Tag 3621 – Eine großartige Liveband!

Es ist sehr spät, aber das war vorherzusehen. Herr Rabe und ich sind nämlich jetzt ein paar Tage auf einem Festival in Oslo. Tons of Rock heißt das. Da wird sehr viel Rock gespielt. Und morgen sehr viel Punkrock. Samstag sehr viel Metal. Heute war, weshalb wir die Tickets gekauft haben. Aber dazu muss ich ausholen.

2006 war ich auf meinem ersten Festival, dem Hurricane in Scheeßel. Mit Camping und so. Es war heiß, es war staubig, ich hatte schnell derben Sonnenbrand, wir tranken lauwarmes Bier aus Plastikflaschen vom Aldi, es war super. Bands waren da auch (Billy Talent habe ich da entdeckt und viele Jahre heiß geliebt. Vor nem Jahr hab ich herausgefunden, dass die ein neues Album rausgebracht haben, reingehört und schockiert wieder ausgemacht. Aber 2006 waren die super!). Gefühlt das halbe Publikum war wegen einer Band angereist, die ich nicht kannte und die Sonntag Abend als letztes spielen sollte. Eine großartige Liveband sei das. Wirklich großartig. Sagten wirklich ungefähr alle, mit denen man da sprach. Vielleicht minus die, die nur BIERBONG! und HEEELGAAA! grölten. Wir (also die, mit denen ich zusammen da war, Herrn Rabe kannte ich da noch nicht) beschlossen deshalb auch, diese Band noch anzugucken, aber schon nachmittags das Zelt abzubauen und einzupacken, damit wir danach direkt fahren konnten.

Es war aber ja so affenheiß gewesen. Was passiert, wenn es im Sommer sehr heiß ist, gerne mal? Genau. Hitzegewitter. Während wir Apokalyptica anschauten, zog es sich zu. Die Bildschirme wurden von der Bühne abgehängt, weil es plötzlich sehr windig wurde. Der Himmel wurde dunkler und dunkler und das passte zu Apokalyptika ausgezeichnet, so richtig dachten wir uns nichts dabei. Dann kam die Durchsage, dass das Festivalgelände evakuiert werden müsse, die letzte Band, die großartige Liveband, spiele nicht, bitte alle JETZT SOFORT gehen. Als wir uns umdrehten, um zum Ausgang zu gehen, sahen wir auch, warum: eine beeindruckende, schwarze Wolkenwand war da zu sehen. Wir wurden plötzlich sehr schnell. Trotzdem kamen wir nicht schnell genug zum Zeltplatz (wo Freunde von uns unsere letzten Rucksäcke in deren Ex-Rotkreuz-Sanitäter-Zelt aufbewahrten) um dem epischsten aller Wolkenbrüche zu entgehen. Der staubige Acker verwandelte sich binnen Sekunden in einen Oberwasser-Tümpel und mehr als ein Zelt trieb an uns vorbei. Als wir am Zelt ankamen, waren wir bis auf die Unterhosen durchgeweicht und matschig, in den Schuhen stand das Wasser – und wir hatten ausgezeichnete Laune. Die Freunde fanden wir im Gestänge des Zeltes hängend, einen Kampf mit dem Wind um das Zelt führend. Wir hängten uns dazu. Das Zelt blieb tatsächlich weitgehend unten. Die großartige Liveband war vergessen, wir hatten plötzlich mit Wassermassen, Schlamm und Wind zu tun. Statt um elf Uhr abends kamen wir so gegen 3 Uhr nachts endlich los, und da waren wir alle komplett nass und müde statt gehupt von der großartigen Liveband. Aber dass diese Band eine großartige Liveband ist, etabliert sich im Freundeskreis schnell als running gag.

Fast forward ein Jahr, ich lerne Herr Rabe kennen und ein Lied* der großartigen Liveband spielt dabei eine so zentrale Rolle, dass es danach jahrelang mein personalisierter Klingelton für Herrn Rabe ist.

Fast forward noch ein Jahr: ich bin in Schweden, wir feiern eine Party im Wohnheim, mir gefällt ein Lied, ich frage, was das ist. Ein Lied** von der großartigen Liveband NATÜRLICH! Das weiß man doch.

Ich wusste das nicht, aber als ich wieder in Deutschland war, zog ich mir die komplette Discographie. Und seither ist das eine meiner absoluten Lieblingsbands. Absolut großartige Band.

