Tag 795 – #12von12 im Oktober ’17

Wie immer am 12. sammeln wir unsere 12 Bilder vom Tag und Caro von Draußen nur Kännchen sammelt dann unsere Sammlungen.

Hier heute in der Pre-Bewerbungsgespräch-Aufregungs-Zugfahr-Version.

(Ach ja, die Bildunterschriften wieder. Nun ja. Hier: Partyreste.)

Nach einem zu spät aufgestandenen Morgen etwas gehetzter Aufbruch zur Helsestasjon, 2-Jahres-Checkup für Pippi.

Da darf dann auch die Maus rutschen.

Pippi ist übrigens ein prima Kind, überall im Durchschnitt. Außer in den Bereichen „Ohren angucken lassen“ und „Mund aufmachen“, da ist sie Spitzenklasse. „Flink“, wie die Norweger sagen.

(Lustige Anekdote: die Helsesøster wollte gerne, dass Pippi Worte wiederholt, stellte sich dabei aber nicht so klug an. So sagte sie immer so Sachen wie „Ist das ein Bär?“ und Pippi: „Ja.“. „Soll der Bär hier im Bett schlafen?“ – „Ja.“ So ging das ziemlich viel hin und her, bis ich Pippi bat, was zu singen. Da sang sie „Lille kattepus“ und die Helsesøster war zufrieden.)

Michel wollte etwas vorgelesen haben. Ein dänisches Buch, das ich dann während des Lesens nach Norwegisch übersetzte. Puh.

Dann fuhren wir direkt weiter zum Blut abnehmen ins Krankenhaus. Das hatte der Kinderarzt, bei dem wir in zwei Wochen einen Termin haben, so angeordnet. Total blöd räumlich organisiert: der Wartebereich grenzt direkt an die Behandlungsräume. Wir hörten die ganze Zeit ein völlig hysterisches Kind schreien. Dem Geräusch nach zu urteilen ging ich von einem zweijährigen Mädchen aus (Vorurteile galore, fiel mir dann auch sehr schnell auf), in Wirklichkeit war es ein etwa vierjähriger Junge, der so brüllte, dass er vor Schluchzen kein Wort mehr herausbekam. Armes Kind. Und arme Kinder, die warten. In jeder Versuchstier-Facility sind die Behandlungs- (oft = Tötungs-)Räume vom Rest abgetrennt, weil die Tiere sonst alle mega gestresst sind (außer man knockt bestimmte DNA-Reperaturgene aus, aber das ist ein ganz anderes Thema).

Nun ja. Pippi war auch da sehr tapfer, wir aßen danach noch was in der Mensa und dann ab nach Hause und packen. Entgegen der bisherigen Planung nur für Michel und mich, weil Pippi wieder Fieber hat.

Gefunden, aber nicht mitgenommen. Weil, ach, son Blödsinn. Ich hab eine unbenutzte, schlichte, blaue Pappmappe ohne Aufdruck mitgenommen. Für meine Unterlagen, die ich bei meiner Freundin ausdrucken wollte, die aber, wie ich eben erfuhr, keinen Drucker hat. Tadaa.

Und dann: Zug. Viel.

Zugbeschäftigung: Dinotrux. Das Spielzimmer war nämlich von Kindern besetzt, die Michel zu wild und zu laut waren. (Überhaupt: nie wieder Familienabteil. Kotzende Kinder, Kinder mit vollen Windeln, laute Kinder, rennende Kinder. Kann ich alles mal 2 ertragen, mal 10 (eher hoch 10, so wie die sich hochgeschaukelt haben) einfach nicht mehr.)

Ich bereite mich vor und schmunzle mal wieder über die norwegische Sprache.

Sechseinhalb Stunden später sind wir bei unseren Freunden angekommen. Die haben auch einen Fisch. Einen blauen.

Das Kind, das meinte, keinen Hunger zu haben, hatte dann plötzlich doch welchen, als ich es ins Bett scheuchen wollte.

