2. male sind ja manchmal heilend. Geburten. Green Day-Konzerte. So als Beispiel.
Ganz damals, als American Idiot komplett durch die Decke gegangen war (for the record: ich hatte auch vorher schon Green Day gehört, das hat nämlich mein Cousin mal angeschleppt, noch mehr damals), war ich mal auf einem Green Day Konzert. In Düsseldorf, glaube ich. Das war ziemlich teurer Eintritt und dann war es doof. Die haben lustlos das Album runtergerattert und das war’s. Eine wirklich große Enttäuschung.
Aber ja lange her und man kann dem ja, vor allem auf einem Festival, eine neue Chance geben.
Und es war SUPER. Ein Fest von vorne bis hinten.


Wie man sieht, war es auch voller als gestern und wir nicht so nah an der Bühne. War trotzdem super.
Im Gegensatz zu damals merkte man denen richtig an, dass sie da einen Mega Spaß dran hatten.
Was Muse gestern nicht geschafft hat, schaffte „Good riddance“, der Rausschmeißer, kombiniert mit Feuerwerk (was ja niemand wirklich braucht und Alternativen wären besser gewesen, aber schön anzusehen ist es), wo mir ein paar Tränen die Wange runterkullerten. So emotional war das alles.
(Wie Michel, während wir die noch lebenden Reste der Sex Pistols anschauten, beim Rasen mähen bei der Babysitterfamilie von irgendwas fies in den Fuß gebissen oder gestochen wurde und wir alle erst dachten „KREUZOTTER!“ und dass das Superleichtgewichtkind jetzt mindestens stirbt, erzähle ich bei passender Gelegenheit.)