Bin auch wieder zu Hause, aber uff, das war anstrengend alles. Vier Stunden Heimreise nach einer langen und anstrengenden Arbeitswoche sind auch kein sonderlich großer Spaß. Ich brauche jetzt echt dringend ein Wochenende.
Müde
Tag 3113 – Nix zu erzählen.
Und außerdem sehr müde. Deshalb – gute Nacht!
Tag 3086 – Piep!
Ich komme zu spät ins Bett zum bloggen. Das ist Käse, und auch nicht sehr urlaubig.
Kurzabriss: gestern war Zirkus, heute war Spaßbad. beides war sehr gut. Morgen hat die Familie (ohne mich) hehre Pläne, total früh schon diverse Dinge zu tun. Ich halte das Popcorn schon mal bereit.
Das ist ein schönerer Ausdruck und signalisiert größere Distanz zum Scheitern meiner Nächsten, als was tatsächlich passiert: ich werde total gestresst sein, wenn ich das Scheitern erst antizipiere und es irgendwann ein Fakt ist. Niemand anderes wird gestresst sein, nur ich. Wenn ich das äußere, kommt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von der empathischeren Seite „warum stresst dich das so?“ und von der weniger empathischen Seite „Stress dich damit doch nicht!“.
Ich werde jetzt total stressfrei einfach schlafen.
Tag 3080 – Muss!
Licht ausmachen. Augen fallen zu.
Urlaub! Ächz.
Tag 3075 und 3076 – Emsig.
Alles muss fertig werden, eigentlich arbeite ich nur und falle abends irgendwann um. Zwischendurch irgendwann werden Bestellungen bei der Apotheke (hüben wie drüben) aufgegeben, Bücher bestellt, andere Bücher mit Click & Collect bestellt, weil Michel jetzt liest. Oder besser – ein Buch gelesen hat und man das ein bisschen pushen muss, solange er begeistert ist.
Irgendwie noch Sport (naja, ein wenig Bewegung) und Geige in den Tag gequetscht und heute Abend mit Herrn Rabe ein bisschen Fernsehen geguckt, auf unserem flecklosen Fernseher. Jetzt ist wirklich Zeit für erst Bett und dann Wochenende. Und generell ist langsam mal Zeit für Urlaub (zwei Arbeitstage noch).
Tag 3073 – Fertig!
Das Semester ist zu Ende getanzt. Weiter geht’s im Januar. Meine rechte Wade fühlt sich an, als hätte ich auf den letzten Drücker noch was übertrieben. Das ist leider realistisch.
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Nach ordentlich viel Schnee am Wochenende kommt jetzt noch mal zwei Tage ordentlich kalt (grad noch mal geschaut: es sind jetzt nicht mehr -19 Grad angekündigt, sondern nur noch -15, Hurra!) und am Wochenende dann +5. Ich habe heute gelernt, dass das auf Norwegisch „kakelinna“ heißt, also, äh, „Kuchentauwetter“. Diese durchaus übliche Tauwetterperiode im Dezember hat man nämlich früher im Volksglauben auf das Backen von Plätzchen und co. zu Weihnachten zurückgeführt. Das muss gewesen sein, bevor Thermodynamik erfunden wurde.
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„Alle“ haben Covid. Ich möchte bitte weiterhin nicht Covid haben. Bisher bin ich ja recht glimpflich davon gekommen, das darf gerne weiter so bleiben.
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So. Augen zu.
Tag 3072 – Diesdasmüde.
Es ist mir nicht mehr möglich, wach zu bleiben. Montage schlauchen total, nach der Arbeit im Büro habe ich eigentlich immer Kopfschmerzen. Außerdem muss ALLES(TM) noch vor Weihnachten, genau genommen nächstem Mittwoch, fertig sein.
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Heute war bei Pippis Tanzen Vorführstunde und da sind wir alle brav aufgelaufen. Es war sehr süß. Wenn Pippi nervös ist, wird sie zum Clown. Aber einem süßen und sehr gelenkigen Clown.
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Nachdem einer Bekannten der Facebook-Account gesperrt wurde, weil jemand ein gegen Metas Communityregeln verstoßendes Instagram-Konto damit verknüpft hatte, habe ich meinen Instagram Account anfallsartig gelöscht. Ich war da eh schon nicht mehr und vielleicht kann man in so einem Fall dann damit argumentieren, dass man gar keinen Instagram-Account hat. Und weil ich das schon lange vor mir her schiebe und dann grad so drin war, habe ich Twitter auch gleich dicht gemacht. Auch da hab ich seit langem nicht mehr rein geguckt und diese Kapitalismusorgie, die Moskus da feiert, ist mir zutiefst zuwider. Irgendwie komisch, das war mal so wichtig für mich und jetzt ist es antiklimaktisch einfach, Puff, vorbei.
