Tag 1793 – Endlich die 2.

Herr Rabe hat endlich Death Stranding durchgespielt. Ein sehr sehr seltsames Spiel, wenn Sie mich fragen.

Es ist auch endlich eine Entscheidung gefallen, wer wann wie lange Urlaub in Deutschland macht. Es ist aber nur kurz (ich werde für grad mal vier Tage da sein und davon ist einer Beerdigung), es ist immer noch Pandemie, im Stundentakt neue Leute treffen ist also nicht drin, also bitte einfach nicht fragen.

Natürlich erste Frage meiner Personalchefin, auf die Mail „ich verlängere meinen Urlaub um einen Tag, weil ich an der Beerdigung meiner Oma teilnehme“: „Musst du danach in Quarantäne und ist das mit deinen Arbeitsaufgaben vereinbar?“. Meine Güte. Google hilft für die erste Frage und danke für die Anteilnahme und den überwältigenden Support. Hab gleich das Gefühl, dass ich nicht nur eine Arbeitsmaschine fürs Werk bin. Nicht.

Damit Sie nicht googeln müssen: nein. Ich muss danach nicht in Quarantäne, da heute, ebenfalls endlich, bekanntgegeben wurde, welche Länder im EWR+Schengen wir bereisen dürfen ohne danach in Quarantäne zu müssen und tadaaa: Deutschland ist dabei. Das war aber abzusehen, da die Kriterien vorher schon feststanden. Deshalb haben wir unsere Reise auch eine halbe Stunde vor der Bekanntgabe gebucht.

[Hier sollte ein triumphierender Satz stehen dass nach der Bekanntgabe direkt alles viel teurer geworden ist aber jetzt bekommt man die selbe Reise plötzlich für über 100€ weniger, was ist da los?]

[Toll, jetzt fühl ich mich übers Ohr gehauen.]

Nun gut. Ich gehe jetzt endlich ins Bett und nehme diverse Fernbedienungen, Konsolen und Tablets mit ins Schlafzimmer. Michel schlief heute Nachmittag im Auto ein, was darauf hindeutet, dass er die letzten Tage sehr früh wach war und sich vor den Fernseher gehängt hat, weil er da jetzt weiß, wie YouTube angeht. (Ganz wunderbar, so ein Smart-TV! So viele Möglichkeiten! Und nein, bitte, bitte, nicht vorschlagen, dass man doch am Router irgendwas oder mit Apps irgendwas anderes, nein, kann man nicht. Unser Internetprovider ist aus der Steinzeit, am Router kann man absolut gar nichts einstellen und einen anderen Router können wir nicht nehmen weil der Internetanbieter keine andere Hardware akzeptiert und nein, wir können auch nicht den Internetanbieter wechseln. Willkommen in Norwegen. Wir haben Glasfaser, aber unser Router ist entweder an oder aus. Ist er zu lange aus, müssen wir hinterher alle Lampen neu anlernen, über Nacht ausstellen ist also auch keine Lösung.) Jedenfalls müssen wir das unterbinden, dass er um sechs aufs Klo geht und danach irgendwelchen Schrott auf YouTube guckt, weil er ja wach ist und es hell ist. Genau wie ich braucht er viel Schlaf. Und hell wird es ab ca. halb vier.

Tag 1785 – [Muss noch Titel überlegen].

Heute war ein Tag, an dem ich auch wieder viele Fotos hätte machen können, aber kaum welche gemacht habe. Aber fangen wir von vorne an, ein Update zum Blogpost von gestern:

Michel hat gar nicht heimlich gelesen. Michel hatte heimlich Herrn Rabes iPad gemopst, im Zimmer versteckt, hat heimlich geguckt und als der Akku leer war, stand er im Wohnzimmer und meinte, er könne doch nicht alleine einschlafen. Also totaler Reinfall, zu früh gefreut, ich weiß gar nicht recht was ich dazu sagen soll, ehrlich gesagt.

