so groß aus, dass mir ganz Angst und bange wird, dass sie morgen wild pubertiert und übermorgen zum Studieren auszieht.

Ein bisschen darf sie nämlich gerne noch meine große kleine Maus bleiben.

Hachz.

Liebe kleine Rübennase: sei weiter, wie du sein willst, denn genau so bist du ganz wunderbar. Ich komme immer zu allen deinen Shows. Ich hab dich schrecklich doll lieb – deine Mama

Tag 2181 – Einzige Male.

Also, Pippi hat ja aus Gründen nie einen Kindergeburtstag mit den Kindergartenkindern gehabt. Hauptsächlicher Grund dafür ist, dass sie halt mitten in den Fellesferien Geburtstag hat und da tendenziell ca. alle im Urlaub sind. Letztes Jahr nicht, aber dafür war Corona und das Einladen von jeder Menge Kinder nicht so angesagt, draußen und selbe Kohorte hin oder her (in den Ferien fallen ja auch eh die Kohorten weg). Es ist ja auch verpönt, nur wenige Kinder einzuladen, es gilt die Regel „die ganze Gruppe oder wenigstens alle Mädchen oder alle Jungen“. So soll vermieden werden, dass einzelne Kinder ausgeschlossen werden und naja, ich hab darüber glaube ich schon mal gemotzt, vermutlich mehrmals. Wir haben die 2015er und 2016er Kinder eingeladen, alle geht nicht, das sind 15 Kinder oder so, alle Mädchen wären dann die jüngsten 3 Jahre alt und in dem Alter Geschlechtertrennung forcieren finde ich total daneben. Das ist alles Käse. (Vermutlich wird mein Antrag auf norwegische Staatsbürgerschaft abgelehnt, wenn das UDI das hier liest.)

Dann hatte ich mich auch noch verzählt beim Einladen und es kamen 9 Gäste statt 7, das war so nicht geplant, klappte aber trotzdem. Ich habe morgens angefangen, mich ernsthaft darauf vorzubereiten, dass es laut und wuselig werden würde und es war laut und wuselig, aber ich überstand das dieses mal ohne ernstzunehmende Ausfälle (vielleicht lag es an der Schicksalsergebenheit). Michel hingegen versuchte es kurz, geriet aber durch das laut und wuselig so unter Stress, dass er sich schnell wieder in sein Zimmer zurückzog. Nur noch so 28 Jahre und er schafft das auch ohne Tränen…

Ansonsten: beste Leihgabe ist die Badeinsel. Im Grunde hätten wir auch zwei Stunden nur damit rumbekommen. Dazu gab es Kuchenpicknick auf Decken, die Meerschweinchen angucken durfte man nur, wenn man von draußen Löwenzahn mitbrachte und mehr als angucken und sich anhören, dass Meerschweinchen dolle Angst vor wuseligen, lauten und sich schnell bewegenden Menschen haben, weil sie dann denken, dass sie gleich Abendessen werden, war nicht drin und wurde auch akzeptiert. Würstchen hätten wir nicht haben müssen, nach dem Kuchen war niemand mehr hungrig. Ein dritter Erwachsener war da und nötig, es waren einfach zu viele Kinder für zwei Erwachsene und einen sich verkriechenden Michel. (Sorry, Vater von J., das war nicht so geplant, dass du mit beaufsichtigen musst, aber danke.)

Lessons learned: bei so vielen Kindern, die alle aufgedreht sind, heulen garantiert zwischendurch welche, mit 5-6 Jahren hören die aber schnell wieder auf, wenn man sich das „der/die hat…!“ geduldig angehört und verständnisvoll genickt hat.

Den EPI-Pen des stark gegen Wespenstiche allergischen Kindes mussten wir nicht anwenden, aber so Anrufe am Morgen, in denen man für derlei Dinge detaillierte Gebrauchsanweisungen bekommt, machen auch wach, ja.

Piñata ist weiterhin der Hit. Da passen aber Goldtaler nicht rein und kleine Smarties-Päckchen sind ne blöde Idee, die gehen da drin zur Hälfte auf (fürs nächste Mal merken).

Beste Sätze:

  • „Darf ich in die Büsche pullern?“ (-„Nein, wir haben ein Klo dafür, sogar zwei.“)
  • „DU DARFST NICHT AUF MEINEN GEBURTSTAG KOMMEN!“ – „DU DARFST EH NICHT AUF MEINEN GEBURTSTAG KOMMEN! WIR SIND DANN NICHT MEHR IN DER SELBEN KOHORTE!“
  • „Möchtest du keine Süßigkeitentüte haben?“ – „Nein, ich hab bei I. gegessen, ich hab keinen Hunger.“

(Und mir sind inzwischen 27 Grad zu warm, auf der Terrasse wird man da auch schön langsam durchgekocht.)

Pippi wollte unbedingt den klassisch norwegischen Geburtstagskuchen, Schokokuchen mit Creme und Streuseln. Streusel in Rennbahnform, bitte. Der Kuchen ist eine berühmte norwegische Backmischung, die ich dann auch zum ersten Mal zubereitet habe. Frevel, aber wenn das Kind es so wünscht, soll es so sein. Vielleicht lässt sich auch das UDI so besänftigen?
Wenn schon Quatsch, dann Quatsch mit Soße.

Tag 2122 – Herzlichen Glückwunsch, bester Mann der Welt!

Herr Rabe feiert den 2. Coronageburtstag. Zur Feier des Tages fuhr er ins Büro, während ich den Tag über Internrevision hatte (auch spannend, inspiziert zu werden, statt selbst zu inspizieren).

