Tag 1368 – Home, Sweet Home.

Nach einem laaaangen Tag wieder zu Hause. Die Kinder ins Bett gebracht und ein bisschen extra gekuschelt. Sehr schön. Und wahrscheinlich werd ich vom Satz „Mi har jo prosedyre på det!“ (Mit skarre-r und der sehr distinkten südnorwegischen Satzmelodie) träumen.

Das war eine gute Inspektion. Und vier Nächte mit >95% Schlafqualität laut App waren auch mal ganz nett. Jetzt kuschle ich mich aber an Michel und lausche seinem Zähneknirschen.

Tag 1367 – Kontrastprogramm.

… und zwar auf allen Ebenen.

  • Gestern Sonnenschein, heute den ganzen Tag Regen
  • Gestern den ganzen Tag Begehung, heute den ganzen Tag auf dem Hintern sitzen und Dokumente anschauen
  • Gestern hungrig ins Bett nach Essen in schniekem Restaurant, heute pappsatt und glücklich. Meine Kollegen kennen sich ja hier aus, die waren hier schon zwei- bzw. drülfzig mal, ich hingegen weiß nix. Ich wurde am ersten Tag gefragt, ob ich irgendeine bestimmte Küche nicht essen würde, beispielsweise asiatisch, aber ich esse so gesehen alles. Heute fuhren wir in den Nachbarort in ein Restaurant, von dem die eine Qualitätsdame meinte, das sei so schäbig gelegen, direkt am Kreisverkehr, aber das Essen sei gut. Schäbig gelegen war es dann auch, zwischen einer Autowerkstatt und einem Küchenstudio, gegenüber vom Baumarkt und halt direkt am Europastraßen-Kreisverkehr. Noch viel schäbiger fand ich aber das Restaurant selbst. So eine Mischung aus Imbiss und Kegelbahn-flair, uralte Lederstühle, auf denen man so tief einsinkt, dass der Tisch viel zu hoch ist und man sich fühlt wie ein Kind am Erwachsenentisch. In der Ecke eine unbediente Partykeller-Hausbar mit einer Lichterkette um die Pömpel rechts und links gewickelt und ein paar Flaschen Schnaps im Regal (mutig, wo hier ja selbst billiger Schnaps ein Vermögen kostet). Grelles Halogenlicht. In jedem Fall sehr ungemütlich und die Karte war auch sehr übersichtlich. Weil ich gestern ja schon ein Häppchen Fisch hatte, Hühnchen aus Gründen meide, wenn ich auswärts esse und es nichts vegetarisches gab, bestellte ich einen Burger. Mein Kollege hatte Fisch, die Kollegin gefülltes Hühnerfilet im Speckmantel. Die Kollegin und der Kollege bekamen ihr Essen zuerst, ich hatte also ca. 1 Minuten Zeit, deren Essen zu bewundern bevor mein Burger kam. Schwer beeindruckt staunte ich die großzügigen Portionen überaus schmackhaft und frisch und hübsch aussehenden Essens an. Auch mein Burger war optisch schon ein Knaller und vor allem so hoch gestapelt, dass ich gar nicht erst versuchte, meinen Mund entsprechend weit aufzureißen, da hätte ich mir wohl den Kiefer ausrenken müssen. Und geschmacklich erst – ein Traum! Ich hab selten so einen guten Burger gegessen. Alles daran war selbst gemacht und ganz frisch, das schmeckte man. Am Patty hab ich mir den Gaumen verbrannt, weil das offenbar grad aus einer sehr heißen Pfanne kam. Es war knusprig und braun und unfassbar lecker. Dazu der Rest vom Burger: geschmolzener Käse, frischer Salat und Gemüse, Sauce, von allem genau richtig viel. Als Beilage Kartoffelspalten mit grobem Salz und Kräutern, auch knusprig, heiß und saulecker. Ich bin immernoch hin und weg von dem schäbigen Ort mit dem super Essen. Omnomnom. Wenn Sie mal ganz im Süden von Norwegen sind, im Bible-Belt, melden Sie sich ruhig, dann verrate ich Ihnen den Namen.

Solche Überraschungen gern wieder.

Tag 1366 – Klettermaus.