(P.S. ich brauche keine Tipps für Substitute, ich bin da ausreichend informiert. Aber ich möchte zur Zeit auch gar keine [Tipps und Substitute] haben.)
Tag 3070 und 3071 – Kulturelle Erziehung.
Das Wochenende plätscherte so dahin, zu meinem Glück und Frohlocken war ich gestern sogar gute vier Stunden alleine zu Hause und hab auch nur in der Hälfte davon Geige gespielt. Ähäm.
Heute bekamen wir leider einen übermüdeten Michel zurück, der keine Medikamente genommen hatte und wegen Müdigkeit extra Kotzbrockig drauf war. Diesen motzenden, unzufriedenen, überreizten, zappeligen Haufen Kind und seine kleine Schwester zerrten wir dann in ein klassisches Konzert, weil was könnte schon schief gehen.
Das Konzert war aber tatsächlich super. Ein Klassiker unter den Klassikern und leicht zugänglich auch für Kinder – Die 4 Jahreszeiten von Vivaldi. Die kompletten*. Der Solist und, hmm, das heißt sicher nicht Dirigent, Orchesterleiter? war Christian Li, ein „Wunderkind“ aus Australien, über den ich schon viel gutes gehört hatte. Und es war auch wirklich toll. Wenn ich überlege, was ich mit 16 so gemacht habe, und wie reif, vielseitig, präsent, bescheiden und geschmackvoll diese Aufführung heute war… ähm ja. Prodigy gonna prodigy. Aber wirklich faszinierend, wie sich dieser auch körperlich nicht große Typ mit 16 Jahren da hinstellt und ein komplettes Streichorchester (alle mindestens doppelt so alt wie er) anleitet, dabei selber spielt und das ganze so hinkriegt, dass man nicht das Gefühl hat, 300 Jahre alte Musik zu hören, die man (also zumindest ich) auch schon in 142 verschiedenen Aufnahmen gehört hat. Wirklich toll.
Michel verschlief einen großen Teil des Konzerts und so löste sich auch diese Herausforderung. Pippi fand das Konzert super gut und lief auch danach noch durch den Bahnhof und machte „DÄNN-döddeldöddeldöddel-DÄNN-döddeldöddeldöddel-DÄNN-döddeldöddeldöddel-DÄNN!“
Jetzt schlafen alle. Inklusive mir, jedenfalls fast. Gute Nacht!
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*Naaaa, wie viele Sätze haben die 4 Jahreszeiten? Wenn Sie mal angeben wollen: 12, denn jede Jahreszeit ist ein eigenes Konzert mit 3 Sätzen, jedes klassisch mit einem schnellen, einem langsamen und dann wieder einem schnellen Satz. „Man“ kennt halt aus jeder Jahreszeit nur einen, höchstens zwei Sätze, nämlich die schnellen.
Tag 3055 – Zu Hause, Müde, Spät, diesdas.
Wir haben jetzt einen neuen Fernseher, der keinen grünen Fleck in der Mitte hat. Das ist sehr schön. Eine Folge Simpsons verifizierte die Fleckfreiheit. Ansonsten war die Inspektion heute sehr seltsam, sehr schnell vorbei und wir trotzdem nicht eher zu Hause. Abends habe ich eine Dreiviertel Stunde schlecht Geige gespielt, also tatsächlich schlecht, mein Hirn war nicht ganz da und dann machen die Finger auch was sie wollen.
Tag 3052 – Müdchhhchhh…
Ja hmm, halt wenig geschlafen von gestern auf heute. Muss das nachholen.
Ansonsten ganz ok auf der Inspektion bisher. Trauriges Mittagessen. Meetingraum ohne Fenster. Und wie konnte mir in den letzten 5 Jahren entgehen, dass die Pharmakopoeia eine Grenze von 10^2 CFU*/g als „maximal 200“ definiert? Saufen die Lack da in Strasbourg? Ich glaube, mein Gehirn WOLLTE das einfach nicht wahrnehmen.
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*Colony forming units, aka Bakterien und Pilze, mit der Einschränkung, dass sie eben auch unter den ihnen angebotenen Bedingungen Kolonien bilden, das ist manchmal gar nicht so ohne.