Das selbe Kind war auch eigentlich gar nicht müde. Hier ein Beweisbild vom nicht müden Kind.

Und dann beim Auspacken: Horrorentdeckung. Meine Schuhe lösen sich total auf. Und da meine anderen Schuhe, die ich dabei habe, türkise Chucks aus LKW-Plane sind, muss ich wohl morgen völlig ungeplant Schuhe kaufen (und Zeug ausdrucken und eigentlich brauche ich noch eine schlichte, graue Strumpfhose, aaahahahaha). Halleluja.

Morgen dann also schreiend im Kreis (durch Schuhläden) rennen.

Tag 765 – #12von12 im September ’17.

Und schon ist wieder der 12. und wie immer sammelt Caro bei Draußen nur Kännchen alle unsere 12von12 Sammlungen. 

Hier heute mit Kind (eigentlich nicht mehr) krank zu Hause und großen Schritten für kleine Leute. 

Der Tag ging los mit Fieber messen. Eigentlich hätte sie in den Kindergarten gehen können, aber sie sagte, sie will nicht (sie sagt grade zu allein erstmal nein, das ist also keine wirkliche Entscheidungshilfe) und ich fühlte mich nach der Nachtarbeit gestern auch völlig zerschlagen und so blieb Pippi also heute zu Hause. 

Nichts halbes und nichts Ganzes, aber nach der Odyssee gestern bin ich auch noch so im Eimer, dass K2 heute zu Hause bleibt. #1von12 von #12von12

Morgens so. #2von12 von #12von12


Dann kam, was sich Michel gestern gewünscht hatte: Sich selbst zum Kindergarten bringen. Alleine. Ich hab da mehrmals ordentlich geschluckt und drauf bestanden, dass ich noch bis zu der Ecke hier mitgehe, das ist nämlich, wenn er diesen Weg nimmt, die einzige Straße, die er überqueren muss. Ich gestehe, über Versicherung und Fahrrad und so Zeug habe ich mir die allerwenigsten Gedanken gemacht. Ich hab nur die KiTa angerufen, dass Pippi nicht kommt und sie mich bitte anrufen sollen, wenn er angekommen ist. Haben sie auch gemacht. 

Michel war übrigens genauso aufgeregt wie ich und musste mir noch dreimal von der anderen Straßenseite aus Dinge zurufen. Aber es stimmt schon: wenn man Kinder hat, läuft auf ewig ein Stück vom eigenen Herzen draußen herum. Und irgendwann muss man dem Herzen einen Helm aufsetzen und lächeln und winken und Vertrauen haben. Puh. 

Wieviel Helikoptermama in einem steckt, merkt man, wenn das Kind plötzlich sagt: „Ich will alleine zum Kindergarten fahren.“ #3von12 von #12von12 #Schluck #VergissesichwerddichauchnochzurUnibringen #siewerdensoschnellgroß #winkewinke #istschonangekommen #ichsteheauchgarnichtimmernochanderStraße #erstemale


Dann gab es für Pippi ein zweites und für mich das erste Frühstück. 

K2 hat ihre Essgewohnheiten 1:1 von K1 übernommen. Auf Grøt muss „Käuasall“ (Kräutersalz, aber sie meinen damit Zimtzucker #mussmanwissen) und dazu gibt’s „Abfall satt mit Bu-assa“ (Apfelsaft mit Blubberwasser). #4von12 von #12von12


Ich habe dann Wäsche angestellt, Pippi war mit im Bad und… naja. 

K2 hat Creme gefunden und sich eingecremt. Sie wollte lieber sauber gemacht als fotografiert werden, aber meine Jacke trägt noch die Spuren. #5von12 von #12von12


Es folgte ein sehr langer Mittagsschlaf. War wohl nötig, sowohl bei Pippi als auch bei mir. Die Jacke sollte in die Wäsche und deshalb räumte ich die Taschen aus und fand… mounting medium. Sowas kommt von Nachtarbeit. 

