Tag 2381 – Elfengleich.

Pippi und ich haben schön getanzt, finde ich. Es war auch ansonsten einiges Schönes zu sehen bei der Show, allerdings war es halt bis auf die ganz Kleinen (Pippi) und die ganz Großen (mich) zweimal exakt die gleiche Show, was gelinde gesagt suboptimal für Michels Geduld und unsere Familienkasse war. Das und der unmögliche Ton der Tänzerinnenpolizei-Trulla werd ich so mal als Feedback zurückgeben, auch wenn niemand um Feedback gebeten hat.

Allerdings war es ein langer und aufregender Tag, und nicht nur die Kinder waren am Ende alle. Für Pippi war es natürlich seeeehr aufregend, für Michel war es aus anderen Gründen sehr anstrengend und zwischen den beiden Shows musste das bei ihm auch raus, was für alle unschön war. Dadurch wird es dann auch für die Eltern anstrengender als es sein müsste. Hoffentlich finden wir eine für alle annehmbare Lösung für solche Situationen, bald wäre wünschenswert.

Jetzt Bett. Morgen ist schon wieder eine neue Woche. Die Motivation, in den Lacksaufladen zurückzukehren, ist bei mir noch unter der Nachweisgrenze.

Tag 2379 – Protesthaltung.

Ich bin auf der Palme, wegen Arbeit und wegen Tanzen. Arbeit ist das IT-Projekt, in dem schon wieder alle Lack saufen. Und zwar keinen auf Wasserbasis. Tanzen – wir hatten heute Generalprobe und da waren ziemlich viele Muttis, die auf die ganzen Gruppen aufpassten, und eine davon hatte nicht ganz auf dem Schirm, dass „Ballett für Erwachsene“ eher aus 37-jährigen als aus 7-jährigen besteht und schiss uns an, weil wir 1. uns was zu essen gekauft hatten (wir waren alle direkt von der Arbeit gekommen), wir hätten nämlich was von zu Hause mitbringen sollen; 2. dies auch verzehrt haben und das 3. ohne unsere Kostüme vorher auszuziehen. Man könnte vielleicht mit Vorbildfunktion argumentieren, aber wir waren mit anderen Erwachsenengruppen in einem Raum allein. Alls zwei von uns auf dem Bildschirm in der „großen Umkleide“ (wo alle Gruppen außer den Erwachsenen und den sehr fortgeschrittenen Gruppen sind) den Jazz-Auftritt der anderen anschauen wollten, wurden wir von der selben Dame ebenfalls angeschissen, wir sollten zurück in unseren Raum gehen, bis wir geholt werden „den Gang runter und dann rechts, einfach da warten“. Da konnte ich nicht mehr an mich halten und teilte der Dame mit, dass ich weiß, wo unsere Garderobe ist. Leuten, die so mit minimaler Macht umgehen, sollte niemand Macht geben.

Tag 2393 – Rosa.

14 Jahre bin ich drum rum gekommen, mir rosa Ballettschläppchen zu kaufen. Ich hatte immer schwarze, einfach, weil ich rosa hässlich finde. Zumindest dieses Ballett-Schweinchen-Pseudohautfarben-Rosa. Ich bin ja schon sehr Hauttyp Ferkel, und trotzdem ist das nicht mal in der Nähe meiner Hautfarbe.

Jetzt lösten sich aber meine schwarzen Schläppchen leider auf. Frechheit, die hatte ich noch nicht mal 10 Jahre! Es passierte auch nicht das Übliche, nämlich ein durchgeschubberter großer Zeh, sondern die Naht, mit der die Ledersohle am Segeltuch befestigt ist, ging auf. Ich habe noch versucht, es selbst zu fixen, bin aber kläglich gescheitert. Also mussten neue her und ich wollte gerne mal welche mit Stretch ausprobieren. Tja. Die gibt es in Norwegen nur in rosa und weiß. Weiß! Pfft.