Huiuiuiuiui. Der Hersteller, den wir diese Woche inspizieren ist sehr groß, sowohl marktmäßig als auch platzmäßig. Es ist ein Wirkstoffhersteller, das heißt: Industrie. Keine schnieken Abfüllanlagen, in denen klare Flüssigkeit in tausende kleine Ampüllchen gefüllt wird, nee, hier wird Puder in 1000-kg-Säcke gefüllt. Hier gibt’s keine Reinräume, hier gibt es mehrere Etagen hohe Reaktoren und allerlei lustige Lösemittel, weshalb alles als explosionsgefährdeter Bereich eingestuft ist und das heißt, mein FitBit (Elektronik!) hat gar nicht mitgekriegt, wie ich mir heute die Füße plattgelaufen hab. Treppe hoch, Treppe runter, wieder hoch, nächster Produktionsraum, Treppe hoch, runter, weiter runter, drei Räume weiter, vier Räume wieder zurück. Mit Schutzhelm auf und Sicherheitsschuhen an in irgendwelche Räume mit riesigen Destillationssäulen (macht ca. 45 Grad Raumtemperatur) gehen und da rausfinden, weshalb Wasser auf dem Boden ist, dann wieder raus, 20 Grad, was ist das hier, warum steht das da, was wird hier gemacht, Treppe rauf, Treppe runter. Ich habe durch Bullaugen Zeug gesehen, das aussah wie Milch, wie Öl, wie Baisermasse. Wenn die da Backpulver herstellen würden würde es mich nicht im geringsten überraschen, außer dass ich seit heute halt weiß, was alles in diese Prozesse reinwandert und das ist eben ein biiiisschen mehr und ein biiiiisschen außergewöhnlicher als Pottasche und Hirschhornsalz.

Macht immernoch sehr viel Spaß das Ganze, aber nach einem ganzen Arbeitstag Begehung brauche ich etwa drei Liter Wasser und eine Stulle, damit ich bis zum Abendessen nicht meine Kollegen angenagt hab.

Abendessen auch so ne Sache. Heute aßen wir im Hotel und ich hab kein Trinkgeld gegeben, das mache ich nur sehr selten, aber der Service war… bemüht, äh, hat’s probiert, aber nein. Bei drei Leuten von denen zwei identische Rechnungen haben, vier Fehler machen geht nicht. Außerdem hatte ich den „Fisch des Tages“, „Lyr“, ein Weißfisch. Ich weiß ja nicht wie das bei anderen so ist, aber ich werde von einem Stück Fisch, drei Minikartoffeln und 4 Stangen grünem Spargel nicht satt. Insofern liest sich der heute Beitrag vielleicht etwas hangry. Ich bitte, dies zu entschuldigen.

Tag 1365 – „Ferien“.

„Mama, wann kommst du wieder von deinen Ferien?“ sagte Michel am Wochenende. Nun ist das hier ganz und gar kein Urlaub, das Überstundenkonto lacht über die Vorstellung und – ich will nicht meckern, aber – das ist hier auch echt nicht einfach, aber es gibt rein landschaftlich deutlich schlimmere Orte, an denen man arbeiten kann. Heute haben wir das gute Wetter genutzt und zwischen Inspektion und internem Durchgang einen kleinen Ausflug gemacht, das war schon wirklich toll. Der Kopf wurde auch gut durchgepustet, genau das richtige an so einem FerienTag.

Tag 1364 – Pittoresk.

Dieses Mal also Inspektion im Süden von Norwegen. Ganz im Süden. Und es ist so schön! Also nicht das Inspizieren, das schon auch auf eine… besondere Art, aber die Gegend hier! Postkartenmotive!

Ich mag meinen immer noch neuen Job. Sehr.

Was heut nicht so schön war (Liste um es loszuwerden und nen Deckel drauf zu machen)

  • Start bei Schnee
  • Landung bei starkem Wind
  • Super viele enge Serpentinen die Berge hoch und runter
    Ein gebrochener Fingernagel

Das war’s, der Rest war einfach richtig gut.

Und jetzt rufe ich mit frisch lackierten Fingernägeln (um die gebrochene Stelle zu verdecken, es wird mir wohl die nächsten Wochen nichts anderes übrig bleiben, als zu lackieren) Herrn Rabe an und knutsche ihn noch mal durchs Telefon zum Geburtstag. In etwas mehr als einem Monat sind wir übrigens 10 Jahre verheiratet, abgefahren, oder?

Tag 1363 – Rödelrödel und ein wenig Aufregung.

Hahahahaha. Ein wenig. Morgen geht es los auf eine komplette Woche Inspektion mit Reise und allem und ich hoffe, ich kann dann gleich mal schlafen, noch sieht es nicht so aus. Der Koffer ist gepackt, da muss nur noch der Kulturbeutel rein (und mein Teddybär, wenn Platz ist, denn auf nichts schlafe ich bequemer, im Zweifel lieber kein Kopfkissen aber den Teddybären als ein blödes Kopfkissen), es gibt keinen Grund weshalb ich so nervös sein sollte. Ok, die Schnecken könnten verhungern, die Blumen vertrocknen, die Kinder traurig sein, aber das hab ich ja eh nicht in der Hand. Herr Rabe könnte auch traurig sein, denn morgen ist sein 63. 36.* Geburtstag, den verpasse ich nun auch nicht unbedingt gern aber auch das stand ja seit Anfang Januar fest. Huffhuffhuff.