Heute konnten wir verifizieren, WIE großartig die als Liveband sind. UNFASSBAR GROSSARTIG nämlich. Was für ein Fest.

Muse live.

Ein Traum von über 16 Jahren ist da in Erfüllung gegangen. Es war so toll! Hach! Gehen Sie alle Muse angucken, vor allem auf Festivals.

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*Supermassive Black Hole

*Hysteria

Tag 3620 – Noch blöder.

Also, der Tag war arbeitstechnisch noch bescheidener als der gestern. Ich kann das nicht hier breittreten, aber ich bin sehr frustriert und bodenlos enttäuscht und auch ein bisschen entsetzt. Die Arbeit kann sich glücklich schätzen, dass ich doch manchmal sowas wie Impulskontrolle hab, weil heute hätte ich gerne einfach hingeschmissen. So einfach ist das. Es gibt Grenzen, was ich mit mir so machen lasse und eigentlich war die heute erreicht. Allein fürs Bleiben sollten sie mir ne Mitarbeiterin des Jahres-Plakette geben. Heute hätte ich mich auch echt gerne betrunken, Aber das ist echt kein gesundes Coping, also habe ich das gelassen. Wie ich sagte, Impulskontrolle. Aus Stahl.

Manchmal.

Abends bin ich deshalb wütend eine halbe Stunde joggen gegangen. Das wiederum fand mein Rücken untragbar und ist jetzt noch wütender als eh schon. Dr. Google sagt, Iliosakralgelenk. Blockiert oder verspannt oder so. Vielleicht beides. Ich hab versucht, es wegzudehnen und/oder wegzumassieren, indem ich auf dem Küchenfußboden meinen unteren Rücken/Becken hab kreisen lassen, aber es hat alles nichts gebracht und ich versuche es jetzt mit schlafen, hilft ja alles nichts. Allerdings könnten 4 Tage Festival plus Pride-Parade eine „interessante“ Erfahrung werden. Vielleicht gehe ich morgen noch bei der Apotheke vorbei oder frage den Hausarzt, ob er mir Schmerztabletten verschreiben kann. Sowohl verklemmt als auch verspannt wird sich vermutlich am besten durch Bewegung auflösen, aber dann muss die erst mal möglich sein, ne?

Aua. Aber gut, jetzt drei Tage frei zu haben. Die Arbeit und die Chefinnen können mich die nächsten Tage einfach mal gepflegt am Piiieeep piiiieeepen.

Und mal LinkedIn updaten. Könnte eine gute Idee sein.

Tag 3619 – Blöd alles.

Blöden Kacktag bei der Arbeit gehabt. Haus nicht verkauft. (Allerdings hatte der potentielle Käufer wohl davon gefaselt, um den Garten rum ganz viel Thuja zu pflanzen, damit bloß keine Nachbarn reingucken können und das fände ich dann doch ziemlich herzbrechend, da grabe ich den Holunder doch noch aus vorher.)

Abends einen ziemlichen Haufen Geld für Kinderunterwäsche ausgegeben und dann noch neue Brillen geordert. Hilft ja alles nichts.

Michel will seine Haare schneiden, wegen Gruppendruck von seinen Kumpels, in etwas, das ich pottenhässlich finde (einen Wolf Cut, ich finde das sieht aus wie nicht oder schlecht geschnitten). Ich würde das gerne verhindern, aber das wäre vermutlich schlechte Elternschaft. Außerdem geht man echt lange in den Knast für prophylaktische Serienmorde an sämtlichen norwegischen Friseur*innen.

Schön war, mit Herrn Rabe eine Folge The Residence zu gucken, das ist eine ganz schöne Serie auf Netflix. Man lernt dort viel über Vögel.

Gucken Sie mal, wie schön der Holunder blüht!

Leider gibt es keine Geruchsfotos, aber der Busch duftet meterweit.

Tag 3616 – 3618 – Viel los.

Freitag war Inspektionsabschluss, dann Heimreise, dann mit Michel auf unsere Dorf-Pride-Parade, dann Einkaufen, dann schnell was essen, umziehen und nen Tacken mehr Make-Up druff, dann mit Herrn Rabe zu einer Drag- und Burlesque-Show hier im Dorf. Die erste solche. Und es war ein Fest. Ich würde auch hingegangen, wenn ich keine*n der Künster*innen gekannt hätte, aber sowohl Salty (die ich Fangirle) als auch die Burlesquemama (Kiki Chérie) waren da und das war super. Es war eine echt tolle Show und das Hacken abrennen dafür absolut wert.

