Tag 1278 – 4.29.

Heute gelernt: einen 4.29 kann man immer machen, wenn einem sonst nix einfällt.

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Michel erzählte heute morgen, seine Klassenkameradin, nennen wir sie mal frei erfunden Lise, könne Spagat. In jede Richtung. Erwachsene können nicht so gut Spagat, weil die Beine länger sind und dann ist der Abstand so groß. Er kann auch keinen Spagat. (Ich fügte an dieser Stelle an, dass ich auch mal Spagat konnte, auch als ich schon erwachsen war und er das auch nur üben müsste, dann könne er das auch irgendwann.) Aber die Lise, die kann das, die geht nämlich zum Turnen.

Und beim Turnen, ne Mama, da nimmt man auch ab.

Der Satz hat mich wütend und traurig und alles gleichzeitig gemacht und ich habe Michel dazu erst mal ein paar Takte gesagt, nämlich

  • Dass man Sport nicht macht um abzunehmen, sondern zu allererst mal weil’s Spaß macht und dann vielleicht irgendwann weil man davon fitter wird
  • Dicke Leute können viel Sport machen und sehr fit sein und sich pudelwohl fühlen
  • Schlanke Leute machen umgekehrt auch nicht alle Sport und sind vielleicht ganz und gar nicht fit oder gesund
  • Und überhaupt und ganz wichtig: SECHSJÄHRIGE SOLLTEN SICH ÜBERHAUPT NOCH KEINEN KOPF UMS ABNEHMEN MACHEN
  • Herrschaftszeiten. Das wird ein schöner nächster Elternabend. Da freue ich mich jetzt genauso drauf, wie auf den im Kindergarten, wo ich mal anmerken werde, dass Leuten, die beim Abliefern und Abholen vorm Kindergarten das Auto einfach laufen lassen, offenbar an der Zukunft ihrer Kinder nicht so viel gelegen ist, jedenfalls an keiner auf einem Planeten mit halbwegs in-Ordnung-em Klima.
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  • Heute zum ersten Mal im nicht-mehr-ganz-Dunkeln das Haus verlassen, um 07:03 wurde der Himmel im Osten schon blau. Auch im noch-nicht-ganz-Dunkeln nach Hause gekommen. Wäre nicht der Zug hoffnungslos verspätet gewesen (ich habe von Schreibtisch zu Couch 1 Stunde 50 Minuten gebraucht), wäre es noch heller gewesen und das tut dem Gemüt außerordentlich gut sage ich Ihnen. Das schafft keine Vitamin-D-Tablette, was länger werdende Tage mit mir machen. Noch 5 Wochen ca. und dann ist es endlich wieder länger hell als dunkel (und ja, der Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche ist überall gleich, dieses Jahr am 20. März). Hach!
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  • Das mit dem total verspäteten Zug war aber doof, denn ich musste erst sehr lange warten, dann fuhr der Zug auf einem anderen Gleis, was ich aber erst raffte, als er auf dem anderen Gleis einfuhr und dann musste ich sehr schnell sprinten (was ich hasse und normalerweise tue ich mir würdeloses Rennen zum ÖPNV nicht an, aber ich hatte ja schon ewig gewartet) und dann war natürlich in Eidsvoll auch kein Bus zu kriegen und ich musste vom Bahnhof aus nach Hause laufen. Letzteres war noch am wenigsten schlimm, dachte ich erst, aber mein Uterus meinte dann ab der Hälfte des Wegs, er hätte nun genug und krampfte sich um die Spirale und das war dann sehr unangenehm. Zu Hause plumpste ich auch nur noch aufs Sofa und schlief recht bald bei Mickey Mouse ein.

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    Pippi kuschelte sich beim Fernsehen an mich und als ich wieder wach wurde konstatierte, ich sei sehr weich und würde gut riechen. Das ist doch mal ein schönes Kompliment.

    Tag 1265 – Backtschickebumm.

    Leider ein Tag für die Tonne. Das Gras, was ich wachsen höre, lässt sich nicht mehr ignorieren und erfordert meinerseits Klärung, das finde ich nicht schön, aber es gibt ja noch einen Funken Hoffnung, dass das alles nur ein großes Missverständnis ist. Selbst wenn, möchte ich das Aufkommen solcher Missverständnisse in Zukunft vermieden wissen, schon allein deshalb muss ich das wohl klären. Mimimi. Sorry für die Kryptik, geht bestimmt bald wieder.

    Morgen wird das mit dem Gespräch aber nix, nicht mal mehr diese Woche, fällt mir dabei ein, denn ein Teil des Grases ist nicht da und ich bin morgen auch nicht da, denn ich werde Pippi betuddeln, die heute im Kindergarten nach viel Genörgel einfach einschlief. So geht das natürlich nicht, sie ist noch nicht fit genug, ich hoffe, dass ein Tag ohne Kindergarten das richtet.