Dann heute. Weil der Lack bei ein paar Leuten wohl kurz vorm Urlaub im Angebot war, und ich Dienstag Nacht einen doofen Fehler gemacht und in meine emails geguckt habe (fragen Sie einfach nicht, ich tue das auch nie wieder!) hatte ich gestern ein sehr spontanes und heute ein weniger spontanes Meeting, auf das ich mich vorbereiten musste, indem ich möglichst viel Energie bei möglichst sinnstiftenden Arbeiten verbrauchte. Dass der Bauernhof, bei dem wir einen Gemüseanteil (und Eier) haben, gestern eine Erntemeldung geschrieben hat, in der stand, dass das gute Wetter im Wechsel mit Regen dazu führt, dass alles gut wächst, aber eben auch UnBeikräuter, und sie ja bio machen und deshalb von Hand jäten (was hat das mit Bio zu tun, aber egal), und da sei Hilfe beim Jäten willkommen, kam recht gelegen. Und so hab ich heute Vormittag erst eine Reihe rote Beete von etwa vier mal so viel UnBeikräutern befreit und dann eine riesige Tüte Grünzeug geerntet. Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, irgendwelche Beete, Salat, Ruccola, Gurke, Zucchini, Zuckererbsen, Frühlingszwiebeln und Radieschen. Umsummt von Bienen und diverse Regenwürmer aufschreckend. Der Bauernhof hat in jeder 10. Reihe auf dem Acker Blumen stehen, und zwischendrin darf sich auch immer wieder aussähen, was halt so da landet, nur da wo Gemüse wachsen soll, muss nicht unbedingt alles voller Disteln, Ackerwinde, Hornveilchen und Gänsefuß wuchern. Jedenfalls wäre Fotowert gewesen, wie schlimm die Jäte-Reihe vorher und wie hübsch nachher aussah, und was für einen Haufen Gemüse ich da weggeschleppt habe und überhaupt das Bullerbü da. Es war jedenfalls sehr erholsam.

Zu Hause besprach ich mit Herrn Rabe diverse Dinge beim dringend nötigen Mittagessen und dann war es auch schon an der Zeit, zu duschen und mich für das Meeting fertig zu machen. Das Meeting lief dann recht ok, würde ich sagen. Die Lacksaufenden waren ziemlich klein mit Hut und versuchten sich rauszureden, mal gucken, was da noch so draus wird. Sehe ich dann Anfang August, weil ich ja keine Mails mehr lese. Erinnern Sie mich ANFANG AUGUST dran, dass ich insgesamt 3 Arbeitsstunden nachtragen muss.

(Ich muss einschieben: es KANN sein, dass ich vom 13.-15. arbeite. Da bin ich back-up für die Überwachung einer wichtigen Mailadresse und FALLS die Person, die eigentlich diesen Job in der Woche hat, krank wird oder sonstwie nicht kann, muss ich übernehmen. Das ist aber schon seit ein paar Wochen so abgesprochen und wir hoffen einfach mal alle, dass ich da gar nichts übernehmen muss.)

Nach dem Meeting war ich leider spät dran für meinen Friseurtermin, aber ich kam dank Carona um Punkt 17 Uhr an. Die Friseurin (diesmal die Chefin des Salons) war sehr nett und kompetent und scheute sich nicht, gleich beim ersten Versuch viel abzuschneiden, Hurra. Leider sah man durch das kurz scheren, wie schlecht ich offenbar letzte Woche gefärbt habe und ich sah hinterher aus wie ein Streifenhörnchen. Deshalb verbrachte ich den Abend erneut mit Farbe auf dem Kopf. Jetzt sind sie durchgehend lila und ich bin total froh, dass ich heute bei der Chefin war, weil der Schnitt trotz der irritierenden Flecken wirklich gut ist. Uff. Aber auch davon keine Bilder, weder vor noch nach dem erneuten Färben. Weil wegen weiß nich.

Tag 1782 – Corontäne Tag 8 v2.

1. Urlaubstag und Herr Rabe meint schon, das bekäme mir nicht. Pffft. Bloß weil ich mal ein bisschen albern bin.

Es war ein sehr erfolgreicher* 1. Urlaubstag. Ich habe Sport gemacht** und ansonsten ein paar schlechte-Gewissen-Projekte etwas vorangetrieben. In der Mittagspause mit Herrn Rabe habe ich spontan das Full-Self-Driving-Paket für Carona gekauft, hui, das geht schwuppdiwupp, die App kennt meine Kreditkarte, Zack, Geld weg. Nicht mal CVV oder Bank-ID eingeben, nix. Aber da wir Panik hatten, dass Tesla übermorgen die Preise erhöht, lieber heute.

