Ich habe ja weiterhin frei (dank zahlreicher „Flexiarbeitszeit“stunden aka Überstunden ohne Überstundenzuschlag aus dem ersten Halbjahr), so langsam ist es etwas langweilig. Andererseits auch ganz schön. Ich kann schlafen so lange ich möchte, was nach gründlicher Erholung überraschender Weise gar nicht 12 Stunden ist, sondern eher so bis acht, halb neun. Luxus ist, dass ich dann noch im Bett rumgammeln kann, bis die Thyroxintablette so weit verdaut ist, dass ich Kaffee trinken kann. Dann kann ich Pippi gemütlich zum Hort bringen, in Ruhe Duolingo daddeln, Sudokus machen, Frühstücken, Geige spielen, Lego bauen, Spazieren gehen… und dann ist immer noch reichlich Tag übrig! Sogar häusliche Pflichten und Kinderfahrdienste kann ich problemlos erledigen! Schön, mal nicht auf der Felge zu laufen. Aber so langsam könnte trotzdem alles wieder mehr Struktur bekommen.
Mehr war heute dann auch nicht. Morgen fahre ich in die Hauptstadt, eine Geigenstunde haben und möglicherweise, wenn ich früh genug loskomme, mir neue Ballettschuhe kaufen. (Schlechtes Gewissen: seit Wochen kein Ballett gemacht. Da knirscht und krampft dann doch wieder alles nach den Ferien.)