    Die Anrufe vom Kindergarten hörte ich wieder nicht, denn ich war, und darüber wollte ich eigentlich schreiben, beim Zumba. Wir haben ja dieses Angebot, eine Stunde pro Woche während der Arbeitszeit Sport zu machen, solange wir das dann auch mit Kolleg*Innen machen. Da gibt es recht viel, ganz neu: Zumba. Zumba ist so: man legt _sehr grob_ lateinamerikanische Partykracher auf und dann macht man dazu Fitness mit viel Hüfte und verschnörkelten Armen.

    Pro:

    • Musik
      Tanz
      Puls hoch, Schweißdrüsen auf
      Aber auch Kraftaspekte
      Sehe Potential, dadurch Rumpf und Arme zu trainieren

    Contra:

    • Die Musik muss man schon mögen und naja, geht so
    • Für wen der fast 30 Jahre lang getanzt hat, auch lateinamerikanisch, auch Samba, auch Salsa, halt sehr sehr wenig anspruchsvoll
    • Könnte anstrengender sein, auf allen Ebenen

    Mein Fazit ist: kann man schon machen, definitiv mehr Anstrengung als welches Yoga auch immer, ich sehe es halt eher als Fitness denn als künstlerisch wertvollen Ausdruckstanz. Hat mit „Tanz“ halt soviel zu tun wie olympisches Gewichtheben mit einer Bodybuildershow. Ich werde nicht unendlich doll weinen, weil ich nicht regelmäßig werde teilnehmen können, aber in den Wochen wo ich nicht kann, muss ich mir was anderes einfallen lassen, weil so ein Gruppengeschwitze ja eigentlich auch sehr nett ist, finde ich jedenfalls. Auch wenn es in diesem speziellen Fall ein wenig lustig ist – hatte ich erwähnt, dass ein Großteil meiner Kolleg*Innen deutlich älter ist als ich? Und mit deutlich meine ich, ein signifikanter Teil da könnten altersmäßig meine Eltern sein.

    Spaß hat’s schon gemacht und auch ein paar meiner Aggressionen erfolgreich abgebaut. Wie gesagt: kann man schon mal machen.

    Pippi war dann übrigens schon von Herrn Rabe abgeholt worden und guckte sich die Augen viereckig. Eigentlich geht es ihr nicht mehr so besonders schlecht. Trotzdem ist der Tag ohne Kindergarten und Rotzvermischung wohl eine gute Idee. Meetings verschieben kann ich ja auch mal von mir aus, nicht wahr?

    (Ach Mann. Ich lese das und es klingt so negativ. Vermutlich PMS in Kombination mit zu vielen Gummibärchen, die mir nun, haha, sauer aufstoßen. Und halt der Kacktag. Zumba ist schon gut, lassen Sie sich da von der Miesepetra aus dem Internet nix einreden.)

    Tag 978 – Gemischtes.

    Heute war ich beim NAV. Das kam so:

