Tag 1330 – Technik! So großartig! Alles daran!

Während ich heute morgen mit denkbar schlechter Laune (Kinder, Schlaf, Kombi daraus) im Zug saß, las ich den gestrigen Beitrag von Frau Wunnibar. Also, in Etappen tat ich das, weil die Netzdeckung zwischen Eidsvoll und Eidsvoll Verk nur so lala ist und das Internet deshalb immer etwas hakt. Und mit dem Zug-WLAN redet mein Handy ja aus irgendeinem Grund nicht. Unterbrochen von blankem Bildschirm beim Scrollen las ich also, wie großartig das alles ist, wie viel einfacher unser Leben geworden ist, weil wir immer Computer im Hosentaschenformat mit uns rumschleppen, die die vielfache Rechenpower einer der Möhren haben, auf denen wir damals Tetris und Mahjong und Lemmings spielten und über die großartige Graphik von Monkey Island völlig aus dem Häuschen gerieten.

Bei dem Artikel fiel mir siedend heiß ein, dass ich ein neues Bahnticket brauchte, und zwar ab in 30 Minuten. Ich hatte gestern schon versucht, das zu kaufen, natürlich über die App, aber da war noch meine alte Kreditkarte gespeichert, die inzwischen abgelaufen ist und irgendwie hatte es gestern meine neue Karte nicht registrieren wollen. Also versuchte ich dasselbe heute nochmal, BankID spinnt ja gerne mal rum und kriegt sich kurz drauf wieder ein.

Es klappte aber wieder nicht. Selber Fehler wie gestern, selber Fehlercode. Auch bei einer weiteren Kreditkarte. Aber es gibt ja die Möglichkeit, in der NSB-App mit Vipps zu bezahlen. Logischerweise war das der nächste Versuch. Bei Vipps war auch noch die alte Kreditkarte registriert, aber da klappte das Einlesen der neuen komischerweise problemlos, obwohl beide Systeme (also NSB und Vipps) scheinbar auf den selben Dienst zugreifen. Seltsam. Aber egal, innerlich klopfte ich mir schon auf die Schulter für diesen Workaround. „Zahlung gesendet, Vipps möchte auf die NSB App zugreifen“ zeigte es an und ich klickte auf ok auf dass mir das Ticket in die NSB App geflogen käme. Und dann passierte nichts. Kein Ticket in der NSB App. Geld aus Vipps weg, Geld laut Bank-App auch vom Konto runter, aber kein Ticket. Ich atmete sehr heftig und vielleicht sagte ich auch sowas wie „What the fuck?“ ziemlich laut da im Zug und Spotify war fertig mit Linkin Park und spielte nun Hammerhead von The Offspring, das war so fröhlich und damit in Diskrepanz zu meiner Laune, dass ich kurz davor war, das Handy einfach aus dem Zugfenster zu werfen, aber das wär ja blöd, dann hab ich kein Ticket und keine Möglichkeit, wen bei irgendwelchen Hotlines anzuschreien. Die 30 Minuten waren inzwischen auch rum, ich musste aussteigen und so machte ich einfach fluchend Screenshots von der Bezahlung in Vipps, der Bezahlung in der Bank und dem nicht-Ticket in der NSB-App und fuhr den Rest des Wegs dunkelgrau zur Arbeit.

Da kaufte ich dann zuerst ein Ticket über die Ruter-App, natürlich nachdem ich auch dort meine neue Kreditkarte registriert hatte und dann suchte ich auf der NSB-Webseite nach einer Hotlinenummer um Menschen anzuschreien, die auch nichts dafür können, dass die Uhrzeit falsch ist und die Kinder sich dauernd streiten. So eine bin ich nämlich. Schlau von den NSB-Media-Menschen ist es an dieser Stelle gewesen, den „Chat“-Button sehr groß und prominent auf der Seite anzubringen. So kotzte ich mich schriftlich aus schilderte wutschnaubend mein Problem. Die Dame sagte, da sei kein Ticket in meinem Account, wenn die Bank das Geld tatsächlich abbuche, solle ich mich morgen noch mal melden. Morgen??? Ich schnaubte noch mehr. Da plopped an meinem Arbeitsrechner ein Feld auf, ich solle mich für eine Anwendung einloggen, das wunderte mich, das hätte ich noch nie gemusst, aber ich gab mein Passwort ein und dann nochmal das richtige Passwort und dann nochmal das wirklich ganz sicher richtige Passwort und dann sagte das System, mein Account sei nun gesperrt.

