Tag 3093 – Driving through the winterwonderland.

Heute fuhr ich mit Michel nach Hamar. Dort mussten wir zu drei Orten: 1. Ikea, denn Michel wollte seine Geschenkgutscheine aus dem Adventskalender plus etwas Gespartes in einen riesigen Teddy investieren. Außerdem brauchten wir diversen supersexy Krams, wie Akkus und einen neuen Flickenteppich für den Flur, der alte löst sich in seine Flicken auf. 2. Coop Obs, Michel braucht neue Winterschuhe, seine alten lösen sich auf. Dabei kaufen wir schon die guten Markenschuhe, die andere Leute weiter verkaufen, weil die Kinder schneller rauswachsen als sie kaputtzukriegen sind. Michel: „Hold my Riesenbär“. Und deshalb, liebe Kinder, kriegt man für Kinder mit Buchstabendiagnose und dadurch erhöhtem Verschleiß an Klamotten in Norwegen etwas finanzielle Unterstützung. Weil Winterstiefel keine Saison halten. Gestern erst entdeckte ich einen sehr dicken Kratzer an Michels Brille, und die Zahnspange hat er auch schon wieder kaputtgeknirscht. Hurra. 3. Mini Einkaufszentrum, wo ich weitere sexy Dinge (Dauerbackfolie, die alte hat es nach mehreren Jahren Benutzung jetzt doch mal hinter sich) bestellt hatte und außerdem nach einem neuen Alltagsrucksack für mich schauen wollte, denn meiner stirbt langsam. Ich würde ohne mit der Wimper zu zucken den gleichen noch mal kaufen, nur gibt es den nicht mehr. Im Laden war aber die Auswahl zwischen schwarz, schwarz, schwarz, grau, braun, oliv und noch etwas mehr schwarz eher ernüchternd. Außerdem möchte ich nicht einfach einen riesigen Sack haben, in den alles oben rein in das einzige verfügbare Fach geschmissen wird. Da kann ich auch nen Jutebeutel nehmen, da habe ich auch schönere Farben zur Auswahl. Naja, dreimal dürfen Sie raten, weshalb ich so spät blogge: ich bin abends in ein Rucksack-Kaninchenloch gefallen.

Ansonsten war die Tour aber ein Erfolg.

Kind mit Baby, äh, Bär.

Auf dem Rückweg wollten wir dann noch Pippi abholen. Da mein Orientierungssinn ja nur rudimentär ausgeprägt ist, ließ ich das Navi navigieren, und das wählte aus irgendeinem Grund die scenic route, durch den Wald und über den Berg. Mit sehr vielen Kurven. Im Dunkeln. Wo es glatt und alles voller Schnee war. Mit beängstigend schnell leer werdender Batterie im Auto. Hurz.

Für das Bild habe ich natürlich gehalten.

Das ging 15 km so.

Schlauere bessere andere Menschen haben Decken im Auto, wenn sie im Winter irgendwo hin fahren, wo sie liegen bleiben könnten. Ich hatte nicht mal eine vernünftige Jacke an. Umdrehen ging nicht, weder Akku noch Platz, und ich hoffte nur, dass mir niemand entgegen kommt. Und dass kein Elch kommt, das hoffte ich auch. Beides passierte nicht und ich kam sowohl bei Pippis Freundin als auch zu Hause irgendwie an. Irgendwie = mit beschaulichen 18 Grad im Auto, um Batterie zu sparen, der orangenen Schildkröte leuchtend und um die Erkenntnis reicher, dass das Auto Reichweiten unter 15 km nicht mehr anzeigt.

Der Lader hängt glücklicherweise direkt da an der Wand.

Das brauche ich so dringend auch nicht wieder. Weder die Cruisingstrecke durch die Pampa, noch den Batterienervenkitzel. Aber die Tour mit Michel an sich war schön.

4 Gedanken zu “Tag 3093 – Driving through the winterwonderland.

    • Ich glaube der Elektroautoclub, in dem wir sind, hat einen Bergungsservice, die einen dann zum nächsten Lader schleppen, und ich glaube, ein Mal im Jahr (?) kann man den nutzen, ohne dass es irrwitzig teuer wird. Haben wir glücklicherweise noch nie gebraucht, aber es gab in Norwegen, vor allem im Winter, schon schlimme Staus, wo dann reihenweise die Batterien leer gingen, auch in Tunnels und so. Das ist dann schon echt doof.

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  1. Avatar von Ein Besuch von Früher; Von ganz Früher... Ein Besuch von Früher; Von ganz Früher... schreibt:

    Ah, Schnee!
    Herrlich!
    Bei uns hat es ja seit Wochen nur Regen.

    Wie bist Du eigentlich mit dem USB-Stick aus Tag Tag 2909 klargekommen?
    Ich denke, es waren keine wirklich schlimmen Fotos dabei.

    Ansonsten:
    Frohes Neues Jahr!

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