    Ich habe seit inzwischen 5 Wochen kein Arbeitslosengeld bekommen. Es wurde mir ja von Anfang an klargemacht, dass ich in den zwei Wochen vor der Disputation kein Arbeitslosengeld bekäme, weil ich in der Zeit „in Ausbildung“ sei und deshalb ja keine Jobsuche betreiben könne (dass ich auch in der Zeit Bewerbungen abgeschickt hab: Schwamm drüber, ne?). Ich müsse das dann in den „Meldekarten“ entsprechend angeben. Die Meldekarten muss man alle zwei Wochen ausfüllen, aber online dauert das keine fünf Minuten, ist also echt kein großes Ding. Und normalerweise geht das dann auch fix, dass man das Geld bekommt, also so etwa 2-3 Tage. Nun. Ich füllte diese Meldekarten rund um die Disputation also entsprechend aus und halte für den Zeitraum zwei Wochen vor der Disputation „in Ausbildung“ an. Und dann gingen die zwei Meldekarten zur „manuellen Behandlung“. Ganz toll, vielen Dank auch, dachte ich mir, aber sonst auch nix weiter. Bis dann jetzt für die neue, ganz stinknormale Meldekarte auch kein Geld kam. Da sah ich heute morgen nach und fand heraus, dass die quasi in der Pipeline hinter den anderen beiden feststeckt, die nicht bearbeitet wurden. Ich grmpfte also und rief die Hotline an. Die Dame bei der Hotline teilte mir dann freundlich mit, dass die zwei Meldekarten „durchgefallen“ seien und deshalb auch die dritte nicht bearbeitet wurde. Moment, durchchgefallen? Ja, weil ich „in Ausbildung“ angekreuzt hatte. Das „in Ausbildung“ gilt nur für „vom NAV aberkannte Kurse und Studien“. AHA! Das hätte mir ja auch mal wer sagen können, nicht wahr? Ich hätte da, so die Dame weiter, „Abwesend“ anhaken müssen. Obwohl ich ja sehr anwesend war. Tjanun. Und da gäbe es jetzt leider nur die Möglichkeit, das zu korrigieren, indem ich persönlich da hinginge und mit meiner Betreuerin spräche. Ich grmpfte noch viel mehr, ging aber heute Mittag da hin. Und war schockiert. Ich kam direkt von der Eingangstür in einen Raum voller Leute, die scheinbar ungeordnet herumstanden. Einige sag ich an Computern mitten im Raum stehend Dinge tun, einige sitzend auf Sofas, zwischendrin auch welche am Drucker, und hier und da Leute mit roten Westen. Ich dachte zuerst, ich wäre in den abschließenden Mingling-Teil irgendeines Seminars geraten und wollte schon wieder umdrehen, aber irgendwie kam mir seltsam vor, dass die Leute so scheinbar gar nicht mingelten. Und auch nichts offenkundig gemeinsam hatten. Ich blieb also unentschlossen einfach stehen und besah mir das ganze. Die roten Westen (mit dem Charme einer Bauarbeiterkluft) hatten eine Aufschrift mit „NAV.no – 24/7 geöffnet“ (oder so), die schienen also hierher zu gehören. Und wuselten manchmal zielgerichtet herum, dann aber wieder nicht und guckten aufmerksam Leute an. An einem Ende des Raumes war so eine Art Tresen, an dem mehrere Leute standen und dahinter mehrere rote Westen, also schien es mir ratsam, mal zu schauen, ob das ein Empfang oder sowas war (ich suchte die ganze Zeit nach einer Gelegenheit, eine Nummer zu ziehen, weil das in Norwegen ja immerimmerimmer so ist, dass man einfach eine Nummer zieht und dann die Nummer aufgerufen wird und fertig). Und wie ich da so versuchte, die Schlange am Tresen zu erkennen, rief eine der roten Westen „Wir haben hier keine Schlangenordnung!“. WHAAAAAT? Keine Nummer, keine Schlange, soll man die im Ernst einfach ansprechen? Bis ich mich gesammelt hatte, war die rote Weste natürlich besetzt. Dann drängelte sich jemand vor (oder so, gab ja keine Schlange, aber ich bin ganz sicher, dass die nach mir gekommen sind) aber die nächste rote Weste war dann meine. Der erzählte ich also – mitten im Raum, umgeben von Leuten (!!!) – meine Geschichte und sie fragte nach meinem Ausweis. Ich habe keinen Lichtbildausweis mit meiner Personnennummer drauf, also zog sie dann mit meinem Führerschein plus Krankenversicherungskarte (meinem einzigen Ding mit der Personnennummer drauf, abgesehen vom offiziellen Registrierungsbeweis) von dannen. Bis sie wiederkam, hörte ich unfreiwillig die komplette Geschichte des sehr laut sprechenden, älteren Rumänen mit, der vorgestern erst angekommen ist und noch eine Personnennummer braucht. Weil er noch keine Arbeit hat, hat ihn der Skatteetaten schon weggeschickt und er verstand nicht, wieso ihm niemand eine Nummer zuteilen wollte, ohne die doch in Norwegen nichts funktioniert. Kurz bevor er wirklich sauer wurde, kam meine rote Weste zurück, mit zwei Zetteln zur Korrektur der zwei Meldekarten. Die füllte ich auf der Sitzfläche eines Stuhls aus und gab sie ihr unterschrieben und mit der falschen Jahreszahl (Hupsi, aber ist ja auch noch so neu, das Jahr…) versehen zurück, sie sagte Danke und dass das jetzt korrigiert wäre und das war’s. Dann war ich wieder draußen. Auf der Pro-Liste also eindeutig: Geht fix, deren System.

    Trotzdem, liebes NAV: warum?!? Warum keine Nummern? Wir mögen Nummern ziehen! Das ist fair, das kann wirklich fast jede*r, selbst Leute mit richtig schlechter Sozialkompetenz schaffen es, ne Nummer zu ziehen und im Zweifel eben draußen oder in der Ecke eines der schicken Sofas sich unsichtbar machend darauf zu warten, dass sie dran sind. Dieses System, was ihr da habt, ist echt (wie jemand auf Twitter sagte) Apple Store gone wrong. Für Leute mit psychosozialen Problemen ein echtes Hindernis, für alle anderen mindestens unfair und total unübersichtlich, keine Privatsphäre, und dass die Mitarbeiter*Innen da nicht komplett irre werden, ist echt ein Wunder.

