Soooo, es ist Zeit, ein paar Stöckchen abzuarbeiten, bevor die sich hier wie im Micado stapeln… Derdiedas Blog wurde für den Liebster-Award nominiert und das inzwischen schon zweimal, nämlich einmal vor *hust* fünf Wochen und einmal jetzt letztens.
Erstmal zu den Formalitäten. Die Regeln des Awards lauten wie folgt:
- Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
- Beantworte alle 11 Fragen, die dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
- Nominiere 5 – 11 weitere Blogger für den Liebster-Award.
- Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
- Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
- Informiere die von dir nominierten Blogger über deinen Artikel.
Der/die aufmerksame Leser*in wird bemerken, dass da seit dem letzten Mal das Einfügen des Awardes selbst weggefallen ist, ich hab da letztes Mal echt Zeit drauf verwendet, einen hübschen zu finden, deshalb füge ich den jetzt trotzdem ein, ha. 
Und dann mache ich mal weiter, nach dem First-Come-First-Served-Prinzip.
Die Muddi (deren Name im Impressum steht, aber manche sind da ja eigen mit, ich zum Beispiel, deshalb schreib ich den jetzt mal hier nicht hin) hat den Liebster-Award von ihrem Blog Nochnemuddi.wordpress.com an mich weitergegeben. Dafür bedanke ich mich sehr und fühle mich immer noch sehr geehrt und außerdem entschuldige ich mich dafür, dass das so ewig gedauert hat, busy Mama hier halt.
Dann mal ran an den Speck.
1. Welche Serie beschreibt deinen Alltag am besten?
Phew. Ähh… So eine langweilige Serie gibts nicht, glaube ich. Ich meine, ich habe meine Bridget Jones-Momente (keine Serie, ich weiß), ein Teil ist ein bisschen Hanna Horvath-mäßig (also Girls), vielleicht bin ich inzwischen auch wie Loreley Gilmore, alle minus die Männerprobleme… Aber im Grunde ist mein Alltag: Aufstehen, Kaffee, Baby oder Arbeiten, Kaffee, Kaffee, Familie, manchmal Sport, Essen, Bett, Repeat. Wenns ne Serie gäbe, die das zeigt, würde ich sie wegen fehlendem Spannungsbogen wohl eher nicht gucken.
2. Bier oder Prosecco?
Bier.
3. Erstes Reiseziel mit Kind?
Für ein Wochenende zum Nürburgring, als das Kind ein paar Monate alt war und der Herr Rabe ähhh… 29? wurde und ich ihm eine Fahrt in einem alten Porsche über den Nürburgring geschenkt hatte. Übernachtet haben wir in einer etwas weirden Pension in der Eifel.
4. Letztes Reiseziel ohne Kind?
Schwanger nach Mexico. Das war toll, wenn auch grenzwertig warm und sonnig (ich habe seeehhhr sonnenempfindliche Haut und in der Schwangerschaft noch mal schlimmer als eh schon…). Unschwanger nach Schweden in die Nähe von Årjäng, in das klitzekleine Häuschen der Eltern einer Freundin, mitten im Wald. Ohne Internet. Wir haben Pilze gesammelt und gegessen und leben noch, insofern wars gut.
5. Das coolste am Muddi-Sein?
Die Kinder :)
6. Der schlimmste Tag als Muddi?
Hmm… Vielleicht der Tag, als mir klar wurde, dass ich eine Schilddrüsenkrankheit habe, wegen dem Stress vermutlich (der wiederum vermutlich durchs Kind nicht unwesentlich mit beeinflusst wurde) und das das heißt, dass ich mir eine weitere Schwangerschaft lieber erstmal für eine Weile aus dem Kopf schlagen sollte. Das war ziemlich übel: Kinderwunsch und das Gefühl, dem Kinderstress mit einem schon nicht gewachsen zu sein gleichzeitig.
7. Was bedeutet Vereinbarkeit für dich?
Sich nicht entschuldigen zu müssen, dafür dass ich Kinder habe und diese selbstverständlich an erster Stelle in meinem Leben stehen.
