Tag 1279 – #12von12 im Februar ’19.

Es ist schon wieder der 12. und das heißt, wir machen alle brav 12 Bilder von unserem Tag und lassen unsere Sammlungen wiederum von Caro von Draußen nur Kännchen sammeln.

Auf geht es also. Der Wecker klingelt um 05:15, wie immer. Hurts. Aber es hilft ja nix. 45 Minuten später bin ich gewaschen, gecremt, geföhnt und bekleidet und das Frühstück ist fertig.

Kaffee für groß, Grøt für klein. #1von12 von #12von12

Es folgt: Gesicht bemalen samt Quatsch.

Heute vielleicht mal ein ganz dezenter Haarschmuck? #2von12 von #12von12

Dann hole ich Pippi aus dem Bett, ich versuche es auch bei Michel, aber der hat in seinem Bett durchgeschlafen und ich kriege keinen schlafenden Sechsjährigen aus dem Hochbett gehoben, ohne mir diverse Muskeln zu zerren und eventuell Wirbel zu brechen. Pippi frühstückt, mein Frühstück fällt Pippis Harndrang zum Opfer und wird auf „Banane im Zug“ eingedampft, wie immer und dann ist es auch schon Zeit zu gehen.

Tschüss, Pinzesse Fusselhaar! #3von12 von #12von12

immerhin ist es schon dabei, hell zu werden. Um 06:43 an der Bushaltestelle. Kalt ist es trotzdem.

Da! Licht! #Bushaltestellenfreuden #4von12 von #12von12

Dank einer Verspätung von einer Minute beim Zug bekomme ich noch den um 06:512. Der ist ziemlich voll und die Menschen sind ausgesucht missgestimmt, ich kapsle mich einfach ab und lese. ich Leider hab ich das Buch nun fast durch und fast hätte ich im Zug losgeheult, es war knapp. Ein sehr sehr gutes Buch, das gehen zu lassen mir schwer fällt. (Wie schön! Emotionen beim Lesen! Ich kann’s noch wieder!)

Bald aus. #mimimi #Unterleuten #5von12 von #12von12

07:40 betrete ich die Agentur, 5 Minuten später sitze ich mit ohne Winterboots und aber mit Kaffee am Rechner.

Hier müssen Sie leider draußen bleiben. #6von12 von #12von12

Dann Arbeit, Arbeit, Unterweisung, Arbeit, Arbeit, Arbeit, Mittag (kleiner Salat, weil) Zumba.

An meinen #Fahrstuhlselfie -skills muss ich noch arbeiten. Hier jedenfalls Post-Zumba das frisch geföhnte Schaf. #7von12 von #12von12

Bei mir habe ich noch nicht bemerkt, dass die Haare über Nacht von „Frisur ok“ auf „Geht gar nicht, ich hätte vor einer Woche beim Friseur gewesen sein müssen!“ anwachsen. Meine Haare wechseln von „geht noch aber müsste mal demnächst zum Friseur“ zu „Ach du scheiße, was ist das denn für ein seltsamer Pelz-Helm???“ exakt in dem Moment, in dem ich einen Friseurtermin abmache. Das war letzten Freitag und kommenden Samstag wird das Schaf geschoren.

Ich arbeite noch weiter und mache heute einen dicken Haken an den Punkt: interne Prozeduren (siehe [27 items lange Liste]) durchlesen. Done!

Dann fahre ich nach Hause, der Zug ist wieder verspätet, Tjanun. Ich muss bis zum Flughafen stehen, dann steigen endlich genug Leute aus, damit der Rest sitzen kann. Aber nur ganz kurz denn sogleich erschallt die Lautsprecherdurchsage „der Zug ist ab hier eingestellt, steigen Sie alle aus und nehmen Sie den nächsten Zug, der ist direkt hinter uns.“ Nun. Direkt ist in der Zugfahrwelt wohl eher ein dehnbarer Begriff, wir warten also alle erst. Und natürlich, als der Zug dann kommt, quetschen sich zwei normal volle Züge in einen und es wird so voll, dass ich mehr Gerüche und Telefonate um mich rum mitbekomme, als mir lieb ist. Ich drehe die Musik sehr viel lauter und das macht alles viel erträglicher für mich, Mitfahrende schauen seltsam aber mir ist das in dem Moment egal, ja, die spießige Frau im Angela-Merkel-Gedächtnis-Strickjäckchen frittiert ihre Ohren mit Punkrock, because fuck you, that’s why. So lässt sich selbst in vollen Zügen (muhahaha) das Leben genießen. Ich Google nebenher, wie alt Dexter Holland (der Sänger von The Offspring) ist (53) und finde dabei heraus, dass der erst 2017 seinen PhD in Molekularbiologie bekommen hat, da war „der hat nen Doktor in Molekularbiologie!“ vor 10, 15 Jahren also eine Urban Legend, die ich arglos weiter verbreitet habe und die nachträglich doch noch validiert wurde.

In Eidsvoll muss ich erst mal das Auto aus dem Schnee ausgraben. Das mit dem Schnee von oben hat sich meiner Meinung nach auch langsam etwas abgenutzt. Ja, Winter, ja, Schnee, Hurra, aber das heißt doch nicht, dass der pausenlos vom Himmel fallen muss! (Sie dürfen mit den Augen rollen, ich mache das auch, wenn Sie alle über ihre Sommerhitze stöhnen.)