Sehr viel Wäsche gewaschen und vor allem verräumt habe ich auch. Die Kinder hatten (bei Michel ganz im Ernst) nichts mehr im Schrank, weil wir seit gefühlt Wochen immer irgendwas aus den Körben mit der gewaschenen, nicht verräumten Wäsche ziehen, das die Kinder dann anziehen können. Jetzt sind hier nur noch zwei Wäschestapel (vorher 5) und eine Kiste. Außerdem wurde mir wieder klar, dass ich definitiv hier nicht der schlimmste nicht-Verräumer bin, von meinen eigenen Kleidungsstücken war echt nämlich wenig in diesen Körben.

Weil ich grad dabei war, hab ich auch endlich meine restlichen Sommersachen in den und die Wintersachen aus dem Schrank geräumt. Nach der eisernen „2 Winter nicht angehabt?“-Regel ein bisschen was aussortiert, gar nicht mal so viel, aber ich bin ja auch im Winter zwanghaft und habe manchmal das Bedürfnis, Dinge „der Gerechtigkeit halber“ anzuziehen.

Abends die Kinder ins Bett gebracht. Die sind schon super. Wenn sie schlafen. Und sonst auch. Auch wenn sie gern mal scheiß machen, wie heimlich meine Kosmetika und einige Utensilien unterm Waschtisch im Bad zu horten. (Aber hübsch aufgereiht!)

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*mir ist schon klar, dass es darum nicht geht im Urlaub. Aber ohne kann ich schlecht von 100 auf 0 runterfahren. Letzte Woche war zudem eher so 250. Außerdem kommen auch wieder Tage ohne jeglichen Antrieb, die Tage mit erhöhter Energie muss ich nutzen. Keine Sorge, ich erhole mich schon noch.

**jaja, ich habe Samstag Nacht tatsächlich noch drei (!) Sportprogramme gekauft. Zwei waren im Sale und eines habe ich mir auch direkt in den Kalender gespeichert, wie ich gestern etwas überrascht feststellte. Ich mache jetzt also seit heute „Fitnessblender Burn Round 2“. Es muss wieder Grund in mein Sportverhalten kommen. Dabei auch, s.o. Punkt scheiß machen, festgestellt, dass eine meiner 2 kg-Hanteln weg ist. Bisher ist sie noch nicht wieder aufgetaucht, wär aber schon gut so bis morgen, meine armen Ärmchen.

Tag 1780 – Corontäne Tag 6 v2.

Den Urlaub eingeläutet mit einem eigentlich ziemlich bescheidenen Tag, der aber von einer guten Flasche (Hupsi) Wein abgeschlossen wurde. Am Ende des Tages noch versöhnt mit dem Rest. Gesamtbilanz: schon ok.

Und jetzt gucke ich mal ob ich mir ein neues Sportprogramm kaufe. Vier Monate Faulheit haben ihre Spuren hinterlassen und sollen jetzt vorbei sein.

Bereit für Gewitter. Heute war es eindeutig zu warm für irgendwas.

Tag 1776 – Corontäne Tag 2 v2.

Es wird nichts so heiß gegessen, wie’s gekocht wird und die Norweger*Innen sind ja die König*Innen der pragmatischen Lösungen, deshalb war es kein großes Ding, Pippi heute am Kindergartentor abzuholen. Und wie niedlich die ist, mit ihrem Rucksack auf und wild erzählend. Hachz. Michel wurde von den Nachbarn aus dem Hort mitgenommen. Alles kein großes Ding.

Großes Ding: Michel hat ordentlichen Sonnenbrand. Im Nacken, auf den Armen, auf den Waden, im Gesicht. Morgen wird er gründlich mit LSF 50 eingecremt und bekommt die Flasche mit, die müssen da drauf achten, dass er noch mal nachcremt. Args.