Was man so in seinen Taschen findet. Hupsi. #6von12 von #12von12


Gerade als wir aufbrechen wollten, Michel abzuholen, bekam ich eine SMS von der Mutter von Michels Kumpel, ob er mit zu denen dürfte. Klar durfte er. Pippi und ich beschlossen, einzukaufen und gingen auf dem Weg noch auf den Spielplatz um Pippi ordentlich zu lüften. 

Diese Haare 😍#7von12 von #12von12

Wieder zu Hause angekommen hörte ich einen Podcast, räumte in der Küche herum, hängte Wäsche auf und Pippi dürfte etwas Peppa Wutz gucken. Sie grunzt jetzt manchmal ganz bezaubernd. Dann aß ich Nudeln mit und Pippi Nudeln ohne Sauce (die Herr Rabe gestern gemacht hat). Die Blubberwasserpatrone ist leer und im „Keller“ haben wir auch keine volle mehr, sondern nur eine weitere leere. Da muss wohl mal wer (ich) zu Jula fahren. 

Obligatorisches Essensbild. An Wasser ohne Blubber. #8von12 von #12von12


Nach dem Essen holte ich Michel von seinem Freund ab und dann machten wir gemeinsam den Briefkasten auf – das ist gerade immer sehr aufregend und toll für ihn. 

Das Kind und seine Korrespondenz. ❤ #9von12 von #12von12


Ich zog mein Ass aus dem Ärmel: um ein bisschen zu feiern, dass er das heute früh wirklich super gemacht hat (und ich auch), habe ich uns „richtiges“ Eis gekauft. Pippi aß derweil ein kleines Milcheis und war danach überaus empört, als es kein zweites gab. 

Wir stoßen auf den Entwicklungsschritt an. #10von12 von #12von12


Ich ließ mich von den Rübennasen breitschlagen, dass sie in meinem Bett schlafen dürfen. Nach Zähneputzen und Schlafi anziehen las ich ihnen da „Folk og røvere i Kardemommeby“, einen norwegischen Kinderbuchklassikef, vor, wir machten das Licht aus und nach nur einer halben Stunde „Bjørnen sover“-Gesinge von Pippi schlief auch sie ein. 

Ich rappelte mich nochmal auf, räumte auf und machte die Brotdosen für morgen fertig (auch für mich, nicht im Bild: mehr Nudeln mit Sauce, Herr Rabe hat für ne ganze Kompanie gekocht).

Mittwoch ist Matboks-Tag. #11von12 von #12von12


Und jetzt ist auch für mich Bettzeit. Mit Banane für Pippi und Wasser für mich. 

Mit Banane ins Bett. Gute Nacht! #12von12 von #12von12


Blabla

  Tag 734 – #12von12 im August ’17.

 Wie immer am 12. gibt es 12 Bilder hier und bei Draußen nur Kännchen gibt es noch vielvielviel mehr mal 12 Bilder von allen möglichen Blogger*Innen. Unsere Version heute ist ein fauler Samstag mit ungesundem, aber leckeren Essen. 

Der Tag startete um viertel vor zwei mit Pippi und einer Banane acht. Die letzten, ich weiß nicht, vier Stunden hatte ich halb unter Michel begraben auf so wenig Platz verbracht, dass außer über meinem Kopf kein Platz für meinen rechten Arm war. Mit dem Resultat, dass mir dauernd der Arm einschlief. Und ich dann wach war. Und wieder keinen Platz für den Arm fand. Außer über meinem Kopf…

Nun ja. Ich war also nicht ganz so ausgeruht und fröhlich, wie ich das gerne gewesen wäre. Aber Frühstück habe ich trotzdem gemacht.

Samstagsfrühstück. #1von12 von #12von12

Wir hingen so rum und  spielten ein bisschen und machten Quatsch. 

