Piep!
Licht aus.
Piep!
Licht aus.
Es tut mir leid, es geht mir wirklich nicht gut. Es ist bald vorbei, wie jeden Monat, aber jetzt grad ist es wirklich nicht auszuhalten mit mir, nicht mal für mich. Da macht es auch nicht besser, dass
Die Inspektion war echt ok, aber sehr (sehr) anstrengend. Ich bin jetzt wieder da, aber nicht gesprächig, eher im Gegenteil. Außerdem musste ich heute nach der Inspektion noch beim Piercingstudio vorbei, weil ich den einen Stecker im Ohr ums Verrecken nicht mehr rein bekam (nach 4 Tagen und ein anderer ging problemlos rein, also an zugewachsen lag es definitiv nicht, nur an dicken Fingern und mit kleinen Dingelchen rumfriemeln ohne was zu sehen). Also noch mehr mit Leuten reden. Dann nach Hause und all das ohne Kopfhörer, die waren nämlich leer. Dass ich niemanden erschlagen habe, grenzt an ein Wunder. Auch, dass ich das nicht schon an einem der anderen Tage gemacht habe. Warum tragen manche Leute so viel Parfum? Nicht nur Frauen/Mädchen, auch Männer/Jungs. Man muss doch nicht in Moschus baden, um wohlriechend zu sein! Manche missverstehen aber scheinbar den Sinn einer Dusche und übertünchen starke Shampoo-Gerüche eiskalt mit Moschus. Mozart und andere Perückenheinis wären bestimmt stolz. Moschus ist das Vanille der Männerparfums. Also – nichts für mich. Uahrgh.
Außerdem war gestern ultimatives Zugchaos. Es fuhr einfach gar nichts. Herr Rabe schrieb mir das glücklicherweise, sodass ich direkt vom Hersteller aus ein Taxi nehmen konnte. Aber ein Taxi von Oslo bis nach Eidsvoll ist schon auch nicht billig, um das mal vorsichtig auszudrücken
Hab’s übertrieben diese Woche, Dienstag tanzen (erstes Mal nach den Ferien, neuer Kurs, neue Leute usw.), Mittwoch „Abschied“ eines hochprofilierten Mitarbeiters des Werkes (1,5 Stunden Vorlesung plus Reden und Kuchen) in den Ruhestand, anschließend weiter Arbeit bis viel zu spät, Donnerstag Vortrag, heute Geigenstunde. Vier mal im Büro gewesen. Vier mal in der Kantine gegessen. Vier mal hin und her Zug gefahren, keiner der Züge war pünktlich außer dem einen, den ich verpasst habe, weil die T-Bane zu spät kam. Einmal musste ich Bus ab Eidsvoll Verk fahren. Einmal musste ich ab Lillestrøm stehen, weil der Zug so bumsvoll war (Freitag Nachmittag im Zug nach Lillehammer, wenn gutes Wetter angekündigt ist, ist für Hartgesottene oder die mit Platzreservierung). Es ist immer noch Wasser im Bahnhof und wir kommen nur ein Mal pro Stunde nach Hause.
All das war ein bisschen zu viel, das merke ich aber erst seit es vorbei ist. Bin einfach hundemüde und noch näher am Wasser gebaut, als eh schon*. Gestern habe ich ja offenbar schon vergessen, den Beitrag zu veröffentlichen, dabei ist das ein Klick und fertig.
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*und dann gucke ich noch die letzte Folge der zweiten Staffel von The Bear, das war keine so gute Idee, schon allein weil es nicht vorbei sein soll. Das ist echt eine der besten Serien seit… immer, vermutlich. Obwohl oder gerade weil einzelne Folgen echt hart anzuschauen sind und zwar nicht, weil sie auf die Tränendrüse drücken oder irgendwie brutal sind, sondern aus anderen Gründen. Unter anderem die erste Folge ist so, wenn Sie die Serie also nicht kennen, lassen Sie sich nicht von der ersten Folge abschrecken.
Alles gut, alle leben, alle sind gesund, wir haben nur ziemlich viel herum gerödelt und ich bin echt platt und möchte jetzt nur noch schlafen. Mehr erzähle ich morgen. Versprochen.
