Tag 724 – Riesenschnecken sind halt auch… Riesenschnecken. 

Ich wurde gebeten, mal Schneckenbilder mit Größenverhältnis zu machen. Ich habe es also riskiert, von „Papa-Schnecke“ Sasha gefressen zu werden. Sie hat es auch probiert, aber mit so einer Raspelzunge kann man höchstens ein bisschen kitzeln, mehr nicht. 





Doch, schon weiterhin ziemlich coole Haustiere. Die übrigens seit Mai hauptsächlich Löwenzahn, Breitwegerich, Giersch und anderes Gedöns von draußen fressen. Und das Erdmückenproblem hat sich dadurch gelöst, dass ich die (mit Eiern durchseuchte) Blumenerde jetzt immer einmal durchbacke (wenn ich eh backe und der Ofen noch heiß ist), bevor ich sie ins Terrarium tue. Ich mag die. Michel mag die wohl auch: der hat ihnen in Brighton am Strand Sepia-Schalen gesammelt. 

Tag 559 – Und nun.

Ein paar kleine Updates. 

Herr Rabe und ich haben heute, als die Babysitterin da war (da hatte ich mich neulich im Tag vertan, spielt aber ja eigentlich keine Rolle), einen Ausflug gemacht. Erstmal saß ich noch eine gute halbe Stunde mit Pippi bei der Babysitterin, weil die sich noch nicht so gut kennen. Als ich das Gefühl hatte, dass es jetzt ok wäre zu gehen und außerdem beide Kinder plus Babysitterin mit Bügelperlen und -brettern versorgt waren, machten wir uns auf den Weg. Das Wetter war wirklich grausig, wir spazierten (immerhin händchenhaltend) durch eiskalten Regen, fanden in 2 Cafés keinen Platz, das dritte hatte zu und als wir beim 4. ankamen, waren wir gut durchgeweicht und schlotterten ein bisschen. Aber egal: 2 Stunden eine normale, erwachsene Unterhaltung über normale Erwachsenendinge waren es wert. Natürlich sprachen wir auch (kurz) über die Kinder, aber nicht viel, dafür gibt es grade genug anderen Kram der ansteht, wie zum Beispiel…

… Mein Plan zum Klarkommen. Tja. Kurz gesagt: kleine, erreichbare Tagesziele setzen, mir bei der Arbeit jemanden suchen, dem gegenüber ich die auch formuliere (nicht mein Chef, der macht immer gleich ein halbstündiges Meeting aus sowas). Das Denken an „was ist in einem halben Jahr?!?“ sein lassen (das wird hart). Öfter mal Home Office machen, dafür TeamViewer auf meinem Rechner installieren (mein Plan für morgen), damit ich auch von zu Hause ins Intranet und an Daten kann. (Home Office nimmt, so meine Vorstellung, drei Sorten Druck: zeitlich mit Hinbringen zum oder Abholen aus dem Kindergarten; den Druck, irgendwie menschlich aussehen zu müssen und andere Dinge als Jogginghosen zu tragen; sozial (mit der wichtigste Punkt): ich mag manchmal nicht mit Menschen reden und das dann auch nicht zu müssen stelle ich mir sehr schön vor.) Ich glaube ich würde nicht wirklich oft Homeoffice machen, aber eine Absprache mit meinem Chef, sodass ich davon Gebrauch machen kann, wäre schon ein Erfolg. Natürlich vorausgesetzt, dass keine Experimente anstehen, aber solche Tage oder sogar Wochen hat man ja auch immer mal wieder. Weiterer Plan, der eher das Private betrifft: unbedingt die Putzhilfe behalten. Und Dinge, die mich extrem frusten ohne irgendwie zu fruchten (so wie die Heimaturlaubsplanung) vermehrt an Herrn Rabe delegieren oder zumindest ihn mehr mit einbinden. Und dann mal sehen. Wenn ich merke, dass das alles noch nicht hilft und ich einfach keine 37,5 h-Woche durchhalte, gibt es ja immernoch die Möglichkeit einer partiellen Krankschreibung. Oder den Psychologen. Wie gesagt: mal sehen. 

