Tag 3819 und 3820 – Sport und dann kein Sport.

Gestern war wieder Zirkeltraining bei der Arbeit und ich bin ganz motiviert hin. Ich habe dort mehrere Dinge feststellen können:

  • Die Ballettlehrerin hat recht, Spagat ist zu einem ganz wesentlichen Teil eine Frage des Winkels und der Öffnung der hinteren Hüfte. Nach jahrzehntelangem Rumgekrebse bei 80% bin ich jetzt auf der einen Seite plötzlich fast ganz unten. Nach wenigen Wochen und ohne ewig lang zu dehnen. Es ist ein Wunder.
  • Meine Bauchmuskeln sind aus Stahl, aber gut unter einem Pölsterchen versteckt, um den Feind zu verwirren. Aber auch da: Tanzen hilft. Bauchmuskelburnout ziehe ich lächelnd durch, während neben mir die werten Herren keuchend kollabieren.
  • Die Vermutung hatte ich schon Dienstag beim Ballett, aber jetzt kann ich es bestätigen: ich hab mir in meiner rechten Pobacke ganz tief drin was gezerrt. Es könnte schlimmer sein, aber in manchen Positionen zwickt und zieht es doch ganz ordentlich. Ich finde das ärgerlich. Zerrungen sind so unnötig.

Heute habe ich dann ganz entspannt keinen Sport gemacht. Ich bin immer noch platt von gestern. Und die Zeit kann man auch sehr gut mit Geige spielen verbringen. So.

2 Gedanken zu “Tag 3819 und 3820 – Sport und dann kein Sport.

  1. Avatar von S. S. schreibt:

    Wow, Ihr Pensum! Ich wage es, mich zu vergleichen: zwei Kinder, 13 und 7, hier arbeiten beide Vollzeit und teilen sich die Arbeit zu Hause hälftig. Wie schaffen Sie es, grundsätzlich jeden Tag Sport zu machen??? *geht fiepend ab* (Frage ist eher rhetorisch. Mir ist schon klar, dass Ihr Leben anders ist, z.B. wahrscheinlich mehr Homeoffice beinhaltet, Ihre Kinder schlafen vielleicht anders, Ihr Schlafbedürfnis ist anders, man weiß es nicht, es sind die kleinen Dinge. Aber ich bin trotzdem voller Bewunderung und Staunen!)

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    • Also, gelegentlich (montags) stehe ich sehr früh auf und mache Sport vor der Arbeit. Dienstags ist Ballett. Mittwochs Burlesque. Donnerstag Zirkeltraining. Bleiben nur noch Freitag bis Sonntag, und freitags habe ich Homeoffice. Mein Problem ist eher, dass ich manchmal ZU zwanghaft und entgegen meiner anderen Bedürfnisse (Schlaf, Ruhe, mal nicht strapazierte Muskeln belasten) solche Dinge durchziehe.

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