Bing Bing, der Zug kommt. #2von12 von #12von12


K2 flüstert mir ins Ohr und schielt dabei immer in die Kamera 😄. #3von12 von#12von12


Michel hatte schlechte Laune und schmollte zu dem Zeitpunkt in seinem Zimmer. Irgendwann beschloss ich, mir ein kleines Beautyprogramm zu gönnen. Diese Gesichtsmaske hab ich schon vor einiger Zeit geschenkt bekommen und noch nicht ausprobiert, laut Inhaltsstoffliste ist aber nichts drin, was ich so gar nicht Verträge, also: immer man rauf damit. 

Ich schmiere mir jetzt Fischeier ins Gesicht. #4von12 von #12von12 #kannmanjamalprobieren #Geschenk


Es hat etwas gebrannt, aber bestimmt alle meine Zellen voll supi aktiviert. (Der Ausdruck „Terror-Zelle“ bekommt da gleich nochmal eine andere Bedeutung.)

Als ich aus dem Bad kam, war Pippi recht müde und schlief nach nur ein bisschen „Singen, Mama, HmmHmm!“ in meinen Arm gekuschelt ein. Der zu diesem Zeitpubkt schon fest schlief. 

Hachz <3. #5von12 von #12von12


Als ich aus dem Schlafzimmer kam, fiel ich fast über Michels Empfangskomitee.

Huch, da ist eine Raumstation vorm Schlafzimmer! #6von12 von #12von12


Dann war alles eine Weile blöd, aber irgendwann schafften wir es doch aus dem Haus um Pippi ein paar Hosen zu besorgen.  Michel lotste uns danach „nur mal kurz“ in den Spielzeugladen. Wo wir aber standhaft blieben und nichts kauften. 

„Ich will nur kurz was zeigen!“ #7von12 von #12von12

Dann fuhren wir wieder nach Hause um  Zimtschnecken zu backen. Im Waffeleisen. Das ist sehr cool und saulecker, machen Sie das ruhig auch mal. Aber sparen Sie nicht am Zucker, sonst müssen Sie jede einzelne Rolle nochmal abrollen um mehr Zucker reinzumachen. die Mengenangaben im Rezept stimmen da schon auch wenn ich das ja immer nicht wahrhaben will.

Ein kleiner Salat. #8von12 von #12von12


Schnecken aus dem Waffeleisen. Ausgewogene Ernährung wird hier groß geschrieben. #9von12 von #12von12 #lecka


Danach platzten wir allerdings alle fast und ließen das Abendessen kurzerhand ausfallen. Es war eh schon fast Bettzeit… 

Die Kinder sind im Bett, kurzes Päuschen. #10von12 von #12von12


Wir rafften uns nach dem Bier wieder auf, die letzten Handgriffe für heute erledigen, also Teige ansetzen (der Hefewaffelteig muss in einer Auflaufform wohnen, weil er das letzte Mal eine Riesen Schweinereigemacht hat, als er aus der Schüssel gelaufen ist).

Teigstapel. #11von12 von #12von12


Dann noch Schminkpinsel gewaschen, mich gewaschen, Zähne geputzt und ab ins Bett. 

Blau, Pink, Batman. #12von12 von #12von12 #neindiePinselsinddasonstnicht #diesindfrischgewaschen

 Tag 703 – #12von12 im Juli ’17

Häh? Der hat hier alles gelöscht… Gnäh. 

Also. Sie kennen das ja: es ist (war) der 12., also gibt’s 12 Bilder, (deren Bildunterschriften ich morgen nachreiche,) wenn ich 5 Stunden geschlafen habe) die bei Draußen nur Kännchen gesammelt werden. 