Mehr delightful: Die Kinder sind so niedlich! Pippi spricht jetzt viel mehr und versucht, ganze Sätze zu sagen. Außerdem ist sie im Nachplapperalter angekommen und sagt alles, was man möchte. Oder wiederholt alles, was man nicht möchte. Eine ihrer Standardantworten ist aber momentan „Blablabla.“. Da kann ich nicht anders als drüber lachen, wenn die Situation ungefähr so ist:

Ich: „Ey, Pippi, nicht mit dem Essen werfen! Wenn du satt bist, lass es einfach stehen!“

Pippi: „Blablabla.“

Michel spricht ja viel besser Norwegisch als Deutsch, aber wir versuchen ihn im Moment mehr zum Deutsch sprechen zu animieren. Es wäre schon schön, wenn wir für Familienmitglieder nicht dauernd die Übersetzer geben müssten. Manchmal ist es aber auch unheimlich lustig, wenn er norwegische Dinge falsch versteht. So sagte er in den letzten Tagen häufiger voller Enthusiasmus „Jeg er en potet!“ („Ich bin eine Kartoffel!“). Darauf folgte stets irgendeine Ausführung oder Idee, wie irgendwas sein könnte oder wer irgendwas gemacht haben könnte. Es dauerte eine Weile, bis mir die Idee kam, dass er Dinozug (falsch) zitiert und eigentlich „Jeg har en hypotese!“ („Ich habe eine Hypothese!“ meint. 

Auch mehr delightful: neues Schneckenbild, weil heute sauber gemacht. Wir haben jetzt (aus Gründen) zwei große (ich nehme an, ausgewachsene) und zwei kleinere Schnecken. Eier gelegt haben sie immer noch nicht, nicht, dass ich darauf scharf wäre, aber ich mache mir etwas Gedanken, ob was nicht stimmt, oder ihnen was essenzielles fehlt. 

Tag 471 – Sie werden so schnell groß…

Ich rede von den Schnecken. 



Ja, sie hat probiert, ob ich essbar bin. Ja, das fühlt sich sehr lustig an. Ja, auch das auf der Hand rumkriechen fühlt sich lustig an. 

Wussten Sie, dass Schnecken beim Kriechen tatsächlich Geräusche machen? Ich auch nicht. So ein leises Geschmatze ist das. 

Zu Weihnachten wünschen sich die Schnecken eine Heizmatte fürs Terrarium, tagsüber kühlt die Wohnung doch ganz schön ab und wir sehen die Schnecken kaum noch, weil sie sich immer komplett eingraben. Eier haben sie auch noch keine gelegt, das heißt wohl, dass sie sich nicht ganz wohl fühlen. Ab und zu buddeln wir sie aus, um zu gucken, ob es ihnen gut geht. Tut es, aber optimal ist’s halt nicht. 

Tag 418 – Schluss mit Nörgeln. 

So, nachdem gestern Panik war, ist heute Tatendrang. Deshalb hatte ich auch einen ziemlich produktiven Tag. 

  • Das Holz kam und ich hatte tatsächlich auch genug Bargeld schon morgens geholt (und Michel rechtzeitig im Kindergarten und so!). Der Holzheini, der ein ganz netter war, fuhr mit dem Hänger ganz and Haus, gab mir dann die Säcke an und ich stapelte sie im Flur. 21 mal 80 L und 6 mal 60 L. Weil das Holz aber viel trockener ist als das vom letzten Jahr war, ging das erstaunlich gut. 
  • Ich habe bestellt: bei Amazon (Piep-Ei und diversen Schnick-Schnack), bei der online-Apotheke (30 Euro für ne komplette aufgestockte Hausapotheke. Das.ist.nix. Medikamente sind in Norwegen so teuer, hier hätte ich sicher das Fünffache bezahlt. Oder mehr. Wenn man bedenkt, dass es von vielen Dingen nur das „Original“ gibt und keine Generika… doch, mehr.), bei Paulas Choice, mit Rabattcode (mal sehen ob diesmal alles klappt…).
  • Ich war bei IKEA und hab Michel ein Geburtstagsgeschenk zum Auspacken besorgt UND ES GLEICH EINGEPACKT!!! 
  • Ok, ich hab auch noch ein paar andere Dinge bei IKEA gekauft, unter anderem ein Bügelbrett, damit sich der arme Herr Rabe nicht seinen Rücken kaputtbügelt auf unserer ollen Möhre von Bügelbrett-Erbstück.
  • Danach war ich sogar noch bei Clas Ohlsson und hab eine neue Halogenbirne für meinen WeckerSlashNachtlicht gekauft, der gestern runtergefallen war UND ICH HAB SIE GLEICH REINGEMACHT! UND DANACH DIE ZWEITE WEGGERÄUMT!!!1elf!
  • Ich habe Herrn Rabe die Pistole auf die Brust gesetzt: ich werde vor Portugal das Blogbuch bestellen. Wenn seine Bilder bis dahin nicht hochgeladen sind, fehlen sie halt. 
  • Ich habe meine Cousine und nebenher noch jemanden aus diesem Internet um Infos zum Transport vom Flughafen zur Hochzeitslocation gebeten. 
  • Ich habe mir – wieder mit Unterstützung aus diesem Internet – ein Geschenk für meine Cousine überlegt, damit ich nicht mit ganz leeren Händen mein Nichts überreiche. Muss ich dann jetzt nur noch basteln. 
  • Ich habe M. für morgen eingeladen zwecks Planung von Michels und H.s Geburtstag. 
  • Irgendwann zwischendurch war ich auch noch beim Friseur (holla, das war nötig. Aber ja auch generalstabsmäßig geplant: vor einer Woche Strähnchen blondiert, Samstag den Rest gefärbt, heute geschnitten. Wenn ich muss, kann ich total organisiert sein.).
  • Und ich hab die Schnecken endlich wieder in ihr Terrarium umgesetzt, dabei ein paar Bilder für die Schneckenversenderin gemacht UND DEN ZWEITEN SACK BLUMENERDE HAB ICH AUCH DIREKT WEGGERÄUMT UND DANACH GESAUGT!!!