Mein Arbeitsaccount, dessen Passwort ich gestern erst geändert hatte, war gesperrt, ich draußen und die NSB-Chat-Frau drinnen. Zum Glück [hier vor Ironie triefenden Tonfall vorstellen] haben wir ja unseren Support, der für solche Fälle Selbstbedienungslösungen bereit hält, die man mit Autentifizierung über drülfzig Faktoren erreicht. So hatte ich meinen Account schnell wieder entsperrt und dabei auch gleich mein Passwort noch einmal geändert, diesmal auf etwas, das sich gut schreiben statt nur gut merken lässt. Natürlich half diese Sache nicht grad beim Heben meiner Laune. Natürlich war auch, bis ich wieder drin war, die NSB-Chat-Frau mit den Worten „Meld dich sonst einfach morgen nochmal, wenn es doch abgebucht wurde.“ gegangen. Mit inzwischen ziemlichem Blutdruck machte ich mich an die Arbeit, Arbeit Arbeit, oh, Meeting, oh, Meetingergebnis ist: schreib denen eine Mail, dann kannste auch gleich im Dokumentenverwaltungssystem eine neue „Sache“ anlegen, sag Bescheid, wenn was ist, oh, oh, oh. Sache anlegen dann viel einfacher als gedacht, aber Mail schreiben eher so ein Großprojekt, meine erste Mail als Inspektørin, sozusagen, eine Mail nach draußen, mit erhobenem Zeigefinger, uiuiui. Ich hab noch nie so lange für eine fünf Zeilen lange Mail gebraucht. Ich hab aber auch noch nie von einer @behörde.no Adresse und mit „Inspektør“ unterzeichnete Mails mit erhobenen Zeigefingern drin geschrieben.

Nach dem Mittagessen dann zurück an den Rechner und eine Arbeit verrichten „für einen, der Vadda und Mudda erschlagen hat“, wie mein Opa früher sachte, Abweichungen zählen und daraus eine kleine Statistik basteln, die SOP, es ist kompliziert. Jedenfalls ca. 40 Reports aus unserem Dokumentenverwaltungssystem rausgesucht, scroll scroll, Zähl Zähl, scroll scroll, Zähl, zähl, immer so weiter, bis plötzlich „Passwort eingeben“. Was tun? Eingeben vorhin war doof, also „Abbrechen“. Oh, geht gut. Weiter gescrollt und gezählt und gescrollt und gezählt und schwupps „Account gesperrt“, aber komplett, ich kam gar nicht mehr rein.

Und da bin ich dann auch einfach nach Hause gegangen. Einfach so. Ganz ruhig. Innerlich alles kleinhackend.

Zusammenfassung: Technik, voll schön wie abhängig man sich davon gemacht hat und nun ist. Weiterhin schön, wenn sie denn funktioniert, was sie ja nie zu 100% tut, und wenn so richtig ernsthaft was nicht geht möchte ich alles einfach zerstören und allein im Wald ein elektrofreies Leben leben. Heute jedenfalls male ich mir das da im Wald als überaus befreiend und gemütlich aus. Fragt mich dann nochmal, wenn es seit Tagen nur Dreckwasser zu trinken gab.

Tag 1220 – Verschenkt.

Tja, gut dass der Tag vorbei ist. Habe nichts zu erzählen, denn ich habe im Grunde den ganzen Tag Selbstsabotage betrieben und weder Dinge, die auf meiner kilometerlangen To-Do-Liste stehen getan, noch irgendwas, das mir erfahrungsgemäß gut tut (zum Beispiel die To-Do-Liste abarbeiten) und nun werfe ich mir beides vor, sowie das, was ich als Alternaive tat: viel nichts, viel Kinder anmotzen, sehr viel „The Crown“ schauen. Großartige Serie übrigens.

