Tag 734 – #12von12 im August ’17.

 Wie immer am 12. gibt es 12 Bilder hier und bei Draußen nur Kännchen gibt es noch vielvielviel mehr mal 12 Bilder von allen möglichen Blogger*Innen. Unsere Version heute ist ein fauler Samstag mit ungesundem, aber leckeren Essen. 

Der Tag startete um viertel vor zwei mit Pippi und einer Banane acht. Die letzten, ich weiß nicht, vier Stunden hatte ich halb unter Michel begraben auf so wenig Platz verbracht, dass außer über meinem Kopf kein Platz für meinen rechten Arm war. Mit dem Resultat, dass mir dauernd der Arm einschlief. Und ich dann wach war. Und wieder keinen Platz für den Arm fand. Außer über meinem Kopf…

Nun ja. Ich war also nicht ganz so ausgeruht und fröhlich, wie ich das gerne gewesen wäre. Aber Frühstück habe ich trotzdem gemacht.

Samstagsfrühstück. #1von12 von #12von12

Wir hingen so rum und  spielten ein bisschen und machten Quatsch. 

Bing Bing, der Zug kommt. #2von12 von #12von12


K2 flüstert mir ins Ohr und schielt dabei immer in die Kamera 😄. #3von12 von#12von12


Michel hatte schlechte Laune und schmollte zu dem Zeitpunkt in seinem Zimmer. Irgendwann beschloss ich, mir ein kleines Beautyprogramm zu gönnen. Diese Gesichtsmaske hab ich schon vor einiger Zeit geschenkt bekommen und noch nicht ausprobiert, laut Inhaltsstoffliste ist aber nichts drin, was ich so gar nicht Verträge, also: immer man rauf damit. 

Ich schmiere mir jetzt Fischeier ins Gesicht. #4von12 von #12von12 #kannmanjamalprobieren #Geschenk


Es hat etwas gebrannt, aber bestimmt alle meine Zellen voll supi aktiviert. (Der Ausdruck „Terror-Zelle“ bekommt da gleich nochmal eine andere Bedeutung.)

Als ich aus dem Bad kam, war Pippi recht müde und schlief nach nur ein bisschen „Singen, Mama, HmmHmm!“ in meinen Arm gekuschelt ein. Der zu diesem Zeitpubkt schon fest schlief. 

Hachz <3. #5von12 von #12von12


Als ich aus dem Schlafzimmer kam, fiel ich fast über Michels Empfangskomitee.

Huch, da ist eine Raumstation vorm Schlafzimmer! #6von12 von #12von12


Dann war alles eine Weile blöd, aber irgendwann schafften wir es doch aus dem Haus um Pippi ein paar Hosen zu besorgen.  Michel lotste uns danach „nur mal kurz“ in den Spielzeugladen. Wo wir aber standhaft blieben und nichts kauften. 

„Ich will nur kurz was zeigen!“ #7von12 von #12von12

Dann fuhren wir wieder nach Hause um  Zimtschnecken zu backen. Im Waffeleisen. Das ist sehr cool und saulecker, machen Sie das ruhig auch mal. Aber sparen Sie nicht am Zucker, sonst müssen Sie jede einzelne Rolle nochmal abrollen um mehr Zucker reinzumachen. die Mengenangaben im Rezept stimmen da schon auch wenn ich das ja immer nicht wahrhaben will.

Ein kleiner Salat. #8von12 von #12von12


Schnecken aus dem Waffeleisen. Ausgewogene Ernährung wird hier groß geschrieben. #9von12 von #12von12 #lecka


Danach platzten wir allerdings alle fast und ließen das Abendessen kurzerhand ausfallen. Es war eh schon fast Bettzeit… 

Die Kinder sind im Bett, kurzes Päuschen. #10von12 von #12von12


Wir rafften uns nach dem Bier wieder auf, die letzten Handgriffe für heute erledigen, also Teige ansetzen (der Hefewaffelteig muss in einer Auflaufform wohnen, weil er das letzte Mal eine Riesen Schweinereigemacht hat, als er aus der Schüssel gelaufen ist).

Teigstapel. #11von12 von #12von12


Dann noch Schminkpinsel gewaschen, mich gewaschen, Zähne geputzt und ab ins Bett. 