    So.

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    Pippi wollte heute nach der KiTa nicht nach Hause laufen. Aber auch nicht Laufrad fahren. Was ich also tragen musste. Plus die schwere und volle Tasche Kram aus der KiTa (unter anderem der Winteranzug, mit dem Michel, als ich kam, auf den Knien über den gestreuten Asphalt robbte und meine Fresse, das Ding hat über 100€ gekostet und hat jetzt Löcher in den Knien. War. (und bin) ich. sauer.). Also beide Arme voll und bockige Pippi, die einfach stehen blieb. Viele unserer Nachbarn aus dem Viertel kennen jetzt die deutsche Mutti, die ihr Kind anschreit. Und ein paar deutsche Flüche.

    Nach sowas möchte ich echt immer gern aufn Arm oder direkt ins Bett.

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    Sport gemacht und, weil ich ein neues Sportprogramm angefangen habe, den „Physical Fitness Test“ wiederholt, allerdings ohne Laufen, ich laufe ja nicht. (Ich gehe. 19256 Schritte heute.) Und ich muss schon sagen: ich bin stolz auf mich. Die >-Zeichen heißen, dass noch ein paar mehr gegangen wären, aber es mir zu blöd wurde.

    (Ach ja: Push-ups sind Liegestütze, in dem Fall ganz normale und nicht auf den Knien, sondern auf den Füßen, Squats sind Kniebeugen, Plank heißt, dass man sich auf Unterarme und Zehen aufstützt und den Rest halt wie ein Brett macht, also vom Boden weg, aber flach, in einer Linie von den Schultern bis zu den Fersen abfallend ohne, dass der Po angehoben wird. Flexibility wird da bestimmt, indem man quasi eine Klappmesser-Übung macht und musst, wie weit man mit den Händen an den Fersen vorbei strecken kann (oder, wenn man nicht bis zu den Füßen kommt, halt -x cm). Ich glaube, das ist bei mir nah am maximal erreichbaren, bei dieser Übung bin ich schon sehr flexibel, ich lege den kompletten Oberkörper auf meinen Beinen ab und die Unterarme auf den Boden neben die Waden, was soll da noch groß gehen, wenn meine Arme nicht durch gewisse Laufradtragereien noch deutlich länger werden?)

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    Ein lustig aussehendes Brot gebacken, nach einem Rezept von Ketex.

    (Ich glaube, die Teiglinge lagen ein bisschen sehr nah aneinander, deshalb haben die beim Aufgehen im Ofen so eine Art Brücke gemacht und sich gegenseitig hochgedrückt. Aber sonst tadellos, wir werden sehen, wie es schmeckt, so schwierig, wie’s im Rezept klingt, fand ich es jetzt nicht.

    Tag 946 – Hungrig ins Bett.

    Das werde ich vielleicht bereuen, wenn ich dann nicht schlafen kann. Das Problem ist ein hausgemachtes. Ich bin ja einigermaßen zwanghaft. Deshalb konnte ich heute Abend trotz Muskelkater von gestern keine fünfte gerade sein lassen und musste um meines Seelenfriedens willen Sport machen. (Heute waren Arme dran, die waren auch vom Po- und Beinmuskelkater gänzlich unbeeindruckt). Jedenfalls war es nach dem Gehopse und einer Dusche schon ziemlich spät. Das wiederum lag einerseits an spät schlafenden Kindern und andererseits daran, dass ich etwas Zeit dabei vertrödelt hatte, mich über die schwammigen Aussagen dieser NASA-Zwillingsstudie aufzuregen. Wie dem auch sei, ich bin ja einigermaßen zwanghaft. Und musste deshalb wenigstens noch den Futterstoff zuschneiden.

    Gut dass ich auch so zwanghaft bin, mich selbst ins Bett zu schicken und nicht noch ganz schnell die Kanten zu versäubern. Nur für Essen hab ich keine Zeit mehr jetzt. Und die Zähne hab ich auch schon geputzt.

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    Auto-Lobhudelei: ich überzeuge mich fast erfolgreich davon, dass das schon irgendwie hinhauen wird mit der Disputation.

    Tag 913 – Nähere Ausführungen zum Sport.