Leider, wirklich leider, sind die so gut, dass ich mit der Farbe einfach leben muss. Sie fühlen sich an, als hätte man nur eine Socke an, bei der sich aber auf magische Weise die Lederpatches an der Sohle exakt an Ort und Stelle halten. An der Ferse ist es ein bisschen gepolstert, am Ballen etwas weniger. Es verrutscht absolut gar nichts, ich war erst etwas skeptisch, weil die Ferse nicht sehr hochgezogen ist, dass sie mir hinten vom Fuß rutschen könnten, aber nein. Nix. Keinen Millimeter.

Wegen ungewohntem Fußgefühl hab ich die erste Pirouette mit normalem Schwung angefangen und schaffte es dann nicht, zu bremsen, bevor ich versehentlich 1,5 Drehungen hingelegt hatte.

Approved, würde ich sagen.

(Wenn Sie es unbedingt wissen wollen, googeln Sie nach Hanami mit passenden Suchwörtern dazu. Nicht dass ich hier noch in Teufels Küche komme wegen Markennennung.)

Tag 2386 – Kopfarbeit.

Heute war Ballett, wir waren wieder nur zu viert. Beim warm machen knackte was in meinem linken Fußgelenk und danach zwirbelte es bei unbedachter Belastung immer mal wieder, als wäre irgendwas verklemmt. Insofern ließ ich es ruhig angehen und konzentrierte mich lieber auf sehr bewusste Bewegungen, das ist sowieso gut, egal was man macht. Allerdings bin ich nicht gut genug, als dass sich bei großer Konzentration auf die Fußgelenke nicht sofort anderswo Seltsamkeiten einschleichen würden, wie hängende Hände oder ein Kopf, der sich ums Verrecken nicht mitdrehen will. Naja. Nächste Woche ziehe ich wieder die extra dicken Wollsocken an, damit die Fußgelenke auf jeden Fall nicht eiskalt sind, wenn wir anfangen. Oder ich hab Omicron. Wer weiß.

Morgen fahre ich ins Büro. Vielleicht denke ich ja dran, Fotos von der Trostlosigkeit des langsam leerer werdenden Großraumbüros zu machen. Unser free seating wird wohl bald beginnen und überall verschwinden die persönlichen Dinge. Ich selbst habe keine Dinge von zu Hause an meinem Arbeitsplatz, keine Kinderfotos, keine gemalten Bilder, keine Ü-Ei-Figurensammlung und keine Topfpflanze, aber es stört mich auch bei anderen nicht, die das haben, im Gegenteil. Aber weiße Tische mit grauen Trennwänden, weißen Schränken, schwarzen Bildschirmen und schwarzen Stühlen, Reihe an Reihe, erinnert an Galeere. Mein persönliches Grauen, nur getoppt von der Vorstellung, dass um mich rum dann auch noch vier Leute in drei verschiedenen Teams-Meetings sitzen und in ihre Headsetmikrofone labern.

Insofern muss ich mich noch darauf vorbereiten, morgen und vor allem in Zukunft in das immer unpersönlichere Büro zu fahren. Die physische Zusammenarbeit muss das wett machen, sonst lockt mich in Zukunft da nicht vieles hin.

Wir sind doch keine Ameisen.

Tag 2379 – Bettschwer.

Hurra, frohlocket, es ist wieder Ballett. Ich fürchte, ich werde das morgen bereuen, aber es war sehr gut, beziehungsweise hat einfach sehr gut getan. Wir waren vier Teilnehmerinnen, das ist gegenüber dem letzten Termin vor den Ferien eine glatte Verdopplung, aber immer noch sehr komfortabel wenig. Natürlich sind das immer noch 4 eigentlich nicht nötige* Kontakte, aber es sind immerhin nur 4 und nicht 12. Man kann dann sogar Abstand halten, der ja nur leider nichts bringt, wenn man kreuz und quer durch die Aerosolwolken der anderen durch einen geschlossenen Raum hopst.

Nach dem Sport und allem danach (Haushalt…) bin ich jetzt aber ganz schön platt. Morgen fahre ich ins Großraumbüro, dafür habe ich schon gepackt, weil ich kaum noch weiß, wie das geht, zum Arbeiten irgendwo hin zu fahren. Morgen fahre ich hin, weil wir ein technisches Test-Meeting mit einer Firma haben, die wir Donnerstag fern-inspizieren – noch so was, wo ich kaum noch weiß, wie das geht. Donnerstag bin ich also auch schon wieder im Büro. Huiuiui.