Müde und Laune, den Rest brauchen Sie sich eigentlich nicht mal denken. Tag kann weg, ist aber ja netter Weise auch schon rum.
Alles gut. Wasser noch nicht voll da. Wird wohl auch noch etwas dauern, Sonntag/Montag sind die Prognosen jetzt.


Was mich beruhigt: die Besitzerinnen des Restaurants zu dem die Terrasse im zweiten Bild gehört, saßen total entspannt auf selbiger und schnackten. So reagieren hier Leute, die das ein paar mal mitgemacht haben. Man sieht auch an der hinteren Ecke der Terrasse Wasser aus einem blauen Schlauch spritzen: das ist aus deren Keller. Scheinbar auch kein Grund zu größerer Verzweiflung*. Nur wir Zugezogenen sind aufgeregt.
Pippi hat heute Übernachtungsparty mit den Nachbarsmädchen – allen dreien. 50% schlafen. 50% halten sich gegenseitig vom Schlafen ab, keins davon meins, sonst hätte ich schon längst ein Machtwort gesprochen. Ich, schon bei Michel im Bett eingeschlafen, werde langsam irre, weil ich echt gerne schlafen würde – aufgeregt sein ist anscheinend anstrengend – aber mich nicht traue, wenn ich verantwortlich für fremde Kinder bin. Herr Rabe ist jetzt noch mal rüber gegangen und hofft auf die einschläfernde Wirkung seiner Präsenz. Oder besser der Uhrzeit.
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* Naja, anders gedacht: was soll man auch machen? Man kann eh nicht rein, bevor es vorbei ist, Zeit genug, Zeug in die höheren Etagen zu verfrachten, hatten sie und solange man nicht in den Keller kann hat man eh Schrödingers Keller – nicht so schlimm und total zerstört gleichzeitig. Da würde ich vielleicht auch keine Energie darauf verschwenden wollen, mich verrückt zu machen.
Alles gut, alle angekommen (inklusive Meerschweinchen), alles ausgepackt, vieles gewaschen (inklusive Auto von innen). Dann aber bei Michel im Bett eingeschlafen. Hoppla.
Pippi ist jetzt 8, also ein ganzes Jahr älter als gestern (Mathematiker*Innen weinen leise). Zur Feier des Tages war sie mitnichten um sieben wach, sondern um halb sechs und weckte dann ALLE anderen Kinder. Das hatte zur Folge, dass beide Kinder bei uns bis sieben Uhr wühlend im Bett lagen, eines (Michel) schlafend, eines (Pippi) größtenteils wach. Die Erwachsenen waren durchaus in diesem Urlaub schon mal fitter.
Pippi hatte aber wohl einen guten Tag, und das ist ja an so einem Tag auch das wichtigste. Wir fuhren ins Schwimmbad, denn sie hat eine echte Meerjungfrauenflosse von uns bekommen und die musste natürlich eingeweiht werden. Ich bin von der Qualität dieser „Fin Fun“-Flosse sehr angetan und Pippi machte das auch recht schnell erstaunlich gut. Trotzdem kann ich mich nicht soooo gut entspannen, wenn ich Kinder, insbesondere meine Kamikazekinder, semi-sicher aber mit vollem Körpereinsatz (inklusive Stimmbändern) schwimmen sehe. Objektiv betrachtet können die bestimmt besser schwimmen als ich denke, aber ich bin nicht objektiv. Können die nicht einfach wie so ne Oma Bahnen ziehen, statt sich quietschend ins Wellenbad zu stürzen?
Anyway, alle hatten Spaß. Alle aßen hinterher den gepimpten Ramen restlos (nicht ganz, es sind noch drei, vier Brokkoliröschen übrig) auf und dann gingen die Mädchen und nicht so lange danach auch Michel zum Umfallen müde ins Bett. Auch wir Erwachsenen waren etwas saftlos heute Abend und wir schnackten einfach nur, ohne Gesellschaftsspiel.
Pippi-Artikel folgt, wenn ich ausgeschlafener bin. Lieb hab ich sie auch heute, auch müde.
Sie dürfen drei mal raten, ob ich immer noch müde bin.