Blau, Pink, Batman. #12von12 von #12von12 #neindiePinselsinddasonstnicht #diesindfrischgewaschen

 Tag 703 – #12von12 im Juli ’17

Häh? Der hat hier alles gelöscht… Gnäh. 

Also. Sie kennen das ja: es ist (war) der 12., also gibt’s 12 Bilder, (deren Bildunterschriften ich morgen nachreiche,) wenn ich 5 Stunden geschlafen habe) die bei Draußen nur Kännchen gesammelt werden. 

K2 schläft noch, K1 darf Mausclips gucken. #1von12 von #12von12

Sie isst wieder! \o/ #2von12 von #12von12

„Elefant!“ #3von12 von #12von12

Was Mutti so macht, wenn ein Kind schläft und eins mit der Gastgeberin einkaufen ist. #4von12 von #12von12

Gnihihi. #5von12 von #12von12

In die Gepäckplanung war „was, wenn das eigentlich lauffreudige Kind krank wird?“ nicht mit einbezogen. (Immerhin kriege ich so ne gratis Kopfmassage.) #6von12 von #12von12

K1 staubt weiter Sachen ab. #7von12 von #12von12

Hier gibt es so viele tolle Bücher! #8von12 von #12von12

K2 hat Nudeln gegessen. Mit Keffat. Auf meinem Schoß. #9von12 von #12von12

Projekt: Ins Bett bringen. #10von12 von #12von12

Kurzes Päuschen, dann weiter packen. #11von12 von #12von12

Hastiges Bettgehselfie. #12von12 von #12von12


Nachti. Morgen Heimreise. 

Tag 671 – #12von12 im Juni ’17

Es ist der 12. des Monats, wie ich schon um elf oder so bemerkte. Das heißt, wer mag, macht 12 Fotos von seinem Tag und verlinkt sie beim Kännchen-Blog

Heute etwas arbeitslastig, ich entschuldige mich schon mal dafür, aber so ist es nun mal eben. Noch vier Wochen, dann ist Urlaub. Jetzt ist schreiben. 

Der Tag ging denkbar bescheiden los, mit einem Vortrag nach dem ich mir unsäglich dumm vorkam. Auf Twitter wurde ich daraufhin dazu aufgefordert, einen Schreibehashtag einzuführen, der auch mein Impostor-Syndrom gut unterstreicht. Spoiler: am Ende des (Arbeits-)Tages habe ich einen. 

Menschen, die auf Inhaltsverzeichnisse starren. Mensch nicht abgebildet. #1von12 von #12von12 #PhDFreuden #mimimi #ichkanndasnicht #hashtagvorschlägewerdengerneangenommen


Tja. Mit Labor war ich ja dann am Freitag doch nicht mehr ganz fertig geworden. 

Noch 178.713 Proben trocknen. #2von12 von #12von12


Korridorromantik an Mittagessenbox. #3von12 von #12von12


Nach dem Essen hat mein Chef endlich Zeit. Hier das Ergebnis. (Schön, ne, wie meine durch und durch positive Art auch da dazu führt, lieber modification als damage zu verwenden.)

Ich war beim Chef. Es hat jetzt einen Titel (oben links). #4von12 von #12von12


Das feile ich dann noch mehr aus, strukturiere grob und, ähh, denke viel. Zwischendurch räume ich prokrastinatorisch meinen Schreibtisch auf. Und mir fällt auch ein Hashtag ein. 

So. Das war so ca. was ich heute schaffen wollte. #5von12 von #12von12 #ImpostDoc #Feierabend


Um zwei Minuten vor Briefkastenleerung bin ich bei der Post um endlich den Wahlregisterantrag und den Versicherungsbrief zu verschicken. 

Noch schnell zur Post. #6von12 von #12von12 #btw2017


#Nachhausewegselfie aus dem Trøndersommer #7von12 von #12von12 Diese große Straße direkt vor unserer Haustür wird Ende des Monats testweise für Durchgangsverkehr gesperrt. Dann muss auch keiner mehr auf dem Bürgersteig Fahrrad fahren.


Zu Hause liegt ein Zettel im Briefkasten, dass wir ein Paket abholen sollen. Ich gehe also nochmal zu (einer anderen) Post. 