In diesem Sinne: ich gehe jetzt einfach schlafen, dann ist der Tag endgültig rum. Gute Nacht

Tag 1211 – Whyyyyyy?

Eh schon kein guter Tag. PMS und fühle mich schmierig und eklig und einfach wäh und das Auge suppt nun natürlich fettige Antibiotikum-Salbe, es ist widerlich. Dann den ganzen Abend mit Herrn Rabe Regallösungen besprochen und ENDLICH einen Entschluss gefasst und dann dachte ich, komm, was soll’s, das ordere ich einfach mit Click&Collect direkt bei IKEA, dann kann ich’s morgen einfach abholen, aber dann konnte ich da mit meiner IKEA-Kreditkarte nicht bezahlen, was ich aber gerne möchte, dann musste ich alles vom Warenkorb in eine Einkaufsliste übertragen, wollte das nur abspeichern und dann ist irgendwas schief gegangen beim Einloggen und JETZT IST ALLES WEG!!! ARRRRRRRRGH!!!

Ich fluche grade gar sehr.

Außerdem kann ich den Reißverschluss meiner Stiefel weder öffnen noch schließen, weil er den Beleg gefressen hat und ich hasse einfach alles grad. So ein Scheiß.

Tag 1184 – Aber.

Heute alles eigentlich gut gewesen, trotzdem seit abends Kacklaune. Hat keinen Grund*, ist einfach so, morgen dann wieder mehr.

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Auto-Lobhudelei: etwa 500 m weit über meinen Schatten gesprungen und dieses Networking versucht, oh my, wie ich es hasse, wie ich mich dabei auch fühle wie ein Kind in Erwachsenenverkleidung, das versucht, bei der Vorstandssitzung nicht aufzufallen, herrje. Dafür ganz ok hinbekommen. Uff. Auch: Schreibtisch unter bergeweise Papier freigelegt.

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*ok, das Roggenmehl war alle, ich hab mir richtig fies in den Finger geschnitten und RuPaul hat keine rausgeschmissen, aber das sind ja alles keine richtigen Gründe.

Tag 1173 – Menno.

Ich hatte mich so aufs nach Hause kommen gefreut. Wirklich sehr. Ich dachte, wir kämen um acht hier rein, es gäbe schnell noch einen Happen zu essen, danach plumpsen die Kinder ins Bett, dank Uhrzeitumstellungstralala schlafen sie direkt ein und ab viertel vor neun hätten Herr Rabe und ich dann Feierabend und würden das Wochenende gemütlich auf dem Sofa ausklingen lassen.

So kam es aber nicht, jetzt ist es fast elf, auf dem Sofa gesessen habe ich gar nicht und Herr Rabe werkelt irgendwas unten rum. Ich bin hundemüde aber auch wütend wegen des verkorksten Abends und der undankbaren, gierigen, dauerstreitenden Kinder und hasse einfach alles.

Das geht so nicht weiter mit den Abenden. So. Wir müssen früher essen, damit die Kinder früher ins Bett kommen. Schluss, aus. Kein Gehampel mehr und noch ein Video und noch ne Folge Tralala bis es super spät ist und die Kinder vor lauter Bildschirm ganz gaga sind und meinen „Dumme Mama!“ und wütendes Schnauben als Kommunikationsform seien angemessen. Einfach nein. Und genauso muss das Gehampel beim vorm und nach dem Essen aufhören. Wenn die Kinder kurz vorm Essen halt noch diesdasjenes essen, essen sie beim Essen nix, rennen rum, stehen dauernd auf (vor allem Michel) und zumindest Pippi meint dann nach dem Zähneputzen regelmäßig, sie habe ja Hunger und könne so nicht schlafen.