K2 schläft noch, K1 darf Mausclips gucken. #1von12 von #12von12

Sie isst wieder! \o/ #2von12 von #12von12

„Elefant!“ #3von12 von #12von12

Was Mutti so macht, wenn ein Kind schläft und eins mit der Gastgeberin einkaufen ist. #4von12 von #12von12

Gnihihi. #5von12 von #12von12

In die Gepäckplanung war „was, wenn das eigentlich lauffreudige Kind krank wird?“ nicht mit einbezogen. (Immerhin kriege ich so ne gratis Kopfmassage.) #6von12 von #12von12

K1 staubt weiter Sachen ab. #7von12 von #12von12

Hier gibt es so viele tolle Bücher! #8von12 von #12von12

K2 hat Nudeln gegessen. Mit Keffat. Auf meinem Schoß. #9von12 von #12von12

Projekt: Ins Bett bringen. #10von12 von #12von12

Kurzes Päuschen, dann weiter packen. #11von12 von #12von12

Hastiges Bettgehselfie. #12von12 von #12von12


Nachti. Morgen Heimreise. 

Tag 671 – #12von12 im Juni ’17

Es ist der 12. des Monats, wie ich schon um elf oder so bemerkte. Das heißt, wer mag, macht 12 Fotos von seinem Tag und verlinkt sie beim Kännchen-Blog

Heute etwas arbeitslastig, ich entschuldige mich schon mal dafür, aber so ist es nun mal eben. Noch vier Wochen, dann ist Urlaub. Jetzt ist schreiben. 

Der Tag ging denkbar bescheiden los, mit einem Vortrag nach dem ich mir unsäglich dumm vorkam. Auf Twitter wurde ich daraufhin dazu aufgefordert, einen Schreibehashtag einzuführen, der auch mein Impostor-Syndrom gut unterstreicht. Spoiler: am Ende des (Arbeits-)Tages habe ich einen. 

Menschen, die auf Inhaltsverzeichnisse starren. Mensch nicht abgebildet. #1von12 von #12von12 #PhDFreuden #mimimi #ichkanndasnicht #hashtagvorschlägewerdengerneangenommen


Tja. Mit Labor war ich ja dann am Freitag doch nicht mehr ganz fertig geworden. 

Noch 178.713 Proben trocknen. #2von12 von #12von12


Korridorromantik an Mittagessenbox. #3von12 von #12von12


Nach dem Essen hat mein Chef endlich Zeit. Hier das Ergebnis. (Schön, ne, wie meine durch und durch positive Art auch da dazu führt, lieber modification als damage zu verwenden.)

Ich war beim Chef. Es hat jetzt einen Titel (oben links). #4von12 von #12von12


Das feile ich dann noch mehr aus, strukturiere grob und, ähh, denke viel. Zwischendurch räume ich prokrastinatorisch meinen Schreibtisch auf. Und mir fällt auch ein Hashtag ein. 

So. Das war so ca. was ich heute schaffen wollte. #5von12 von #12von12 #ImpostDoc #Feierabend


Um zwei Minuten vor Briefkastenleerung bin ich bei der Post um endlich den Wahlregisterantrag und den Versicherungsbrief zu verschicken. 

Noch schnell zur Post. #6von12 von #12von12 #btw2017


#Nachhausewegselfie aus dem Trøndersommer #7von12 von #12von12 Diese große Straße direkt vor unserer Haustür wird Ende des Monats testweise für Durchgangsverkehr gesperrt. Dann muss auch keiner mehr auf dem Bürgersteig Fahrrad fahren.


Zu Hause liegt ein Zettel im Briefkasten, dass wir ein Paket abholen sollen. Ich gehe also nochmal zu (einer anderen) Post. 

… und Post Nummer 2. Die Kinder erwartet ein Paket von der Tante. #8von12 von #12von12


Das Paket enthält Geschenke für Pippis 2. Geburtstag, das lassen wir also schnell verschwinden. Herr Rabe kommt mit Pippi nach Hause, Michel ist mal wieder mit zu seinem Kumpel gegangen. Herr Rabe düst direkt wieder los zum Friseur, Ich koche, Pippi macht… scheiß. Unter anderem isst sie das erste Kaugummi ihres Lebens, weil ich ihr die Packung nicht schnell genug wieder entreißen kann. Und Herr Rabes Manschettenknöpfe muss ich auch unter der Bank wieder hervorholen, wo sie irgendwie gelandet waren. Dafür werde ich dann auch noch vorwurfsvoll angesehen. 

