Gestern waren Herr Rabe und ich in der Philharmonie, weil ich Herr Rabe da hingeschleppt habe. Die Kinder haben sich alleine ins Bett gebracht und das hat zu 50% geklappt, die anderen 50% haben wenig überzeugend bei voller Beleuchtung so getan als schliefen sie, als wir zurück kamen. Was, das muss man dazu sagen, um kurz nach zehn war und da schlafen diese 50% normalerweise auch nur manchmal schon.
Jedenfalls wollte ich gerne in die Philharmonie, um Sheku Kanneh-Mason zu sehen, einen Cellisten, den ich auf Aufnahmen sehr mag. Jetzt mag ich ihn auch live, das war sehr gefühlvoll und schön (Elgar Cellokonzert). Das beste war allerdings die Zugabe, ein Solostück mit gepfiffener Melodie. Ich finde das nicht auf YouTube, Sie müssen wohl selbst hingehen.
Nach dem Cellokonzert wurde noch die 3. Symphonie von Brahms gespielt, die auch einfach toll ist. Wir gingen ganz beschwingt und gut gelaunt nach Hause.
Gestern war dann spät und müde und überhaupt. Heute habe ich aber sehr viel Geige gespielt, aus mir wird zwar kein Wunderkind mehr, aber vielleicht eine passable Hobbyspielerin. Ich möchte Vivaldi jetzt langsam mal abschließen, mit was neuem habe ich schon angefangen, nämlich dem 2. und 3. Teil hiervon: https://youtu.be/BTghQEzMEqw?si=FfoFKxLqU59ivC9f (wo man von Brahms sprach, ne, juicy Geschichten da im 19. Jahrhundert). Der Kontrast zu Vivaldi ist hart.
Die Zugabe war eventuell „Dolcissimo“ von Peteris Vasks? https://youtu.be/1X_HLgJqha8?si=UqxBr2r78cEG5Q_R
Entschuldigen Sie meine freche Einmischung von der Seite, ich hoffe, es war nicht zu übergriffig- normalerweise vermeide ich Schlaumeiern, aber ich liebe dieses Stück und konnte nicht an mich halten…
Unbekannterweise herzliche Grüße!
LikeGefällt 1 Person
Nein, das ist es nicht, ich nehme an, es ist Chicago Klezmer Ensemble’s Mazltov Far Di Mekhutonim, so wie hier rezensiert: https://bachtrack.com/de_DE/review-kanneh-mason-hrusa-elgar-dvorak-cleveland-orchestra-november-2021/amp=1.
LikeLike