Großes Ding 2: Pippi war heute, als es Essen geben sollte, spurlos verschwunden. Kam nicht auf rufen, war nicht aufzufinden, im Haus nicht, im Garten nicht, bei den Nachbarn nicht. Die anderen Nachbarn antworteten per SMS, dass sie bei denen auch nicht sei. Erst sauer und dann leicht panisch klapperte ich die Nachbarn ab (Quarantäne? Jaja…) und musste erfolglos abbrechen. Zu Hause und den Tränen nah rief Michel von oben „sie ist hier oben“. Da hatte sich die Rübennase in unserem Kleiderschrank versteckt, mit Herrn Rabes iPad, und um das nicht abgeben zu müssen, keinen Piep gesagt. Bis Ende der Woche kein iPad für Pippi.

Tag 1750 – Schnell Bloggen.

Mein Akku ist gleich leer, deshalb Stichpunkte:

  • Arbeit heute viele Meetings aber immerhin produktiv. Eine meiner Arsch-vom-Dienst-Aufgaben ist bald wohl endlich beendet.
  • Pünktlich um drei den Stift fallen gelassen und dank der zwei Stunden gestern Abend trotzdem eine Überstunde aufgeschrieben. Bin bald am Ziel für 5 Wochen Sommerferien.
  • Pippi ging nach dem Kindergarten mit zu einem Kindergartenfreund (I.), was spontan entschieden wurde. Ich rief also den Kindergarten an und erklärte kurz den Betreuer, dass Pippi heute mit I. mit geht und dann telefonierte ich mit Pippi und erklärte ihr dasselbe und das war sehr niedlich. Wie so kleine Kinder halt telefonieren und was sie einer dann dringend alles noch sagen müssen („Mama? Ich spiele mit Barbies!“).
  • Während Michel bei der Kulturschule war, konnte ich ganz in Ruhe einkaufen, das war echt schön. Es gab auch reduzierten Ostersüßkram – weil das Kaninchen Urlaub hat.
  • Nachdem ich Michel wieder eingesammelt hatte und bevor ich Pippi abholte, haben wir Muffin verärgert die Krallen geschnitten und ihn ein bisschen mehr an uns gewöhnt. Er saß auch kurz auf Michels Schoß und das machte Michel sehr froh. Hach, hach. Die Haut sieht noch schlimm aus, aber ich bilde mir ein, dass das Fell schon nicht mehr ganz so stumpf ist und insgesamt kratzt sich Muffin auch weniger.
  • Nach dem fiesen Rausnehmen und beschauen lassen gab es ein paar Troststängel Oregano. Der, und der Estragon, werden uns dieses Jahr möglicherweise über den Kopf wachsen, insofern ist das schon sehr gut, dass Muffin das so gern frisst. Seit ich ihn heute etwas länger auf dem Schoß hatte, weiß ich auch, dass er unter dem ganzen Fell ziemlich dünn ist, insofern: immer mal rein mit dem Futter.
  • Ich werde zunehmend wütend auf Muffins ehemalige Besitzer. Das arme Tier.
Schnurpsknurpszrrrkps…
  • Am Abend habe ich dann noch die Klo-Ecken gesäubert und direkt mal Einstreu nachbestellt. Eieiei, da geht ja ganz schön was durch.
  • Auch am Abend musste ich noch ein Mal los und eine neue Backofenlampe kaufen. Ich oute mich mal: dieses Reinstecken von Halogenlampen in diese Keramik(?)Fassungen, dieses knirschende Gefühl, finde ich absolut furchtbar. Ab-so-lut. Schon der Gedanke daran macht mir grade wieder Gänsehaut.
  • Jetzt husch, husch ins Bett. Es wird Zeit. (Ich wollte heute früh ins Bett, hat super geklappt ganz offenbar.)

Tag 1723 – Extrem-Rumhänging.

Wir haben heute den ganzen Tag gegammelt. Wirklich, den ganzen Tag. Jogginghose, Onesie, Leggings. Ich habe Brötchen und Brot gebacken, das wandert jetzt noch in den Tiefkühler. Kuchen gibt es doch erst morgen. Pizza haben wir selbst gemacht und die war sehr lecker.

Geärgert habe ich mich nur kurz, als die Switch beim Yoshi-Endboss einfach ausging, weil der Akku leer war.