Die Manschettenknöpfe vom @fr4be sind sehr traurig. #9von12 von #12von12 😭 #Pareidolie #pareidolia


Herr Rabe ist wieder da und wir essen. Es gibt Tomatensuppe. Pippi kürt mich zur besten Mama der Welt. 

Die dritte Portion Tomatensuppe kann man auch gut als Haargel verwenden. #10von12 von #12von12


Tjanun. Während ich Pippi umziehe und reinige holt Herr Rabe Michel ab. Dann bringe ich erst eine Dreiviertel Stunde lang Pippi und weitere 15 Minuten Michel ins Bett. Herr Rabe fährt zum Sport. Ich suche auf meinem Computer meine Masterarbeit und finde sie nicht, was logisch ist, weil ich damals den Computer noch nicht hatte. Aber die externe Festplatte aus Masterarbeitszeiten, die habe ich noch. Irgendwo. Ich suche ca. 10 Minuten nach der Festplatte, dann 2 nach dem Stromkabel der Festplatte und dann 5 Minuten auf der Festplatte nach den richtigen Dateien. Und dann – Heureka – kopiere ich alles nach ShareLaTeX und jetzt ist es in der Wolke und kann nicht mehr verloren gehen. (Und ich kann von überall dran arbeiten und überhaupt. Ich liebe ShareLaTeX.)

Auf uralter externer Festplatte tatsächlich meine Masterarbeit gefunden. Hurra! #11von12 von #12von12 #LaTeX #shareLaTeXlove #ImpostDoc (Warum Hurra? Weil mir das eine Menge Formatierungsarbeit erspart. Und eine Möglichkeit der Prokrastination eliminiert.)


Ich ändere dann nur noch grad den Zeilenabstand, freue mich an meinem hübschen Layout und der schönen Schrift und überhaupt waren das damals wohl investierte Prokrastinationsanfälle, in denen ich mir das alles hübsch machte. (Und dann denke ich kurz an einen Freund von uns, der sehr interessiert an Calligraphie ist und der für seinen PhD-Thesis-Font knapp 1000 US- $ ausgab. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Und dann ist es auch schon Zeit fürs Bett. 

ZähneputzenabinsBett. #12von12 von #12von12

Nein, ich putze meine Zähne normalerweise nicht in der Küche, aber Herr Rabe duscht gerade und in unserem Bad gibt es keinen Foto-Winkel, aus dem man ihn nicht selbst oder im Spiegel sieht. 

Und jetzt werde ich mich mal fix selbst Einschlafbegleiten. Das kann ich ja so langsam. 

Tag 640 – Bekymringswochenabschluss und #12von12 im Mai ’17.

Was ein Tag. Aber es wäre nicht der 12., wenn man nicht 12von12 machen könnte (für mehr Informationen dazu und zur Sammlung der 12von12-Beiträge gucken Sie doch im Kännchen-Blog vorbei). 

Der Tag fing etwas hektisch an, weil um acht der Strom abgestellt werden sollte. Wurde er dann nicht, aber Tjanun. 


#1von12 von #12von12 Fahrradakku kann nach wie vor nicht geladen werden, ohne Akku fahren macht wegen des Fahrradgewichts nicht so richtig Spaß. Ich parke mein Fahrrad im Garten, weil im Flur (Yeah, Bauarbeiten) kein Platz ist.


#2von12 von #12von12 Definiere Luxusproblem: ich hab meine Sonnenbrille vergessen und muss nochmal in die Wohnung hoch. Außerdem schwitze ich mit Schal. Es ist wirklich sehr schlimm alles.


#3von12 von #12von12 Gleich gibt’s Frühstück.

Mittlerweile ging mir der Magen ziemlich auf den Knien, also war das ganz gut, dass es mal es zu essen gab. 


#4von12 von #12von12 Mein (geteiltes) Büro ist überfüllt. Ich kann so nicht #KW19.