Das Ganze natürlich die ganze Zeit mit Pippi im Schlepptau, die aber heute kein Fieber mehr hatte und deshalb morgen wieder in den Kindergarten gehen kann. 

So groß sind sie schon. Selbst Baby-Schnecke ist ganz ordentlich gewachsen.

Eine tanzt immer aus der Reihe.

Hmmm, Aubergine!

Zwei Minuten später: die großen Schnecken haben die Auberginenscheibe umgerissen und dabei Baby-Schnecke begraben.


Als letztes ein Hinweis zu Ihrem eigenen Besten: falls sie auch so einen Feed-Reader haben, der ihnen jede Änderung an einem Artikel als bahnbrechend neuen Artikel verkaufen will, oder ihr Handy jedes Mal plüngelt, wenn wir hier husten: entfernen Sie den Rabensalat für die nächsten zwei Tage. Operation „alles Umräumen“ startet hier sehr bald und wird hoffentlich bis Mittwoch Abend abgeschlossen sein: dann sind sie wieder Safe und wir machen nie mehr so nen Quatsch. Versprochen. Also: bis Mittwoch Abend dann! 

Tag 375 – Schneckenupdate. 

Wir haben heute die Schnecken wieder abgeholt von ihrer Kurzurlaubsbetreuung. Es ist ihnen gut ergangen und gefühlt sind sie in den fünf Tagen um jeweils einen Zentimeter gewachsen. 


Inzwischen haben wir über die Schnecken einiges gelernt. 

  • Sie mögen gerne Salat, Kartoffeln, Gurke und Aubergine
  • Sie mögen nicht so gerne Zucchini, Möhren und Champignons
  • Eine Schnecke (Baby-Schnecke) frisst von allem am liebsten die Schale, die anderen lieber das Fleisch
  • Wenn sie aufgeregt sind, stapeln sie sich gerne
  • Zum Kacken verknoten sie sich sehr lustig, das hat aber wohl den Sinn, dass der Haufen so kompakt bleibt und sie den nicht ewig hinter sich herschleifen
  • Sie hängen ihre Kackhaufen gerne an die Terrarienwände und -Decke
  • Manchmal fressen sie Erde
  • Sie putzen manchmal den Rand vom Haus
  • Einsprühen ist echt essenziell