… und Post Nummer 2. Die Kinder erwartet ein Paket von der Tante. #8von12 von #12von12


Das Paket enthält Geschenke für Pippis 2. Geburtstag, das lassen wir also schnell verschwinden. Herr Rabe kommt mit Pippi nach Hause, Michel ist mal wieder mit zu seinem Kumpel gegangen. Herr Rabe düst direkt wieder los zum Friseur, Ich koche, Pippi macht… scheiß. Unter anderem isst sie das erste Kaugummi ihres Lebens, weil ich ihr die Packung nicht schnell genug wieder entreißen kann. Und Herr Rabes Manschettenknöpfe muss ich auch unter der Bank wieder hervorholen, wo sie irgendwie gelandet waren. Dafür werde ich dann auch noch vorwurfsvoll angesehen. 

Die Manschettenknöpfe vom @fr4be sind sehr traurig. #9von12 von #12von12 😭 #Pareidolie #pareidolia


Herr Rabe ist wieder da und wir essen. Es gibt Tomatensuppe. Pippi kürt mich zur besten Mama der Welt. 

Die dritte Portion Tomatensuppe kann man auch gut als Haargel verwenden. #10von12 von #12von12


Tjanun. Während ich Pippi umziehe und reinige holt Herr Rabe Michel ab. Dann bringe ich erst eine Dreiviertel Stunde lang Pippi und weitere 15 Minuten Michel ins Bett. Herr Rabe fährt zum Sport. Ich suche auf meinem Computer meine Masterarbeit und finde sie nicht, was logisch ist, weil ich damals den Computer noch nicht hatte. Aber die externe Festplatte aus Masterarbeitszeiten, die habe ich noch. Irgendwo. Ich suche ca. 10 Minuten nach der Festplatte, dann 2 nach dem Stromkabel der Festplatte und dann 5 Minuten auf der Festplatte nach den richtigen Dateien. Und dann – Heureka – kopiere ich alles nach ShareLaTeX und jetzt ist es in der Wolke und kann nicht mehr verloren gehen. (Und ich kann von überall dran arbeiten und überhaupt. Ich liebe ShareLaTeX.)

Auf uralter externer Festplatte tatsächlich meine Masterarbeit gefunden. Hurra! #11von12 von #12von12 #LaTeX #shareLaTeXlove #ImpostDoc (Warum Hurra? Weil mir das eine Menge Formatierungsarbeit erspart. Und eine Möglichkeit der Prokrastination eliminiert.)


Ich ändere dann nur noch grad den Zeilenabstand, freue mich an meinem hübschen Layout und der schönen Schrift und überhaupt waren das damals wohl investierte Prokrastinationsanfälle, in denen ich mir das alles hübsch machte. (Und dann denke ich kurz an einen Freund von uns, der sehr interessiert an Calligraphie ist und der für seinen PhD-Thesis-Font knapp 1000 US- $ ausgab. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Und dann ist es auch schon Zeit fürs Bett. 

ZähneputzenabinsBett. #12von12 von #12von12

Nein, ich putze meine Zähne normalerweise nicht in der Küche, aber Herr Rabe duscht gerade und in unserem Bad gibt es keinen Foto-Winkel, aus dem man ihn nicht selbst oder im Spiegel sieht. 

Und jetzt werde ich mich mal fix selbst Einschlafbegleiten. Das kann ich ja so langsam. 

Tag 640 – Bekymringswochenabschluss und #12von12 im Mai ’17.

Was ein Tag. Aber es wäre nicht der 12., wenn man nicht 12von12 machen könnte (für mehr Informationen dazu und zur Sammlung der 12von12-Beiträge gucken Sie doch im Kännchen-Blog vorbei). 

Der Tag fing etwas hektisch an, weil um acht der Strom abgestellt werden sollte. Wurde er dann nicht, aber Tjanun. 


#1von12 von #12von12 Fahrradakku kann nach wie vor nicht geladen werden, ohne Akku fahren macht wegen des Fahrradgewichts nicht so richtig Spaß. Ich parke mein Fahrrad im Garten, weil im Flur (Yeah, Bauarbeiten) kein Platz ist.