Der Kuchen war super, sehr schokoladig. Zu schokoladig für Michel, der mich nach dem Ablecken des Löffels für die Creme fragte, ob das „mit dieser dunklen Schokolade“ sei, was ich bejahte, woraufhin er wortlos verschwand. Pippi, die ja generell unseren Erwachsenen-Geschmack eher teilt, mochte ihn aber gerne.

Herr Rabe ist jetzt Besitzer eines Bass-Dingses, das ordentlich schremmelt. Man nennt es fuzz, von Fuzzerrer. Hahaha.

(Bitte entschuldigen Sie. Mein Kopf ist mit Triptan-Watte aufgefüllt und produziert nur noch schlechte Witze und Rechtschreibfehler.)

Tag 2065 – Neuer Versuch?

Vor einem Jahr schrieb ich „das wird mein Jahr“. Danebener hätte ich nicht liegen können. Wobei für mich persönlich das Jahr nicht übermäßig schlimm war, aber global gesehen halt schon.

Heute also Pandemiegeburtstag, wer hätte das vor nem Jahr gedacht (ich nicht, aber siehe oben). Tja. 36. Ich fühle nicht so viel in dem Zusammenhang. Insgesamt finde ich ja älter werden völlig unproblematisch. Das letzte Jahr kommt mir nur so verschenkt vor.

Aber ich habe schon gerne Geburtstag.

Ich würd nur auch gerne mal wieder feiern.

Seufz.

(P.S.: wenn Sie mir auf Twitter gratuliert haben sollten: ich meide das grad, zugunsten meiner pandemiebedingt zerschlissenen Nerven. Erst war‘s kurz hart, dann gut. Ich empfehle das ausdrücklich.)

Tag 1915 – 8 Jahre.

Michels 8. Geburtstag lief zur allgemeinen Zufriedenheit, glaube ich. Außer für Pippi vielleicht, die das doof fand, dass sie nicht Geburtstag hat und auch kaum Geschenke bekommt. Michel wurde reich beschenkt, mit einer wilden Mischung aus Harry Potter, Minecraft und Pokémon (Go). Er hat sich über alles sehr gefreut, das Mega-Set Minecraft-Lego von Oma, Harry Potter-Umhang, -Brille und -Zauberstab und eine Megakarte (fragen Sie mich nicht, was das ist, aber mit acht bringt es offenbar Prestige!) von Pokémon von „Oma“ Tante H., den zweiten Harry Potter-Band von uns und eine Uhr zum selbst aussuchen von Opa. Es soll nämlich bittedanke eine Digitaluhr sein, Zeiger sind uncool.

Glückliches Kind hinter Geschenkestapel.

Den Kindergeburtstag haben wir auch gut hinter uns gebracht, auch wenn ich mich danach für ein Stündchen ins Bett verziehen musste, um das klingeln in meinen Ohren wieder los zu werden. Meine Güte, sind 4 Jungs zwischen acht und zehn laut. Und wuselig. Und überhaupt. Ich frage mich wieder, wie der Schul-Elternbeirat das ernst meinen kann, dass man bitte grundsätzlich ALLE aus der Klasse oder wenigstens ALLE Jungs oder ALLE Mädchen* einladen soll**. Ich würde das nicht schaffen, ganz einfach. Michel auch nicht gut, davon bin ich überzeugt. Die eingeladenen Jungs schienen auch ganz zufrieden mit der kleinen Runde. Wer weiß, vielleicht wäre sonst auch das Basteln von Glitzerflaschen nicht so cool gewesen.

Aktivität, die sich Michel ausgedacht hat:

Auf mit Süßkram gefüllte Ballons werfen: macht Krach, ist körperlich (aber nicht zu sehr), ist wettbewerbig (aber nicht zu sehr). Macht Spaß.

Es folgte Kuchen und eben besagtes Basteln, das ist jetzt die Rabesche Kollektion:

Michel, Pippi, Michel, Pippi, ich.

(Ist übrigens ganz einfach, geht sicher noch einfacher, ich optimiere da noch, aber: Glitzer, Wasser und klaren Bastelkleber in einem Verhältnis mischen, das gut glitzert und eine gute Absenkgeschwindigkeit der Glitzerpartikel gewährleistet [Wasser:Kleber ca. 1:1]. Die Flüssigkeit nach Belieben mit Lebensmittelfarbe färben. Den Deckel aus Gründen festkleben. Fertig.)

Mit Kuchen vollgefressen machten wir abends noch eine kleine Runde zum Pokémon Go-Spielen, Michel im Harry Potter-Kostüm.

Beim ins-Bett bringen kuschelte ich extra lange mit Michel. Der kleine Zwerg. Schon acht. Noch so klein, schon so groß. Innen wie außen. Ich hab dich so schrecklich doll lieb, kleiner Murch. :* Seit über acht Jahren. Tollere Kinder als dich und deine Schwester kann ich mir nicht wünschen. Das wollte ich mal sagen.

P.S. Herr Rabe hat mehr Fotos, unter anderem vom Kuchen. Da hatte ich noch Glitzer an den Fingern. Aber vielleicht mag Herr Rabe die ja noch hochladen?

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*ja, das ist gradezu grauenhaft binär und zementiert Geschlechtertrennung schon zu einem Zeitpunkt, an dem das andere Geschlecht [und alle dazwischen eh!] noch gar nicht ihhhh sind.

**Und dann noch dazu schreiben „bitte bedenkt, dass nicht alle ein Auto haben, vielleicht muss man jemanden abholen?“. Möchte giftig replyen „Bitte bedenkt, dass vor allem nicht alle ein riesiges Netzwerk aus alten Bekannten, Omas, Opas, Onkeln und Tanten vor Ort haben und am Tag des Kindergeburtstages mit 10-30 Kindern sicher anderes zu tun haben, als Gastkinder hin und her zu fahren.“ Manchmal sind mir die Norweger*Innen nach wie vor sehr fremd.