Putzen ist furchtbar. Putzen am letzten (oder ersten, wie man‘s nimmt) Zyklustag ist ein anderes Level von furchtbar. Ahhhrrrrggh ich weiß echt, warum wir sonst wen dafür bezahlen. In meinen Ferien stundenlang verschiedene Staubsauger schwingen, in Klos und Spülen und auf Schränken hängen, Spiegel polieren, Zeug verräumen und immer überall neuen Dreck finden war jetzt alles irgendwie nicht so geplant. Es ist zwar jetzt auch die gesamte obere Etage und unten das Bad und die Küche wirklich sehr sauber (wesentlich sauberer als die Putzhilfe es putzt, und auch wesentlich sauberer, als ich es putzen würde, wenn ich das jede Woche machen müsste und würde), aber meine Laune war danach auch wirklich zum alles anzünden. Wirklich, so richtig, kurz vorm Mord (langsam und schmerzhaft) der ersten Person, die mir irgendwie dumm kommt, unterirdisch schlechte Laune. Und der Flur unten und das Wohnzimmer fehlen halt noch. Mehr Hass.
Was die Putzhilfe angeht, schwanke ich heute zwischen „die sollen es noch mal wagen, sich zu melden“ und „bitte kommt zurück, wir sind verloren ohne Euch! *heuli*“ So oder so ist sich gar nicht melden bei einer Auftraggeberin, mit der man eigentlich eine feste Abmachung hat, sehr unprofessionell. Und das ist eine Firma, keine schwarz bezahlte Privatperson.
Ich stelle mir beim Putzen immer vor, ich müsste die Spuren eines Verbrechens beseitigen, das ein mir nahestehender Mensch verübt hat … littlecloud@gmail.com
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