Ich hab echt nichts gegen Schnee, einige meiner besten Freunde sind Schnee, aber… #8von12 von #12von12

Ich hole Pippi aus dem Kindergarten ab und es dauert alles, dann holen wir Michel ab und es dauert noch länger, dann müssen beide Kinder noch aufs Klo und zu Hause sind wir um 17:15, 25 Minuten vor Abfahrt zum Skitraining. Ach ja: im Hort sehe ich Lise und Lise ist das spargeligste Kind von allen spargeligen Erstklässlerkindern, wenn Lise durchs Turnen noch abnimmt, dann höchstens an den Ohrläppchen. Aber egal, wir sind zu Hause, die Kinder wollen Fernsehen, ich erlaube 15 Minuten unter der Bedingung, dass sie sich dabei umziehen. Die Zeit will ich nutzen, mich umzuziehen und Brote zu schmieren, damit Pippi nicht wieder hungrig beim Skiverein ankommt und dann nicht Skilaufen sondern Waffeln essen will. Das Brot hat allerdings Haare und so schmiere ich Knäckebrote. Das Umziehen vorm Fernseher klappt natürlich nicht und ich muss da noch nacharbeiten, dann die Kinder in ihre Anzüge stecken und schwupps, sind von den 25 Minuten 30 rum. Kleine Rauchwölkchen steigen schon über meinem Kopf auf. Dann bekommt Michel am Skiklub im Dunkeln hinterm Auto die Ski nicht an, Pippi schläft, Michel heult, weil er denkt, seine Gruppe sei schon weg, Pippi heult, weil ich sie geweckt habe und überhaupt ist alles noch verhältnismäßig schön.

Hier ein paar Stichworte zum Rest des Trainings:

  • „Ich will nicht Ski laufen!“
  • „Ich hab Hunger!“
  • „Ich WILL NICHT SKI LAUFEN, WÄHÄHÄÄÄÄ!“
  • „Ich hab Huuuuuuunger!“
    „Ich hab Durst!“
    „ICH HAB DUUUUHUHUHUHUUUUURST!“
    „Ich will Ski laufen!“
    „MICHEEEEEL! WÄHÄHÄHÄÄÄÄ!“
    „ICH WILL ZU PAPAAAAAAA!“

„K2 läuft begeistert Ski!“ (Abbildung ähnlich.) #9von12 von #12von12

Dann kommen die Kinder von draußen nach ihrem Training rein, Pippi macht genau so weiter und der Raum ist nun voller Menschen. Die reden. Laut. Alle durcheinander. Die Rauchwölkchen über meinem Kopf sind inzwischen eher Abgase eines mit Rohöl betankten Unimoks.

Irgendwann kriege ich die Kinder ins Auto und ich hab keins ausgesetzt, wo ist mein Orden.

Zu Hause geht es aber genau so weiter („Ich hab Huuuunger!“), meine Geduld ist halt auch begrenzt und ich sage irgendwann sehr laut Sachen über alleine ins Bett gehen und Schnauze voll und am Ende heulen wir alle drei, es ist echt super. Mit sehr viel Mühe bekomme ich uns alle so weit beruhigt, dass die Kinder ins Bett können. Ich wette mit mir selbst, dass ich auch einschlafe, kriege aber grad noch so die Kurve.

Sie schlafen endlich. Ächz. #10von12 von #12von12

Ich verkrümele mich, nach kurzem Sichten der nassen Skisachen, aufs Sofa zum Bloggen. Mir fallen dauernd die Augen zu und dabei klingeln die Ohren, der Nachmittag/Abend ist einfach zu viel gewesen.

Bei mir geht heute auch nicht mehr viel. Ächz, ächz. #11von12 von #12von12 #Wasseralldaylong

Ich lasse nun das Chaos Chaos sein, das Brot für die Brotdosen morgen ist eh noch nicht aufgetaut und überhaupt, Schlaf ist grad wichtiger. Also träumen Sie alle auch schön!

Gute Nacht, Peppa Wutz! #Diegehörthiernichthin #Eskönntmirnixegalersein #12von12 von #12von12

Tag 1249 – #12von12 im Januar ’19. Nachgereicht.

[Kurz heute: sehr schöner Tag mit Besuch von A., A. und M. aus der Hauptstadt. Viel gequatscht, Waffeln gegessen und einen Ausflug zur Eisbahn gemacht. Ich habe Sonnenbrand auf der Nase.]

An jedem 12. des Monats machen wir Bloggenden, so wir denn Lust haben, 12 Fotos von unserem Tag. Caro von Draußen nur Kännchen sammelt dann diese Beiträge.

Kaffee und frisch gepresster O-Saft. Vielleicht weckt es mich ja auf. („Mama, ich will kuscheln, ich hab kalte Füße!“ hat’s nicht geschafft, es ist also ne Herausforderung heute.) #1von12 von #12von12

Samstagsdinge, Badezimmeredition. #2von12 von #12von12

Weil die Frage aufkam: ich wasche mein Gesicht und mache die Haare nass. In die Haare kommt das Shampoo und ins Gesicht die Maske. Beides wirkt so lange ein, wie ich brauche, den Rasierer zu schwingen, etwa 15 Minuten (ich bin da sehr gründlich, dafür halt nur ein mal in der Woche). (Update: wieder fürchterlichen Rasierbrand unter den Armen bekommen, ich hasse es so, aber ich hab alles probiert, dagegen hilft nur Haare halt wachsen lassen. As in Hippie, not as in to wax.)

Frisch gefrühstückt und gereinigt holen Pippi und ich Herrn Rabe und Michel vom Friseur ab, wo Herr Rabe sich hat die Haare schneiden lassen. Wir treffen uns im Vinmonopolet, wo Pippi bei jeder Flasche fragt, ob die auch nur für Erwachsene sei (Ja. Ja. Die auch, ja. Alle Flaschen hier sind für Erwachsene, Kind. Ja, die auch. Und die….) Michel liest Weinetiketten vor (Ø-K-O-L-O-G-I-S-K) und ich glaub die Verkäuferin hat Spaß.

