Tag 1819 – Homeoffice.

Morgen fahre Ich wieder ins Büro. Zu Hause komme ich echt schlecht aus dem Quark und NOCH dürfen wir im Büro arbeiten, wann wir wollen, NOCH ist der ÖPNV selbst zu den Stoßzeiten halbwegs leer, NOCH ist die zweite Welle nur auf den scheiß Kreuzfahrtschiffen nicht da, NOCH geht das also alles relativ gut. Ich trage übrigens im ÖPNV freiwillig eine Community Mask, einfach so, weil ich’s kann, weil es eventuell wen schützt, den Covid19 vielleicht härter treffen würde als mich (ich bin ja nun wirklich nicht Risikogruppe, auch wenn das natürlich keine Garantie ist, dass ich nicht draufgehen würde, Statistik eben) und weil ich mit gutem Beispiel voran gehen möchte. Ich bin ohnehin sicher, dass eine Maskenempfehlung auch hier noch kommt. (Reines Raten. Ich weiß auch nicht mehr über sowas als die Durchschnittsnorwegerin.)

Vor lauter Trägheit heute habe ich mich kaum bewegt und abends tat mir direkt wieder die Schulter weh. Es ist doch zum Mäusemelken. Jetzt, nach einem Schulter-Arme-Nacken-Oberkörper-Workout, geht es wieder besser. Trotzdem nervt mich das ungemein.

Apropos Workout: ich finde echt schade, dass ich Mitte dreißig werden musste, um erkennbar trainierte Arme an mir und auch anderen Frauen schön zu finden. Vor zehn Jahren noch habe ich mich beim Fitnesstraining in der Uni allen Armübungen widersetzt, weil ich ja schnell Muskeln aufbaue und wirklich Angst hatte, einen Bodybuilderinnenkörper zu bekommen. So ein Quatsch, denke ich heute, her mit den Muckis, überall, grade an den Armen und den Oberschenkeln – mit meinen immer schon muskulösen Beinen habe ich auch sehr lange gehadert. Gut, es wär halt auch mal schön gewesen, hätten mir Stiefel gepasst, zu Zeiten, als ich gerne Stiefel haben wollte. Geht halt nicht, deshalb habe ich genau zwei paar Stiefel: ein gebraucht gekauftes und quasi vorgedehntes Paar braune Lederstiefel, das ich so gut wie nie trage, und Gummistiefel. Aber für Leute wie mich wurden Stiefeletten erfunden und da habe ich diverse.

Sport macht müde. Oder frühes Aufstehen. Oder beides. (Gute Nacht!)

Tag 1818 – Back in the Game.

Ach, eigentlich war das Arbeiten heute sogar ganz schön. Ich fuhr ins Büro, da war es leer und leise, was mir Zeit ließ, mich zu akklimatisieren. Zum warm werden ging ich alte Inspektionen durch, überprüfte, ob meine Kollegin die abgeschlossen hat und fütterte daraufhin die Dokumentenvernichtungstonne mit den entsprechenden Unterlagen. Sehr viel Papier fand da heute den Weg rein und jetzt habe ich viel viel weniger Papier zu Hause und auch deutlich weniger im Büro. Ich liebe Wegwerfen. Was ich sonst noch so gemacht habe: Schreibtischstuhl beschriften, Passwörter ändern, Festplatte und Cloudspeicher aufräumen, Daten synchronisieren, To-Do-Liste aufräumen und neu aufsetzen, Kalender pflegen, und das gar nicht so schlimme Projekt Inbox Zero. Ein easy Start.

Beim Mittagessen mit meiner einzigen Kollegin, die da war, habe ich gemerkt, dass mir das Soziale schwer fällt nach all der Zeit. Ich hoffe, sie nimmt mir nicht übel, dass ich bei der Unterhaltung mit ihr die meiste Zeit an ihr vorbei aus dem Fenster geguckt habe. Es ging nicht anders.

Trotzdem ein guter Tag. Ich mag meine Arbeit. Ich hab’s eh gerne sauber und ordentlich und kein Papier auf dem Schreibtisch und ich reinige auch gerne meine Tastatur mit Desinfektionsmittel. Dann noch für eine Gesundheitsbehörde arbeiten dürfen. Besser geht’s doch eigentlich nicht.