Leider musste Herr Rabe in der Pause gehen und zu seiner Bandprobe, weil halt. Samstag war eben Auftritt. Dazu später.

Samstag (längster Tag des Jahres, Yeah!) war ich erst ein bisschen neben der Spur, die Woche war anstrengend gewesen. Aber meine Haare nervten mich unsäglich und als Michel unbedingt nach Oslo wollte, eine neue Tastatur kaufen, brauchte es nicht viel Überzeugung, weil ich da endlich zum Friseur konnte. Ich hätte sie sonst wirklich selber abgeschnitten, auf raspelkurz mit der Haarschneidemaschine. Jetzt sind sie geringfügig länger, aber deutlich mehr Frisur als was ich hinbekommen hätte. Ich bin sehr happy mit der neuen Luft auf dem Kopf. Michel ist sehr happy mit seiner neuen Tastatur.

Zu Hause ging ich schnell all die Haare abduschen, dann mit Pippi einkaufen, dann mit Pippi ein bisschen im Garten rödeln. Dann wieder sehr schnell umziehen, Gesicht anmalen und zu Herr Rabes Auftritt gespurtet. Nicht ganz gespurtet, aber sehr flott gegangen. War aber noch pünktlich da und es war auch das ein Fest. Herr Rabes neuer Bass war jeden Euro wert, der klingt super. Besonders im Vergleich mit der Band danach hat man das gehört, deren Bass ging nämlich einfach im Gesamtbild unter. Das macht Herr Rabes Bass nicht. Und schick ist er auch!

Dorffest eben.

Ich mag meinen Mann auf der Bühne anhimmeln. Übrigens sind wir seit Donnerstag seit 16 Jahren verheiratet und haben das wie immer nicht groß gefeiert. Wir feiern das jeden Tag im Kleinen.

Nach dem Auftritt tranken wir noch ein Bier mit dem Rest der Band und dem halben Dorf und gingen dann nach Hause. Wir schliefen danach wie die Steine.

Heute war ja wieder visning, also Hausbesichtigung und vorher penibelstes Aufräumen, Wegräumen, Putzen und Dekorieren. Das ist anstrengend. Es war eine Familie da, die sollen bitte das Haus einfach kaufen und gut. Ich mag keine weiteren visninger haben. Jedenfalls nicht, während wir hier noch wohnen. Bittedankenein.

Während der visning waren wir Kaffee trinken und danach war Pippi auf einer Schaumparty im Dorf. Ich war… total platt zu Hause. Als Herr Rabe und Pippi wieder da waren, döste ich auch eine Weile ein. Irgendwie rafften wir uns aber noch zu Sport und dann kochen auf. Ein Bad war auch hilfreich, jetzt bin ich etwas entspannter und nicht mehr nur müde. Und jetzt dann auch Bett, morgen muss ich ins Büro.

Tag 3615 – Nope.

Haus nicht verkauft. Tjanun. Ganz ehrlich gibt mir ein einziger potentieller Käufer, der sich den ganzen Tag nicht durchringen kann, ein Gebot abzugeben, aber statt Nein zu sagen ständig die Maklerin vertröstet, und der im Vorfeld auch schon gesagt hat, dass es eigentlich ein bisschen zu teuer ist, auch kein gutes Gefühl. Ich will nicht hinterher wegen irgendwas Ärger haben. Ich will auch keinen zähneknirschenden Käufer, der eigentlich was anderes will oder der wegen jeder Krone im Nachhinein das Diskutieren anfängt. All das befürchte ich, obwohl ich gar nicht involviert war.

Also, schön wäre es schon gewesen, den Stress los zu sein, aber dann halt nicht. Der Champagner muss dann halt warten.

Tag 3614 – so lala, so lala.

Herr Rabe hat alles gegeben, aber es war trotzdem nur eine Person da, um das Haus anzugucken. Eine, von vier angemeldeten. Tjanun, ne? Wird schon werden, irgendwie.