Zum letzten Punkt gibt es eine unrühmliche Geschichte. Das Terrarium ist ja recht groß und die Schnecken hielten sich eh immer nur in einer Hälfte auf (da wo das Futter ist, Schnecken sind scheinbar recht faul), also hörten wir irgendwann damit auf, die andere Hälfte einzusprühen. Ein, zwei Wochen später beschlich mich das Gefühl, dass ich nicht nur immer nur drei Schnecken gleichzeitig sah: Papa-Schnecke (die Große, war schon von Anfang an größer) und zwei weitere, sondern dass es immer die gleichen drei Schnecken waren. Wieder ein paar Tage später schritt ich zur Tat und malte mit Nagellack (Essie forever yummy) und einem Zahnstocher einen Punkt auf die Häuser der drei sichtbaren Schnecken. Zwei Tage warteten wir ab, sahen aber immer nur Schnecken mit Punkt. Dann gruben wir das Terrarium um. Das heißt nein, erst diskutierten wir kurz, ob ich eventuell eine Schnecke beim Futter-entsorgen mit weggeworfen haben könnte, entschieden uns dann aber für ’sehr unwahrscheinlich‘. Beim zweiten Mal buddeln fanden wir die vierte Schnecke in der trockenen Ecke. Da hatte sie sich in die Erde gegraben und auch schon eingekapselt, also ihr Haus mit einem Kalkdeckel verschlossen, um sich vorm Austrocknen zu schützen. Außerdem war sie nicht weiter gewachsen und nun ein ganzes Stück kleiner als die anderen beiden „kleinen“. Wir tauften sie also Baby-Schnecke, setzten sie auf ein großes, saftiges Stück Gurke, sprühten nochmal alles gründlich ein und hielten die Daumen. Kurz drauf kam Baby-Schnecke mitsamt ihrem Deckel aus dem Haus, guckte kurz entrüstet und machte sich dann über die Gurke her. 

Seither graben wir Baby-Schnecke täglich einmal aus und setzen sie direkt aufs frische Futter. Und wir sprühen alles immer wirklich gut ein. Wir Rabenschneckeneltern. 

Tag 366 – #12von12 im August ’16

Heute morgen hatte ich kurz vergessen, dass der zwölfte ist und deshalb gibt es von unserem chaotischen und Heul-Intensiven Morgen keine Bilder (da verpassen Sie aber auch nichts). Tatsächlich habe ich auch heute trotz des irgendwann Raffens, dass 12von12 ist (was das ist und viele, viele davon wie immer im Kännchen-Blog) ca. hundertmal das Datum auf Dinge und in Dateien geschrieben: 160811. Tjanun. Whatever, jedenfalls hier ein paar Bilder (über die Einbettung von Instagram und so hab ich mich aus Blogbuchgründen heute auch geärgert, aber das ist eine andere Geschichte).

Frühstück an emails.

84 Proben wollen gemessen werden.

Liebevoll angerichtetes Mittagessen.

Wie meine Kollegen dafür sorgen, dass die Tür nicht quietscht.

Mal hoffen, dass die nicht alle gleich doll fluoreszieren.

Ab nach Hause.

Soweit zum Arbeitstag. War.

Dann zu Hause direkt Gebrüll, Michel ist im Moment mal wieder ein Wutzwerg und rastet beim kleinsten Anlass (oder auch ganz ohne) mehrmals täglich komplett aus. Unschön. Und zu Hause kann man ja auch nicht mal in Ruhe essen. Schlimm.

Immer diese Mitesser.

Ich musste dann auch noch mal los, Fisch kaufen und Lauch, den gab es gestern nicht. An der Frischetheke gab es Wal.


Ich finde ja grundsätzlich komisch, wieso man manche Tiere isst und andere nicht, schließlich sind Schweine auch sehr intelligent und ich finde die auch niedlich, ganz im Gegensatz zu vielen Hunden. Aber bei Walen geht bei mir eine Grenze. Ich meine: die Norweger haben doch eh nur die Erlaubnis, Wale zu fangen, weil das ja soooo ein wichtiges kulturelles Gut ist. Also der Fang. Ganz im Norden. Aber wieso ich das dann hier im Supermarkt kaufen können soll, erschließt sich mir nicht. Wieso Tiere essen, deren Artgenossen allesamt vom Aussterben bedroht sind? Nur, weil ichs kann bestimmt nicht. Und nein, da juckt mich dieses Rechtfertigungsgelaber der Norweger mit „Aber die Bestände der einen Walart, die wir fangen dürfen, sind gut! Und jedes Jahr wird das Kontingent reduziert! Und das ist total gesund!“ nicht. Ich ess das nicht. Aber was dem Deutschen sein Tempolimit (also die Abwesenheit davon) ist dem Norweger sein Walfang.

Endlich Abendessen.

Falls Sie dachten, ich denke mir das mit dem Klettern aus.

Ich glaube, bei Pippi wären Laufgitter und Co. eine total dämliche Idee. Die würde das als Klettergerüst nutzen.