Ich freue mich ja schon ein bisschen darauf. Großstadtfeeling!

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*allerdings ist nach zwei Jahren Pandemie sowohl Sport, als auch „mal rauskommen“, als auch wohldosierter Kontakt mit Menschen in 3D ziemlich nötig, bei mir jedenfalls. Am wichtigsten ist „mal an was anderes denken als Arbeit, Kinder und Pandemie“.

Tag 2260 – Noch platter.

Sport, also, warum macht man das überhaupt. Au Füße. Au alles.

Ich hoffe wenigstens auf guten Schlaf zur Belohnung.

Ansonsten ist Homeoffice ja auch ganz schön, Homeoffice alleine hat auch was für sich. Das muss alles in die Planung der teilweisen Rückkehr ins Büro mit einfließen.

Michel hatte heute wie jeden Dienstag Korps und fand das zwar nach dem Hort erst eine totale Zumutung, nachdem er was gegessen hatte gar nicht mehr so schlimm und dann war es wie immer gut. Was haben sie gemacht? „Na Musik.“ Ja, ach so. Hinterher meinte er zu mir, ich könne mich doch auch beim Korps anmelden, einem für Erwachsene und mit Geigen. Das gäbe es nämlich. „Meinst du ein Orchester?“ Ja, das meinte er. Aber Korps für Erwachsene mit Geigen find ich auch gut.

(Tatsächlich hab ich da schon öfter drüber nachgedacht, aber ich hab so unregelmäßig Zeit, das macht mich als Ensemblespielerin nun nicht sonderlich attraktiv. Naja, mal gucken.)

Mehr war heute nicht. Doch – ich hab eine Erinnerung bekommen, doch bitte mal wieder zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge zu gehen. Sind schon wieder drei Jahre rum, na sowas. Mache ich natürlich, man muss hier in Norwegen jede Vorsorge mitnehmen, die man kriegen kann.

Tag 2246 – Lange her.

Wer sich energisch für eine Ballettklasse für Erwachsene eingesetzt hat, muss auch hingehen und das Spiel ist ja nicht neu, ich lerne das ja nie: dreieinhalb Jahre Pause sind zu viel um einfach da weiterzumachen, wo man aufgehört hat. Die Strafe dafür sind Wadenkrämpfe, Oberschenkelkrämpfe, Krämpfe im unteren Rücken und vermutlich übler Muskelkater ab morgen. Aber schön war’s. Deshalb hab ich mich ja auch dafür eingesetzt.

Über die Unmöglichkeit jenseits meiner Kleidergröße noch Ballettkleidung von der Stange zu kaufen, rante ich dann ein andermal. Offenbar macht eins mit über 55 kg kein Ballett, fertig. Ich hab grad noch so einen Body bekommen (die Auswahl war stark eingeschränkt) aber mehr als XL gibt’s dann halt tatsächlich einfach nicht mehr. Gut, dass XL mir passt (normalerweise passt mir übrigens 38/40, liebe Ballettmodenmachende).

Außerdem haben wir heute ein totales Traumhaus besichtigt. Das ist so schön, gut in Schuss und gepflegt und überhaupt, dass ich leider befürchte, dass wir keine Chance bei der Bietrunde haben werden. Versuchen werden wir es wohl bis zu einem gewissen Betrag, aber ich fürchte, der restaurierte Bäckerofen im Keller, der Wintergarten mit freigelegter Blockhausaußenwand des Hauses, derdiedas Stabbur (norwegische Scheune von vor 100 Jahren) und so weiter und so fort, wird an jemand anderen gehen. (Vorteil: kein beängstigend hoher Hauskredit. Hat halt alles immer mehrere Seiten, ne?)

Tag 2164 – What a day.

