Tag 2327 – Verzaubert.

Einen Tag, an dem ich am liebsten mindestens ein Kind (das Große) im Wald ausgesetzt hätte, auf dem Sofa beendet, als Familie mit Popcorn und dem ersten Harry Potter-Film. Das war eine sehr gute Idee. (Und ja, bevor Sie fragen, beide Kinder konnten zumindest gut einschlafen. Wir hätten das nicht gemacht, wenn wir nicht davon ausgehen würden, dass unsere Kinder das jetzt verdauen können.)

Tag 2138 – Neue Traditionen.

Ein neues Familiendings: wir gucken ESC. Japp, wir sind große Fans dieses Trash-Festes der Windmaschinen und Glitzerkleider. Also, die Erwachsenen. Die Kinder sind seit heute Fans von lange wach bleiben dürfen, mit Mama und Papa Fernsehen gucken und Popcorn futtern. Außerdem mag Michel die isländische Band (die Buchstaben enthält, die ich nicht ohne weiteres darstellen kann) schon seit letztem Jahr und feuert zusätzlich begeistert Norwegen, Deutschland und Litauen an (weil da zwei seiner Schulfreunde her kommen). Pippi ist Fan von allem, was glitzert. Beim ESC glitzert traditionell ja sehr viel.

All die Aufregung ließ aber keins der Kinder bis zu Norwegen durchhalten. Und so geht ein wunderbarer Familienabend damit zuende, dass wir die Kinder (die gar nicht mal mehr soooo klein sind) ins Bett tragen. Hach.

Tag 1997 – Rumschlunzen.

Manche haben schlecht und alle zu wenig geschlafen, weshalb wir den ganzen Tag seeeehr langsam waren und viel Kaffee getrunken haben. Das ist schon ein okayer Start ins neue Jahr.

Jetzt sind wir wieder zu Hause, haben die Schweinchen, die uns empört anquiekten, als wir zur Tür rein kamen, versorgt, haben lecker gegessen, Pippi ist beim Maus gucken am Abend eingeschlafen und wir Erwachsenen gehen gleich auch ins Bett.

Ein guter, ruhiger Tag, mit schalem Beigeschmack. https://www.nrk.no/norge/dette-er-de-savnede-etter-skredet-i-gjerdrum-1.15309985 (ich kenne keine der Personen. Aber ich hatte ganz kurz Hoffnung, dass man sagen könnte „Ach, die Familie! Die sind doch immer über Weihnachten und Silvester auf Gran Canaria!“)

Tag 1529 – Mehr Alltag.

Viel Kleinscheiß bei der Arbeit weggerödelt, bevor ich zwei Wochen lang quasi nicht im Büro sein werde. Leider hört der Kleinscheiß nie ganz auf und ich und meine Kollegin werden trotz all meiner Bemühungen eben weil wir jetzt zwei Wochen lang nicht da sind eine Frist reißen. Das stresst mich, lässt sich aber nicht (mehr) ändern, die Kollegin hat halt heute ihren eigenen Kleinscheiß gehabt.

Abends mit Michel zusammen auf dem Sofa eingeschlafen, wir wollten uns nur ganz kurz hinsetzen und Zack… aber nur für ca. 30 Minuten, dann war Pippi, die kleine Dreckspatz, mit Baden fertig.

Apropos baden. Die Tage der Kinderklappbadewanne sind gezählt, sie hat einen Riss. Leider geht ja momentan jede Øre die übrig ist aufs Auto-Konto. Ich möchte immer noch so gerne eine Badewanne haben. Und einen Durchlauferhitzer. Und Starkstrom im Bad, für den Durchlauferhitzer. Und überhaupt.

Mit Herrn Rabe „Exit“ geguckt, also zwei Folgen, eine norwegische Serie über superreiche Banker. Das hatte uns die Babysittermama empfohlen, aber vor den ersten 5 Minuten gewarnt, die seien echt übel. Ich sag es mal so: die Norweger sind ja schon irgendwie putzig. Ernsthaft, Ja, also da bumsen zwei recht explizit und man sieht einen erigierten Penis. Huiuiuiuiui. Übel! Penis. Hihi. Die Serie ist auch… naja. Überzogen, dabei aber wenig lustig. Sorry, norwegisches Fernsehen.

Morgen „ausschlafen“. So wie man eben ausschlägt mit Kindern. Aber besser als um halb sechs vom Wecker geweckt werden allemal.

Tag 906 – Nüscht.

Die heutige Zahl kann man um 180 Grad drehen und sie ist die gleiche. Spannender waren heute nur die zwei Folgen Stranger Things*, die wir, weil ich ja ein totaler Trendsetter, immer am Puls der Zeit und generell auch Blitzmerkerin bin, jetzt gucken. Also, die erste Staffel. Und ich hab – risikofreudig bin ich nämlich auch – erst abends den Wocheneinkauf erledigt und damit riskiert, nicht mehr alles zu kriegen. Leben am Limit hier.

Jetzt Bett, morgen nähen, übermorgen backen und dann hol‘ ich mir der Königin ihr Kind.

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Auto-Lobhudelei: erfolgreich entspannt und dran gedacht, meine Oma anzurufen und zum Geburtstag zu gratulieren.

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*Hab ich mal erwähnt, dass ich von den fünf Folgen Akte X, die ich in meiner frühen Jugend gesehen habe, zum Teil bis heute in meinen Albträumen verfolgt werde? Stranger Things ist genau meine Serie. Nicht. Also, gute Serie, aber für mich grenzwertig gruselig. Aber jetzt will ich auch wissen, wie es ausgeht und Herr Rabe hat es schon geguckt und muss halt immer Händchen halten und mich bei ganz argen Szenen vorwarnen.

Tag 780 – Hakelig.

Tjajajaja, das hat ja super funktioniert mit dem Video gestern. Hier aus Gründen noch mal ein Link, bei dem auch die letzten zwei Minuten Ton zum Bild passen.

Ansonsten: gucken Sie ruhig mal StarTrek Discovery, das ist wirklich sehr gut. Vielleicht nicht gerade, wenn ein Upload nach YouTube ihren ganzen Traffic frisst, dann hakt es nämlich immer wieder und wenn Sie nicht gerade das Glück haben, mit jemandem in diesen Zwangspausen herumknutschen zu können, müssten Sie am Ende noch Wäsche aufhängen oder so. Aber zurück zum Thema: es ist sehr gut, ich bin ja eh quasi mit einem Fuß* in der Sternenflottenakademie und, hach, Frauen in den beiden (bisher) wichtigsten Rollen, dann auch noch nicht-weiße**, da geht mir das Herz nochmal extra auf. Und das völlig ohne irgendeinen romantischen Bezug. Hachz! Und an „gute“ Klingonen habe ich mich passenderweise ja eigentlich nie ganz gewöhnt, ja, trotz meines quasi jugendlichen Alters bin ich nämlich ganz retro Kirk-Fanin.

In diesem Sinne: 🖖 (hihi, sehen Sie das Vulkaniergruß-Emoji? Das wurde automatisch eingeblendet, als ich „live long and prosper“ eintippte.)

*zumindest weckte dieses T-Shirt von gestern die Assoziation

**Captain Janeway fand ich auch ganz ok, aber die hatte mitunter einen Charme wie… Angela Merkel. There, I said it. Kirk und Picard, danach wurds… hmm. Einfach nicht wie früher.