Tja. Die Masterstudentin muss Montag abgeben und sitzt mit ihrem Betreuer und dem Chef am Rechner um die letzten Korrekturen einzuarbeiten. Zwischendurch steht der Chef immer wieder auf und diktiert im Gehen Sätze. Er macht mich wahnsinnig damit. Trotzdem kriege ich irgendwie den CV fertig. 


#5von12 von #12von12 Mittach mit Aussicht. (DEILIIIII!)

Jaja, es ist schlimm, ich sag’s doch. 

(Leider erwischten mich diverse Leute in der Mittagspause, darunter der Chef. Es wird beschlossen, ein Experiment zu wiederholen. Asap. Ich soll noch heute Zellen auftauen. Was tut man nicht alles für Nature, ne?)


#6von12 von #12von12 CAPSLOCK IST KAPUTT!!! (Nicht mein Ordner!)

Apropos Zellen auftauen. Mache ich dann mal. Seufzend. 


#7von12 von #12von12 Na toll. Erst stand da „nur CV“, jetzt doch cover letter. Ja. Schreibe ich mal eben, ne?

Dann wollte ich den CV hochladen. Und stellte fest: man darf auch nen Cover letter dazu tun. Mir kommt das im Grunde sehr gelegen, so nen Anschreiben bringt ja doch nochmal viel mehr Persönlichkeit rüber. Aber eigentlich wollte ich dich früh nach Hause… egal. Das mache ich noch. 


#8von12 von #12von12 Manche Dinge kann ich auch einfach nicht lassen.

Man wird übrigens später gefragt, was für ein Geschlecht man den habe, es gibt aber auch die Ankreuzmöglichkeit „I prefer not to disclose this information“. 


#9von12 von #12von12 #Nachhausewegselfie (endlich!) Vor meinem Lieblingsgebäude hier.

Doch wieder etwas frisch, deshalb doch der Schal. Aber total happy, kein Wunder: ich hab ja gerade locker drei Stunden darüber meditiert, warum ich total toll bin und man mich unbedingt einstellen sollte. 


#10von12 von #12von12 Obligatorisches Abendessenbild (Reis mit Scheiß). K2 is(s)t fröhlich, K1 is(s)t bei seinem Kumpel.


#11von12 von #12von12 K2 hat sich selbst den Schlafanzug angezogen. Inklusive Schuhe.

Während Herr Rabe Michel abholt, habe ich sehr viel Spaß mit Pippi. Die ist so unglaublich niedlich! Ich krieg mich fast nicht mehr ein vor lauter Hachzen. Sie spricht jetzt auch Mehrwortsätze, zum Beispiel: „Se! Schuh-ä! Mama sin!“ (Guck mal! Schuhe! Mama ihre!) was übrigens völlig korrektes Norwegisch oder auch westfälisch ist. 

Irgendwann sind die Kinder im Bett und ich tatsächlich noch wach. Auf dem Sofa TeX-e ich das Abschreiben zur Bewerbung und schicke es Herrn Rabe zum drüberlesen. Dann schrauben wir gemeinsam an ein paar Formulierungen rum, Herr Rabe zerhackt drei bis vier Satzschlangen und wir teilen uns ein bisschen Osterschoki. Und irgendwann lade ich tatsächlich die Bewerbung und den CV hoch. Verrückt. 


#12von12 von #12von12 Die Bewerbung ist weg. Ich fühle mich in etwa so wie dieser Hase aussieht.

(Nämlich leer und ein bisschen kopflos.)

So, und jetzt erklärt mir mal bitte wer, wieso WordPress mal wieder keine Bildunterschriften haben will? 

Tag 610 – #12von12 im April ’17

Hurra, es ist der 12. und das heißt, wir machen alle fleißig 12 Bilder von unserem Tag und verlinken uns beim Kännchen-Blog!

#1von12 von #12von12 Ich frage mich ja, wie man Milch nicht traditionell herstellen kann. Nicht in Kühen? Wird die Milch aus dem Euter rausgebeamt?


