Tag 1605 – Nirgends ist es schöner…

… als daheim.

Heute gut angekommen, direkt viel gerödelt, damit der Wäscheberg bezwingbar bleibt und abends am Computer gerödelt damit ein kurzzeitiger, teilweiser Verlust der Übersicht über die Finanzen schnell und ohne allzu großen Verlust von Nerven behoben werden kann.

Urlaub ist fast vorbei, ein bisschen wehmütig bin ich ja schon. Allerdings verbuche ich einen kleinen Erfolg: alle Pflanzen, inklusive der Mango, leben noch.

Und die Orchideen blühen.

Tag 1604 – Bis morgen!

Nach wenig Schlaf sind wir nun auf dem Boot und gleich auf dem Weg. Da wir heute früh essen müssen wir auch früh ins Schwimmbad und danach ist vermutlich das Netz weg, deshalb hier jetzt schon ein kleines Piep. Heute früh hat alles soweit gut geklappt, auch wenn die Kinder nach 7 Stunden Schlaf eher mittelgut auszuhalten sind. Wir haben in Kiel noch mal vollgetankt, Nutella und Katjes gekauft und sogar noch neue Scheibenwischerblätter besorgt. Juhu!

Tschüss, Deutschland. Schön war’s mal wieder aber jetzt will ich wirklich gern einfach nach Hause.

Tag 1604 – Nur noch…

… schnell das Auto beladen. Vorher packen. Vorher W. zum Geburtstag gratulieren. Vorher Grünkohl essen (Grünkohl! Richtiger echter Grünkohl!!!).

Vorher in den Zirkus. Ohne Tiere und ohne Torten-Clowns.

Dafür mit 8 Leuten auf Motorrädern in einem Stahlglobus. (Nicht mit 10, Ich habe das eben recherchiert, sonst machen sie es wohl oft mit 10 aber es gab schon öfter mal Unfälle mit und in dem Ding, vielleicht sind sie ja vernünftiger geworden.)

Vorher noch einmal zu meiner Omi, und mit ihr einkaufen. Vorher noch in die Stadt, ein Buch und einen neuen Kopfhörer für Michel kaufen. Vorher noch zu dm, Hygienespüler und Rasierklingen und ähnlichen Kram kaufen. Vorher Frühstücken. Vorher Brötchen holen. Vorher duschen.

Das war ein langer Tag. Schön, aber lang. Nun eine kurze Nacht und morgen geht es (endlich) heim. Am meisten freue ich mich drauf, Michel nicht mehr mit Ceterizin vollpumpen zu müssen, damit er schlafen kann und sich nicht die juckenden Augen auskratzt.

Tag 1599 – Kleine Pause.

War ein bisschen viel alles in den letzten Tagen. Die Kinder drehten langsam schon am Rad und meine rechte Kieferhöhle sitzt wohl voll Rotz, jedenfalls habe ich diffuse Zahnschmerzen ohne erkennbare Quelle und immer wenn ich mich bücke buckert es wie wild und ich habe das Gefühl, die Zähne fallen alle aus. Das ist unschön (keine Gesundheitstipps, danke).

Jedenfalls haben wir heute recht wenig gemacht und das hat trotzdem dicke gereicht: ein kleiner Ausflug in die Stadt, wo Herr Rabe diverses Bekleidungszeug erstand und dann ein Nachmittag bei M. und A., samt I. und M., im Babychaos und mit richtig gutem Kaffee und einem sehr heilsamen Baby auf dem Schoß und einfach wir sein ohne Erwartungen. Das war schön. Richtig schön.

Foto vergessen vor lauter schön.

Tag 1597 – Frohe Weihnachten die 3.

(Morgen geht es noch weiter.)

Also heute startete der Tag bei mir mit schrecklichem Kater, ging dann weiter mit Besuch von D. (dem Bürokollegen von Herrn Rabe aus einem anderen Leben Diplomarbeitszeiten), dann Besuch bei J. und A. in der neuen Wohnung (schick! Ich bin auf die Küche ein wenig neidisch), dann Besuch mit J. bei den Ponies und dann ein sehr langes Essen (weil sehr viel Warten) im Kreuzkruuch, weil Tradition. Das war lecker, allerdings schlief Michel auf meinem Schoß ein und nun findet er nicht in den Schlaf, dabei wollte ich doch früh schlafen. Tjanun.

Lustigster Moment: als wir im Kreuzkruuch grade gehen wollten und uns Unni vom Nachbartisch ansprach, die Kinder sprächen ja Norwegisch und sie sei aus Holmestrand, und wie sich Unni und Pippi dann unterhielten, Pippi sichtlich froh, dass mal jemand (im wahrsten Sinne) ihre Sprache sprach.

Tag 1593 – Warum hast du so ein‘ dicken Bauch?

Wir haben heute Freunde von Herrn Rabe aus Schulzeiten besucht. Genau genommen trafen wir uns da mit insgesamt drei Familien und dann sechs Kindern zwischen eins und sieben. Das war ziemlich wuselig aber auch sehr lustig und wir sind zwar nicht zum Kekse backen gekommen, haben dafür aber sehr viel gequatscht und die Kinder hatten auch alle Spaß. Pippi hat jetzt eine neue Freundin, die sie zwar nicht versteht aber yolo! Ich hatte ein fast-noch-Baby auf dem Arm und bin ganz beglückt, niedlich sind die ja schon immer, ich will nur kein eigenes mehr. Ich und das fast-noch-Baby haben etwa 10 mal die Uhr angeguckt, dann den Baum und dann auch den runden Babybauch, weil das ja fast gleich klingt.

Pippis neue Freundin – die Tochter der Gastgeber – ist ein sehr neugieriges Kind und als ich mit Pippi auf dem Klo war, fragte sie mich, warum ich denn so einen dicken Bauch hätte. Ob da ein Baby drin sei? Mein erster Reflex war irgendwas von „Ich bin gar nicht dick!!1elf!“ zu sagen, aber gemessen an ihrer Mutter bin ich schon deutlich runder und meinen Bauch kann man auch nicht verleugnen auch wenn er nicht ausreicht um Strumpfhosen oben zu halten. „Nee, ich hab nur viel gegessen.“ sagte ich deshalb. „Nein, da ist ein Baby drin!“ sagte das Mädchen und dann führte ich eine einigermaßen absurde Diskussion über Familienplanung mit einer Vierjährigen. Später erklärte ich auch noch, warum ich Glitzer auf den Augen habe („weil es mir gefällt“), warum ich Ohrringe trage („weil es mir gefällt“) und warum ich ein Kleid anhabe („weil es bequem ist und mir gefällt“) und jetzt denkt das Mädchen vielleicht bestimmt hoffentlich, dass man als erwachsene Frau machen kann, was man will und das ist ja auch fast genau so und bis sie erwachsen ist hoffentlich noch mehr.

Den Wichtel haben wir allerdings vergessen mitzunehmen.