Dann gehts zur Bibliothek, Bücher zurückgeben und neue ausleihen.

Bibliothekskind <3 #3von12 von #12von12

Michel und Pippi spielen Schach und ich gehe schon mal Waschmittel kaufen.

Das kann ja jetzt ein wenig dauern. #4von12 von #12von12 #itsathinghere

Dann fahren wir zur Post und ich kriege mein Paket wieder nicht ausgehändigt, weil ich doof ohne Ausweis dastehe, weil der Ausweis wegen der Beantragung des neuen Führerscheins zu Hause liegt. Ich ärgere mich, vor allem, weil ich in dem Paket einen Pulli vermute, den mir jemand aus dem Internet geschickt hat und dafür so einen Aufriss? Ich bin sicher, dass auf dem Abholschein nicht Einschreiben stand. Jedenfalls fahren wir dann zum Baumarkt und nach Hause und den Ausweis holen und dann wieder zur Post.

Nächster Versuch, ein Paket abzuholen. Mit ner Kollektion Ausweise, weil man weiß ja nie. Und auch wenn der eine nur noch ein paar Tage gültig ist und der andere auch demnächst abläuft, im 2. Anlauf mit weniger sensiblen Daten. #5von12 von #12von12

Dann fahren wir mit der Mission, einen Kindersitz für Pippi (für das Babysitterauto) und Schlittschuhe für Pippi, bzw. die nächste Größe für Michel, damit Pippi ihn beerben kann, zu besorgen. Die Stimmung kippt nachdem Pippi etwas geschlafen hat und fortan nicht auszustehen ist. Sie brüllt die ganze Zeit. DIE GANZE ZEIT. Es macht mich rasend, dann resignierend, ich sitze im Laden und fotografiere mein brüllendes Kind und twittere meinen Frust raus. Ja, das ist nicht nett. Ja, ich liebe sie trotzdem, aber ja, an dem Punkt wäre ich am liebsten gegangen und mit dem Bus heim gefahren, ganz alleine und ohne das Dauergeheul.

Weshalb wir vermeiden, K2 zum Einkaufen mitzunehmen. #6von12 von #12von12

Das geht leider noch ne Weile so weiter, das Dauergeheul. Ich bin gar und möchte gern selbst vor Erschöpfung heulen.

Irgendwann sind wir wieder zu Hause. Jetzt nörgelt Michel, weil wir es nicht mehr zum Schlittschuhlaufen schaffen. Ich atme in eine Tüte. Herr Rabe auch. Ich entschärfe die Lage ein wenig mit Walnüssen.

Wichtig, dass der Nachwuchs früh lernt, Gehirne zu präparieren. #7von12 von #12von12

Für uns Große gibts Kaffee, allerdings mit räumlichem Abstand zueinander, wir haben alle ziemliche Kotzlaune nach der Einkaufstortour.

Apfelmus statt Kuchen und Kaffee mit zeitlichem Abstand zur Eisentablette. Irgendwie werde ich heute gar nicht wach. #8von12 von #12von12

Noch so‘n Samstagsding. #9von12 von #12von12

Ich entferne den Nagellack der Woche, damit bis Sonntag Abend die Nägel ein wenig atmen können. (Update: ich bin dann Sonntag Abend zu unentschlossen und zu knapp dran für Farbe und mache Treat, Love and Color in Mauve-Titration drauf.)

Dann mache ich Lachsquiche. Die Familie kommt nicht und ich esse bald wen vor Unterzuckerung, macht die Laune nicht besser.

Nach wie vielen Malen „Das Essen ist jetzt fertig!“ fangt ihr einfach schon mal an? #10von12 von #12von12

(Update: der Konsens ist 2 mal.)

Weil aber kein Tag so kacke ist, dass man in Unfrieden ins Bett gehen sollte, kuscheln wir und ich lese vor, zwei Geschichten, weil zwei Kinder sehr unterschiedliche Interessen haben.

Vorlesen. #11von12 von #12von12

Ich schlafe nicht ein (Hurra!). Während sich Herr Rabe die Haarfutzel abduscht, betrachte ich den Inhalt meines Pakets, das eben doch ein Einschreiben war. Es enthielt meine ganz offizielle, vom Rektor höchst selbst unterschriebene und mit einem seltsamen Kunstdruck versehene Doktorurkunde. Ich fühle nichts. Es ist vorbei, schon so lange, es ist mir egal. Nicht wieder da hin zurückgehen. Da war es dunkel.

Die Ph.d.-Urkunde kam in einer hübschen Mappe (und war trotzdem an einer Ecke schon ramponiert). Aber irgendwie… gibt es wichtigeres. #12von12 von #12von12

Herr Rabe und ich versumpfen auf dem Sofa bis mir die Augen zufallen. Wir haben uns aber auch wieder lieb, das ist gut, nach solchen Tagen besonders. Das ist auch wichtiger als Bloggen. Deshalb tippe ich dann lieber um elf eine Entschuldigung, als Herrn Rabe um neun zu sagen „nee, Schatz, unterhalten geht nicht, es ist der 12.“. So.

Tag 1217 – #12von12 im Dezember ‘18.

Was 12von12 ist und viele weitere Bildersammlungen finden Sie wie immer bei Caro vom Kännchen-Blog.