    Nun, ich hatte das ja angekündigt, dass ich wieder mehr Sport machen wolle, schon allein um an diesen eintönigen und zum Teil furchtbar frustrierenden Tagen gerade auch mal auf andere Gedanken zu kommen (und nicht meinen Frust an Menschen aus dem Internet auszulassen). Ich wusste nicht, was genau ich machen wollen würde, irgendwas auf YouTube, weil Fitnessstudio grad finanziell schwierig und wegen Vertragslaufzeiten und Tralala auch einfach ungünstig wäre. Tanzen geht nicht mehr und der Angestellten-Sport auch nicht, weil ich ja offiziell nicht mehr Angestellte der Uni bin. (Mir fällt grad ein: eine Einschränkung vorweg. YouTube ist natürlich nix, wenn man echt gar keine Motivation aufbringen kann, oder sich nicht pushen kann, wenn kein Trainer einen beaufsichtigt. Denn ob ich mitturne oder Chips essend auf dem Sofa sitze, während das Video läuft, kontrolliert natürlich nur das Kind, das die Chipskrümel findet keiner.) Ich fragte ein bisschen auf Twitter rum, ob jemand was empfehlen könne und die Reaktionen waren insofern interessant, als dass ich einige Tipps nur über Direktnachrichten bekam, offenbar ist es für mache unpassend, im Internet öffentlich sichtbar Sportvideos zu empfehlen. Also, äh, für mich nicht, und deshalb kann ich hier jetzt auch ganz offen schreiben: Ich habe Fitnessblender gewählt. Die wurden von mehreren Leuten empfohlen und waren außerdem auf Platz eins eines „the 5 best free fitness channels on YouTube“ (oder so) Artikels auf Buzzfeed (oder so, keine Ahnung, ist auch nicht so wichtig). Ich probierte also zwei, nein, drei Videos aus, während ich hier mit den kranken Kindern hockte und mir gefiel das Unaufgeregte auf Anhieb. Aber dazu später, denn…

    Ich habe das Gefühl, die Wahl von „Fitness“ erklären zu müssen. Denn es ist ja so: „For free“ könnte ich jede Menge anderen Sport machen. Sogar draußen. Ich könnte Langlauf machen! Grade jetzt im Winter und während ganz Norwegen wegen Olympia vorm Fernseher klebt haben wir dafür hier ja die besten Bedingungen. Aber ich kann ja echt nicht gut Skifahren und alleine traue ich mir das einfach noch nicht zu – da habe ich zu große Angst, mich zu verlaufen und vor allem mir den Hals zu brechen und erst gefunden zu werden, wenn Tiere meine gefrorenen Körperteile zufällig zum nächsten Parkplatz geschleppt haben. Ich könnte auch Laufen gehen! Äh nein. Einfach nein. Ich hasse Laufen. Ich gehe gern zu Fuß, aber in schnell und mit Schwitzen und so… Nee, echt nicht. Dieses Läufer-High kommt bei mir nie, ich habs echt oft genug probiert, was kommt ist das Gefühl, meine Lunge auszuhusten und dass mein Herz mir aus dem Hals hopst. Da kann das hundertmal „mehr als ein Sport“ sein, wie Laufende gern nur ganz dezent missionarisch behaupten, ich finds einfach scheiße. Und überhaupt: Tanzen ist auch „mehr als ein Sport“ (nämlich eine Kunstform), Yoga ist „mehr als ein Sport“ (nämlich Meditation), Boxen ist „mehr als ein Sport“ (Strategie-Dings, ich gebe zu, da begebe ich mich auf dünnes Eis), vermutlich ist auch Curling oder Hockey oder Handball „mehr als ein Sport“, weil LEIDENSCHAFT!!!1elf!. Lebensgefühl. Self-Care (grade als Mutter muss man ja auch obendrein noch für sich selbst sorgen… hoppla, da musste ich ein bisschen brechen).