Ich gewann den Augenarzttermin. Das war etwas chaotisch alles und ich die schlimme Karrieremutti, die nebenher an Meetings teilnimmt, weil ich nicht mit dem Verabreichen von Augentropfen inklusive Zeit, bis die wirken, gerechnet hatte. Fazit des Augenarztes: weiter Brille tragen, Stärke passt noch, und „Sie ist sehr bereit für Schule, oder?“. Hmmja, ist sie.

Arbeit, da IT-Dings und überaus schlecht gelaunter Kollege.

Zwischendrin (also wirklich quasi im Wortsinn, Meeting zu Hause angefangen, im Auto und in der Schlange weiter geführt, kurz ausgemacht und beim anschließenden Warten im Wartezimmer und auf der Rückfahrt weiter teilgenommen) Dinge getan, von denen ich den Eindruck habe, dass sie nicht passiert sind, wenn man keine Bilder davon postet:

1. Impfdosis.

Ich hatte meine Hausärztin nämlich angeschrieben, nachdem ich herausgefunden hatte, dass man besser nicht zeitlich rund um eine OP geimpft werden sollte, eine OP aber gleichzeitig das Risiko, schwer an Corona zu erkranken, erheblich (wenn auch vorübergehend) steigert. Meine Hausärztin hat dann beim Impfzentrum angerufen, die bestätigt haben, dass ich damit sozusagen der Gruppe „18-44 mit Vorerkrankungen“ zugerechnet würde, die… schon fertig ist mit Impfen. Das Impfzentrum rief mich also an und gab mir einen Termin, aber so richtig konnte ich das erst glauben, als mein Arm anfing, weh zu tun.

Anekdote: unerwartete Fragen, die mir gestellt wurden. 1. „Nehmen Sie Betablocker?“ 2. „Sind Sie Links- oder Rechtshänderin?“, 3. „Schlafen Sie auf dem linken Arm?“

Den Termin zur Zweitimpfung nehme ich erst ernst, wenn sich der Tag nähert. In den letzten Wochen wurden hier mehrmals die Impfintervalle geändert und Termine verschoben und weiß nicht was… kann ja auch gut sein, dass, wenn im Juli alle außer uns verreist sind, Leute zur Zweitimpfung nicht auftauchen und sie dann andere terminlich vorziehen. Who knows, insofern beschäftige ich mich mit dem Termin noch nicht wirklich.

Naja, danach jedenfalls weiter Arbeit, dann Kindergartenabschlussfest. Die Vorschulkinder bekamen ihre Mappen mit ausgewählten Kunstwerken ausgeteilt, es gab Pølse, Kuchen und Eis und 6 (Vorschulgruppe plus Michel) aufgekratzte Kinder, die auf Zucker und Aufregung durch den „Apfelgarten“ sprangen. Pippi tanzte und sang ein improvisiertes Stück vor und auch in der kurzen Rede für jeden erwähnte Tante E. Pippis große Kreativität. Die schäumt halt den ganzen Tag vor Ideen, es kommt immer Geräusch aus dem Kind und still sitzen ist auch nicht so ihres, aber sie kann die Energie wirklich gut in Kunst aller Art kanalisieren, ist Melodie-, Text- und Choreografiesicher (alles keine Selbstverständlichkeit mit 5, 15 oder 50!) und liebt es, eine Bühne zu haben. Hoffentlich kann sie sich das bewahren.

Ich werd den Kindergarten ein bisschen vermissen, aber ich freue mich auch drauf, kein Kindergartenkind mehr zu haben.

<3 bester Kindergarten.

Nach Hause, 18 Minuten Geige Kurzprogramm (16 Minuten Vibrato-Übung „Katze quälen“ und Rieding op. 35 2. Satz zum Anwenden) und auf zum Tanzen. Ja, das soll man nicht, und liebe Kinder, do not try this at home or at all, man soll sich schonen nach der Coronaimpfung. Aber außer Aua im Arm und absurdem Durst fühlte ich mich ok, und ich bin sehr unflexibel und das Tanzen war geplant, also fuhr ich wieder zum Kindergarten und wir tanzten auf der Wiese und drehten davon ein Video. Derweil regnete es. Doll.