ROUTINE! Ich will Routine. Ich will Feierabend, möglichst ab acht. Ja, das werden dann ein paar harte Wochen, aber ich kriege hier sonst echt zu viel.

Und das am besten Tag des Jahres, wenn endlich die Uhr wieder richtig geht. Hrmpf.

Tag 1167 – Ein paar konstruktive Vorschläge zum Thema „Ärztin-Patientin-Kommunikation“.

Wir sind, das mag jetzt überraschen, mich hat es jedenfalls heute morgen sehr überrascht, weiterhin im Krankenhaus. Nach einer einigermaßen okayen Nacht (wie das halt so ist wenn Dinger piepen und Zäpfchen gegeben werden und bei der Zimmernachbarin Blutdruck gemessen wird und so weiter) ohne Blutungen ging ich davon aus, dass auf das Frühstück wie beim letzten Mal die Visite folgen würde und dann dürften wir wieder nach Hause. Es kam die Pflegerin der Frühschicht und sagte, Pippi dürfe dann gleich auch wieder essen, wir sollen nur auf das OK der Ärztin warten. Pippi hatte ordentlich Hunger, oder Appetit oder einfach einen leeren Magen, der von der Glukoseinfusion halt unbeeindruckt war, jedenfalls aß sie ein Eis und trank Saft und dann holte ich mir Frühstück und brachte ihr einen Joghurt mit. Gestern hatte sie ja auch Eis und Saft in rauen Mengen bekommen.

Dann kam die Pflegerin und sagte „Hat sie davon was gegessen? Sie soll nicht essen!“, worauf ich sagte, ich hätte das so verstanden, dass sie nichts festes essen solle, damit die Wunden im Hals nicht gestört werden, worauf sie sagte, nein, sie solle gar nichts essen. Ich nahm Pippi den Joghurt weg, Pippi fand das absolut nicht cool und ich reichte ihr das Saftglas. „Sie darf auch nicht trinken. Sie soll fasten.“ „Warum denn das? Sie hat Hunger!“ „Sie kann keinen Hunger haben, sie hat Glukose bekommen. Und wenn sie doch Hunger hat, kann sie Eisstückchen lutschen.“ Sprach’s und verschwand.

Pippi verstand nicht, dass ich ihr ihr Essen wegnahm. Und ihren Saft. Und überhaupt alles. Wie auch, sie ist drei. Ich legte aus Solidarität auch mein Essen weg und versuchte sie zu beruhigen, aber es war absolut unmöglich, sie brüllte sich in Rage. Irgendwann hatte ich davon genug und ich ging mit ihr (brüllend) auf dem Arm an den Tresen und bat um eine Erklärung, WARUM sie plötzlich fasten solle. Die Pflegerin sagte, sie frage die Ärztin und käme dann sofort wieder.

Statt sofort kam sie eine dreiviertel Stunde später wieder. Mit der Ärztin im Schlepptau.

Das sei Routine, sagte die Ärztin. Falls man nochmal operieren müsse. Und wir sollen bis mindestens morgen bleiben. Weil ihr Hb-Wert zu stark gesunken sei. Das sei auch Routine. Essen dürfe sie weiterhin lieber nur flüssiges kaltes, und den Joghurt.

So. Und da, liebe Pflegekräfte, kommt jetzt mein „arrogantes Pflegekraftgebashe“. Ich möchte nämlich was dazu sagen. Ich habe direkt in der Situation auch zwei Sachen gesagt, nämlich