    Ich hingegen wollte einfach Sport. Gern mit Schwitzen, gern keine 2 Stunden pro Einheit, gern so, dass man auch mal Muskelkater bekommt, zusammenfassend: den Körper spüren und dass der was getan hat. Yoga ist mir zu wenig Schwitzen, für alles mit Kraft fehlt mir das Equipment (was nur bedingt stimmt, aber dazu gleich), eigentlich will ich auch nicht abnehmen (im Sinne von Gewicht verlieren, ich mag schon lieber, wenn meine Muskeln auch sichtbar sind) und fände deshalb jetzt täglich Cardio irgendwie nicht so zielführend. Die drei Tests bei Fitnessblender waren ein HIIT (High Intensity Interval Training, also in kurzen Intervallen irgendwas sauanstrengendes machen, dann ganz kurze Pause mit weiter bewegen, nächste Übung…), ein Pilates-Workout und ein Butt/Thigh/Lower Back Blabla toning irgendwas. Leider verbrachte ich zum Teil deutlich mehr Zeit mit der Suche nach einem geeigneten Workout, als mit dem Workout selbst, weil YouTube so eine bescheidene Suche hat. (Ich glaube bei Fitnessblender auf der Homepage geht es viel besser, aber das habe ich noch nicht ausprobiert.) Aber erstmal zu den Videos: erster wichtiger Punkt für zwanghafte Tänzerinnenseelen wie mich: es gibt keine Musik. Wenn Musik läuft, muss ich mich im Takt bewegen und dabei powere ich mich oft wirklich übermäßig aus, das geht einfach nicht für mich, dass dann „meinem Tempo anzupassen“. Nix da, Takt it is! Dann zu den Trainern: Kelly und Daniel sind ein Personal-Trainer-Ehepaar, die (Hurra!) aussehen, wie normale Menschen. Und reden wie normale Menschen. Und (weil sie alles meistens ungeschnitten so mitmachen, wie man es eben auch durchturnt) mal schnaufen, oder kurz Pause machen müssen, rot werden, eben: normale Menschen. Nebenher sind sie natürlich super trainiert, fast immer super gut drauf und trinken am Tag jeder vermutlich sechs Liter Wasser, aber wer würde ihnen das übel nehmen, es ist ja ihr Job. Die Videos sind prinzipiell alle kostenfrei verfügbar, aber man kann sich komplette Trainingsprogramme kaufen, die dann 2 bis 8 Wochen lang jeden Tag (mit Erholungstagen) ein Video präsentieren. Damit, und mit ihrem Ernährungs-Tralafitti (dazu auch gleich) verdienen die beiden ihr Geld und vermutlich gar nicht mal wenig. Nun, und weil ich ein (im Grunde) fauler Mensch bin, der außerdem keine Ahnung von Trainingsplänen hat und gern bereit ist, für gute Arbeit auch Geld zu bezahlen, habe ich mir nach den ersten Testläufen so ein vier-Wochen-Programm gekauft, und zwar eines, das ohne Gerätschaften (also: Gewichte) auskommt und das einen guten Mix aus all den vielfältigen Trainingsvideos versprach.

    Jetzt bin ich halb durch mit dem Programm und liebe es. Es ist wirklich ausgewogen und durchdacht. Es ist immer Warm-Up und Cool-down dabei und zwar fokussiert auf die Körperteile, die man grad trainiert hat. Die Videos innerhalb eines Programms wiederholen sich nicht, natürlich wiederholen sich aber einzelne Übungen. Die Extra-Credit-Challenges machen aus einem gut machbaren 35-Minuten-Workout schnell mal ein total auspowerndes 45-Minuten-Workout, aber das ist ja auch so gedacht und diese Extra-Credit-Dinger muss man ja auch nicht machen. Wenn man die weglässt kommt man auf eine durchschnittliche Workout-Dauer von ca. einer halben Stunde, aber eben: jeden Tag. In den Videos ist (für mich überflüssiger) Schnickschnack wie die geschätzten verbrannten Kilokalorien angezeigt, und das sind, grob geschätzt, am Tag etwa 180 (untere Grenze), mal mehr, selten weniger. Zu jedem Workout-Tag gibt es eine kleine Einführung, eine wirklich sehr ausführliche gibt es einmal am Anfang. Man kann in dem Programm Tage überspringen, wenn man anderen Sport gemacht hat, wenn man aber nur keine Zeit oder Lust hatte, soll man da wieder anfangen, wo man aufgehört hat. Es gibt einen übersichtlichen Kalender und allerlei Schnickschnack wie Rezepttipps. Das reine Trainingsprogramm ist für mich nahezu perfekt: Ich brauche kein Zeug, trainiere meinen ganzen Körper, arbeite an Kraft und Kondition (und habe gelernt, was für zornige Kraftübungen man nur mit dem Körpergewicht und Anarbeiten gegen die eigenen Muskeln machen kann) und mich jeden Tag motivieren fällt mir leichter, als mich zwei Mal die Woche aufzuraffen (wenn es keine festen Termine sind). Am besten wäre es wohl tatsächlich, ich würde direkt am Morgen sporteln, weil ich mich dann den Rest des Tages ganz aufgeräumt und viel ausgeglichener fühle, aber das wiederum scheitert am gemütlichen Bett. Die ersten Tage des Programms waren hart, ich hatte üblen Muskelkater und noch keine Routine, aber jetzt macht es mir richtig Spaß. Nachdem ich gestern von meinen definierteren Muskeln schrieb erklärte mir übrigens eine Freundin, das sei auf den Wasserverlust zurückzuführen, die beanspruchten Muskeln ziehen Wasser aus dem umgebenden Gewebe (?) und treten dadurch deutlicher hervor. Das kann sehr gut sein, denn seit ein paar Tagen habe ich ständig Durst und möchte am liebsten einen kleineren See pro Tag aussaufen. Und weil ich eben eh schon schlank bin und an Armen und Schultern kein sichtbares Fett habe, reichen schon knappe zwei Wochen um sichtbarere Muskeln zu zaubern.