Abends mit fünf Damen (nicht der Twitter-Kneipe dieses Mal) ein Glas Wein über viele Stunden gestreckt getrunken, das war sehr schön.

Zitate des Tages:

Pippi (die nicht angezogen werden wollte): „Du sollst mich nicht anfassen! Du weißt doch – Coronavirus!“

Ich zu Michel: „Was heißt Brot auf Englisch?“ – „Bread.“ „Und was heißt backen?“ „Weiß ich nicht, bei Minecraft kann man nicht backen.“

Tag 1722 – Sofa in den Mai.

Morgen ist Backtag, heute war Draußenblumen-Düngetag (die Neuen) unsere Putzhilfe kommt wieder (und hält Abstand von uns) und deshalb ist es hier jetzt sauber und ich fühle mich etwas spießig, aber gut.

Arbeitsmäßig habe ich gemacht, was Abstand, nicht ganz so zügig, wie ich wollte, aber es kam auch einiges dazwischen. Ich konnte zum ersten Mal überhaupt was besser als meine Pharmazeuten-Kolleg*innen, es war mir ein inneres Fest, nämlich: Antikörper-Linker-Payload-Konstrukte. Endlich!

Michel und Pippi sind beide schon wieder gewachsen. Michels Hosen sind zum Großteil etwas hochwasserig und entweder ist sein Spider-Man-Schlafanzug extrem eingelaufen (beim ca. 15. mal Waschen) oder auch die Arme sind erheblich gewachsen. Nach ein paar Tagen mit Wachstumsschmerzen wundert das jetzt nicht so wirklich. Allerdings frage ich mich echt, wo die noch hinwollen, wir als Eltern sind ja beide nicht riesig groß. Wir haben auch eigentlich andere Hobbies als den Kindern ständig neue Hosen zu kaufen, weil sie schon wieder unfreiwillig Knöchelfrei tragen.

Im Moment fällt wieder ganz stark auf, wie unterschiedlich Pippi und Michel sind. Michel lügt selten und wenn dann schlecht. Pippi erfindet komplette Geschichten, wie sie sich die Hände gewaschen hat, mit Seife! aber wenn man dann fragt „soll ich mal an deinen Händen riechen?“ sagt sie „orrrrr nein!“ und zockelt von dannen, Hände waschen. Dann hört man Wasser und Geplätscher aus dem Bad, aber wenn man sie dann kurz drauf noch mal zum Hände waschen nötigt, weil sie auf dem Klo war, kommt erstaunlich viel Dreck runter und das Handtuch war auch noch ganz trocken. Dieses Kind hat es faustdick hinter den Ohren, wenn es drum geht, durchzusetzen, was sie (nicht) will. Ich sehe interessante Zeiten auf uns zu kommen.

So, jetzt werde ich noch ein bisschen Yoshi spielen und dabei ein halbes Glas Wein trinken und dann bin ich reif fürs lange Wochenende.

Tag 1721 – Langweilig.

Wenn ich ja Langeweile genießen könnte, ne? Heute hatte ich 1,5 langweilige Meetings und dazwischen viel langweilige Doofaufgabe, die ich rausschiebe, bis der Zeitdruck die Motivationslosigkeit überwiegt.

Man könnte auch mal wieder Sport machen, hahahahaha.

Morgen. Morgen muss die langweilige Doofaufgabe fertig werden, möglichst bis mittags.

Pippi wollte ich heute morgen verkaufen, Michel heute Nachmittag. Pippi wegen Starrsinn, Michel wegen Hangryness. Pippi hat das von ihrem Vater geerbt, ganz sicher.

Wegen Yoshi zu spät ins Bett. Andererseits – who cares ob ich um acht oder um neun vorm Rechner sitze? Spoiler: Es wird eh neun, es muss ja noch wer die Kinder wegbringen.

Irgendwie war diese Woche bisher keine gute Absprachenwoche. Vielleicht kriegen wir das ja nächste Woche besser hin, ich hoffe es jedenfalls. Vielleicht bin ich auch erst mal zuständig, damit Herr Rabe in seinen neuen Job reinkommen kann. Wohl von zu Hause aus. Es sind verrückte Zeiten.