Oder geruhsame Feiertage, je nachdem, wie Sie es mögen.
Ich habe was für Sie, ein Geschenk, wenn Sie so wollen. Das Geschenk ist, dass ich Ihnen allen, die das hier lesen, soweit vertraue, dass ich das hochlade. Es ist nicht perfekt, und deshalb ist es für mich wirklich was besonderes. Es kommt von Herzen und wir tun jetzt alle so, als wäre ich so 8 und Sie meine Eltern und Großeltern, und alle so oaaahhh, wie schön.
Gestern hatte ich meine Geige bei der Arbeit dabei. Ich schiebe ja eine ruhige Kugel und hatte mir deshalb mitten in den Tag eine Geigenstunde gelegt. Ne Woche vor Weihnachten kann man das ja mal machen. Womit ich nicht gerechnet hatte, was, dass ich komplett verwirrt sein würde, und das für mindestens zwei Tage, weil ich sonst ja seit ein paar Monaten immer Mittwochs meine Geige dabei hatte. Zwischen Burlesque-Kurs und Arbeit habe ich nämlich im Übungshotel geübt, schon allein, damit ich nicht bis 19 Uhr bei der Arbeit rumhänge. Aber wegen dieser Gewohnheit dachte ich gestern den ganzen Tag über, es sei Mittwoch. Und da gestern ja Mittwoch war, musste heute Donnerstag sein. Mal sehen, wann ich wieder in normaler Zeitrechnung ankomme. Die Geigenstunde war jedenfalls sehr interessant, wie immer war das Feedback total unerwartet, in alle Richtungen. Eine Sache, die mich ärgert, nämlich, dass ich beim Martelé immer die anderen Seiten treffe, fand der Lehrer überhaupt nicht schlimm. Er meinte, das sei nur ein Zeichen, dass ich jetzt so viel Gewicht im Bogen habe und so tief in der Saite spiele, dass es halt nen Tacken zu viel ist, aber was wieder rauszunehmen was jetzt zu viel ist, ist kein großes Ding. Dafür dachte ich, ich hätte einen lyrischen Teil total schmalzig gespielt und er so „du klingst wie ein Roboter, alle Töne gleich“. Ja okeeehhh. Aber er ist ja ein guter Lehrer, und deshalb hat er mir ganz viele Tipps gegeben und gezeigt, wie ich beides behebe, also das Martelé-Problem und das Roboter-Problem. Letzteres ist wie ein Showgirl sein: man muss es überziehen, damit es wirkt. Also noch viel viel mehr Schmalz. (Kreisler ist aber schon auch nicht einfach. Muss man auch dazu sagen.)
Aber der Lehrer ist nicht nur gut, sondern auch unglaublich nett und hat mir Freikarten für den Grieg-Chor aus Bergen geschenkt. Das habe ich mir dann heute angehört, mit dem Lieblingskollegen, weil Herr Rabe mit Pippi beim Klettern war. Das Program war ausschließlich Musik der letzten 100 Jahre.
Der Grieg-Chor ist ein professioneller Solisten-Chor aus Bergen, das künstlerische und technische Niveau ist extrem hoch. Schon allein, um mal einen wirklich, WIRKLICH tollen Chor zu hören, hat es sich absolut gelohnt. Das Programm war… halt modern. Aber nicht moderne Popsongs, sondern so Weber und Schönberg-modern. Ein Stück war geschrieben für 16 Solostimmen, in Mikrotönen. Komplett dissonant zur Person daneben, zum Teil wirklich schrill schmerzhaft in den Ohren (bestimmt gewollt so), zum Teil kaum menschlich klingend. Das muss man schon auch mögen, ich bin dafür bestimmt einfach zu banausig, auf Spotify würde ich das jedenfalls jetzt nicht unbedingt suchen. Ein Stück war wunderschön, von Schmitzke (?). Ich mag Weber lieber als Schönberg. Und verstehe das Gedicht von Hölderlin, auf dem das Lied mit den Mikrotönen basiert, nahezu genauso wenig, wie das Lied. Britten sollte man mehr hören (auch wenn das nur die Zugabe war, ein Lied aus einer Adventsmesse (?) ). Es war wirklich ein spannendes und auf eine ungewöhnliche Art auch schönes Konzert. Gute Chöre sind schon was sehr berührendes und schönes. Und wenn schon Mikrotöne, dann von Profis gesungene. Ich überdenke meine Einstellung zu moderner „Klassik“ eventuell, aber ein paar Vorurteile wurden halt auch bestätigt (looking at you, Schönberg).
