Es war ein gar nicht mal so schöner Tag, das zu erzählen würde aber ein bisschen viel aus Michels Privatsphäre breittreten, also lasse ich das.
Abends war ich mit Pippi alleine, weil Michel bei seinem Kumpel übernachtet und Herr Rabe bei der Weihnachtsfeier seiner Firma war (den habe ich eben vom Bahnhof abgeholt). Wir machten Mutter-Tochter-Abend mit Sushi essen und danach einen Film gucken. Pippi hatte einen Weihnachtsfilm ausgesucht, eine Komödie auf Netflix, die harmlos unterhaltsam war. Pippi macht trotzdem bei jedem Bussi Kotzgeräusche. Was ich an dem Film irgendwie blöd fand: alle kriegen am Ende doch noch wieder Erwarten ihre individuellen Träume erfüllt, nur der nerdige Sohn, der so gern nach Yale will, nicht. Der kriegt zwar nen „Kuss“ (Bussi auf die Lippen) von dem Mädchen, was er gut findet, aber nach Yale kommt er nicht. Sowas ärgert mich. Was ist falsch an nerdig sein und nach Yale wollen und warum ist ein Bussi wichtiger? Die Botschaft ist irgendwie „er muss erst reifen/leben/Spaß haben“ aber ich kaufe die nicht. Hollywood, ey.
Der Abend war aber sehr schön mit der kleinen Rübennase. Die habe ich dann nur noch ins Bett verfrachtet und es gab nur kurz Protest und dann noch kurz Gehampel im Bett und dann wurde auch schon geschnorchelt.