Sonntag waren wir zum Geburtstagsgrillen bei den Ex-Nachbarn eingeladen, jenen Ex-Nachbarn, die vor uns umgezogen sind (in eine riesige Blockhütte in traditioneller Bauart, wäre nicht meins, hat aber auch seinen Charme). Das war wirklich nett, wir haben die ganze Zeit draußen gesessen und geschnackt und Dank aus Deutschland importierter LSF 50 Sonnencreme von dm haben wir uns auch trotzdem nicht in Hummer verwandelt. Es gab Unmengen zu essen (die ex-Nachbarin ist gebürtige Polin, die hat ein ganz anderes Verhältnis zu Gastfreundschaft als die meisten Norwegys) und generell war es mal wieder sehr schön, mit anderen Erwachsenen zu reden, mit denen man nicht zusammen arbeitet.
Danach war ich aber so platt, dass ich die geplante Abholung eines Draußen-Sofas, das ich bei Finn gefunden hatte, verschieben musste. Das habe ich dann gestern gemacht und der vermutlich nettesten Frau der Welt diese Sitzgruppe abgekauft:

Unter dem Kissen auf dem Hocker ist eine Glasplatte, wenn man das Kissen runternimmt, hat man also einen richtigen Tisch.
Ich weiß noch nicht, ob wir die noch mal anders anordnen, mal gucken. Aber ich bin erst mal sehr zufrieden, dass unsere Terrasse immer mehr benutzbar wird. Bisher war sie hauptsächlich Fahrradparkplatz.
Es war auch wirklich schön, dass ein Freund von uns mit Auto und Anhänger ausgeholfen hat, und wir im Auto ein bisschen schnacken konnten. Wie gesagt, Gespräche mit Erwachsenen. Wichtig.
Heute war hingegen hauptsächlich Arbeit. Morgens habe ich Pippi und ihre Freundin, die hier übernachtet hatte, zum Dance Camp gefahren, und hatte schon um 9 den Kaffe auf, weil momentan ÜBERALL Baustellen sind und man wegen Baustellenampeln und Umfahrungen und allem eigentlich für jeden Pupselweg 10 Minuten extra einplanen muss. Und dann haben die Kinder morgens auch noch für alles von Uno spielen bis Haare machen unendlich viel Zeit und wundern sich dann aber darüber, dass wir zu spät kommen. Orr.