Hier ist heute nicht viel passiert. Herr Rabe und ich waren zusammen laufen, das hat für mich nur so mittel geklappt, weil ich viel zu schnell losgerannt bin und nach 15 Minuten kurz gehen musste. Aber Herr Rabe soll ja nicht denken, ich sei eine lahme Ente.
Ansonsten Sonntag eben. Wir versuchen, winterfertig zu werden, Herr Rabe hat gestern schon im Garten aufgeräumt, ich habe heute den Ofen gereinigt und Holz geholt. Wir hoffen mal, dass bei uns nicht auch der Schornstein brennt.
Ich übe ein Weihnachtslied. Das war letztes Jahr noch nicht machbar (aufgrund des Arrangements mit lauter Doppelgriffen), dieses Jahr habe ich erstens noch 4 Wochen Zeit und habe zweitens seit fast einem Jahr gezielt Doppelgriffe geübt, da geht das schon viel besser. Außerdem habe ich bessere Übungstechniken gelernt. Ha. Wär doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekäme.
Michel übt auch ein Weihnachtslied. Er hasst uns dafür, dass wir ihn zum Üben zwingen, aber ich lasse da meine innere Musiklehrerin raushängen und lasse nicht locker, bis es klappt. Und dann lobe ich ganz doll, natürlich. Michel hat noch knappe drei Wochen, bis er das spielen muss, sollte sich also nach Möglichkeit am Riemen reißen mit dem Üben. Michels Weihnachtslied ist schön, aber ein Kirchenlied, mit all dem, was das an seltsamen Rhythmen und Harmonien so mit sich bringt. Es ist auch nichts, was man halt so kennt, er muss also wirklich auf die Noten gucken. Dir Motivation dazu ist eher marginal.
Ich grüße aus Zimmer 2248, was eine sehr sympathische Zahl ist. Es kann also nur gut werden, diese Reise. Morgen geht es so früh los, dass das Flughafenhotel mich (und den Lieblingskollegen) beherbergen muss. Nach meinen letzten Erlebnissen möchte ich nicht morgens um viertel vor fünf abhängig vom lokalen Taxidienst sein. Hinterher erzählen die mir wieder was von dem wahnsinnig dichten Verkehr in Eidsvoll zu der Uhrzeit oder so.
Reise hält mich nicht von Ballett ab, und das war heute echt heftig, sehr viele relevés und noch mehr Sprünge. Ich glaube, die Vertretung unserer eigentlichen Lehrerin will uns heimlich auf Spitze vorbereiten oder so. Meine armen Waden.
Gestern habe ich schon mal das meiste gepackt. Heute dann den Rest. Weil ich paranoid bin, habe ich alles für die ersten zwei Nächte (und den ersten Inspektionstag) im Handgepäck. Trotzdem habe ich alles in meinen „großen“ Samsonite-Rucksack bekommen. Ha. Dieses Mal habe ich auch verschiedene Sorten Sonnenschutz dabei, Hut, Creme und Kleidung, ich werde NICHT wieder komplett verbrennen.
Ebenfalls gestern noch „schnell“ eine Geigenstunde gehabt. Das viele Geübe an Artikulation hat sich gelohnt, ich habe jetzt viel bessere Kontrolle über den Bogen. Eintönig war das Üben, aber Hilfreich. Jetzt kann ich erst mal anderthalb Wochen nicht spielen, was ich ziemlich schrecklich finde.
Herr Rabe kam gestern Nachmittag wieder, wir haben also knapp mehr als uns nur abgeklatscht. Pippi wäre am liebsten direkt wieder ins große Bett eingezogen.
So, jetzt fallen die Augen zu. Gute (kurze) Nacht!