Beweisfoto „Wir sind härter als das Wetter, WIR SIND MODERNE VOKSEN“.

Voll dramatisch so, im Regen. Aber immerhin hielt das Make-up, bis auf den Maskara hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet. Und eigentlich war das so sogar besser als zum Beispiel Sonne bei 30 Grad, wo man sich dann auch um neun Uhr abends noch kaputt schwitzt und auf dem Video alle gegen die Sonne blinzeln.

Danach Dusche, ein wohlverdientes Eis im Bett, und jetzt gedenke ich mich der impf- oder Uhrzeitbedingten Müdigkeit hinzugeben. Auf meinem linken Arm schlafe ich eher nicht, denke ich, aber sonst geht’s echt grad. Und nicht mehr so viel Angst davor haben müssen, dass ich mich im Krankenhaus (wir erinnern uns, die Krankenhausangestellten tragen nicht alle immer Maske) mit Covid anstecke und postoperativ richtig fett krank werde, das ist auch sehr viel wert. Husten ist bestimmt auch nicht toll für ne Wunde oder frische Narbe am Hals. Jetzt noch Daumen drücken, dass Delta nicht einmal durch Norwegen eskaliert.

Tag 2115 – Just 2021 tings.

Heute hab ich zum ersten Mal seit langem wieder richtig Augenmakeup gehabt, mit Lidschatten und allem (ok, ohne Base, weil die eingetrocknet war). In der Kamera sieht das eh keine Sau und soooo weit ist es bei mir dann doch nicht her mit „ich mache das nur für mich“, als dass mir für die 10 Minuten morgens nichts besseres einfallen würde (schlafen zum Beispiel). Ich hatte aber ein externes Meeting und das Gefühl, ich bräuchte das ein bisschen um in den Modus zu kommen. Hat geklappt und ich war halt den ganzen Tag allein im Homeoffice ein bisschen extra hübsch.

Ebenfalls das erste mal seit sehr langer Zeit habe ich Kontaktlinsen getragen, aber nur abends für drei Stunden. Es ist nämlich wieder Sport, aber…

… draußen. Drinnen darf man noch nicht wieder „organisierte Freizeitaktivitäten“ für Erwachsene anbieten, draußen schon, für maximal 20 Leute. Ich habe also auch zum ersten mal seit Unisport wieder draußen in einer Gruppe Sport gemacht und überhaupt zum ersten Mal draußen getanzt. Erst Hip Hop, das ging ja noch, dann Modern, mit Handschuhen, damit wir nicht auf den kalten Asphalt packen mussten. Draußen vor dem Personaleingang auf der Rückseite des Einkaufscenters, zwischen Müllpresse und Elektroautoladestation. Es war trocken aber schon auch kalt, ja, aber auch schön. Ich fühl mich jetzt gut durchbewegt und gut durchgelüftet. Das alles mit einem um Größenordnungen besseren Gefühl als nach Training drinnen, was die Verantwortbarkeit der ganzen Aktion betrifft. Ich finde, solange es nicht aus Eimern schüttet, können wir das ruhig für die Dauer der Pandemie so beibehalten. Das werde ich auch so zurück melden.

Jetzt Bett, schon wieder so spät.

Tag 2045 – Autschn.

Wieder zwei Stunden Tanzen. Nächste Woche sind Ferien und ich treffe niemanden, da riskiere ich das (nach gründlicher Abwägung gegen Infektionsgefahr, der Gefahr im Homeoffice den Verstand zu verlieren, und der schmerzenden, nach Bewegung lechzenden Schulter). Aber uff, ist das anstrengend. Auch ganz ganz wunderbar und ein echter Lichtblick generell und so so SO schön, mich mal wieder zu Musik zu bewegen. Aber… Uff! Ächz! Und autsch. Hatte vergessen, dass man sich bei Modern die ganze Zeit auf dem Boden wälzt. Ich hab nicht so sonderlich viele Polster und fürchte, ich bin jetzt überall blau.

Mehr ist nicht zu erzählen, die Tage im Homeoffice sind halt alle mehr oder weniger gleich.