#2von12 von #12von12 Definiere Luxusproblem: ich hab meine Sonnenbrille vergessen und muss nochmal in die Wohnung hoch. Außerdem schwitze ich mit Schal. Es ist wirklich sehr schlimm alles.


#3von12 von #12von12 Gleich gibt’s Frühstück.

Mittlerweile ging mir der Magen ziemlich auf den Knien, also war das ganz gut, dass es mal es zu essen gab. 


#4von12 von #12von12 Mein (geteiltes) Büro ist überfüllt. Ich kann so nicht #KW19.

Tja. Die Masterstudentin muss Montag abgeben und sitzt mit ihrem Betreuer und dem Chef am Rechner um die letzten Korrekturen einzuarbeiten. Zwischendurch steht der Chef immer wieder auf und diktiert im Gehen Sätze. Er macht mich wahnsinnig damit. Trotzdem kriege ich irgendwie den CV fertig. 


#5von12 von #12von12 Mittach mit Aussicht. (DEILIIIII!)

Jaja, es ist schlimm, ich sag’s doch. 

(Leider erwischten mich diverse Leute in der Mittagspause, darunter der Chef. Es wird beschlossen, ein Experiment zu wiederholen. Asap. Ich soll noch heute Zellen auftauen. Was tut man nicht alles für Nature, ne?)


#6von12 von #12von12 CAPSLOCK IST KAPUTT!!! (Nicht mein Ordner!)

Apropos Zellen auftauen. Mache ich dann mal. Seufzend. 


#7von12 von #12von12 Na toll. Erst stand da „nur CV“, jetzt doch cover letter. Ja. Schreibe ich mal eben, ne?

Dann wollte ich den CV hochladen. Und stellte fest: man darf auch nen Cover letter dazu tun. Mir kommt das im Grunde sehr gelegen, so nen Anschreiben bringt ja doch nochmal viel mehr Persönlichkeit rüber. Aber eigentlich wollte ich dich früh nach Hause… egal. Das mache ich noch. 


#8von12 von #12von12 Manche Dinge kann ich auch einfach nicht lassen.

Man wird übrigens später gefragt, was für ein Geschlecht man den habe, es gibt aber auch die Ankreuzmöglichkeit „I prefer not to disclose this information“. 


#9von12 von #12von12 #Nachhausewegselfie (endlich!) Vor meinem Lieblingsgebäude hier.

Doch wieder etwas frisch, deshalb doch der Schal. Aber total happy, kein Wunder: ich hab ja gerade locker drei Stunden darüber meditiert, warum ich total toll bin und man mich unbedingt einstellen sollte. 


#10von12 von #12von12 Obligatorisches Abendessenbild (Reis mit Scheiß). K2 is(s)t fröhlich, K1 is(s)t bei seinem Kumpel.


#11von12 von #12von12 K2 hat sich selbst den Schlafanzug angezogen. Inklusive Schuhe.

Während Herr Rabe Michel abholt, habe ich sehr viel Spaß mit Pippi. Die ist so unglaublich niedlich! Ich krieg mich fast nicht mehr ein vor lauter Hachzen. Sie spricht jetzt auch Mehrwortsätze, zum Beispiel: „Se! Schuh-ä! Mama sin!“ (Guck mal! Schuhe! Mama ihre!) was übrigens völlig korrektes Norwegisch oder auch westfälisch ist. 

Irgendwann sind die Kinder im Bett und ich tatsächlich noch wach. Auf dem Sofa TeX-e ich das Abschreiben zur Bewerbung und schicke es Herrn Rabe zum drüberlesen. Dann schrauben wir gemeinsam an ein paar Formulierungen rum, Herr Rabe zerhackt drei bis vier Satzschlangen und wir teilen uns ein bisschen Osterschoki. Und irgendwann lade ich tatsächlich die Bewerbung und den CV hoch. Verrückt. 


#12von12 von #12von12 Die Bewerbung ist weg. Ich fühle mich in etwa so wie dieser Hase aussieht.

(Nämlich leer und ein bisschen kopflos.)

So, und jetzt erklärt mir mal bitte wer, wieso WordPress mal wieder keine Bildunterschriften haben will? 