Heute morgen. Bwahahaha, liebe Kommentatorin Allegra, das mit dem frühen Aufstehen, also, das läuft grad gar nicht gut. Ich schaffe es einfach nicht. Abends denke ich immer „morgen ziehe ich es wieder durch!“ aber morgens… tja. Deshalb auch:

Wir haben verschlafen (trotz Festbeleuchtung im Zimmer) und dann war der Morgen eeeetwas stressig. Deshalb #1von12 erst jetzt. Termin bei der Schulschwester. (Schon vorbei, super Kind.) #12von12

Michel war, wie bei allen Terminen solcher Art, unheimlich niedlich. Und sehr, SEHR gesprächig. Die Schulschwester hatte auch nichts zu beanstanden, Michel schiene ja gut in der Schule angekommen zu sein und er macht Sport und putzt die Zähne und verträgt sich nach eigener Aussage meistens gut mit seiner Schwester (Naja, kommt auf die Definition von meistens an, ne?), was will man mehr. Nette Schulschwester und dass Michel an der Schule angekommen ist, entnehme ich auch den zwei Karten, die er heute für seine Lehrerin (LÆR) gebastelt hat. DU E KUL DU E SNIL. Nämlich. (DU BIS COOL, DU BIS NET)

Nach dem Termin flitzte ich zum Arzt. Für Impfung und zur Kontrolle der Spirale. Wie auch schon Montag meinte der Arzt, dass es da eigentlich keiner Nachsorge bedürfe, mehr als dass der Faden da ist, könne er auch nicht sehen, und das könnte man ja auch selbst recht gut überprüfen. Aber wenn ich schon mal da bin… also wurde ich untersucht. Was dann blöd war, war dass er die Impfung gar nicht machte, sondern die Arzthelferin, darauf musste ich 15 Minuten warten.

#wazifubo #impfenhilft #2von12 von #12von12

Und danach musste ich ja in der Praxis eigentlich 20 Minuten warten. Das passte null (also wirklich GAR NICHT) in meinen straffen Zeitplan, weshalb ich die Zeit eigenmächtig auf 13 Minuten verkürzte und dann sehr fix zur Auto ging, sehr fix halb voll (für 15,48/L) tankte und Scheibenwischzeug kaufte, ein Bild machte aber keine Zeit zum Posten hatte, nach Hause düste, in Windeseile Make-up in mein Gesicht schmierte (schon gut, wenn man so nen festen, dezenten und schnellen Look quasi auch im Halbschlaf in 5 Minuten hinbekommt), Fotos machte und keine Zeit zum Posten hatte, auf die Uhr sah, feststellte, dass ich *jetzt* losmusste, die Kaffeemaschine wieder ausstellte, Kekse einpackte, ein Foto machte, keine Zeit zum Posten hatte und dann fast nach Schweden fuhr. Gemütlich, ich war ja pünktlich.

KeineZeitkeineZeitkeineZeit! Muss doch zum Anwalt. Vorher Tanken. Ahhhhh! #3von12 von #12von12 #latergram

KeineZeitkeineZeitkeineZeit, aber etwas Make-up muss sein. Heute Blush im #baremineralsoutofthisworld #christmascalendar, Farbton vergessen, wird nachgereicht. #4von12 von #12von12

Nachtrag zu #3von12 von #12von12 #baremineralsoutofthisworld #christmascalendar Der Blush heißt Golden Gate.

KeineZeitkeineZeitkeineZeit auch nicht für Essen einpacken oder Kaffee oder sonstwas. Deshalb gesundes Frühstück im Auto. #5von12 von #12von12

Auf dem Weg staunte ich dann über die wunderschöne Winterlandschaft. Wieder sind die Bäume weiß vom Raureif, dazu hängen manchmal Wolkenschleier nur wenige Meter über dem Boden, dann ist es wieder ganz klar mit strahlend blauem Himmel und man fährt über die nächste Kuppe und da klebt tatsächlich eine Wolke in der Senke direkt am Boden und man fährt da rein wie in einen Suppenteller mit Watte. Leider fuhr ich ja und so war das hier das einzige Bild, das ich machte und das wird dem Ganzen nicht im Ansatz gerecht.

Die Landschaft hier! <345! #6von12 von #12von12 #DreckigeWindschutzscheibe

Grad so rechtzeitig kam ich dann beim Anwalt an. Ich dachte noch so: ob eine Stunde wohl reicht? Aber dann war der eine Parkticketautomat auch noch kaputt und ich dachte, ach wird schon schiefgehen und holte ein Ticket für die eine Umsonst-Parken Stunde.

Uff. Pünktlich. #7von12 von #12von12

Der Termin war dann… naja. Ich glaube ich war beeindruckend gut vorbereitet, das ist ja auch mal nett. „Das können Sie alles behalten, das habe ich schon kopiert, jaja, sicher habe ich da die Ferientage schon aufgeführt und hier sind die Belege über die Krankenzeiten und ja, ich hab das im Schema erklärt, wieso das alles so konfus ist, hier und da und da…“ hört man vermutlich nicht täglich, so als Insolvenzverwalter. Leider sagte er aber auch, dass es in meinem Fall nicht nur 5-6, sondern bis zu 8 Monaten dauern könnte, bis Geld kommt, eben weil das so konfus ist. Das macht mich so, so, SO wütend. 8 Monate, das heißt August. Letzten Endes: ein Jahr, bis ich von dieser Firma mal offiziell Geld sehe. Und warum? Weil der Finanzmann, die Wurst, meine Krankmeldungen nicht abgerufen und den Antrag auf Pflegegeld nicht unterschrieben hat. Wurst ist, merke ich grad, zu milde ausgedrückt.

Was ich aber schon mache: dem Anwalt einfach den ganz kurzen Abriss der kompletten Geschichte erzählt. Nicht geweint. Und der Anwalt sagte danach auch nur, es täte ihm sehr leid, diese ganze Sache sei wirklich „hell of a mess“. Joa.