Heute hatte ich eine Geigenstunde und währenddessen (und noch etwas länger) waren meine Mutter, Herr Rabe und Pippi im Munch-Museum. Beides war sehr gut. Und weil die anderen noch länger brauchten, konnte ich noch in Ruhe Sport machen und sehr leckeres Essen kochen. Michel hat sich zwei mal Gemüse (!!!) nachgenommen, und mehrmals gesagt, dass das Essen soooo lecker sei. Dabei war es ein relativ schnöder Braten (der noch im Gefrierschrank war, von lokalem Freilandschwein) mit Kartoffeln, TK-Gemüsemischung, Sauce und, das hat Michel aber nicht gegessen, Pilzen aus dem Wald. Also ja, war schon lecker, aber dass ausgerechnet Michel sich Braten, Kartoffeln, Sauce und Gemüse reinschaufelt, als bekäme er sonst höchstens mal Knäckebrot, wunderte mich doch ein wenig. Aber ich beschwere mich nicht darüber. Ich male mir nur den Tag rot im Kalender an.
Es passiert irgendwie hauptsächlich Arbeit, was soll man da Bloggen. Heute echt nur Arbeit, gestern abends immerhin noch Ballett. Das war, obwohl ich wirklich keinerlei Lust hatte und den ganzen Tag schon Kopfschmerzen mit mir rumgeschleppt hatte, wieder super. Ich mag die Vertretungslehrerin, die ist sehr unnorwegisch und macht auch auf Fehler und Unsauberkeiten aufmerksam, die lässt kein Schummeln durchgehen. Und sein wir mal ehrlich – man sieht die eigenen Fehler dann eben doch nicht genauso gut und korrigiert auch nicht so konsequent.
Spät abends habe ich, gestern und auch heute, Geige gespielt. Selbes Thema, der Geigenlehrer hat mir Etüden (arschlangweilige) zum Üben von Artikulation gegeben. Weil mein Bogen gerne mal macht was er will. Vorwiegend will er wischiwaschi rumschrubben oder (seltener) unkontrolliert hopsen. Dass sich alles irgendwie gleich anhört und ich wenig Kontrolle über Akzente habe nervt und bremst mich schon länger. Also muss ich es üben, konsequent, und der Lehrer lässt mir da auch nichts durchgehen. Aber von mindestens der einen Etüde werde ich sicher träumen, das macht nur minimalen Spaß, immer wieder die selbe halbe Seite mit Sechzehnteln zu spielen, nur mit verschiedenen Rhythmen, Stricharten und Akzenten. Als Nebeneffekt einer anderen Etüde voller Akzente lerne ich auch noch Aufstrich-Stakkato, davor habe ich mich bisher auch erfolgreich gedrückt. Von nichts kommt halt nichts.
Gestern und heute ist hier nicht soooo viel passiert, das war bei auch mal ganz schön so. Herr Rabe fuhr gestern nach Ibbenbüren und kam wider Erwarten ohne einen Bass zurück. Dazu nahm er Pippi mit, die neue Sticks bekam. Michel und ich hingen in der Ferienwohnung herum, beziehungsweise hing ich gar nicht viel herum, sondern machte ein mörderisches Sportprogramm und spielte danach noch gründlich Geige. Nebenher wusch ich Wäsche.
Abends trafen wir uns mit unseren Ex-Nachbarn auf dem Siggi, das war sehr nett, obwohl es irgendwann einen krassen Wolkenbruch gab. Vorher hatte es sich schon so angehört, als würde irgendwer unaufhörlich große, leere Mülltonnen herumrollen, es donnerte pausenlos. Wir hielten es aber draußen aus, der Allwetterschirm hielt dem Wetter ebenfalls stand und irgendwann konnte man sich auch wieder unterhalten, ohne gegen den Regen anbrüllen zu müssen.
Aber wir hatten sehr freundlichen Besuch, der unseren Versuch, auf dem Tisch keinen Sturzbach zu kriegen, sehr gut fand:
Heute waren wir shoppen, unter anderem bekam Pippi Inline Skates. Plus Helm und Schoner. Das zog sie an und fuhr quasi sofort los, als hätte sie nie was anderes gemacht.