  • Ohrringe
    Reisepass
    Handcreme
    Kreditkarte (die echte)
  • müssen noch mit.
  • Wenn ich wenigstens wüsste, dass das mit dem Schlafen noch für mindestens zwei Stunden nichts wird, dann würd ich mir jetzt noch die Fingernägel lackieren. So macht das leider keinen Sinn.
  • Ich wünsche mir, dass ich in, sagen wir, einem Jahr entspannter auf Jobreise gehen kann. (Das heißt nicht Jobreise auf deutsch, oder? Verflixt, ich habe echt immer öfter Probleme, korrektes Deutsch zu formulieren.) Ha! Dienstreise. Also auf Dienstreise möchte ich gern entspannter gehen.
  • Jetzt ein bisschen Meditieren, vielleicht hilft es beim Einschlafen.
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  • *Michel fragte heute, wie alt Herr Rabe sei. „Fünfunddreißig“ sagte Herr Rabe. „Dann wirst du sekstitre?“ fragte Michel. „Nicht ganz.“ sagte Herr Rabe. „Sekstifire? Nein, Femtifire?“. Noch ist diese Verwirrung rund um größere zweistellige Zahlen für uns Eltern hauptsächlich lustig.
  • Tag 1322 – Vernachlässigt.

    In den Tagen seit Sonntag verzeichne ich hier einen erhöhten Andrang. Ich habe da so eine Ahnung, wie das kommen könnte und weil ich bemüht bin, ein positives Menschenbild zu haben, rede ich mir ein, diese mehr Leser*Innen sind hier, weil sie die andere Seite zu einem Konflikt hören wollen. Ich muss Sie aber da leider enttäuschen: dieser Konflikt geht nur mich und die andere Person was an und ich werde mich dazu hier nicht äußern. Das heißt nicht, dass mir die ganze Sache am Hintern vorbei geht, sie mich nicht beschäftigt oder ich nicht sogar einen ganzen Haufen Emotionen dazu habe. Nur Reden – wie gesagt – möchte ich wenn dann mit der anderen Person und ohne dass Sie alle dabei Popcorn mampfend zusehen.

    Ja? Ja. Weiter im Text.

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    Hier einiges vernachlässigt, wie mir scheint. Entschuldigung dafür. Ich war viel müde und andere Gründe gab’s auch, die sind jetzt aber mal egal. Jedenfalls muss ich wohl was nachholen. Ich versuche es mal.

    Die Kinder. Sie sind sehr super. Michel wird jetzt richtig selbständig und packt seine Hausaufgaben direkt nach der Schule auf den Tisch, liest sich selbst die Aufgabenstellungen vor und legt dann los. Das macht es mir viel einfacher, ihn alle Fehler machen zu lassen, die er machen muss, um daraus zu lernen. Wenn ich daneben sitze, juckt es mir immer in den Fingern, ihn zu korrigieren, das ist einfacher, wenn ich eben nur grob im selben Raum bin und andere Dinge tue, Blumen gießen, Kochen, sowas halt. Dann kann ich trotzdem noch sagen, wie das „hinten am Fuß“ heißt, kriege aber keine Stresspusteln wenn ich sehe, wie krakelig Michel „HÆL“ schreibt oder dass die Hälfte der 2-en und 4-en immernoch spiegelverkehrt ist. Heute musste Michel Fragen lesen und dann ja oder nein ankreuzen, eine dieser Fragen lautete „Har du rene tær?“ (Hast du saubere Zehen?“) und Michel so „Æ kan sjekk.“ (Ich kann gucken.), zieht eine Docke aus, inspiziert seinen Fuß und dann: „Niks!“ und kreuzt nein an. Ich hätte mich beömmeln können. Wie Michel sagen würde: Tipptopp, tommel opp (tipptopp, Daumen hoch). Nächste Woche fängt Michel mit drei Nachmittagen pro Woche im Sport-Hort an. Dann kostet uns das ~nur~ 1000 Kronen mehr im Monat als jetzt, dafür kann er morgens und an zwei Nachmittagen zum Schul-Hort gehen. Ich hoffe das wird gut.

    Pippi hat weiterhin Phase und manchmal möchte ich sie im Wald aussetzen, auf dass sie von einem freundlichen Wolfsrudel aufgezogen würde, aber dann gucke ich Michel an und weiß, es wird besser werden, und Pippi ist ja schon auch toll, nur halt eher so… im Großen und Ganzen toll, in den einzelnen Situationen muss ich momentan oft Herrn Rabe die Erziehungsarbeit überlassen, weil ich sonst innerhalb von Sekunden auf 180 bin und rumbrülle. Bald, bald, ist bestimmt auch diese Phase vorbei.