Als ich zum Auto nach 1 h 10 Minuten zurück komme, habe ich ein 300 Kronen-Knöllchen. What the…

Das Treffen mit dem Anwalt war zwar gut, aber auch sehr sachlich, Chipsmann-Geschichten wollte er nicht hören. Schade. Und dann gabs noch nen Strafzettel wegen 10 Minuten überzogen auf nem Umsonst-Für-1-Stunde-Parkplatz. Wir trösten uns mit mehr gesundem Essen. #8von12 von #12von12

Der Techniker verpasst dann knapp seinen „buss for tog“, aber ich nehme ihn mit nach Skarnes, da geht mein Weg eh lang. Dort verpasst der Techniker den ganz normalen tog (ohne buss) um etwa 30 Sekunden, aber ich kann ihn wirklich nicht bis nach Asker fahren, ich muss langsam nach Hause und die Kinder abholen. Er sagt, das sei kein Problem, er würde einfach warten. Tjanun.

Ich poste einen Haufen Bilder und fahre dann nach Hause. Auf dem Weg tanke ich die zweite Hälfte des Tanks voll. Für 14,48. In 4 Stunden 1 Krone gesunken, gute 10 Cent. Es kann mir doch, bei aller Liebe, keiner erzählen, dass der Rohölpreis in diesem Maße an einem einzigen Tag schwankt. Das krasseste was ich mal gesehen habe, war 17,19 morgens und 14,45 nachmittags. Das sind fast 3 Kronen! Das ist doch reinste Abzocke.

Ein müdes #FrauenDieAnDingenLehnen. Muss eigentlich direkt wieder los, die Kinder abholen, aber ich hab so Durst. Hinsetzen auch blöd, weil müde. #9von12 von #12von12

Sehr knapp fahre ich dann los, hole Pippi, dann Michel, wir gehen Einkaufen und dann holen wir noch Herrn Rabe vom Bahnhof ab.

Zu Hause koche ich. Auch innerlich etwas, weil ich da nach dem Tag gar keine Lust zu habe. Es gibt übrigens Crêpes.

Wenn der Herd sauber ist, aber die Finger fettig. #10von12 von #12von12

Nach dem Essen werfe ich die Kinderreste weg und ärgere mich drüber, wie immer. Dann bringe ich Pippi ins Bett und läute, als sie schläft, das Abendprogramm ein, indem ich den Kamin anmache und dann ein Test-Kleid zuschneide. Aus Bettwäsche, eigens zu diesem Zweck (im Sonderangebot) gekauft.

Bettbezug-Kleid kann losgehen. #11von12 von #12von12

Als das fertig ist: Bett. Da habe ich schon Gesellschaft:

Wie auch schon am Morgen stört das große Kind das Helligkeitslicht im Schlafzimmer nicht im geringsten. #12von12 von #12von12

So. Und damit: gute Nacht!

Tag 1188 – #12von12 im November ’18.

Es ist der zwölfte! Das heißt, halb Bloggerhausen macht 12 Fotos vom Tag und Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Bildergeschichten.

Der Wecker klingelt um kurz vor sechs. Ich habe ja einen Schlafphasenwecker, der misst per Mikrofon Bewegung im Bett und macht daran fest, in welcher Schlafphase ich grade bin. Das funktioniert genau so toll, wie es klingt, nämlich eigentlich gar nicht. Mein Wecker klingelt also um sechs und ich drücke nicht auf Snooze (wo ist mein Orden?) sondern stehe tatsächlich auf. Gefühlt knatscht mein ganzer Körper.

Ich bin wach! Ich bin… uff. #BekloppteIdeen #ProjektLerche #1von12 von #12von12

Ich torkle ins Bad, ziehe Sportsachen an und torkle vor die Tagesslichtlampe.

Das Workout ist, warum auch immer, mörderisch. Eigentlich besteht es aus zwei Teilen – HIIT und im Anschluss daran Pilates – aber nach den 17 Minuten HIIT schenke ich mir den Pilates-Teil fürs erste und mache ein Cool-down. Ich habe geschwitzt wie ein Schwein und gehe duschen. Um viertel vor sieben stehe ich gesportelt, geduscht und angezogen im Bad und bin nach wie vor sehr müde. Läuft ja prima. Ich gehe Kaffee machen, als der fertig ist ist auch der Rest der Familie endlich aufgestanden.

Badezimmerstillleben. Ohne Stille, aber das sieht man ja nicht. #2von12 von #12von12

Der Kaffee reißt einiges raus, launemäßig. Die Kinder frühstücken. Ich bringe, das hat sich so eingebürgert, die ganze Familie weg, Herr Rabe steigt mit Michel aus dem Auto, bringt ihn vom Supermarkt-parkplatz zur Schule und geht dann zum Zug, ich fahre weiter und liefere Pippi ab. Das geht heute ganz problemlos. Ich lasse das Auto wieder am Kindergarten stehen und laufe nach Hause, vorher gehe ich im Kindergarten aber noch mal aufs Klo. Das Klo hat Kindergartenkindgröße, das ist schon etwas merkwürdig, da drauf zu hocken.

Wenn man vor acht den ersten Liter Wasser schon intus hat… #3von12 von #12von12

Zu Hause angekommen gibt es Kaffee Nummer 2 und Frühstück. Bisher hatte ich noch keinen richtigen Hunger (ich glaube ich habe morgens einfach keinen Stoffwechsel).

Mehr Kaffee. Und Frühstück. #4von12 von #12von12

Dann mache ich mich an die „Arbeit“, die heute hauptsächlich darin besteht, meine ganzen Profile auf diversen Jobbsuche-Websites zu aktualisieren. Außerdem muss ich eine etwas unangenehme Mail schreiben und dann alles brav beim NAV eintragen. (Seit ich weiß, dass die Sachbearbeiter da monatlich an irgendwelchen „Erfolgen“ gemessen werden, gebe ich mir wirklich Mühe damit, alles da reinzuschreiben.)