Nachmittags habe ich das gute Wetter genutzt, um die Meerschweinkiste sauber zu machen. Drei Meerschweinchen pullern ja doch deutlich mehr als eins. Muffin hat immerhin keine neuen Bisswunden.

Pippi schlief wohl heute im Kindergarten ein. Hatte sie trotzdem immerhin um halb neun im Bett – war halt ein langer Tag nach langen Ferien. Michel konnte leider nicht vor halb zehn einschlafen, aber momentan freue ich mich immer, wenn er kuscheln oder normal erzählen will, dann schreit er mich wenigstens nicht wütend an. Think pink.

Tag 1777 – Corontäne Tag 3 v2.

Ich liebe meine Arbeit und deshalb ist es auch nicht soooo schlimm, dass sie grad sehr viel ist, aber diese Woche vorm Urlaub würd ich ja immer gerne überspringen. Tausend kleine Kackdinge müssen fertig werden und trotzdem werden garantiert in Woche 1 des Urlaubs noch irgendwelche Anträge eintrudeln oder Rückfragen kommen und dann dauert es halt 5 Wochen, bis ich da draufgucken kann und in der Zeit hat Firma X leider keine Zulassung für Y und SOP A wird dann doch nicht fertig und es ist sehr verlockend, doch noch hier und da mal kurz und Ich muss aber echt dringend Urlaub haben aus genau dem Grund. Gnarfz.

Das eine Gewächs im Hochbeet ist Mohn*. Ein weiteres sind Sonnenblumen*. Auf eines warte ich noch* und eines hat hübsche weiße Blüten bekommen, aber ich weiß nicht, was es ist*. Und über allem thront die riesigste Stockrose, die ich überhaupt jemals gesehen habe. Es ist ein Monster.

Apropos Monster: Oregano ist ja mal mega krass. Erstens wächst er zwischen den Ritzen des Hochbeets unbezwingbar raus, zweitens habe ich als neues Hobby den (und Disteln) aus dem RingelBlumenbeet zu rupfen, wo er sich einfach hingesät hat. Wir haben also inzwischen mehrere Kräutermonster: Oregano, Estragon, Petersilie, Koriander und 2 Sorten Minze in Töpfen. Alle wuchern wie bekloppt. Die Kartoffeln (im Topf) auch. Es ist faszinierend und ein bisschen gruselig. Wenn ich nicht dauernd an allem rumschnippeln würde, wären wir wahrscheinlich innerhalb von 2 Wochen von Küchenkräutern überwuchert.

Passend dazu habe ich heute mit Pippi den Apfelbaum ausgegeizt und ca. 20 kleine Äpfelchen entfernt, damit die restlichen ca. 20 (!!!) wenigstens eine Chance haben, was zu werden. Am letztes Jahr gepflanzten Minibäumchen. Es waren noch viel mehr Fruchtansätze dran, aber einen Großteil hatte das Bäumchen schon selbst abgeworfen. Schlaues Bäumchen.

Die erste Erdbeere war heute auch endlich reif und auch die Kinder haben noch ein paar optimistisch als reif angesehen.

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*jaja ich kann voll gut mit Blumen und hab auch was mit Bio studiert, aber ich erkenne die trotzdem nicht wirklich, bevor sie blühen und manche nicht mal dann

Tag 1775 – Corontäne Tag 1 v2.

Also 10 Tage Quarantäne, weil ich im Risikogebiet war, Tjanun. Morgen werd ich erst mal ausprobieren, wie ich die Kinder abholen kann, ohne deren Einrichtungen zu betreten, weil Herr Rabe ins Risikogebiet in die Hauptstadt fährt und da den Tag über bleibt. Stelle mir das so vor, dass ich im Auto sitzend hupe und die Kinder unter missbilligenden Blicken zu ihrer aussätzigen Mutter geschickt werden.

Wie auch immer. Der Tag war einigermaßen ereignislos. Ich hab mich in Arbeit vergraben, was nötig ist, weil Endspurt vorm Urlaub. Abends Kinder ins Bett gebracht, ein bisschen gekuschelt, dann Meerschweindamen sauber gemacht mit anschließendem Meerschweindamen-TÜV. Muffin ist dann morgen dran. Die Meerschweindamen sind Superschweinchen, haben jede ca. 25 Gramm wieder zugenommen (von den ca. 50 die sie, vermutlich durch etwas anderes Futter, nach dem Umzug zu uns abgenommen hatten), haben sehr viel Fell, hübsche Zähne, Ohren und Augen und jetzt auch frisch manikürte Pfoten. Niemand hat mich angepullert, insofern ein voller Erfolg.