Ich konnte deshalb nicht schlafen und bin entsprechend jetzt auch gar. Außerdem war der Tag anstrengend. Die Anlage hier ist riesig und wir waren oben und unten und über drülf Etagen in drülf Gebäuden. Mit Helm mit runterklappbarer Brille und Sicherheitsschuhen (aua, meine Zehen). Irgendwann am frühen Nachmittag war dann auch meine Kapazität, plötzliche Zisch-, Klapp-, Pfeif- und Dröhngeräusche zu ignorieren, erschöpft und alles war dann einfach nur noch laut und ein einziger Lärm-Brei. Davon, von zu wenig Wasser getrunken, von der Runterklappbrille und dem wenigen Schlaf habe ich dann heute Abend Migräne bekommen. Da ich bei dem ganzen Gelaufe heute und unzähligen Treppen (wahhhh, Gittertreppen, nur gut, dass bei dem Lärm keiner hört, wie ich summe, um mich selbst zu beruhigen) weder Handy noch Uhr dabei hatte (Explosionsschutz), kann ich leider nicht dokumentieren, dass ich heute total aktiv war. Ganz entgegen der Inspekteurinnen-Gewohnheit sage ich aber ganz einfach: das macht es nicht weniger wahr. Und ich darf jetzt schlafen. So.

Tag 3612 und 3613 – Inspektionstunnel.

Eigentlich geht es sogar, aber erzählen darf ich ja eh nichts. Andeuten kann ich ja, dass die Firma nen riesigen Stein bei mir im Brett hat, weil sie nach ner dummen – sehr teuren – Entscheidung, komplett zurückgerudert ist, statt noch mehr Geld in einem hoffnungslosen Projekt zu versenken. Das machen die wenigsten, inklusive meines eigenen Arbeitgebers. Das Reiten toter Pferde ist sehr weit verbreitet. Die Firma hier hat tatsächlich sogar recht schnell eingesehen, dass das schicke neue Pferd mindestens im Koma liegt und dann doch ein langsames, altes Pferd besser ist als gar keins. Inzwischen ist das neue shiny Pferd tatsächlich komplett beerdigt. Ich kann das nicht genug loben, echt mal.

Was sonst geschah: Ich bin gestern morgen auf dem Weg zum Auto die Treppe runtergefallen und habe mir meinen kleinen Finger fies an der Wand aufgeschrappt. Da ist seither ein Blasenpflaster drauf (feuchte Okklusion ftw, aber eigentlich hatte ich auch in meinem Rucksack nichts anderes). Heute musste ich neue besorgen, hier ist zum Glück ein kleiner Supermarkt. Ansonsten ist hier literally gar nichts, selbst zum Essen muss man 30 Minuten fahren. „Es gibt die Tankstelle, die haben auch Burger… ja, ok und das Hotel halt.“ Das Hotelrestaurant ist nur leider sehr teuer, wir können uns schlicht nicht leisten, hier täglich zu essen.

Aaaaber das Hotel hat einen (leicht schäbigen) Fitnessraum. Gestern habe ich Krafttraining gemacht, heute Yoga. Letzteres, weil ich jetzt zwei Tage je 9 Stunden lang auf so Wartezimmerstühlen aus den 90ern gesessen habe und mein unterer Rücken sich darüber sehr eindrücklich beschwert. Man wird ja nicht jünger, ne?

Man kann hier auch sicher schön laufen gehen, das probiere ich morgen mal. Heute war ich mit dem Lieblingskollegen „nur“ spazieren.

Am allerliebsten würde ich aber grad zu Hause, denn Herr Rabe tut mir sehr leid, der muss das Haus ganz allein zur Visning morgen fertig kriegen. Wäre ich an seiner Stelle, hätte ich mir schon mindestens die Krätze an den Hals gewünscht, dafür, dass ich einfach so abdampfe und ihn damit allein lasse.

Tag 3611 – Wäh.

Es fühlt sich an, als hätten wir heute hauptsächlich *irgendwas* gemacht. Und dann bin ich zu einer Inspektion aufgebrochen.

Jetzt bin ich im Süden (von Norwegen). Am Meer. Wäre schön, das genießen zu können, aber grad ist da nur die Stimme, die sagt, was ich alles nicht gemacht habe.

Langsam macht mich das alles ein bisschen unglücklich, ich brauche mal wieder Alltag ohne Räumen und Packen und Putzen und Chaos.

Sorry für Gemecker. Lieber Licht aus jetzt.