Sachbearbeiterin glücklich machen. #5von12 von #12von12

Die nächsten Stunden verdödele ich erfolgreich im Internet, auf der Suche nach einer hübschen Regallösung mit Beleuchtung fürs Wohnzimmer. Ich möchte jetzt eine Flachdübelfräse haben, das erscheint mir sinnvoll, wenn man Regale selbst bauen will. Irgendwann raffe ich mich auf und räume drülfzig leere Originalverpackungen auf den Dachboden.

Wacklige Treppen hochkraxeln und allein zu Hause sein finde ich ja nur so mittel. Aber es hilft ja nix. #6von12 von #12von12

Jetzt ist dieses „Loftzimmer“ schon deutlich leerer und aufgeräumter.

Letzte Kistenecken. Das sind, bis auf die leeren Plastikkisten, Bücher. Für die brauchen wir aber eh noch ein Regal und langsam können wir Kallax nicht mehr sehen. Und es kommen ja noch mehr und überhaupt. #7von12 von #12von12

Im Anschluss räume ich noch ein wenig im Arbeitszimmer herum, das nimmt kein Ende da und wir haben Immernoch nicht genug Regale. Ächz. Dann gehe ich die Kinder holen, erfreue mich an meinen neuen Schuhen und zwei Rehen, die ungerührt die Beeren von den Hecken in der Nachbarschaft fressen.

Ok, die hier behalte ich auf jeden Fall. Blümchen gegen das Wintergrau. #8von12 von #12von12

Ganz entspannt spazieren sie von dannen. Vielleicht wohnen wir doch ländlicher, als ich wahrhaben will. #9von12 von #12von12

Die Kinderholrunde läuft im Prinzip wie immer, inklusive dass Pippi schon auf dem drei Minuten langen Weg zur Schule einschläft. Michel hat keine Lust auf Hausaufgaben, er möchte lieber trainieren. Wir machen zusammen das Pilates-Programm, Michel clownt herum und es macht wirklich viel Spaß.

Das Kind will trainieren 😂😍🤸🏼‍♂️ #10von12 von #12von12

Dann machen wir Essen (Sandwiches zum selbst belegen) und Herr Rabe kommt, Pippi wird wach und will Banane, es ist zwar spät, aber Michel macht noch seine Hausaufgaben und ich platze kurz fast vor Stolz, weil er jetzt richtige Sätze buchstabierend und stockend und holperig, aber lesen kann. Mein Baby!

Es ist dann aber dringend Bettzeit und ich lese noch aus einem Bibliotheksbuch vor. Ein Kinderkrimi.

Vorlesen fürs große Kind. #11von12 von #12von12

Ich blogge tatsächlich schon mal beim Ins-Bett-Bringen, Hurra. Ein Bild fehlt aber noch, das mache ich nachdem ich – sehr krakelig – die heute gesammelten Regal-Ideen aufgemalt habe.

Betthupferl und Ideensammlung. #12von12 von #12von12

Und nun geht es ins Bett. Ich bin echt platt.

Tag 1157 – #12von12 im Oktober ‘18.

Heute ist schon wieder, wie ich feststellte, nachdem ich Pippi in den Kindergarten gebracht hatte, der 12. und das heißt, halb Bloggerhausen macht 12 Fotos vom Tag und verlinkt das ganze bei Caro von Draußen nur Kännchen, wo man dann viele viele bunte und nicht so bunte Bildersammlungen anschauen kann.

Hier heute ein gänzlich unspektakulären Tag. Ich war also spät dran, dieses hier ist also mein 2. Kaffee.

Etwas mickriges Frühstück mit Aussicht auf Lego. #1von12 von #12von12

Nach dem Kaffee machte ich mich an die „Arbeit“. Der Chipsmann weilt zu Hause und hat das W-LAN mitgenommen und zusätzlich das Labor offiziell geschlossen, also kann ich in der Chipsfabrik nix tun. So schade.

Ausblick aus dem Sofaoffice. #2von12 von #12von12

Nach ausgiebiger Prokrastiniererei kriege ich immerhin eine Bewerbung geschrieben und verschickt. Manchmal ist das halt einfach eher zäh.

Symbolbild Bewerbung unterschreiben. #3von12 von #12von12

Das viele „Arbeiten“ hat mich hungrig gemacht. Ich möchte ein Schwein auf Toast, aber es wird dann doch das hier:

Zum Mittag ein bisschen Gemüse. #4von12 von #12von12

Nebenher mache ich Wäsche. Nein, wir haben keine rote Phase, aber wir trennen unsere 40-Grad-Wäsche in hell, dunkel, weiß und rot. Für eine Maschine rot sammeln wir halt ca. 4 Wochen, für eine Maschine weiß noch viel länger (oder wir waschen dann halt irgendwann eine nicht volle Maschine, wenn ich dringend eine weiße Unterhose brauche).

„Homeofficetage sind Wäschetage“ sagt @herrpaul_ . #5von12 von #12von12

Es folgt noch ein wenig „Arbeit“. Ich schreibe einen nutzlosen Bericht für den Chipsmann. Nutzlos weil er den hoffentlich nicht benutzen wird und wenn, dann nicht mit meinem Namen drauf. Mikroalgen sind taxonomisch in der WoRMS-Datenbank verzeichnet. WoRMS. Muhahaha.

Bei manchen Akronymen hatten die Ausdenker*Innen doch auch ein paar Schnaps zu viel. #6von12 von #12von12

Ich schicke alles ab und mache mich dann auf den Weg zur Apotheke, abgelaufene Medikamente abgeben und die Spirale holen.

Be- und Entsorgungen machen. #MedizinAusmisten #7von12 von 12von12

Bei der Spirale kriege ich erst fast einen Herzinfarkt und dann einen Lachanfall über meine Erschrockenheit. Die Apothekerin lacht mit, was gut ist, ich will nicht in der einzigen Apotheke im Ort als „die, die dachte, ihr wird eine armlange Spirale implantiert“ verschrien sein.

