Herr Rabe und Pippi sind wieder da! Das ist sehr schön. Schon allein, weil ich sonst heute alleine auf ein Konzert hätte gehen müssen und das ohne Herrn Rabe bestimmt nicht so schön geworden wäre. Wir waren nämlich bei Biffy Clyro, den schottischen Königen des epischen Rocks und der Sad-Troubled-Boy-Liebeslieder. Und der abgefahrenen, eigentlich unspielbaren Rhythmen. Also, nicht so „schlimm“ wie z.B. Tool, aber schon rhythmisch oft eher anspruchsvoll, jedenfalls abseits der Radio-Hits. Und das war so schön alles, hach. Ich wusste vorher nicht, dass die zwei Violinistinnen mit auf Tour haben, und ebenfalls nicht, dass der Bassist wegen Krankheit auf der Tour durch eine Bassistin vertreten wird. Mehr Frauen auf der Bühne ist nie schlecht. There, I said it. Ich glaube, die Musik ist auch eh ein bisschen „Frauen-Rock“, wobei das Publikum sehr ausgewogen war. Hauptsächlich irgendwie Leute um die 40 und aufwärts, nicht so wie wir, ähm, wir sind ja jung und fresh. Nicht wahr.

Bei Many of Horror musste ich ein Tränchen verdrücken. So schön war das. Man sollte mehr E-Geigen-Rockmusik hören.
Jetzt, im Bett, merke ich allerdings die schlappen Beine und schlappes alles und die Müdigkeit. Aber das war es allemal wert.