Und jetzt muss ich wenigstens ein bisschen Schlaf nachholen. Heute war ein bisschen arg müde.

Tag 1761 – Kontrastreich.

Der Arbeitstag bestand aus 95% Videomeetings. Uff, ey. Irgendwann bin ich auch leer gelabert. Aber immerhin habe ich am Ende des Tages eine (1!) wichtige Mail verschickt, Yeah. Much produktiv. Wow.

Das positive: am Ende des Arbeitstages war ich dann tatsächlich mit der Arbeit auch fertig. Der Kindergarten hat ja jetzt wieder bis 17 Uhr auf, das habe ich heute direkt mal (fast) ausgereizt, aber ich muss schon sagen, nach dem Kinder abholen nicht noch mal ran müssen, hat durchaus auch was. Das war fast so ähnlich wie normal.

Pippi hat jetzt eine ausgeprägte Kriechviechzeuch-Phase. Gestern hat sie eine „Baby“-Schnecke gefunden (so eine Feld-Wald-und-Wiesen-Schnecke, durchaus ausgewachsen) und direkt im Terrarium zu den großen Schnecken gesetzt. Bei Schnecken kann ich ja nichts sagen. Aber heute hatte sie eine kleine Larve aus dem Kindergarten mitgebracht, ein winziges, weißes, zappelndes Würmchen, das „darf“ jetzt draußen im Blumenbeet leben. „Leben“. Ähäm.

Ich verstehe es ja sogar. Ich habe heute ein paar der vermaledeiten Büsche ausgegraben, um die Samstag gekauften Bäume dort hin zu pflanzen. Erstens war das sehr anstrengend und ich bin jetzt sehr platt und mich juckt es immer noch überall, weil ich in meiner Schwitzigkeit von Haufenweise Kriebelmücken umschwärmt wurde (die Kehrseite des norwegischen Sommers), andererseits habe ich auch ein schlechtes Gewissen, weil ich bestimmt drei Regenwürmer versehentlich mit meinem Spaten zerteilt habe. Einen wollte ich sogar extra retten, zog etwas feste… naja. Hatte dann einen halben, zappelnden Regenwurm in der Hand. Sorry, kleiner Wurm. Es war echt nicht so gemeint. Ich wollte nur helfen.

Dafür haben wir jetzt Bäume und ich möchte wirklich auf gar keinen Fall mehr dieser Büsche als unbedingt nötig ausgraben. Der Rest wird direkt über dem Boden abgesägt, Unkrauttuch drüber, Kies drauf und dann breiten wir den Mantel des Schweigens über die ehemalige Hecke. Ich fürchte aber, zumindest da wo die Stützpfähle (Pömpel, bittedanke) für den Zaun hinkommen, müssen noch Büsche raus, durch das Wurzelwerk kommen wir sonst mit so einem Erdspieß nicht durch. Uff. Also noch 14 mal graben. Uff, uff.

Morgen wird Muffin (hoffentlich, sein Gesamtzustand muss das ja zulassen, und seine Haut ist zwar schon besser geworden, aber von gut noch weit entfernt. Aber er frisst sehr gut und macht auch sonst einen sehr fitten Eindruck, naja, mal schauen) kastriert. Michel weiß jetzt, dass Muffins Penis dabei dran bleibt und was die Hoden sind, bei Muffin und bei ihm selbst auch. Es ist ja echt nicht so, als hätten wir da je ein Geheimnis draus gemacht, was bei den Körpern zum Beispiel seiner Eltern so die Unterschiede sind, oder wo die Babies herkommen oder sonstwas. Es hat ihn einfach nie sonderlich interessiert (ganz im Gegensatz zu Pippi übrigens). Manchmal fällt uns das jetzt auf die Füße, weil Michel von seinen Kumpels nur die umgangssprachlichen, norwegischen Ausdrücke kennt, die ich dann aber nicht kenne, und dafür, wenn ich Hoden sage, er damit nichts anfangen kann. (Falls Sie immer schon mal wissen wollten, wie der „Sack“ auf Norwegisch heißt: pungen. Die „Eier“ heißen baller. Bittedankeimmergern.) Ich bin wahrscheinlich am aufgeregtesten von allen Beteiligten wegen dieser OP. Uff, uff!