Als erstes eine Frühstücksimpression. Es wird mir dann noch erklärt, dass ‚traditionell hergestellt‘ mit der Pasteurisierungsart zusammenhängt, diese Milch ist dementsprechend nicht „extra lange haltbar“ vor lauter Tradition. Mir egal, mir schmeckt diese Milch nämlich einfach gut. Trotz dämlichem Traditionsbeweihräuchere. 

#2von12 von #12von12 K2 hat sich zum Lesen ins Bett gelegt und irgendwann fresse ich die wirklich auf.


Irgendwann musste ich das Lesen beenden, denn wir hatten ja einen Familien-Friseurtermin. Bei der allerbesten Friseurin der Welt, von der ich sogar Nagellackentferner schnorren konnte. Bei der ganzen Familie kam ganz schön was runter, sogar bei mir, obwohl ich einen Teil meines Haares spontan etwas wachsen lassen möchte. 

#3von12 von #12von12 Familie Rabe ist geschoren.


Am Nachmittag wollten wir uns dann mit sehr guten Freunden treffen. Leider fühlte sich Herr Rabe nicht so recht wohl und blieb lieber daheim, also brach ich mit den zwei Rübennasen alleine auf. Mehr Kuchen für uns!

#4von12 von #12von12 Drei Personen essen Kuchen für 6.

#5von12 von #12von12 Kurzer Moment des Friedens.

Michel und die Tochter unserer Freunde spielen mit den Magnetlabyrinthen. Das war schon sehr putzig. Man sieht auch ein bisschen, dass auch Michel nicht komplett kurz geschnitten wurde, sondern oben etwas länger belassen wurde. Unser Kompromiss zwischen „meine Güte, das ist doch keine Frisur!“ und „aber die Löckchen 😍“.

Nach Kaffee und Kuchen wollten die Kinder trotz Bielefelder Mistwetters unbedingt noch draußen auf dem Spielplatz spielen. 

#6von12 von #12von12 Awwwww. Geschwisterplüsch. (Ton dazu: „Mamaaaaaa, die macht meinen Tunnel kapuuuuutt!!!1!elf1!“.)

Naja, nach dem Sandkasten kommt das Ausziehen, in diesem Fall am/im Kofferraum des gestern gewaschenen Autos. Seufz. 

#7von12 von #12von12 Gestern gewaschen. #mimimi


Danach waren wir noch schnell was einkaufen und führen dann wieder zum Opa, wo es quasi direkt Abendbrot gab. Uffz. 

Ich fühl mich, als hätte ich nen Marathon hinter mir, dabei ist erst #8von12 von #12von12


Und nach dem Abendessen war eigentlich auch direkt Bettzeit. Gut, dass Pippi das auch gut selbst erkennt und dann schon mal losläuft. Schlecht, dass sie dann im Bad aber erstmal rumalbert und sich nicht umziehen lassen will. 

#9von12 von #12von12 „Mama, Gocka aus. Gocka!!! Mama Gocka!“ Jo. Größe 37-39 passt fast.


Irgendwann obsiege ich aber unter in Aussichtstellung der Flourtablette doch. Nach Eule und ein bisschen rumwühlen (Pippi) und Lachen (Pippi) und Singen (ich) schläft Pippi aber doch recht fix ein. 

Hoch die Hände, Ferien. #10von12 von #12von12

Das Bier schmeckt… interessant. Das Babyphone hat nen Hau (kein Wunder vermutlich, nach drei Jahren Nichtbenutzung) und geht dauernd aus. Naja. Bettzeit wird recht bald auch für die Großen eingeläutet. Wir handeln aus, wer bei welchem Kind schläft. 

Hmmm, welches Kind nehme ich als Schlafpartner? #11von12 von #12von12


Na gut, dieses. #12von12 von #12von12

Ich bekomme, weil Herr Rabe den Schlaf nötiger hat, Pippi. Mit der ich seither auch schon eine Banane gegessen und einen Becher Wasser getrunken habe. Und gekuschelt natürlich.