8. Hattest du schon Regretting-Motherhood-Momente?
Najee… Also nicht wirklich. Klar ärgere ich mich mal, zum Beispiel, dass ich wegen Im-neunten-Monat-schwanger-sein nicht auf ein Festival konnte letztes Jahr wo soooo viele ganz tolle Bands gespielt haben (als ich mit dem Kind im sechsten Monat schwanger war, hab ich das übrigens noch gemacht und es war supersuper toll). Mit kranken Kindern zu Hause rumhängen und Cars in Dauerschleife gucken ist auch nicht grad der Oberknüller für mich. Aber im Großen und Ganzen sind die Kinder das allerallerbeste, was mir passiert ist.
9. Welche Musik läuft an einem guten Tag?
Oha, ich höre extrem viel und vielseitige Musik. Je nachdem, auf welche Art der Tag gut ist, kann das Offspring sein, Die Ärzte, Peter Fox, Chopin, Schubert, Deichkind, Alt-J, Alligatoah, System of a Down oderoderoder. Ich bin auch immer offen für Neues :)
10. Was liest du bei anderen Blogs am liebsten?
Kommt drauf an. Wenn ich gezielt was suche (zum Beispiel „Breifreie Beikost“) dann richtige Artikel, die möglichst ausgewogen und umfassend über das informieren, was ich wissen will. Täglich lese ich Alltagskram von anderen Tagebuchbloggern und finde das gut, mit der Zeit hat man ein bisschen das Gefühl, man kennt die Leute, die da schreiben, selbst wenn man sie noch nie getroffen hat. Und dann gibt es ein paar sehr wenige Blogs, bei denen ich alles toll finde, was die schreiben, und wenn die ihren morgendlichen Toilettengang verbloggen würden, kriegten die das sicher auch noch so lustig und/oder berührend hin, dass ich das gut fände (Andrea Harmonika, I’m lookin‘ at you! [Ähhhh, also nur als Beispiel, nich dass jetzt gleich wer weint! Wer weint: Du bist auch sehr lustig *köpfchentätschel*])
11. Was machst du an einem freien Tag ohne Kind?
Ausschlafen!!1! Zwei Zentimeter dick Nutella aufs Brötchen schmieren. Nach dem Frühstück wieder ins Bett gehen, mit Herrn Rabe und einem guten Buch oder Film. Herumdösen. Pizza bestellen oder schön wäre auch mal Grillen, ohne Angst zu haben, dass gleich ein Kind in den Grill stolpert. Ein Bierchen zum Essen trinken oder auch zwei. Früh ins Bett gehen (ja, echt. So müde bin ich.).
Und dann hat auch noch der Herr Paul einen Liebster-Award an mich weitergereicht, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, weil er meinen beim letzten Mal abgelehnt hat. Und wegen keine Zeit und muss auch mal Schlafen hab ich die Beantwortung von Herr Pauls Fragen einfach an Herrn Rabe wegdelegiert. Haha. Also bitte: Bühne frei für Herrn Rabe!
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Vielen Dank für die Delegation. Frau Rabe habe ich nämlich die Ohren voll genölt von meinem Vorhaben erzählt dieses Jahr mehr zu bloggen. Also dann mal ran :)
1. Welches Lied hören Sie momentan am liebsten?
Puh, direkt zu Anfang so eine schwere Frage. Eine Ohrwurm habe ich gerade von einem Norwegischen Kinder-Quatsch-Lied: Bukkene Bruse. Das Kind fordert sehr oft, dass wir es zusammen singen. Ansonsten höre ich zur Zeit am häufigsten das relative neue Album „Musik ist keine Lösung“ von Alligatoah. Ich bin eher so der Album-Typ, deswegen hab ich meistens ein momentanes Lieblings-Album statt eines Lieblings-Lieds.
2. Ziehen Sie sich nach der Arbeit um (raus aus den Jeans, rein in die bequemen Jogger)?
Ja. Allein schon um den Pulli und Hose am nächsten Tag nochmal tragen zu können ohne, dass da Babyschnodder oder Kinderpatschhände Flecken gemacht haben. Wobei ich eher Stoffhose und Wollpulli gegen Jeans und Schlumpf eintausche :)
3. Zu welcher Uhrzeit würden Sie am liebsten arbeiten?
Nachmittags und dann nochmal Nachts. Leider geht das nicht, denn dann hat der Kindergarten nicht auf und auch meine Kollegen sind dann schon zu Hause. Also versuche ich immer früh aufzustehen und auch morgens produktiv zu sein. Nach dem ersten Kaffee im Büro geht’s dann irgendwann.