Jetzt hoffe ich auf Einschlafen in unter 2,5 Stunden. Nicht so wie gestern. Das wäre schön.

Tag 1750 – Schnell Bloggen.

Mein Akku ist gleich leer, deshalb Stichpunkte:

  • Arbeit heute viele Meetings aber immerhin produktiv. Eine meiner Arsch-vom-Dienst-Aufgaben ist bald wohl endlich beendet.
  • Pünktlich um drei den Stift fallen gelassen und dank der zwei Stunden gestern Abend trotzdem eine Überstunde aufgeschrieben. Bin bald am Ziel für 5 Wochen Sommerferien.
  • Pippi ging nach dem Kindergarten mit zu einem Kindergartenfreund (I.), was spontan entschieden wurde. Ich rief also den Kindergarten an und erklärte kurz den Betreuer, dass Pippi heute mit I. mit geht und dann telefonierte ich mit Pippi und erklärte ihr dasselbe und das war sehr niedlich. Wie so kleine Kinder halt telefonieren und was sie einer dann dringend alles noch sagen müssen („Mama? Ich spiele mit Barbies!“).
  • Während Michel bei der Kulturschule war, konnte ich ganz in Ruhe einkaufen, das war echt schön. Es gab auch reduzierten Ostersüßkram – weil das Kaninchen Urlaub hat.
  • Nachdem ich Michel wieder eingesammelt hatte und bevor ich Pippi abholte, haben wir Muffin verärgert die Krallen geschnitten und ihn ein bisschen mehr an uns gewöhnt. Er saß auch kurz auf Michels Schoß und das machte Michel sehr froh. Hach, hach. Die Haut sieht noch schlimm aus, aber ich bilde mir ein, dass das Fell schon nicht mehr ganz so stumpf ist und insgesamt kratzt sich Muffin auch weniger.
  • Nach dem fiesen Rausnehmen und beschauen lassen gab es ein paar Troststängel Oregano. Der, und der Estragon, werden uns dieses Jahr möglicherweise über den Kopf wachsen, insofern ist das schon sehr gut, dass Muffin das so gern frisst. Seit ich ihn heute etwas länger auf dem Schoß hatte, weiß ich auch, dass er unter dem ganzen Fell ziemlich dünn ist, insofern: immer mal rein mit dem Futter.
  • Ich werde zunehmend wütend auf Muffins ehemalige Besitzer. Das arme Tier.
Schnurpsknurpszrrrkps…
  • Am Abend habe ich dann noch die Klo-Ecken gesäubert und direkt mal Einstreu nachbestellt. Eieiei, da geht ja ganz schön was durch.
  • Auch am Abend musste ich noch ein Mal los und eine neue Backofenlampe kaufen. Ich oute mich mal: dieses Reinstecken von Halogenlampen in diese Keramik(?)Fassungen, dieses knirschende Gefühl, finde ich absolut furchtbar. Ab-so-lut. Schon der Gedanke daran macht mir grade wieder Gänsehaut.
  • Jetzt husch, husch ins Bett. Es wird Zeit. (Ich wollte heute früh ins Bett, hat super geklappt ganz offenbar.)

Tag 1749 – Prokrastinations-Folgen.

Hättehätte Fahrradkette aber es wäre echt gut gewesen, hätte ich mir meine Arbeit in den letzten Wochen sinnvoller eingeteilt. So war irgendwie Murks, ich hab nämlich nicht alles geschafft, weil dann, wie immer, noch dringende Dinge rein kamen, die sofort bearbeitet werden wollten und die alten (und langweiligen) Leichen wurden noch weiter rausgeschoben und, ach, ach. Heute habe ich dann einen Mammut-Arbeitstag gehabt, unschön, aber jetzt bin ich immerhin zu 80% fertig, eine Aufgabe ist hinten runter gefallen, eine ist halt jetzt eher noch so Dreiviertel fertig und ein viertel schön, aber immerhin.