    Sonst so: Arbeit. Viel Arbeit. Ich habe grad mal nachgeguckt: ich habe nach den drei Monaten jetzt 73 Stunden und 25 Minuten Überstunden. Dabei habe ich schon zwei volle Tage abgefeiert. Der Großteil dieser Stunden wird in den Sommerferien abgefeiert, da ich ja letztes Jahr nicht dort gearbeitet habe, steht mir zwar Urlaub zu, aber kein Feriengeld, sprich: wenn ich die Urlaubstage nehme, kriege ich die halt vom Lohn abgezogen. Das ist in den Fällen ja noch ok, wo man von einem anderen Arbeitgeber kommt, der einem ja beim Vertragsende das Feriengeld ausbezahlen muss, wenn man aber arbeitslos war und genau 0 Kronen Feriengeld angesammelt hat, ist das Recht kacke. Deshalb ein Hoch auf die Überstunden, denn sie sichern mir Urlaub ohne dass es hässlich große Löcher in die Haushaltskasse reißt. Groß wegfahren werden wir aber dieses Jahr wohl nicht.

    Ja, so viel Arbeit ist sauanstrengend. Ich bin, Überraschung, nicht jemand, der nach Arbeitstagen von 9-19 Uhr noch die Energie für mehr als Essen–>Bett aufbringt. Pendeln, Arbeit, Pendeln, Schlafen, Repeat. Ich glaube auch nicht, dass sich das mit mehr Erfahrung bessern wird. Aber, und das ist der wichtige Punkt: es macht Spaß. Ich habe immernoch das Gefühl, im Lotto gewonnen zu haben. Ich kann mein Glück kaum fassen, ich sitze da in der Behörde, ich darf richtig interessante Sachen machen, mir wird auch intern schon richtig viel zugetraut und ich liebe es einfach. Ich mag meine Inspektør-Kolleginnen und Kollegen und dass das alles so grade-raus-e Menschen mit zum Großteil sehr trockenem Humor sind. Auch wenn die meisten meine Eltern sein könnten, hab ich das Gefühl, ich passe da hin. Und das ist ja nur die Seite im Büro*, wenn wir „draußen“ sind, auf Inspektion, sehe ich so viele verschiedene Pharmahersteller wie in keinem anderen Job in der Branche. Es ist immer anders, aber immer interessant. Kein Tag wie der andere und das liebe ich. Ich werd auch besser im Fragen und vor allem lockerer im Umgang mit all diesen Leuten, ich werd nur noch ein bisschen rot, wenn Leute meinen beruflichen Hintergrund abklopfen und habe gelernt, bei Diskussionen um das Pharmaziestudium und wie schwer ja Qualified Persons zu kriegen sind einfach aus dem Fenster zu gucken. Und der Rest kommt sicher mit der Erfahrung.

    Neulich hab ich sogar meiner Kollegin erzählt, dass mich die Chipsfabrik nie bezahlt hat und ich da noch im Insolvenzverfahren drin hänge und auf mein Geld warte und dass das ordentlich kacke ist. Das ist für „immer fröhlich, nie persönlich“, was ich in den ersten Wochen gefahren habe schon eine große Entwicklung, mehr muss auch erstmal nicht sein, aber ich finde wenn man so eng zusammenarbeitet wie wir kann man zumindest ab und zu mal durchblitzen lassen, dass man ein Mensch mit Gefühlen ist.

    Den Rest der Chipsgeschichte erzähle ich dann, wenn die Kollegin in Rente geht oder so. Das ist in ca. 10 Jahren, bis dahin kann ich das in eine lustige Dinnerpartygeschichte verpacken.

    Also kurz und gut: super Job. Super anstrengend, super steile Lernkurve (das ist alles so ganz anders als absolut ales, was ich vorher gemacht habe!), super interessant, halt super. Jackpot.

    Ansonsten: heute bei der Endokrinologin im Krankenhaus gewesen, endlich. War so hal gut und halb scheiße, denn jetzt grad sieht zwar alles tipptopp tommel opp aus, aber sie machte mir keine große Hoffnung darauf, dass das mein letztes Rezidiv war. Ich solle schon mal über eine mir passende Entfernungsmethode nachdenken, wegen der Augen käme aber eigentlich eh nur OP in Frage. Und das könnte man auch präventiv machen, man müsse nicht aufs Rezidiv warten**. Das muss ich nun erstmal verdauen, vielleicht bei einem Gin.

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    *Großraumbüros hat allerdings der Teufel gemacht.

    **letzteres kommentierte ich trocken mit „Das mache ich nicht solange wir einen Mangel*** an Levaxin haben!“, das sah die Ärztin dann auch ein.

    ***Medikamentenmangel. It’s a fucking big thing in Norway. Menschen auf derselben Etage wie wir drehen recht frei.