Tag 3610 – Garten.

Wir haben heute noch mal das neue Haus besucht und dabei die Verkäufer kennengelernt. Sie sind sehr nett. Und was ich beim ersten, einzigen, kurzen Besuch übersehen hatte: es gibt

  • Schwarze Johannisbeeren
  • Rote Stachelbeeren
  • Jede Menge Walderdbeeren
  • Jede Menge Blaubeeren
  • Himbeeren
  • Rote Johannisbeeren
  • Rhabarber

Alles auf dem Grundstück. Und einen wunderschönen, riesigen Rhododendron. Ich wette, im Herbst gibt es auch Pilze, das Waldgebiet, in dem ich oft Pilze sammeln gehe, ist ja direkt hinterm Haus. Außerdem sind da noch ein paar Hochbeete, die man mal mit Erde füllen müsste und dann kann man da mit wenig Arbeit noch viel mehr pflanzen, zum Beispiel mehr Erdbeeren oder einen Teil von „meinem“ Rhabarber. Und einen Platz für einen Holunderstrauch finden wir sicher auch. Das wird fein.

Davon angespornt habe ich fertig Unkraut gejätet. Ich habe vieles, aber nicht alles, wegbekommen, aber es muss ja nur Mittwoch kurz gut aussehen. Ein paar Grashalme stehen halt noch und Baby-Disteln und Baby-Ringelblumen sehen halt auch sehr ähnlich aus, da habe ich bestimmt noch einiges übersehen. Aber jetzt sieht es wieder ordentlich(er) aus. Im Kräuterbeet habe ich auch den alles überwuchernden Estragon ordentlich ausgedünnt, jetzt sieht auch das wieder ganz ok aus. Halt mehr so Darwin als englischer Garten, weil im Kräuterbeet Schnittlauch, Oregano und eben Estragon einen erbitterten Kampf um die Ressourcen führen, aber ich mag es so. Im Beet nebenan passiert das gleiche mit Erdbeeren und Pfefferminze. Ansonsten müssen die Käufer Koriander mögen, der hat das Gewächshaus komplett eingenommen.

Hier ein Bild, weshalb ich den Holunder nicht ausgraben werde.

Kaum zu glauben, dass der vor 6 Jahren so ein kleines Stöckchen war.

Ich bin außerdem sehr zufrieden, dass der Garten alles gibt, um Mittwoch alles herzuzeigen, was er kann. Der Holunder blüht jetzt gerade fast, die Pfingstrosen blühen fast, der Schnittlauch blüht wie bekloppt (ähäm, ja, ich weiß, dass der das nicht soll. Aber die Blüten sind so hübsch und die Hummeln mögen die auch sehr gerne). Die Zierdistel blüht fast, die gelbe Blume und die blaue Blume an der Einfahrt blühen beide (auch wenn ich nicht weiß, was sie sind, aber sie sind hübsch). Die ersten Erdbeeren werden rot, der Johannisbeerstrauch und der Stachelbeerstrauch sind voller Beeren. Ich denke, am Mittwoch wird das alles super aussehen.

Hach.

Das war alles so schön heute, ich habe sogar alle Spinnen, die ich in meiner Jäterei aufgeschreckt habe, einfach ignoriert. Und da waren ein paar Oschis dabei.

Tag 3608 und 3609 – Komplett platt.

Auch heute nur piep, weil mir die Augen zufallen. Der Tag war super lang und super anstrengend, aber auch gut. Wir waren bei der Bank und haben da viel geschafft, und ab nachmittags bis abends war ich beim Sommerfest der Zirkeltrainingsgruppe von der Arbeit, was sehr lustig und auch SEHR SEHR anders war, als Feste mit Den Direktoratsangestellten(TM) sonst so sind. Aber das war eben auch ein Fest mit lauter Leuten, die ich maximal mittel gut kenne und es war dann irgendwann (als die anderen anfingen, ziemlich verzaubert zu sein, während ich an meinem alkoholfreien Weihnachtsbier* herumnuckelte) auch echt laut. Da bin ich dann auch gegangen, aber es dauerte deutlich über einer Stunde bis nach Hause. Tjanun.

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*Umzugsfund und muss ja weg. Schmeckt aber noch und ich mag das sehr gerne, das ist wie ein helles und wesentlich weniger süßes Malzbier.