Tag 185 – #12von12 Februar ’16 ‚Samfassung

Ein ungemein fauler und doch ganz toller Tag.

Ein kleiner Speckmurch kriecht da rum und hat fast nix an. Schmacht…


Erstmal Frühstück. Danach schlief Pippi bei ihrem Frühstück ein.

In fremden Küchen Kaffee suchen. Immer wieder ein Abenteuer.

Und sie schlief, und schlief, und schlief…


Ich bin so neidisch auf diese Badewanne und wäre gerne baden gegangen, aber mit Pippi, der Meckermaus, war das heute nicht drin:

Erst mal Duschen. Meh.

Es schneite ein bisschen, deshalb die schrumpelige Regenpelle auf den Kinderwagen gemacht. Pippi fands toll.


Pizza mit Babybauch:


Pippi hatte sich zwischenzeitlich in eine missliche Lage gebracht, weil sie aus dem Sitzen nicht wieder von selbst rauskam. Da kann man schon mal sauer werden:


Die fertige Pizza. Lecker wars.


Heute klappte das mit der Katze und Pippi schon besser. Die Katze wird aber nicht gern am Ohr gezogen, deshalb wurde das Experiment dann doch irgendwann durch die Katze beendet.

Katzen-Baby-Zusammenführung.

Pippi hat heute kurzerhand das Feature „Krabbeln“ freigeschaltet und ich bin fast geplatzt vor Stolz. Mein kleines Baby ist jetzt ein Krabbelmäuschen. Hachz.

Sie KRABBELT! (Direkt aufs Katzenfutter zu.)

Da hat sich wohl jemand etwas Freiheit verschafft:


Morgen muss ich wirklich fies früh aufstehen, damit ich um 08:02 Uhr meinen Zug zu Michel und Herrn Rabe erwische:

Meh.

Mehr 12von12 und was das überhaupt soll gibt’s wie immer beim Kännchen-Blog.

Tag 145 – Bielefeld Tag 22 – Beikost, ick hör dir trapsen

Wir waren heute nochmal bei Flavius und Brutus. Das war soooo schön, obwohl alle Kinder irgendwie etwas drüber waren, dabei und auch danach. Aber neue nette Leute hier kennenlernen macht es nicht einfacher, bald wieder ins trübe und kontaktarme Trondheim zu fahren. Seufz. (Btw: Monstro hat noch einen neuen Fan: Herr Rabe war ziemlich arg begeistert und jetzt hab ich ein bisschen Angst, dass er demnächst einen Hundewelpen anschleppt…)


Das Baby geht so ab dieser Tage. Nicht nur, dass es während der letzten drei Wochen einfach mal aus fast allen mitgeschleppten Klamotten rausgewachsen ist. Es rollt jetzt auch richtig rum, manchmal jedenfalls, wenn ihm der Untergrundhärtegrad zusagt. Dann aber exzessiv: Rücken-Bauch-Rücken-Bauch-Rücken-Seite… Außerdem hat es heute, wahrscheinlich angespornt durch Kind, Flavius und Brutus, die fröhlich auf die Regale kraxelten, angefangen sich in den Vierfüßlerstand zu drücken und dann mit dem Po nach vorne und hinten zu rocken. Das Rückwärts-rutschen hat es nebenbei perfektioniert, auch das Propellern auf der Stelle beherrscht es seit ca. einer Woche. Alle Hunde des Yoga klappen ja eh. Fast will ich dem Baby zurufen: Ey, lass das, du bist erst fünfeinhalb Monate! Da krabbelt man noch nicht! Was für mich aber noch etwas schwerer zu verdauen ist, als dass das Baby vielleicht demnächst noch mobiler sein wird: Es will definitiv langsam was anderes essen als immer nur Muttermilch. Man kann mit Baby auf dem Schoß kaum noch essen, weil es ständig die Hände im Essen hat. Es greift nach allem, was wir uns in den Mund schieben. Jeder Happen wird genau verfolgt. Krümel, die auf dem Boden gefunden werden, werden glücklich schmatzend verzehrt. Das Größte für das Baby ist es, wenn wir ihm während unseres Essens ein Stück Maiswaffel in die Hand drücken, die ist in Nanosekundenschnelle im Mund und wird frenetisch belutscht. Alternativ kann man sich einen Babyhändefreien Teller auch dadurch erkaufen, dass man dem Baby einen Teelöffel gibt, den es in den Mund schieben kann. Tja. In Norwegen werden wir wohl mal die Broschüre über Babyessen im ersten Lebensjahr herauskramen, lesen, lachen, verbrennen und dann doch machen, was wir wollen und wie wir das für richtig halten. Trotzdem bin ich etwas wehmütig, wenn ich so deutlich sehe, wie rasant das Baby sich entwickelt. Seufz. Und dass, wo ich das Stillen grade so gut und praktisch und kuschelig finde. Andererseits sind es ja auch nur noch vier Monate bis das Baby tagsüber mit Herrn Rabe allein sein wird. Und da es Flaschen bisher komplett ablehnt, wäre es schon gut, wenn es bis dahin innerhalb dieser acht, neun Stunden ernährungsmäßig von mir unabhängig wäre. Ach ja. Sie werden so schnell groß…


Apropos schnell groß: Das Kind hat seine Zeit bei Oma in vollen Zügen genossen und hat auch gut geschlafen, wenn auch erst um elf.