Tag 610 – #12von12 im April ’17

Hurra, es ist der 12. und das heißt, wir machen alle fleißig 12 Bilder von unserem Tag und verlinken uns beim Kännchen-Blog!

#1von12 von #12von12 Ich frage mich ja, wie man Milch nicht traditionell herstellen kann. Nicht in Kühen? Wird die Milch aus dem Euter rausgebeamt?


Als erstes eine Frühstücksimpression. Es wird mir dann noch erklärt, dass ‚traditionell hergestellt‘ mit der Pasteurisierungsart zusammenhängt, diese Milch ist dementsprechend nicht „extra lange haltbar“ vor lauter Tradition. Mir egal, mir schmeckt diese Milch nämlich einfach gut. Trotz dämlichem Traditionsbeweihräuchere. 

#2von12 von #12von12 K2 hat sich zum Lesen ins Bett gelegt und irgendwann fresse ich die wirklich auf.


Irgendwann musste ich das Lesen beenden, denn wir hatten ja einen Familien-Friseurtermin. Bei der allerbesten Friseurin der Welt, von der ich sogar Nagellackentferner schnorren konnte. Bei der ganzen Familie kam ganz schön was runter, sogar bei mir, obwohl ich einen Teil meines Haares spontan etwas wachsen lassen möchte. 

#3von12 von #12von12 Familie Rabe ist geschoren.


Am Nachmittag wollten wir uns dann mit sehr guten Freunden treffen. Leider fühlte sich Herr Rabe nicht so recht wohl und blieb lieber daheim, also brach ich mit den zwei Rübennasen alleine auf. Mehr Kuchen für uns!

#4von12 von #12von12 Drei Personen essen Kuchen für 6.

#5von12 von #12von12 Kurzer Moment des Friedens.

Michel und die Tochter unserer Freunde spielen mit den Magnetlabyrinthen. Das war schon sehr putzig. Man sieht auch ein bisschen, dass auch Michel nicht komplett kurz geschnitten wurde, sondern oben etwas länger belassen wurde. Unser Kompromiss zwischen „meine Güte, das ist doch keine Frisur!“ und „aber die Löckchen 😍“.

Nach Kaffee und Kuchen wollten die Kinder trotz Bielefelder Mistwetters unbedingt noch draußen auf dem Spielplatz spielen. 

#6von12 von #12von12 Awwwww. Geschwisterplüsch. (Ton dazu: „Mamaaaaaa, die macht meinen Tunnel kapuuuuutt!!!1!elf1!“.)

Naja, nach dem Sandkasten kommt das Ausziehen, in diesem Fall am/im Kofferraum des gestern gewaschenen Autos. Seufz. 

#7von12 von #12von12 Gestern gewaschen. #mimimi


Danach waren wir noch schnell was einkaufen und führen dann wieder zum Opa, wo es quasi direkt Abendbrot gab. Uffz. 

Ich fühl mich, als hätte ich nen Marathon hinter mir, dabei ist erst #8von12 von #12von12


Und nach dem Abendessen war eigentlich auch direkt Bettzeit. Gut, dass Pippi das auch gut selbst erkennt und dann schon mal losläuft. Schlecht, dass sie dann im Bad aber erstmal rumalbert und sich nicht umziehen lassen will. 

#9von12 von #12von12 „Mama, Gocka aus. Gocka!!! Mama Gocka!“ Jo. Größe 37-39 passt fast.


Irgendwann obsiege ich aber unter in Aussichtstellung der Flourtablette doch. Nach Eule und ein bisschen rumwühlen (Pippi) und Lachen (Pippi) und Singen (ich) schläft Pippi aber doch recht fix ein. 

Hoch die Hände, Ferien. #10von12 von #12von12

Das Bier schmeckt… interessant. Das Babyphone hat nen Hau (kein Wunder vermutlich, nach drei Jahren Nichtbenutzung) und geht dauernd aus. Naja. Bettzeit wird recht bald auch für die Großen eingeläutet. Wir handeln aus, wer bei welchem Kind schläft. 

