Tag 740 – Soll weggehen. 

Seit Ankunft bei der Arbeits gings nur bergab, seit dem (gescheiterten) Versuch, Pippi ins Bett zu bringen fühle ich mich außerdem wie ein Lupfballon, aus dem man die Luft gelassen hat, dann bin ich eingeschlafen, während Michel neben mir seine Koffer aufmalte und beschriftete und nur mich Ach und Krach hab ich es überhaupt geschafft, meiner besten Freundin zum Geburtstag zu gratulieren, kurz: ich hasse alles. 

Tag 739 – Mühsal. 

Das moderne Eichhörnchen hakt To-To-Listen ab. Ich bin jetzt fertig mit Zellgedöns, soll heißen, ich habe ein hübsches Panel an Zellen und knock-outs, behandelt mit TODBRINGENDEM, MUTAGENEM ZEUG und nicht, fixiert auf Objektträgern. Jetzt muss ich das „nur noch“ färben. Heute sah ich allerdings mal nach der Fluoreszenz in der einen knock-out Zelle, die also das Protein nicht hat und verdammt noch mal nicht leuchten sollte und: möööp. Genauso grün wie der Wildtyp. So eine kacke, also morgen neuen Antikörper bestellen, wenigstens kommt der aus Schweden und müsste dementsprechend schnell da sein. Und warum hat der Konfokaltyp da nicht nach geguckt, frage ich mich? Vermutlich hat der überhaupt nicht verstanden, was wir wissen wollen und warum wir ihm welche Zellen dafür geben. Es ist zum Kotzen, echt mal. Der neue Antikörper wird sich dann auch leider nicht mit dem Antikörper gegen das andere Protein vertragen, wie ich das löse, weiß ich noch gar nicht, jedenfalls ist das grade alles ein ordentlicher Mist. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, fragte mich dann Mr. I-Trust-You, ob ich denn „trained“ am Konfokalmikroskop sei, weil sonst dürfe ich da leider gar nicht alleine ran. Und so schrieb ich als letzte Aufgabe des Arbeitstages eine Mail an den Konfokalobermotz, ob ich bitte bald ein Training haben könnte, es eile leider sehr. Den Konfokalobermotz kenne ich vom sehen und fand ihn bisher immer diffus unangenehm, der flirtet gern auf so eine joviale Art mit sehr viel jüngeren Frauen (also… mir und meinen Mitdoktorandinnen) und naja, ich kann mich kaum halten vor Freude, dass ich dann hoffentlich ganz bald mit ihm einige Stunden alleine in einem dunklen Raum verbringen darf. Aber vermutlich ist das alles halb so wild und vermutlich ist es außerdem auch total schlau, zu wissen, was man an dem Ding da tut und nicht nur wahllos irgendwelche Knöpfe zu drücken bis die Bilder halbwegs so aussehen, wie sie sollen. 

Ach ja, und weil das ja noch nicht reichte, sprangen mir beim Nachhausekommen die Schneckeneier wieder ins Auge. Die Schnecken feiern ihren Terrarienumbau mit Kalk in der Erde und Farn in der Ecke offensichtlich hart, denn vorgestern erwischte ich eine beim Eierlegen. 

Ich kann aber keine ~100 Babyschnecken gebrauchen und es war ja auch klar, dass der Tag irgendwann kommen würde, heute war es dann soweit, ich grub die Eier aus (die eine erstaunlich feste Schale haben, wie Perlen fühlen die sich an) und fror sie ein. Alle bis auf zwei, die wollte Michel unbedingt (hier zitternde Unterlippe und Dackelblick vorstellen) „behalten“, also im Terrarium lassen. Weil die Schnecken sonst ja traurig sind und die Babys in den Eiern ja „tot werden“ (danke, mein Sohn, dass du mich dran erinnerst). Mal sehen. Vielleicht haben wir dann demnächst zwei Babyschnecken. Ganz unten im Terrarium. Jedenfalls fühlte sich das Einfrieren um die Embryos abzutöten echt viel bescheidener an, als ich gedacht hätte. Vielleicht bin ich aber heute auch einfach sehr empfindlich und emotional. 

Seufz, ab mit euch in den Gefrierschrank.

Was aber gut ist (denke ich): ich gehe jetzt schlafen. Vor 10. Hurra!