4. Wieviel Stunden pro Tag/ Woche/ Monat würden Sie gern arbeiten?
Ich arbeite zur Zeit 7,5 Stunden, 5 Tage die Woche. Die halbe Stunde Mittagspause ist da noch nicht drin und wird nicht bezahlt, muss aber gemacht werden. Also jeden Tag 8 Stunden. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ich würde trotzdem mal gerne den schwedischen 6 Stunden Tag ausprobieren und mich dabei auch gerne objektiv beurteilen lassen, ob ich trotz weniger Zeit das gleiche Pensum schaffe. Alternativ hätte ich gerne einen Tag pro Monat frei um Kram zu erledigen. Also mal in Ruhe Klamotten kaufen gehen oder private Erwachsenen-Dinge regeln (Finanzen, etc.), die ich jetzt halt immer Abends mache, wenn ich schon müde bin.
5. Wie sieht ein gelungender Tag für Sie aus?
Morgens nicht vom Wecker geweckt werden (vom Kind geweckt werden ist ok). Dann gemeinsames, ausgiebiges Frühstück mit frischen Brötchen von Frau Rabe. Nichts vorhaben und dann mit der Familie irgendwohin fahren wo wir was zusammen machen können. Am liebsten an einen See, dort spielen und schwimmen und abschließend grillen. Auf dem Rückweg schlafen die Kinder ein und müssen nur noch ins Bett getragen werden. Anschließen mit Frau Rabe auf dem Sofa kuscheln, Bier trinken, Chips futtern und einen Film schauen.
6. Was würden Sie mit Ihrer Zeit anfangen, wenn Ihr Lebensunterhalt gesichert wäre?
Ich würde gerne wieder mehr Musik machen. Und trotzdem Software entwickeln. Vielleicht für einen guten Zweck.
7. Was halten Sie von einem bedingungslosen Grundeinkommen?
Finde ich eine interessante Idee und werde gespannt beobachten, wie sich das in Finnland entwickelt.
8. Wie besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund?
ToDo-Listen schreiben. Frau Rabe bitten mir zu sagen, welche Dinge ich als nächstes machen soll :)
9. Wie kaufen Sie ein? Einmal groß für mehrere Tage oder jeden Tag eine Kleinigkeit?
Meistens groß für mehrere Tage. Dann muss man sich nur einmal hinsetzten, einen Essenplan aufschreiben und anschließend alles besorgen. So haben wir mehr Zeit füreinander und müssen nicht gegen Tag mit leerem Magen uns ausdenken, was wir denn kochen sollen.
10. ÖPNV oder Auto?
Fahrrad, zur Zeit jedenfalls um zwischen Kindergarten, Job und zu Hause hin und her zu fahren. Ansonsten gerne ÖPNV, zum einkaufen dann aber doch das Auto.
11. Hören Sie Podcasts und wenn ja, welche?
Ein paar, zur Zeit hauptsächlich Radio-Sendungen aus der Heimat. Zum Beispiel 1LIVE Klubbing, diverse 1LIVE Comedy Podcasts (Babo-Bus!), den ARD Radio Tatort oder Sendungen aus dem WDR-Hörspielspeicher.
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Nun zu dem Teil, wo wir die Regeln brechen.
Das Nominieren anderer Blogs fällt uns irgendwie sehr schwer, irgendwie hatte ja jeder schon mehrere Awards und da das ganze ja ein Schneeballsystem ist, ist das auch logisch, und irgendwer muss das Ganze ja mal aufhalten, sonst gibt’s ne Lawine. Und wir sind diese Spielverderberärsche. Tja. Sorrynotsorry. Und wo keine Nominierten, da auch keine Fragen, gell?
Ja, Asche auf mein Haupt. Den nächsten von Ihnen kommenden Fragebogen beantworte ich, versprochen.
@Herr Rabe, Frage 3: I feel you.
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