Dann hab ich ein Foto gepostet ohne Hashtag, das zählt also nicht.

Müde Mutti. Serviervorschlag.

Die Mitbewohnerinnen sind jetzt auch wach.

Man sieht gar nicht, wie groß Papa-Schnecke (ganz rechts) inzwischen ist. Doppelt so groß wie die anderen zwei nämlich. Und dann haben wir noch eine, die noch ganz klein ist, aber das muss ich wann anders mal erzählen.

Und zu guter letzt:

Hier ein Ausblick auf den morgigen Backtag.

Und damit: gute Nacht!

Tag 325 – Dann halt heute. 

Rosa Prosecco an Wäscheberg und Fußball.


Ich hatte mir gestern einen Prosecco kalt gestellt, den wollte ich abends trinken, weil ich einfach mal ein richtig super tolles Ergebnis bei der Arbeit hatte und sehr stolz auf mich bin. (I’m a fuckin‘ genius!!!) Das ganze Gerödel am Donnerstag bis spät und so, das selbst erfundene Verfahren zur Elution, sogar der verrückte Antikörper, alles hat bombig funktioniert. ICH SEHE DAS ZEUG IM CHROMATOGRAMM, HALLELUJAH! Es ist da, und es ist angereichert! Das heißt konkret jetzt für mich erstmal Prost und dann den ganzen Kram nochmal in Groß und dann pünktlich am 1.8. nach deren Urlaub den Sequenziermenschen Proben geben, von denen ich sicher sein kann, dass sie genug Zeug von guter Qualität enthalten. Und in der Zwischenzeit Daumen sehr fest drücken, dass kein Anderer mit ner Veröffentlichung um die Ecke kommt (da dürfen auch Sie gerne mitmachen).

Herr Rabe hat heute Michels Bett aufgebaut. Sein Zimmer ist jetzt voll. Aber das Bett ist echt super. Groß, stabil, schlicht. 

Die Schnecken sind so toll. Heute hab ich ein Video gemacht, wie die eine Schnecke Salat frisst. Das klingt unspektakulär, aber da man durch die Haut alles sieht, sieht es doch interessant aus.

Pippi ist einfach zu niedlich. Trotz gerade mega Einschlafgenerve mit Kneifen und Kratzen und Geschrei und wieso zur Hölle drückt sie denn Müdigkeit mit Mama Kneifen aus, bitte? Aber dann hält sie mir beim Wickeln die nackten Füße ins Gesicht und macht „Pffftpffft!“ und lacht sich dann kringelig, wenn ich an ihren Füßen rieche und so tue, als würden die furchbar stinken und „Puuuhhhhh!“ mache. Und dann ist alles gut. 

Ich bekam von jemandem™ den Tipp, die Eucerin Sonnencreme für das Gesicht sei ganz gut. Und die ist tatsächlich sogar total super. Die mattiert wenigstens mal! Also bei mir. Vermutlich kriegen die meisten anderen Leute davon trockene Haut, aber meine ist eben zur Zeit wirklich furchtbar ölig. Ich teste die jetzt gegen meinen zweiten Tester von Paula’s Choice. Und ja, man ist ja durch und durch Wissenschaftler, also kommt Eucerin auf die linke Gesichtshälfte und Paula’s Choice rechts. Beide sind LSF 50 und ich werde ja zum Glück eh nicht braun, da ist also kein Unterschied in der Gesichtsfarbe zu befürchten. Aber ich denke nach ca. einer Woche kann ich wenigstens sagen, ob die eine oder die andere mehr Pickel verursacht. 

Donnerstag Arzttermin. Die arme Vertretung meines eigentlichen Arztes wird überhäuft werden mit Wääähhh. Haut Wäh, Zyklus Wäh, Schilddrüse Wäh (weil hart, vermutlich Krebs, sagt Dr. Google-Hypochonder). Irgendwie Gesamt-Hormon-Wäh. Tut mir leid für die Vertretung, andererseits bin ich eh das letzte Mal in der Praxis, weil ich ENDLICH für Pippi und mich Plätze in einer nah bei uns gelegenen Hausarztpraxis ergattert habe. Ich hoffe auf eine schnelle Überweisung zur endokrinologischen Poliklinik. Und kein „ich kann Ihnen die Pille verschreiben, das hilft gegen Haut und Zyklus“.