Tag 738 – Erste Semesterwoche.

In einer Uni-Stadt leben hat ja sehr viele Vorteile. Zum Beispiel… äh… ach ja, wir haben viele sauteure Kneipen, (für so eine kleine Stadt) erstaunlich viele Diskos und Bars mit zu 90% der gleichen beschissenen Musik und relativ viele Restaurants bei denen man trotzdem meist nur das eine Alibi-vegetarische Essen bekommt. Naja, und wenn man wollte, könnte man Hipster-Klamotten an jeder Ecke kaufen oder von Hipstern sein Fahrrad reparieren lassen oder hipstermäßige Dinge wie Ingwersmoothies zu sich nehmen oder gleich alles drei. Aber das soll gar nicht Thema sein, sondern eigentlich wollte ich über die erste Semesterwoche reden. Die ist nämlich jetzt gerade. Man merkt es an vielen Faktoren:

  • Party im Hof, Leute gröhlen laut und vermutlich alkoholisiert, jetzt gerade. Das geht jetzt noch anderthalb Wochen so, dann stören mich wieder die nicht kastrierten Katzen und ihr vielfältiges Sexleben mehr.
  • In den letzten zwei Wochen schon und noch anhaltend sieht man immer wieder sehr junge Leute irgendwo einziehen, die Papas schleppen da tapfer Matratzen und Waschmaschinen rein, die jungen Leute sehen leicht verstört aus und die Mamas reden auf die jungen Leute ein.
  • Sehr junge Leute mit Bilderrahmen, Kerzenständern, Kissen und anderem IKEA-Kleinkram im Bus. Oder halt auch mal zwei Meter hohen Zimmerpalmen.
  • Sehr junge Leute, die durch Trondheim schlendern, als wäre es der allertollste, allerspannendste und allerhübscheste Ort auf Erden. (Spoiler: ist es… für ca. drei Tage.)
  • Aber mein Highlight: sehr junge Leute im Supermarkt. Manchmal fragt man sich echt, ob die jemals vorher in einem Supermarkt waren. Ein paar Dinge, die viele der, ich nenne sie mal Ersteinkäufer, offenbar sehr überraschen und leicht überfordern:
  1. Es gibt unterschiedliche Sorten Milch.
  2. Es gibt unterschiedliche Sorten Joghurt.
  3. Es gibt unterschiedliche Sorten Nudeln.
  4. Es gibt unterschiedliche Sorten Olivenöl (im Rema, wo wir das Meiste einkaufen, bestimmt so… drei).
  5. Brot muss man entweder zu Hause selbst schneiden oder im Laden selbst durch so eine Maschine jagen. Die Maschine ist eigentlich selbsterklärend und hat auch Bilder drauf, die die Anwendung illustrieren, hindert aber manche nicht an abenteuerlichen Versuchen, den Sicherheitsmechanismus zu umgehen.
  6. Fleisch ist sehr teuer. (Heute einen „Jesus!“-Stoßseufzer beim Passieren des Wurstregals mitbekommen… I feel you, aber:)
  7. Gemüse ist auch sehr teuer. Und lasst euch das gesagt sein, liebe Erstis: jetzt geht’s ja sogar noch, aber im Winter ziehen die Preise noch mal richtig an!
  8. Am teuersten ist alles, was Spaß macht: Süßkram, Chips, Bier, Tiefkühlpizza (und Tabakwaren, aber die kaufe ich ja nie). 
  9. Apropos Tiefkühlpizza: da gibt es sehr viele unterschiedliche Sorten!
  10. Was man eingekauft hat, muss man auch nach Hause schaffen. Dann ist das irgendwie blöd, wenn man acht Pakete YumYum-Nudeln, drei Kilo Hack und nen Angebots-sack Äpfel gekauft hat, man keinen Rucksack dabei hat so wie die Profi-Auf-dem-Heimweg-einkaufende-Mutti Rabe und draußen das Rennrad steht.

