Tag 3352 und 3353 – Herbst, Wald.

(Heute war nur Arbeit. Langweilig. Also naja, gar nicht so langweilig, für Arbeit, aber nichts was hier berichtet werden müsste oder könnte.)

Gestern allerdings war ich auf einer Pilztour und ich habe jetzt eine richtig tolle Stelle für Trompetenpfifferlinge gefunden. Da wachsen die HAUFENWEISE. Also so viel, dass ich am Ende einfach* abgebrochen habe, so viele Pilze kann ja niemand essen. Es war auch super Wetter und allgemein sehr schön im Wald. Ich habe auch mal wieder Fotos für Teams-Hintergründe gemacht, dieses Mal von verschiedenen Arten von Moos (und ein paar Flechten). Moos ist ja so ein faszinierendes Gewächs, da könnte ich mich auch richtig reinnerden, genauso wie in Pilze. Da muss ich aktiv sein lassen, sehr viel zu zu lesen. Anyway, hier ein paar Bilder vom Wald.

In diesem Bild sind eine Handvoll ausgezeichnete Speisepilze versteckt.
Hier sind sie hingegen gar nicht versteckt.
Ein echter (hinten) und ein falscher (vorne) Pfifferling.
Beweis. Wobei das vielleicht nicht mal ein falscher Pfifferling ist, besonders gut getarnt ist der jedenfalls nicht.
Pilzliebe (geht nicht so weit, dass ich ohne Handschuhe im Waldboden rumbuddle, da sind ja überall Spinnen und so).

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*haha, „einfach“, ich war ja nicht „fertig“, da waren ja noch reichlich Pilze.

Tag 2951 – Piep 2.

Alles gut, heute stieg das Wasser lange nicht so sehr wie erwartet, vermutlich sind stromabwärts mehr Schleusen geöffnet worden als bisher. Vielleicht war’s das sogar schon mit der Flut, das wäre ja sehr erfreulich.

Ich habe leider Laune und war heute nicht gesellschaftskompatibel. Zwischendurch war ich alleine knapp zwei Stunden im Wald, auf der Suche nach Pilzen, aber ich fand echt wenig und stolperte erst ganz am Schluss, als ich eigentlich schon aufgegeben hatte, über eine Abendessensportion Pfifferlinge. Alleine sein war trotzdem schön.

Tag 2227 – Herbst.

Das hier war ein Plan für den Sommer, den ich dann gestern endlich durchgeführt habe:

Keine Sorge, da kommt keine Sonne hin, höchstens früh morgens und da ist der Rolladen unten.

Das Bild (links) hängt auch wieder und harmoniert überraschend gut mit der Wandfarbe. Ein Farbklecks im Moor.

Apropos Farbklecks: ich war heute im Wald, nicht besonders weit und ganz und gar nicht fernab jeder Zivilisation, ich glaube maximal war ich etwa einen Kilometer von einem Wohngebiet entfernt. Und es ist tatsächlich Herbst, und zwar die Sorte Herbst, die ich liebe.

Ungelogen 1 Meter in den Wald rein, direkt am Weg, zwar abgeerntet, aber vielversprechend [Spot the Pfifferling, kostenloser Schnellkurs mit Frau Rabe].

Wirklich nicht übertrieben 5 Meter weiter:

[Spot the Pfifferling, Anfänger-Level.]

Insgesamt war ich zwei gemütliche Stunden unterwegs, ganz allein und meistens nur Wald hörend. Das war wie ein kleiner Wellnessurlaub.

Suchbild mit Kröti (Froschi?)

Kurz bevor ich wieder beim Auto ankam, dachte ich „jetzt hab ich so viele Pilze gefunden, aber keine Stoppelpilze, schade“ und stolperte quasi über jede Menge Stoppelpilze, direkt am Spielplatz beim Parkplatz.

Ausbeute.

Beim Putzen auf der Terrasse kam mir nur eine Spinne entgegen, die ich versehentlich aus dem Wald mitgebracht hatte, und selbst die schüttelte ich sanft und ohne Kreischen auf den Boden, auf dass sie sich ein lauschiges Plätzchen unter den Terrassenplanken (oder sonstwo) suche.

Hier ist die Ausbeute noch mal sortiert:

Pfifferlinge. Die waren schon mal sehr lecker, die gab es nämlich direkt.
Stoppelpilze oben, Edel- oder Fichtenreizker (beide essbar, beide lecker, auch wenn das orange-grün zugegebenermaßen wenig verlockend erscheint) unten.
Kleine Porenpilz-Sammlung, überraschend viele Steinpilze.

Hach, das war schön, hoffentlich finde ich die Zeit noch mal.