Wie mir beim Abholen der Hormonspirale aus der Apotheke ein „Herregud!“ Entfleuchte. #WasDenkenDieWievielPlatzDaIst #MeinArmIstGradSoLangGenugDassEsAufsFotoPasst #Alter #8von12 von #12von12

Danach hole ich Pippi ab. Pippi war heute wieder gesund (gestern eigentlich auch und dann ging sie Herrn Rabe ordentlich auf die Nerven) und ein (hoffentlich*) letztes Mal in diesem Kindergarten und… hat ihre Muffin-Mütze verschlürt. Super.

Diese kleine Rübennase hat am letzten Tag im 25 km entfernten Kindergarten ihre (selbstgenähte) Mütze verschlürt 🙄. #8von12 von #12von12

Nach zwei Minuten Autofahrt schläft sie ein, den Mund voller Vollkornbrot. Zu Hause wacht sie zwar kurz auf, aber nur um sich nochmal bequemer hinzulegen. Auf mich.

Das passiert ja auch nur noch eher selten. Ist aber (mal!) ganz schön. #9von12 von #12von12

Das ist so gemütlich, dass ich auch einschlafe und Michel doch ein wenig mehr fernsehen darf, weil ich ihm den Fernseher nicht abschalten kann. Herr Rabe macht essen, wir essen in Etappen, denn Michel will ins Bett. Pippi isst drei Crepes und will dann auch wieder ins Bett, findet aber nicht gut, dass sie dafür ihren Peppa Wutz-Schlüpper ausziehen soll. „Ich bin ein Schuljunge, kein Baby!“ argumentiert sie nahezu messerscharf. Ich setze mich mit der Windel trotzdem durch, es klappt zwar in vielen Nächten schon mit dem aufs Klo gehen, in manchen aber nicht und… nee. Eine Woche trocken, dann können wirs mal ohne probieren.

Nach dem Ins-Bett-Bringen ruft meine Mutter an und das dauert ein wenig und dann gibt es Freitagabendalk zum Backen. Morgen ist Kindergeburtstag, da wurden Muffins und kleine Kuchen gewünscht.

Wir müssen jetzt noch Muffins für den Kindergeburtstag machen und mein Bier hat nicht mal ein Label. #10von12 von #12von12

Und wie das so ist fallen wir irgendwie in ein Zeitloch und plötzlich ist es Zeit für Schnaps.

Huchsospätschon. #11von12 von #12von12

Aber wir werden fertig und Herr Rabe verziert alles so viel gewissenhafter als ich, ich fühle mich schon richtig schlecht.

Das fertige Werk. #Uffz #AbInsBett #12von12 von #12von12

Tag 1127 – #12von12 im September ‘18.

Heute ist der 12. und da sammelt Caro von draußen nur Kännchen in Bloggerhausen 12 Bilder von jeder*m ein.

Mein Tag begann nach dem gestrigen unerwarteten Knock-Out mit Kaffee am Bett.

Der Mann hat mir Kaffee ans Bett gebracht <3 #1von12 von #12von12

Da Herr Rabe auf einer Konferenz in Oslo den Stand seiner Firma betreibt, bin ich für die Kinder allein zuständig. Ich mache also Brote und fahre dann beide Kinder zu Schule und Kindergarten.

Brotdosen nach Vorliebe. #2von12 von #12von12

(Michel mag übrigens keine Blaubeeren.)

Schule. #3von12 von #12von12

Kindergarten. #4von12 von #12von12

Dann parke ich das Auto, weil ich mit dem Bus nach Eidsvoll zurückfahren will. Dann kommt aber der Bus nicht und die Ticket-App geht auch nicht und nach 15 Minuten Warten gebe ich auf.

Parkplatz. Schon auch hübsch hier. #5von12 von #12von12

Zu Hause gibt’s erstmal Frühstück.

Frühstück. Zu gierig für Instagram. #6von12 von #12von12

Dann hatte ich Zeit und weil ich mich um meine Lesezeit im Bus betrogen fühlte, legte ich mich zum Lesen ins Bett. Zwischendurch rief ich noch den Buchhalter der Firma an. Da ist nämlich was schief gelaufen und ich muss das jetzt aufräumen, damit es nicht aussieht, als hätte ich den Sozialstaat um eine Woche Arbeitslosengeld betrogen. Der Buchhalter sagte, das ließe sich im Nachhinein nicht korrigieren und überhaupt nehme er nur Order vom Chipsmann an. Yeah.

Deshalb ging ich dann danach zum NAV.

Spazieren gehen, Unspaß-Version. #7von12 von #12von12

Und das ganze auch noch umsonst, weil man dafür bei einem anderen Etat anrufen muss. Oder so. Hab ich dann jedenfalls gemacht und den Scheiß aufgeräumt, den der Chipsmann da gemacht hat.

Aber ein gutes hatte der Ausflug: ich bin danach ein bisschen durch ein kleines Waldstück gestapft.

Nicht so ganz die Sorte Pilz, die ich zu finden gehofft hatte, aber wo solche sind, sind auch andere. #Pilzsammelspaßiscoming #8von12 von #12von12

Was man in norwegischen Wäldern halt so findet. #keinpilz #9von12 von #12von12

Zu Hause noch etwas gegessen, etwas versucht, fernzusehen (klappte wegen Technik nicht) und dann war es auch schon wieder Zeit, die Kinder abzuholen. Die beide einschliefen.