Tja, und was kaufen sie dann? Tütensuppen, Tütensaucen, die teuren Nudeln (Werbung funktioniert!), aber das billige Olivenöl (selbst das ist ja schon teuer genug), die leichteste Milch, den Joghurt mit weniger Fett und mehr Gelatine Proteinen, das billige Hack und kein Gemüse, eine Tüte der billigen Chips (da möchte ich immer rufen: Nein! Nie an den Chips sparen! Die schmecken total scheiße!), kein Bier und die Tiefkühlpizza, die Mama auch schon immer hatte (Grandiosa. Auch da: NEIN! Die schmeckt nicht! Die billige vom Rema ist echt gut, aber Grandiosa ist Müll!).

Sie sind schon putzig, die Erstis. Und gefühlt ja auch erst 15, da ist das wohl auch verständlich, dass das mit dem Einkaufen noch ganz aufregend und neu ist. Sonst mache ich mich halt einfach als Supermarkt-Einkaufscoach für Studenten selbständig. Lektion 1: der Einkaufszettel…

Tag 737 – Nur schnell Hallo sagen.

Hallo!

(Ich muss ins Bett, Pippi meckert, die möchte glaube ich gerne Gesellschaft haben, nachdem sie heute im Kindergarten von der Schaukel gefallen ist und sich derbe auf die Zunge gebissen hat. Also so, dass es sichtbare Bissspuren auf ihrer Zunge hinterlassen hat und sie leider beim Essen von wirklich allem trotz Riesenhunger nach ein paar Sekunden anfing zu weinen. Dieses Kind kann ja unfassbar vorwurfsvoll (dass wir ihr das antun! Essen! Also bitte!) und enttäuscht (Essen ist doch ihr bester Freund und ihre Lieblingsbeschäftigung!) gucken, es ist fast niedlich, wenn es nicht so offensichtlich wäre, dass sie wirklich große Schmerzen hat. Ich setze auf das gute Heilfleisch von Kindern generell und im Mund insbesondere, das sollte morgen schon viel besser gehen. Aber irgendwie ist gerade bei vielen Kindern der Wurm ein bisschen drin – Michel ist im Moment oft sehr wütend und auch sein bester Kumpel, zu dem er heute nach dem Kindergarten mitgehen sollte, ist nach den ersten zwei Wochen Schule, was hier ja nicht mit Schule anfängt, sondern mit Hort, etwas… durch. Weshalb auch heute das Treffen dann in letzter Minute geplatzt ist. Weshalb Michel dann bei einem anderen Kumpel war. Äh. Alles wirr. Andere Geschichte, aber related: wenn ich es morgens nicht schaffe, mich zu schminken, bevor die Kinder wach sind, liefere ich am Ende zwei glitzernde Kinder im Kindergarten ab. Weil „Ohhhh, Mama, was hast du da? Ist das so Glitzer? Mit GOLD? Ich will das auch! Und so Wimpern-schwarz! Und die Haare müssen so schick* sein!“. Naja und auf die Wutausbrüche kann ich morgens echt verzichten und wenn dann Michel glitzert dann muss natürlich Pippi auch und… tjanun. Hübsche Kinder wie meine können halt auch alles tragen 😉 

Vor allem mit Zahnpasta im Gesicht 😂


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* Heute: Rockabilly-Tolle. Hatte er sich so ausgedacht und mit Wasser in Form gekämmt, ich hab dann mit ein bisschen Wachs für einen etwas dauerhafteren Stand gesorgt, es sah einfach zu bezaubernd aus.)

Tag 736 – Never ending story. 

Wissen Sie noch, wie ich mal sagte, ich würde jetzt das letzte Experiment machen? Ich und meine vier Experimente lange To-Do-Liste lachen immer noch. 