Jetzt aber fix ins Bett, in 9 Stunden ist schon wieder ein Meeting (das ich leiten muss, seufzi).

Tag 1748 – Für die Tonne.

Da heute keine Müllabfuhr kam, kommt sie wohl morgen.

Morgen kommt auch eine Warmkompost-Tonne.

Ansonsten war der Tag reichlich bescheiden, bis abends Twitterkneipe war, das war sehr schön (wie immer). Das klingt albern, aber das ist schon ein Teil meiner neuen Normalität geworden und ich hoffe, dass sich etwas davon wirklich nach der Pandemie bewahren lässt. Ich mag die alle da sehr gern.

Jetzt Familienbett, Pippi ist seit einer Dreiviertel Stunde wach, kann nicht wieder einschlafen und liegt jetzt bei uns im Bett. Pippi ist ja gar kein Baby mehr, fällt mir dabei auf, die ist ja gar nicht mehr winzig klein. Na sowas aber auch.

Tag 1737 – Arbeit, Arbeit, und die Freuden des Homeoffice.

Den Großteil des Tages habe ich mit Arbeit zugebracht, da eskaliert eine Sache weiter fröhlich vor sich hin und ich werde langsam ungeduldig und hoffe, man liest das nicht aus meinen Mails raus. Eine Unterbrechung bei all der Ärgerlichkeit gab es aber, nämlich ein Teammeeting und das per Skype, was eh dauernd schlechten Sound hat, wenn man gleichzeitig die eigene Kamera an hat. Die Chefin präsentierte und, naja, das ist vielleicht der größte Vorteil an diesen online-Meetings: man kann nebenher Sachen machen. Zum Beispiel emails schreiben (erfreulichere als zur Eskalationssache) und, naja, auch Fingernägel lackieren geht gut.

Außerdem ist im Homeoffice der Kaffee sehr viel besser als im Büro.

Ansonsten wäre aber socializing inzwischen mal wieder ne schöne Sache. Also so in echt mit den Kolleginnen und Kollegen. Mal gucken, wann wir das wieder dürfen. Wer hätte gedacht, dass mir das mal fehlt?

Abends fern-socializing in zwei Konstellationen, das ist so viel wert in dieser nach wie vor seltsamen Zeit.

Tag 1736 – A List.

Ich denke, Tesla Signature Red entspricht ziemlich genau Essie A List. Ich werde das morgen mal verifizieren.

Meine Fingernägel vertragen echt keinen Lack. Sie nehmen mir immer noch übel, dass ich sie zu Weihnachten drei mal hintereinander lackiert habe. Wie konnte ich es wagen. Ich würde ja gerne voll cool sagen, dass mir das egal ist, ist es aber nicht. Ich möchte auch ohne Lack Fingernägel haben, die halbwegs vorzeigbar sind. Und wirklich immerimmerimmer lackiert haben (weil die Nägel eben nackt nicht mehr ansehnlich sind) will ich auch nicht. Seufz.

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17. Mai-Planung verläuft schleppend. Seufz.

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Ich bin tierisch müde, weil ich bis vor einer halben Stunde gearbeitet habe. Jetzt bin ich nach der gestrigen Eskapade wieder einigermaßen im Soll. Aus Gründen habe ich aber die zuletzt verfassten Mails alle noch nicht abgeschickt, nicht dass ich morgen früh ausgeruht da drauf gucke und mich in Grund und Boden schäme. Seufz.

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Es ist noch gar nicht richtig dunkel. Es sind ja aber auch nur noch 5 Wochen bis Sommersonnenwende. Wenn es jetzt noch wieder wärmer würde, wäre alles super. (Die Eisheiligen sollen weggehen!)

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Ich habe die Kinder ins Bett gebracht und das ist grade so eine Sache: währenddessen ist es super nervig, Pippi steht gerne noch mal auf wegen HungerDurstKuscheltierfehlt und hampelt eh rum, Michel beschwert sich darüber und Friede Freude Eierkuchen ist anders. Aber wenn sie dann schläft und schnarcht und Michel schläft und schnauft und beide zucken beim Einschlafen genau wie ihr Vater, hach, dann geht mein Herz immer ganz weit auf und meine Augen werden ganz schwer.