    Bin ich also restlos begeistert? Fast. Denn die Fitnessblender-Menschen kommen halt gleich mit der Lifestyle-Keule. Du sollst nicht nur täglich sporteln, wegen health und so (von da ist es nur ein ganz kurzer Weg zu „Leute die wegen Übergewicht krank sind, sind undiszipliniert und selber Schuld an ihrer Krankheit“ und das finde ich einfach sehr gefährlich), „lean“, also schlank zu sein, ist auch das erklärte Ziel (ahhhh, kurz vor Bodyshaming) und generell ist das ja auch alles „mehr als ein Sport“, nämlich Lifestyle und du sollst auf jeden Fall jetzt auch clean eaten. Da kriege ich ja schon Zuviel, weil ich da an Avocados und Ziegen-Hüttenkäse denken muss, aber ich erkläre mal kurz, worum es dabei geht. Ich habe nämlich trotz meiner Abneigung den Clean-Eating-Part der Sportprogramm-Einleitung auch gelesen, context is for kings und so. Also, ganz vereinfacht ist clean eating das Bestreben, möglichst wenig prozessierte Lebensmittel zu essen. Möglichst alles soll so gegessen werden, wie es vom Baum/Strauch/Busch fällt, an/in/auf der Erde wächst, vom Tier kommt, etc. Garen ist schon erlaubt, das wäre dann raw food, kann man bei dem meisten Obst und Gemüse sicher machen, bei Kalbsleber würde ich das aber lassen. Käse ist ok, Brot ist ok, aber dann bitte aus Vollkorn, Nudeln auch, Reis (Vollkorn!), Kartoffeln: alles gut. Was nicht ok ist: Schmierkäse, Tütensaucen, Chips, Frühstücks-„Cerealien“ und generell alles, was irgendwie chemisch anmutet oder absurd viele Inhaltsstoffe hat. Mein Fazit nach dem Lesen der Einleitung war übrigens: Hey, wir essen schon voll clean. Wir machen das meiste selbst, Nutella ist hier absurd teuer: Yeah, clean eating! Heute war sogar ne Avocado im Salat! Wo ich halt anfange, schlimmes Augenzucken zu kriegen, ist, wenn da steht „Honig ist besser als Zucker“, weil, nein. Und nochmals nein. Und generell, wenn jeder Ausflug in Richtung „normales Essen“ als Cheating oder Treat dargestellt wird. Das macht mir so ein ganz ungutes Gefühl im Magen und das kommt nicht vom Avocadosalat. Essen ist so toll und Essgewohnheiten so vielfältig. Niemand hört gern über sein Abendessen, das sei ja jetzt „eine Belohnung“ oder gar „ein Ausrutscher“. Man muss aber sagen, dass dieser Teil des Fitnessblender-Konzepts in den Videos nur am Rande vorkommt, wenn sie am Ende sagen, man solle so schnell wie möglich was essen und zwar „real food“. Nicht so unreal wie Schokokekse, obwohl, vielleicht enthalten die dann ja auch unreal Kalorien?

    Abschließendes Fazit: Minus den Ernährungskram und Minus das unausgesprochene „alle haben schlank zu sein zu wollen“: Find ich richtig gut. Ich freue mich auf jeden Fall schon mal auf die nächsten zwei Wochen. Und mein Bett, um meinen heute doch mal wieder arg geschundenen Körper auszuruhen.

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    Auto-Lobhudelei: Ohne zu verrecken 40 Minuten sehr anstrengendes und anspruchsvolles Training durchgezogen

    Tag 912 – Ächz.

    Heute Morgen sang ich noch Loblieder auf mein Sportprogramm und dass das ja jetzt gar nicht mehr so schlimmen Muskelkater macht wie am Anfang noch und dank meiner schnell wachsenden Muskeln* sieht man an Schultern, Armen und oberem Rücken schon Erfolge und im unteren Rücken merke ich dass er mir viel seltener wehtut und olé olé, super Sportprogramm.

    Dann kam die 10-Minuten Total Abs Burnout Pilates Extra Credit Challenge** I’m Anschluss ans Total Upper Body Workout. Heute Nachmittag dachte ich noch, hmm, fühlt sich alles recht müde an. Dann fing der Körper beim Vornüberbeugen an, lustige Zuckungen zu produzieren.