Der Rest der Einkaufstour war einigermaßen ätzend und ich berichte lieber nicht darüber. Die Bielefelder Innenstadt ist jetzt nicht so der Place to be mit nöligen, überreizten Kindern, wenn man selbst auch nölig und überreizt ist. Und, ey, sorry, aber immer mehr Menschen stinken. Immer mehr Menschen benutzen grauenvoll schwere, Moschusreiche Parfüms in Mengen, die für eine komplette Woche reichen müssten. Es wird immer schlimmer. Dabei bin ich urlaubig entspannt und gar nicht so empfindlich wie sonst schon gerne mal. Aber immer wieder laufe ich quasi gegen eine Wand aus Parfüm und will nur noch weglaufen. Wer möchte denn bitte Leute mit Parfüm vergraulen?
Gestern habe ich mit Michel einen Ausflug in die Hauptstadt unternommen. Hauptsächlich wollte ich Therabänder (in günstig) kaufen, ich kann ja schlecht nen Haufen Hanteln mit in den Urlaub schleppen. Weil wir dann grad so gut dabei waren, haben wir auch Michels Handy reparieren lassen, da waren sowohl Vorder- als auch Rückseite gesprungen. Das war teuer und es eigentlich nicht wert, für den Preis kriegt man ein neues, überholtes Handy. Besonders ärgerlich ist, dass abends die Rückseite mysteriös direkt wieder gebrochen war. Auf die erneute Reparatur heute habe ich dann immerhin halben Preis bekommen, auch wenn ich eigentlich denke, dass da irgendwas falsch gewesen sein muss. Aber ich hatte auch keine Nerven für Generve und es KANN ja sein, dass Michel damit irgendwo dran gekommen ist und es nicht gemerkt hat.
Heute hat Herr Rabe mit Pippi ein Aquarium gekauft. Yeah.
Mir tut alles weh vom Sport. Wirklich alles. Aber egal, das wird jetzt durchgezogen.
Beim Geige spielen heute zehn Daumen gehabt. Das war furchtbar und hat keinen Spaß gemacht und ich hab das dann auch recht schnell wieder sein gelassen. Zum Abschluss habe ich noch mal ein Stück gespielt, was ich recht gut kann, einfach um irgendwas positives aus der Session mit rauszunehmen. Hrmpf.
Ich glaube, an Eintagsküken ist nicht viel dran. Beide Schlangen hatten heute ganz eindeutig Hunger (unruhiges „Suchen“ im Terrarium und an die Scheibe kommen, wenn ich mich davor setze, ich bin ja die Futterquelle, das haben sie vielleicht jetzt geschnallt) und haben die ihnen dargebotenen Futtertiere sofort gepackt, selbst Monty. Da Monty etwas größer ist und beide jetzt zwei Wochen Diät machen müssen (weil ich Haus- und Tiersittern nicht zumuten will, gefrorene Kleinnager zu temperieren und dann den Raubtieren hinzuhalten) hat Monty heute zum ersten Mal eine 60-90 g Ratte bekommen (nicht wie sonst und wie Greg weiter bekommt 35-60 g). Das kam mir riesig vor, aber Monty hat sie problemlos gefressen. Jetzt sieht Monty leicht unförmig aus, aber auch zufrieden. Ich hoffe nur dass Greg auch satt ist, denn hen kam auch nach der Mahlzeit noch immer wieder an die Scheibe und züngelte herum. Naja, gucken wir mal, wie es morgen aussieht.
Oh toll, in 7 Stunden muss ich im Zug sitzen. Naja, Kaffee wird’s schon richten, ne?
Dafür hab ich Geige gespielt, statt es sein zu lassen, und das ist auch gut. Schlafen wäre sicher besser, aber mir macht das Spielen grad sehr viel Freude. Also noch mehr als sonst irgendwie. Ich weiß auch nicht, woran das liegt, außer dass ich merke, wie viel besser ich geworden bin. Gestern habe ich geschafft, dass ich selber Gänsehaut beim Spielen bekommen habe. Nun ist das Accolay Violin Concerto in a Moll da auch dankbar, aber da habe ich mir vor zwei Jahren einigermaßen einen dran abgebrochen und jetzt habe ich so viel mehr Kontrolle und kann dann auch viel mehr loslassen und Spaß haben. Ich habe auch eine Etüde von vor zwei Jahren wieder ausgegraben und auch da – viel besser und dann auch mehr Spaß.