Es ist eine Krux. Es hört nie auf. Teilweise bin ich auch selbst schuld, ein Experiment habe ich nämlich komplett vergessen. Das ist, zu allem Überfluss, für eine andere Gruppe, mit der wir zusammenarbeiten und die Zellen haben wir auch schon seit Ende Mai. Peinlich. Weiterhin muss ich ein Experiment (das „letzte“, muhahaha) wiederholen, um mehr Replikate zu bekommen, weil label free proteomics halt tausend mindestens fünf, besser mehr replikate braucht, um irgendwelche statistisch relevanten Aussagen treffen zu können (hätte mir ja auch mal vorher wer sagen können, dann hätte ich SILAC gemacht). Da hab ich heute die Puffer für vorbereitet, hatte ich nämlich alle für die letzten drei Replikate (hier Augenrollen vorstellen) aufgebraucht. Dann steht ja auch noch das ewig lang verschleppte Paper an, da haben wir jetzt die „Ergebnisse“* bekommen und ich sag mal so: ich mache das jetzt alleine nochmal.  Komplett alles. Heute habe ich Zellen ausgesäht**, die hatte ich Freitag aufgetaut . Morgen werde ich transfektieren, Donnerstag fixieren und färben und Freitag oder nächste Woche irgendwann mikroskopieren. Das alles habe ich das letzte Mal vor 10 Jahren gemacht, aber damals war das schon auch cool. Ist halt nur kacke, dass wir das auch schon vor, ach, 8 Monaten oder so hätten haben können, dann käme jetzt auch nicht alles auf einmal, aber, achja, hätte hätte Fahrradkette. Das beste draus machen. Kann ich mir „Konfokalmikroskopie“ auch wieder guten Gewissens in den Methoden-CV schreiben. Und zuguterletzt kamen letzte Woche noch mal knock-outs, die muss ich hochziehen und für einen collaborator DNA und RNA und mRNA isolieren, in Triplikaten, versteht sich, wir schauen dann nach bestimmten Methylbasen. Wenn die Ergebnisse schön werden, komme ich da so vielleicht auch noch in letzter Sekunde auf ein Manuskript, das sich organisch in meine Thesis einfügen würde. Naja, naja. Mal sehen. Erstmal machen, ne?

Jedenfalls überraschend viel Labor für jemanden, der am Computer sitzen und seine Thesis (lies: das Manuscript über das drölfzig-Replikate-Experiment) fertig schreiben sollte. 

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*Sowohl der Chef als auch Mr. I-Trust-You waren, gelinde gesagt, not amused, genauso wie ich: der Mikroskopmensch hat einfach mal von 5 abgegebenen Zelllinien nur 2 angeguckt und dabei auch nur nach 2 von 3 Dingen geschaut. Ich brüllte deswegen die Tage schon auf Twitter rum. 

**Wenn Sie wen echt nicht mögen, lassen Sie ihn oder sie mal 100 12 mm-Durchmesser-Deckgläschen in 24-well-Platten sortieren. Die sind quasi unsichtbar. Und kleben aneinander. Und sind mit der Pinzette echt schwer zu packen. Aseptisch, versteht sich, also unter der Clean-Bench, mit Handschuhen und dem blöden Papiermantel, der überall hängen bleibt. Eine wahre Freude. 

Tag 735 – N-1.

Einstmals, ich war etwa 13, nahm ich an einer Mathematik-Olympiade teil. Genau genommen nahm ich da jedes Jahr dran Teil, aber dieses eine mal ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Eine Aufgabe war etwa so:

Eine Tafel Schokolade besteht aus 4 x 7, also 28 Teilen. Ist es möglich, diese Tafel in ihre 28 Stücke zu zerbrechen – ohne Teile übereinanderzulegen – in weniger als 27 Schritten?“

Meine Antwort war: nein. Natürlich nicht! Hallo? Das ist ja wohl echt mal ein No-Brainer! Mein RÜCKENMARK sagt mir, dass das nicht geht. 

Meine Mathelererin sagte: wohl. Mehr auch nicht, nur, dass es sehr wohl ginge. 

Und das hat mich bis heute verfolgt. Ohne Witz. Jedes Mal, wenn ich etwas in N Teile zerteilen muss, rattert mein Hirn die Permutationen der Einzelschritte durch, um doch noch auf eine Lösung > N-1 zu kommen. Heute zum Beispiel, als ich den Batzen Teig in 18 Brötchen teilen wollte. Da erzählte ich dann auch mal Herrn Rabe von meiner Not. Und der googelte kurzerhand „Schokoladentafel brechen Matheolympiade“ und teilte mir dann mit: nein. Die einzige Lösung ist N-1. 

Hallelujah. Jetzt kann ich beruhigt sterben schlafen gehen*. 

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*bleibt die spannende Frage, warum mir die Lehrerin was falsches sagte. Wollte sie mich quälen? Herausfordern? Hat sie sich in der Zeile vertan? 

  Tag 734 – #12von12 im August ’17.