Hmmm, welches Kind nehme ich als Schlafpartner? #11von12 von #12von12


Na gut, dieses. #12von12 von #12von12

Ich bekomme, weil Herr Rabe den Schlaf nötiger hat, Pippi. Mit der ich seither auch schon eine Banane gegessen und einen Becher Wasser getrunken habe. Und gekuschelt natürlich. 

Tag 579 – 12von12 im März ’17 (Vollhorst goes USA-Edition)

So viel Verpeiltheit Pech an einem Tag und dann auch noch am 12., wenn beim Kännchen-Blog 12von12 ist…

Der Tag fing damit an, dass ich aufstand, eine Eisentabletten in den Mund nahm, mit Wasser nachspülen wollte und… das Wasser in die Dose goss. WARUM AUCH IMMER. Naja. Ich versuchte, die innerhalb von Nanosekunden klebrigen Tabletten auf Taschentüchern zu trocknen, was daraus wurde… dazu später. 

Dann hatte ich ja Schuhe bestellt. Alle ne halbe Nummer zu groß. Und ich dachte noch, ob das denn sein kann mit den Maßen, und maß und maß und nochmal und doch, genau so wie es da stand, Größe 38,5 = 25 cm = US size 8.5. well, no. Muss ich halt weiter meine Turnschuhe tragen. 


Wenigstens tun mir so die Füße nicht weh und, Spoiler, später werde ich noch sehr froh um dieses bequeme Schuhwerk sein. 

Frühstück und die erste halbe Session ging rum, bis ich überhaupt bemerkte, dass 12von12 ist. Sessions und Poster darf man aber eh nicht fotografieren. Aber ich kann ja immerhin sagen, dass ich sehr interessante Diskussionen mit anderen Doktoranden (ok, alles Asiaten, alles Männer…) zu meinem Poster hatte. Also, wirklich. Es war ok, aber auch anstrengend und wir haben gemeinsam ein paar, Äh, Löcher in unserer Theorie gefunden. 

Dann war ich zu allem Überfluss und trotz aller Mikrofonangst Chair bei der letzten Session des Doktorandenseminars. Einer der zwei Talks handelte von Pflanzen und irgendwelchen RNA-regulierenden Elementen von denen ich noch nie auch nur entfernt gehört hatte. Da fiel mir dann auch beim besten Willen keine Frage zu ein. Außer „Hä?!?“ vielleicht. 


Nach der Session mussten wir noch evaluieren und eine arme Sau Ehrenperson auswählen, die ihren Talk bei der echten Konferenz nochmal halten muss darf. 

Über den letzten Punkt und überhaupt meine ganze Reise muss ich auch noch schreiben. Später. Erstmal: Freizeit! Man könnte rausgehen…


Naja, es ist immerhin warm. Ich will ja auch mein iPad abholen, muss die Schuhe zurückgeben und einen richtigen Kaffee hätte ich auch langsam gerne. Ich miete mir ein Fahrrad zu 10$/Stunde. Das Fahrrad hat kein Schloss, ist Pink, schwer und fährt sich überraschend gut. 


An der Mall angekommen weiß ich nicht so recht, was ich mit dem Fahrrad tun soll. Ich entschließe mich dazu, den Sattel abzunehmen (danach ist meine Hand schwarz) und es in die hinterste Ecke vom hintersten Parkhaus zu stellen. Ich will nicht zu viel verraten, aber: MACHEN SIE DAS NICHT! 

Die Schuhe zurückgeben war kein Problem. Hurra! Das iPad abholen schon, denn der Brian und auch der Jose konnten es nicht finden. Auch die Bestellung nicht. Ich fand aber auch keine Bestellbestätigung in meinen Mails, und auch auf meinem extra zu diesem Zweck angelegten Kundenaccount war nichts zu sehen. Ein kurzer Check in meinem Bankaccount bestätigte: offensichtlich habe ich mir das Bestellen des iPads (zum online-Sonderpreis von 699$) nur eingebildet. Peinlich. Ich ziehe los, mir einen Kaffee holen, wasche mir die Hände und wandere dann in die Elektronik-Abteilung, wo ich leicht mit den Zähnen knirschend 799$ für ein iPad bezahle. Handyhüllen zum klappen gibt es nicht. Trotzdem bin ich fröhlich, Yeah, schließlich habe ich grade einen Haufen Geld ausgegeben. Ich shoppe noch ein klitzekleines bisschen weiter.