Ansonsten war auch nur eine Sache: wir haben gestern ein Wespennest unter der Terrasse gefunden. Das ist nicht akzeptabel. Bei aller Liebe zu Insekten und Natur und all dem. Jetzt geht es sogar noch, es sind wenige und sie sind friedlich, aber bis zum Ende des Sommers sind sie dann viele und Wespen haben nun mal die Tendenz, ziemlich aggro zu werden, wenn die Pflaumenkuchensaison losgeht. Früher hatte ich panische Angst vor Wespen, das haben aber zwei Jahre Arbeit im Biergarten kuriert. Gestern dachte ich tatsächlich an die armen Tiere und ob es wohl möglich wäre, sich mit einem Haufen Wespen unter der Terrasse (genau unterm Esstisch) zu arrangieren. Aber nein. Kammerjäger ist bereits kontaktiert, die Wespen sind angezählt. Keine Ahnung, wie die die da weg kriegen wollen, ich habe geschrieben, dass das Nest unter den Terrassenplanken ist und wir das nicht weg kriegen (selbst, aber ganz ehrlich: als ob ich freiwillig da selbst Hand anlegen würde!) ohne Planken zu entfernen. Der aufgerufene Preis ist aber dafür echt ok und es ist auch kein Kostenvoranschlag, sondern ein „das kostet soundosviel“-Preis.
Unter der Terrasse wohnt sicher noch anderes Gruselzeug, unter anderem die dicken Hausspinnen wohnen da ganz sicher, die sieht man nämlich oft, wenn sie sich auf den Terrassenplanken sonnen. Aber draußen können die von mir aus sein, da gilt für mich eigentlich leben und leben lassen. Mit der Einschränkung: keine aggressiven Stechinsekten dort, wo ich und Pippi gerne und häufig barfuß laufen. Und wo wir gerne essen würden, wenn das Wetter es zulässt.
Heute ist Pippi beim Sport-Hort sozusagen ausgezogen. Morgen geht sie zwar noch mal hin, aber da machen sie direkt nach der Schule (es ist letzter Schultag) einen Ausflug. Heute hat sie deshalb schon mal alles mitgenommen, nur war da gar nichts mehr. Und nach den Ferien geht sie nicht mehr hin. Dann haben wir gar kein Kind mehr in irgendeiner Betreuung, wie konnte das denn so schnell passieren? Die waren neulich doch noch so klein.
Unter dem nächsten Bild ist ein Bild von Monty. Ich habe heute in den Terrarien Blumen gegossen und dabei auch allerlei Reste gefunden, verdaute Reste von Wasser, verdaute Reste von Ratte und eine Haut. Kein Wunder, dass sich Monty tagelang nicht aus der Höhle rausbewegt hat. Ich finde auch, Monty ist ganz schön groß geworden. Muss die zwei mal wieder wiegen.
Diese (im Bild folgende) Etüde macht, dass meine Hand verkrampft. Meine Güte, ich dachte, 17 sei schlimm, aber das hier nimmt den Kuchen, wie man auf Englisch so schön sagt. Da hilft auch das langsame Tempo nicht. (Das ist aus „Melodious Double Stops“ von Josephine Trott. Ich mag das Buch an sich sehr, das ist sehr pädagogisch aufgebaut und ich kann das Üben von Doppelgriffen echt nur empfehlen, das verbessert links die Technik auch in anderen Bereichen erheblich. Wahrscheinlich weil man für Doppelgriffe Koordination üben muss, die kommt einem dann anderswo auch zugute.) Aber auch bei diesem Stück gilt: üben hilft. Inzwischen, nach einer Woche dran rum üben und viel fluchen und Hand ausschütteln ist es nur noch schlimm, nicht mehr unmöglich. Ich schaffe sogar mitunter, mich in jedem zweiten Takt ein klein bisschen zu erholen und die Hand wieder zu entspannen. So bis zur Hälfte. Da muss ich wieder fluchen.
Wie gesagt, wer kein Bild von Wechselwarmen sehen will, scrollt nach den Noten nicht weiter.