 Wie immer am 12. gibt es 12 Bilder hier und bei Draußen nur Kännchen gibt es noch vielvielviel mehr mal 12 Bilder von allen möglichen Blogger*Innen. Unsere Version heute ist ein fauler Samstag mit ungesundem, aber leckeren Essen. 

Der Tag startete um viertel vor zwei mit Pippi und einer Banane acht. Die letzten, ich weiß nicht, vier Stunden hatte ich halb unter Michel begraben auf so wenig Platz verbracht, dass außer über meinem Kopf kein Platz für meinen rechten Arm war. Mit dem Resultat, dass mir dauernd der Arm einschlief. Und ich dann wach war. Und wieder keinen Platz für den Arm fand. Außer über meinem Kopf…

Nun ja. Ich war also nicht ganz so ausgeruht und fröhlich, wie ich das gerne gewesen wäre. Aber Frühstück habe ich trotzdem gemacht.

Samstagsfrühstück. #1von12 von #12von12

Wir hingen so rum und  spielten ein bisschen und machten Quatsch. 

Bing Bing, der Zug kommt. #2von12 von #12von12


K2 flüstert mir ins Ohr und schielt dabei immer in die Kamera 😄. #3von12 von#12von12


Michel hatte schlechte Laune und schmollte zu dem Zeitpunkt in seinem Zimmer. Irgendwann beschloss ich, mir ein kleines Beautyprogramm zu gönnen. Diese Gesichtsmaske hab ich schon vor einiger Zeit geschenkt bekommen und noch nicht ausprobiert, laut Inhaltsstoffliste ist aber nichts drin, was ich so gar nicht Verträge, also: immer man rauf damit. 

Ich schmiere mir jetzt Fischeier ins Gesicht. #4von12 von #12von12 #kannmanjamalprobieren #Geschenk


Es hat etwas gebrannt, aber bestimmt alle meine Zellen voll supi aktiviert. (Der Ausdruck „Terror-Zelle“ bekommt da gleich nochmal eine andere Bedeutung.)

Als ich aus dem Bad kam, war Pippi recht müde und schlief nach nur ein bisschen „Singen, Mama, HmmHmm!“ in meinen Arm gekuschelt ein. Der zu diesem Zeitpubkt schon fest schlief. 

Hachz <3. #5von12 von #12von12


Als ich aus dem Schlafzimmer kam, fiel ich fast über Michels Empfangskomitee.

Huch, da ist eine Raumstation vorm Schlafzimmer! #6von12 von #12von12


Dann war alles eine Weile blöd, aber irgendwann schafften wir es doch aus dem Haus um Pippi ein paar Hosen zu besorgen.  Michel lotste uns danach „nur mal kurz“ in den Spielzeugladen. Wo wir aber standhaft blieben und nichts kauften. 

„Ich will nur kurz was zeigen!“ #7von12 von #12von12

Dann fuhren wir wieder nach Hause um  Zimtschnecken zu backen. Im Waffeleisen. Das ist sehr cool und saulecker, machen Sie das ruhig auch mal. Aber sparen Sie nicht am Zucker, sonst müssen Sie jede einzelne Rolle nochmal abrollen um mehr Zucker reinzumachen. die Mengenangaben im Rezept stimmen da schon auch wenn ich das ja immer nicht wahrhaben will.

Ein kleiner Salat. #8von12 von #12von12


Schnecken aus dem Waffeleisen. Ausgewogene Ernährung wird hier groß geschrieben. #9von12 von #12von12 #lecka


Danach platzten wir allerdings alle fast und ließen das Abendessen kurzerhand ausfallen. Es war eh schon fast Bettzeit… 

Die Kinder sind im Bett, kurzes Päuschen. #10von12 von #12von12


Wir rafften uns nach dem Bier wieder auf, die letzten Handgriffe für heute erledigen, also Teige ansetzen (der Hefewaffelteig muss in einer Auflaufform wohnen, weil er das letzte Mal eine Riesen Schweinereigemacht hat, als er aus der Schüssel gelaufen ist).

Teigstapel. #11von12 von #12von12


Dann noch Schminkpinsel gewaschen, mich gewaschen, Zähne geputzt und ab ins Bett. 

Blau, Pink, Batman. #12von12 von #12von12 #neindiePinselsinddasonstnicht #diesindfrischgewaschen