Gehe zum Parkhaus und das scheiß Fahrrad ist weg. 


Ich rege mich tatsächlich nicht auf. Ich wandere durch das Parkhaus, vielleicht ist das irgendein Witzkeks gewesen oder jemand hat doch nach 100 Metern festgestellt hatte , dass es sich ohne Sattel schlecht fährt. Ich finde das Rad nicht und gehe zu Fuß zum Hotel zurück. 45 Minuten und es wird wieder neblig. (Nachdem ich die Hunger Games jetzt durch hab, hab ich ein kleines Problem damit, direkt in Nebel reinzulaufen.)


Schicker Lippenstift, ne? Der ist von ColorPops, Ultra Satin, macht zwar Abdrücke auf Gläsern und co., das sieht man den Lippen aber nicht an, also da bleibt immer noch genug drauf. Ich bin total hin und weg davon und wenn die Lidschatten von denen auch so gut sind, höre ich auch auf davon zu träumen, genug Geld für die Urban-Decay-Paletten zu haben. 

Als ich mit dem Fahrradsattel und dem Helm in der Hand über die Ampel vorm Hotel gehe, bricht ein Mann in einem Auto mit offenen Fenstern in schallendes Gelächter aus. Ich höre ihn noch irgendwas mit „… see her? … bike!“ herauslachen, recke den Kopf höher und eile auf die andere Straßenseite. 

Im Hotel muss ich die Sache mit dem Fahrrad gestehen. Niemand schimpft, aber ich sorge für Unglauben und dann Amüsement. Dann bezahle ich das Fahrrad für die Zeit, die ich unterwegs war und rechne damit, dass noch eine saftige Rechnung kommt, sobald die Rezeptionistinnen herausgefunden haben, wie sie mit dem Fall verfahren sollen. 

 Es gibt direkt Essen, für das man, jetzt, wo die richtige Konferenz ist, ziemlich lange anstehen muss. 


So nett vom Hotel. 

Nach dem Essen geht es mit dem Konferenzprogramm los. Irgendwann zwischen dem dritten und vierten Talk haut mir der Jet-Lag eine rein und ich könnte spontan am Tisch einschlafen. Muss aber irgendwie noch eine Dreiviertel Stunde durchhalten. 


Dann ist es endlich Zeit für mein King-Size Bett. 


Heißt aber auch, dass ich erst morgen mein neues Spielzeug ausprobieren kann. Ich muss eh noch den Stift aufladen. 


Das Ergebnis des Tablettentrocknungsexperiments ist leider nicht so doll. 


Jetzt Bett. 

Es war, ganz unironisch, trotz lauter Scheiß ein guter Tag! 

Tag 552 – 12von12 im Februar ’17

Heute ist der 12. und so will es das Gesetz: da werden 12 Bilder gemacht und beim Kännchen-Blog in die 12-Bilder-Sammlung geworfen. 

Es ist Muttertag in Norwegen. Michel hat mir extra eine Karte gebastelt. Morgens.


Frühstück, vom Mann gemacht.


Nach dem Frühstück sahen wir die Sendung mit der Maus. Erst machten die Kinder aber noch ein bisschen Quatsch. 


Michel und ich backten im Anschluss Kanelbullar, in den Teiggehzeiten las ich ihm Bücher vor und wir räumten ein bisschen. Pippi war da schon wieder müde und Herr Rabe legte sich mit ihr hin. 

Das Rezept ist aus meinen fast 10 Uahre alten Schwedischkursmaterialien. Das war ein Hörverständnis-Lückentext. Die Zahlen 8, 18 und 80 sind schwer auseinanderzuhalten und damals konnte ich noch nicht so gut backen.


Hier das Rezept, korrigiert und ergänzt. 

Für den Teig:

  • 100 g Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen
  • Dazu 400 mL kalte Milch geben –> Temperatur sollte jetzt lauwarm sein
  • Einen 42 g-Würfel Hefe darin auflösen
  • –> Mit ca. 80 mL (ja, mL) Zucker, 
  • einer sehr guten Prise Salz
  • einer guten Prise Zimt und
  • Ca 700 g Mehl zu einem Teig kneten. (Ich lasse das so 5 Minuten in der Knetmaschine rödeln. Gut ist, wenn sich der Teig dann selbst vollständig vom Schüsselrand löst, aber nicht gummiartig ist. Manchmal braucht es noch einen Esslöffel Mehl mehr dazu.)
  • 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. 