Sleeping cuties <345 #10von12 von #12von12

Es folgte ein nicht so erfolgreiches Hausaufgabenmachen und ein schlimmer Wutanfall von Michel, in dessen Anschluss er mir verzweifelt erzählte, dass er ja leider nichts machen kann, weil sein Hirn halt seinen Körper steuert und das Hirn, das ist ja dann müde und der Körper aber nicht und dann würde er halt ganz sauer. Wir arbeiten jetzt also gegen das Gehirn. Super.

Irgendwie hab ich die Kinder dann aber doch ins Bett bekommen.

Vorlesen. #11von12 von #12von12

Und nach gaaaaaanz langem Rumgehampel von erst Pippi und dann Michel hatte ich dann auch mal Feierabend. Musste aber noch ein Telefonat mit dem CEO der Firma führen, der heute kündigte, ohne mich vorher zu entlassen. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, nehmen aber die Mäuse nicht mit. Hrmpf.

Kveldsmat. #12von12 von #12von12

Und jetzt Bett. Michel hat mich auf dem Sofa erwischt und ich muss den jetzt wieder in sein eigenes Bett komplimentieren. Hachja. Die lieben Kleinen.

Tag 1096 – #12von12 im August ’18.

Wie jeden 12. des Monats denke ich abends, dass ich im nächsten Monat aber ganz sicher alle Bilder direkt samt Bildunterschrift ins Blog lade. Und wie jeden 12. habe ich genau das nicht gemacht, obwohl es ja wirklich klug wäre, denn am Ende vom Tag dann 12 Bilder und Beschreibungen hochladen und noch zusammenhängende Sätze dazu schreiben, puh, naja mal sehen wie’s läuft. Auf jeden Fall finden Sie weitere Sammlungen von 12 Bildern des Tages bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Der Tag hier startete zu früh, ich kann nicht schlafen und sorge mich und vielleicht war auch der Prosecco gestern Abend irgendwie schlecht. Jedenfalls bin ich zwar wach aber irgendwie zu nichts so richtig in der Lage. Mache aber trotzdem Frühstück und danach gibt es Maus für die Kinder und dann eine sehr lange, warme Dusche für mich. Das ist schön und ich habe unsere Dusche wirklich schnell liebgewonnen, obwohl es eine Regendusche ist. Sie hat ja noch ne Handbrause, zum Ausspülen der Haare zum Beispiel finde ich das viel angenehmer, aber sich einfach berieseln lassen hat schon auch was.

Ich fühle mich jetzt einigermaßen bereit für #12von12 #1von12

Wir rödeln ein wenig herum und dann fahren wir mitsamt unseres Übernachtungsbesuches L.* zum Hoffest eines großen Bauernhofes. Das ist schon echt cool da und für die Kinder spitze. Das nächste Mal fahren wir nicht erst um viertel vor drei los.

Das Kind freundet sich auf seine Weise mit den Locals an. #2von12 von #12von12

Wenn man in die Region gezogen ist, in der die Kartoffeln für die norwegenweite Versorgung des Restaurants Zum Goldenen Bogen angebaut werden, kauft man die Pommes auf dem Hoffest auch in der entsprechenden Verpackung. #3von12 von #12von12

This escalated quickly (wenn nicht schon alles mögliche ausverkauft gewesen wäre, hätte ich noch mehr gekauft). #4von12 von #12von12

Das beste daran: der Apfel. Der ist nämlich SO lecker und war geschenkt und das ist so eine Ernteanteil-Sache, das machen wir dann vielleicht nächstes Jahr mit.

Zu Hause setzen die Kinder das Konzept „Hofladen“ direkt um.

Ich werde genötigt, mit meinem letzten Bargeld* die Kekse zu kaufen, die ich gestern selbst** gebacken habe. #5von12 von #12von12

*2 Kronen

**ok, it was @lorenzocamisi

Mein Einkauf kommt mir aber zur Kaffeepause an Chaos grad recht. #6von12 von #12von12

K2s Laden hat ein exklusives Sortiment weißer Steine. #7von12 von #12von12

(Ja, das Kind legt gern Dinge in Reihen und macht aus Bügelperlen am liebsten monochrome Quadrate.)

Zu Hause mache ich Pizza aus den Resten von gestern.

Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Pizza essen! #8von12 von #12von12

[Anmerkung der Redaktion: wird langsam hart mit dem wach bleiben.]

Pippi ist sehr müde (wer nicht?) und schläft auf meinem Arm überraschend ein. Das ist übrigens ihr Ohr, nicht meins.

K2 hat sich in den Schlaf geknibbelt. #9von12 von #12von12

Als Pippi im Bett liegt, möchte ich die Magnetleiste in der Küche anbringen, damit die Messer nicht mehr lose in der Schublade liegen, das macht mich nämlich dezent irre. Leider haben wir keine richtigen Schrauben für die Gipswände und so kommt mir das ganze Ding bei einem nicht mal beherzten Ruck direkt wieder entgegen. Hrmpf.

Aus der Reihe „Ich krieg das schon hin, hups, verkackt“. #10von12 von #12von12

Aber immerhin einer hier kriegt seinen Shit erfolgreich done:

Work in progress. #11von12 von #12von12 @fr4be

Es ist dann eigentlich dringend Bettzeit, aber der Übernachtungsbesuch wird aus Gründen** hier nochmal übernachten und wir quatschen noch viel zu lange. Tjanun.

Nach Wettercheck Sachen rausgelegt. Neue Woche, neues Glück, nicht wahr? #12von12 von #12von12

Und jetzt ganz schnell schlafen.

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*Mein Kollege. Es ist Liebe (sehr platonische). Und er stirbt in dem 300-Einwohner-Kaff, in den ihn der Chef verfrachtet hat, sonst leider einen Langeweiletod.

**es ist kompliziert, hat aber unter anderem mit eineinhalb Stunden Busfahrt zu tun.