  • Es war noch nie die Rede von „nochmal operieren“ und ich hätte das gern schon gestern gewusst, wenn das im Raum stand/steht
  • Wieso wurde Herrn Rabe nicht gestern schon gesagt, dass es eventuell (sogar deutlich) mehr als eine Nacht Aufenthalt hier werden könne? (Denn es ist viel einfacher, 5 Unterhosen einzupacken und im Zweifel halt 4 ungetragen wieder aus, als sich von Tag zu Tag immer noch eine Unterhose nachliefern zu lassen.)
  • Bei beiden Dingen wurde, meiner Meinung nach, unterirdisch, nämlich gar nicht, mit uns kommuniziert.
  • Und da wird’s dann halt kompliziert, liebe Pflegekräfte und Ärztinnen. Denn ich bin durchaus nicht doof und vor allem wirklich kooperativ eingestellt. Ich möchte nur gerne verstehen, warum was gemacht wird. Weil ich eben nicht blöd bin. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass es viele Eltern gibt, die sagen „Ach so, Routine, ja gut, leuchtet ein.“, weil Routine nun mal keine Begründung darstellt. Bei mir kam es so an, dass mir nicht erklärt wurde, dass und warum gefastet werden sollte, aber mitmachen sollte ich es bitte und zwar ohne Nachfragen, denn auf Nachfragen wird man schnippisch. Es wurde nicht _erklärt_, warum wir noch hier bleiben sollen, bis der Hb-Wert wieder besser ist. Es wurden nicht mal Werte genannt, also weiß ich halt auch nicht, ob der Wert von 11 auf 9,8 oder von 12 auf 7,5 gefallen ist. Was ich aber weiß ist, dass Glukoseinfusion und Wassereis keinen Hb-Wert über Nacht verbessern werden. Weil ich, ich wiederhole mich, nicht blöd bin.
  • Wenn ihr meint, ein Kind muss, ungeachtet dessen ob es Schmerzen hat oder nicht, sechsmal am Tag Schmerzmittel kriegen: erklärt es bitte.
  • Wenn ihr meint, ein Kind muss eventuell nochmal operiert werden und sollte deshalb fasten: erklärt es bitte (und auch, wieso es am einen Tag anders gehandhabt wird als am nächsten, das ist mit btw immer noch nicht klar). Kommuniziert es und erklärt es. (Ich kann mir keine Eltern vorstellen, die auf eine Erklärung, dass nach einer Blutung wie dieser manchmal noch viel schwerere Blutungen auftreten können, die dann operativ gestoppt werden müssen wofür das Kind halt möglichst nüchtern sein sollte, sagen, scheiß drauf, YOLO, rein mit dem Schnitzel. Wirklich beim besten Willen nicht.)
  • Wenn ihr der Meinung seid, der Hb-Wert sei kritisch weit gefallen und rechtfertigt einen weiteren stationären Aufenthalt: Nennt Zahlen. Und dann: tut was, damit der Wert steigt. Zum Beispiel hättet ihr ja wenigstens mal fragen können, ob wir Vegetarier sind. So als Tipp.
  • Ganz generell: denkt nicht, alle die „nicht vom Fach“ sind, sind unmündige Idioten, die man gar nicht erst nicht aufzuklären braucht. Es könnte passieren, dass die ihren Groll ins Internet schreiben. Es könnte aber auch passieren, dass die tatsächlich einfach gehen. Dass die keinen Bock mehr haben, ihre Kinder erklärungslos mit Zäpfchen, Blutabnahmen und Fasten drangsalieren zu lassen, wenn sie keinen Sinn dahinter sehen, weil das einzige „Argument“ dafür, das sie zu hören bekommen, ist „das ist eben Routine“. Vielleicht kommen die bei der nächsten Geschichte dann einfach gar nicht mehr, weil sie fürchten, dass aus „nur mal gucken“ ein mehrtägiger Aufenthalt ohne Information aber mit FastenZäpfchenTralala wird.
  • Informed consent. Zwei Worte, beide davon so wichtig. Ohne Information kann kein Patient eine Entscheidung treffen, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder nicht. Patienten, die den Sinn einer Behandlung nicht sehen, sind wenig kooperativ. „Routine!“ ist keine Information. „Routine!“ ist gewissermaßen der Rausschmeißer einer Diskussion und eine Ausrede. Das nächste mal, wenn ihr wen als unkooperativ abstempeln wollt: fasst euch mal kurz an die eigene Nase und fragt euch, was eure Kommunikation damit zu tun haben könnte.
  • Grüße –
  • Eine Mutter. Weder vom Fach noch doof.