    Und dann hatte ich die brillante Idee, geliehene Schnittmuster auf in meinem unerschöpflichem Fundus*** gefundenen Schnittmusterpapier zu übertragen. Erst kroch ich dafür auf dem Boden herum, aber als Herr Rabe mich ächzend und fluchend vom Boden hochkommen sah, räumte er mir den Esstisch frei. Da stand ich dann in leicht vorgebeugter Haltung und jetzt bin ich fertig mit dem Abmalen, aber meine Abs**** sind jetzt auch wirklich für die nächste Woche so dermaßen ausgeburnt.

    Morgen geht’s weiter. Mit dem Sport und den Schnittmustern auch.

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    Auto-Lobhudelei: heute viel erledigt bekommen, sogar eine Bewerbung verschickt, obwohl meine Motivation dies zu tun heute auf einem Tiefpunkt war. Dafür eine Post-doc-Stelle in Kopenhagen gefunden, auf die ich mich auf jeden Fall bewerben werde. Das Thema ist nämlich sehr ähnlich zu dem, was ich hier in der Doktorarbeit gemacht habe und es ist ein industrieller Post-doc. Win -win.

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    *Mir wurde schon zu viel Testosteron unterstellt, ich nehme ja an, dass meine Muskeln einfach immer ungefähr konstant da sind, aber bei längerer Nicht-Benutzung nicht mehr gut ansprechbar sind und dann auch nicht so sichtbar. Da braucht es nicht viel, um alte Formen wieder herzustellen. Wirklich irgendwas verändert hat sich nämlich nicht, nur etwas definierter ist es halt geworden.

    ** Diese Extra-Credit Challenges sind Zusatzaufgaben, die man machen kann, aber nicht muss. Ich sehr aber nur „Challenge“ und schreie sofort reflexhaft „Accepted!“. Ich arbeite daran, das abzustellen.

    *** Ich hab das ja alles von meiner Oma geerbt, en bloc alles was in der Nähe der Nähmaschine lag. Ich muss nie, vermutlich die nächsten 10 Jahre auch nicht, Gummilitze kaufen. Und Nähgarn in fast allen Farben habe ich auch immernoch. Und eine Tonne Knöpfe. Und eben auch, etwas überraschend, eine Packung Schnittbogenpapier von Burda und ca. 1990. Praktische Sache! Danke, Oma!

    ****Abs sind Abdominal muscles also Bauchmuskeln. Burn out in dem Zusammenhang heißt, dass die Muskeln wirklich beansprucht werden sollen, bis man nicht mehr kann.

    Tag 897 – Deine Mutter!

    Im Moment ist ja ganz einfach gelöst, wer bei uns für die Betreuung kranker Kinder zuständig ist: ich. Heute war ich also mit zwei kranken Kindern zu Hause. Super. Bekanntlich kommt man zu viel, wenn man mit kranken Kindern zu Hause rumhängt. Ich kam nur deshalb zu was (was = drei E-Mails*, eine Dreiviertel Bewerbung**, 30 Minuten Sport*** und eine schnelle Dusche**** hinterher), weil die Kinder das iPad an Lach- und Sachgeschichten leergucken durften und Pippi zwei Stunden Mittagsschlaf machte. Nen Mutterorden gewinne ich damit auch nicht, aber zwei Kinder, die jetzt einigermaßen erholt sind und den Tag über zufrieden waren und sich nur wenig kloppten.

    Morgen kann Michel hoffentlich wieder in den Kindergarten gehen – der hatte direkt nach dem Aufstehen leichtes Fieber und seither nicht mehr. Die Bewerbungen brennen mir sonst meine Nägel weg.

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    Auto-Lobhudelei: Gepluster nett aber direkt formuliert. Viel darüber nachgedacht, weshalb ich ein super Trainee wäre. Sport gemacht und geschwitzt.

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    *Gepluster 1-3. Gepluster 2 war auch schon erfolgreich.

    **Die noch mit Herrn Rabe durchgegangen und festgestellt, dass ich gegenüber meinem CV sehr protective bin. Das ist ja auch mein Leben. Wenn Sie also, aus welchem Grund auch immer, Zugang zu meinem CV haben: mehr als Rechtschreibfehler bitte nicht mal erwähnen. Es ist für uns alle so besser, glauben Sie mir.

    ***Mein Body ist jetzt total getoned. (Oder wie ich sagen würde: im Arsch. Aber das bin nur ich.)

    ****Aus Witz und zum Ausprobieren vorm Duschen meine Nase konturiert. Nachdem ich so viel Drag Race geguckt habe, klappte das auf Anhieb super gut. Fernsehen bildet! Ich weiß jetzt, wie ich mit Stupsnase aussähe. Lustig, hauptsächlich. (Und dass man aus dieser langen, starken Nase echt ein putziges Näschen zaubern kann, hätte ich auch echt nicht gedacht. Aber man kann!)