Die Füllung vorbereiten:

  • 100 g sehr weiche Butter (oder Margarine) mit
  • 0,5 Esslöffeln Kardamom,
  • 2,5 Esslöffeln Zimt,
  • 1 Esslöffel Vanillezucker und
  • 3 Esslöffeln Zucker vermanschen. Ich nehme Esslöffel ohne Berg. Das reicht dicke. Und jetzt wissen Sie dann auch, wieso Zimt hier in 200 g-Eimern verkauft wird.

Den Teig nach der Gehzeit ausrollen, wenn sie Platz haben, machen sie einfach ein Stück, dieses „Teig in sowienoch viele Teile teilen“ ist doch Quatsch. Wichtig ist, dass Sie dünn ausrollen (maximal 1 cm) und ein Rechteck herausbekommen. Das Rechteck dann mit der Buttermasse bestreichen, von der langen Seite her aufrollen und in Scheiben schneiden. Vielleicht so 1,5 cm dick. Wir hatten aus dem Rezept 25 Bullar heute. 

Zwei Schälchen vorbereiten: eins mit verquirlem Ei, eins mit Hagelzucker. Die Scheiben mit einer flachen Seite erst ins Ei, dann in den Zucker dippen. In Bolle-Förmchen legen (gibt’s bei IKEA) und nochmal ca. 30 Minuten unter einem Tuch gehen lassen. In der Zeit den Backofen vorheizen: auf die höchste Temperatur, die die Förmchen abkönnen (hier: 220 Grad). Die Bullar irgendwo grob in der Mitte des Ofens ca. 8 Minuten backen. Lauwarm essen und den Rest einfrieren. 

Fertig!

Ein wichtiges schwedisches Wort: Fika. Kaffeepause. Kann man ca. 4 mal am Tag machen.


Pippi geht es nicht gut, sie hat Fieber. Außerdem muss ich noch Brot backen. Wir planen um und machen einen sehr ruhigen Drinnen-Nachmittag mit Büchern und Perlen. 

Rumpetroll. Po-Troll. So heißen Kaulquappen auf Norwegisch. (In Bielefeld heißen die übrigens Pillepoppen. Auch nicht besser.)


Bügelperlen-Kunst. Morgen muss ich los und neue Perlen besorgen.


Nach dem Bügeln backe ich und räume in der Küche die Spuren der Kanelbullar und der Brote weg. Michel spielt „Dinoball“ mit Herrn Rabe und Pippi (die nach einem Paracetamolzäpfchen quietschvergnügt ist), ein Spiel, das im Wesentlichen daraus zu bestehen scheint, sich möglichst geräuschintensiv kunstvoll auf den Boden zu werfen. Kochen fällt heute aus, weil ich gestern viel zu viel Bolognesesoße gekocht habe. Ich koche also nur neue Nudeln dazu. Wegen eines Vortrags bei dem Biochemiker-Treffen haben wir beschlossen, wieder mehr Vollkorn zu essen, damit unsere Darmbakterien sich wohl fühlen. Vollkornnudeln sind so lala. 

Aber lecker. Auch mit Vollkorn.


Wenn Pippi gegessen hat, sieht es meistens so oder ähnlich aus. Das nervt mich. Ich finde es tatsächlich würdelos, auf allen Vieren unter dem Tisch rumzukriechen und Essen aufzuwischen. (Deshalb macht das heute Herr Rabe.)


Nach dem Essen und Säubern des Fußbodens ist es Bettzeit für die Kinder. Ich bringe Michel ins Bett, rödele noch ein bisschen herum und dann lese ich die letzten 15 Seiten des ersten Bandes der Hunger Games. Sehr spannend ist das. 


Aus Ermangelung eines tolleren Motives für das letzte Bild fotografiere ich die von Herrn Rabe vorbereiteten Dinge für morgen früh. 


Und jetzt aber schnell ins Bett 🙂