Heute haben wir Michel wieder abholen können. Ein von Mücken zerstochenes Kind mit einem verrenkten Fuß (nichts schlimmes, wie es aussieht), komplett mit Kugelschreiber angemalt und mit sehr großem Hunger. Das Essen war da, wenig überraschend, nicht so seine Sache, und gelangweilt haben sie sich auch (manchmal. Ich glaube das war nicht so schlimm). Jetzt ist er sehr happy, wieder sein Handy und seinen Computer und sein eigenes Bett zu haben. Seine erste Frage war, ob Greg sich gehäutet hat, und ja, gestern, also gibt es gleich was zu futtern, Greg wartet schon ungeduldig an der Scheibe. Mal gucken, ob Michel das selber machen möchte, wir haben extra eine längere Pinzette (nee, so heißt das nicht, das ist so ein OP-Besteck-Ding, das aussieht wie eine Schere, aber zum Festhalten und festklemmen ist, ähhhh…) gekauft. Ich werde jedenfalls danach nur noch Duschen und dann direkt ins Bett plumpsen, ich bin nach einer Woche Arbeit recht geschafft.
Michel wurde heute morgen in den Bus zur Klassenfahrt gesetzt und da die Kinder keine Handys mitnehmen durften, hören wir jetzt wahrscheinlich erst Freitag wieder was von ihm. Etwas seltsam ist das ja schon.
Ansonsten war ich heute im Büro und da drehen alle langsam am Rad wegen der Ereignisse, die sich im Herbst abspielen werden. Aber davon abgesehen war es ok da, mein Rechner musste erstmal eine Tonne Updates installieren und das führte über Umwege dazu, dass ich dann erst etwas später zum Mittagessen kam. Da war kein Platz mehr frei am Tisch mit den Kolleginnen und Kollegen, in der lauten, kalten Kantine, und dann war ich ja quasi gezwungen, mein Essen mit nach oben zu nehmen und da allein, in Ruhe und mit Ausblick nach draußen zu essen. Schrecklich.
3 von 4 haben morgen wieder Verpflichtungen. Michel fährt auf Klassenfahrt, dafür ist schon alles gepackt, die Haarpracht von Michel ist frisch gewaschen und duftig-wolkig und die Fingernägel sind auch frisch lackiert. Dank Melatonintabletten schläft er auch „schon“.
Herr Rabe und ich arbeiten morgen. Herr Rabe ja bereits seit einer Woche. Nur Pippi hat noch Ferien. Ich habe Urlaubsende-Blues, ich möchte nicht, dass wieder täglich der Wecker um viel zu früh klingelt. Hrmpf. Urlaub haben war schön.
Leider mussten wir heute auch einen Guppy bestatten. Eins der Männchen war von Anfang an irgendwie nicht so richtig fit und hat heute das zeitliche gesegnet.
Ich gehe jetzt mal lieber ins Bett, bevor ich hier rumheule, wie schrecklich es ist, wieder arbeiten zu müssen und wie mir das heute schon den ganzen Tag vermiest hat.
3 von 4 haben morgen wieder Verpflichtungen. Michel fährt auf Klassenfahrt, dafür ist schon alles gepackt, die Haarpracht von Michel ist frisch gewaschen und duftig-wolkig und die Fingernägel sind auch frisch lackiert. Dank Melatonintabletten schläft er auch „schon“.
Herr Rabe und ich arbeiten morgen. Herr Rabe ja bereits seit einer Woche. Nur Pippi hat noch Ferien. Ich habe Urlaubsende-Blues, ich möchte nicht, dass wieder täglich der Wecker um viel zu früh klingelt. Hrmpf. Urlaub haben war schön.
Leider mussten wir heute auch einen Guppy bestatten. Eins der Männchen war von Anfang an irgendwie nicht so richtig fit und hat heute das zeitliche gesegnet.
Ich gehe jetzt mal lieber ins Bett, bevor ich hier rumheule, wie schrecklich es ist, wieder arbeiten zu müssen und wie mir das heute schon den ganzen Tag vermiest hat.
Eine unspektakuläre Reise liegt hinter uns und jetzt sind hier alle auf die respektiven Betten in der Ferienwohnung verteilt. Die ist, nicht zufällig, etwa 50 Meter von der Wohnung entfernt, wo Herr Rabe und ich gewohnt haben, und Michel auch noch ein bisschen, bevor wir nach Norwegen gezogen sind. Dieses Mal wurde es eine richtige Ferienwohnung, weil Michel gegen Opas Haus und Omas Katzen allergisch ist und ich auch ehrlich gesagt mich bei Opa immer ein bisschen wie ein Eindringling und ein Fremdkörper fühle.
Die Abfahrt war nahezu im Zeitplan, ähäm, aber dafür ist es jetzt zu Hause wirklich ordentlich. Es kommt ein mal ein Kumpel von Michel, um nach den Schlangen zu schauen und Wasser aufzufüllen, und dann kommt eine Freundin von mir und übernachtet eine Nacht bei uns auf der Durchreise in einen der norwegischen Nationalparks (Jotunheimen glaube ich). Im Gegenzug gießt sie auch noch mal Schlangen und Blumen.
Auf dem Boot haben wir festgestellt, dass die Kinder schon wirklich groß sind. Pippi wollte wie immer ins Schwimmbad und kann das zwar noch nicht komplett alleine, aber ich konnte im Whirlpool und in der Sauna abhängen, während sie 295 mal rutschte und 759 mal im Kreis durch den „Strömungskanal“ schwamm. Abends beim Buffet waren die Kinder schnell fertig mit dem Essen und wollten in die Kabine zurück, aber Herr Rabe und ich konnten noch ganz in Ruhe fertig essen und unseren Wein austrinken (kleine Gönnung zum Urlaubsanfang). Anschließend sind wir noch eine Runde über das Schiff geschlendert und haben sogar noch einen Mocktail in der Observation Lounge getrunken, während eine wirklich cheesy Partyband spielte.
Große Kinder sind schon was feines.
Heute kamen wir auch gut durch, das größte Ärgernis war ein überfüllter und überforderter McDonalds auf dem Weg, mit einer nicht funktionierenden Ladestation vor der Tür.
Und jetzt sind wir also hier.
Zur Feier des Tages habe ich direkt erst mal meine deutsche EC-Karte durch wiederholte Eingabe falscher PINs gesperrt. Passenderweise komme ich auch nicht mehr ins Online-Banking, da könnte ich eventuell die PIN für die Karte nachschauen, aber ich habe, haha, die PIN fürs Online-Banking ebenfalls vergessen. Eine neue PIN fürs Online-Banking wird mir zugeschickt – nach Norwegen. Ja gut, dann müssen halt die norwegischen Karten herhalten. Ärgerlich trotzdem, ich war eigentlich sehr sicher mit der PIN für die Karte.
Erstmal kurz Update: beide Küken waren heute Morgen weg, und da sie wohl nicht von selbst aus den Terrarien spaziert sind und die Schlangen beide sehr zufrieden wirkend an warmen Plätzchen schliefen, gehe ich mal davon aus, dass es geschmeckt hat.
Heute haben wir quasi den ganzen Tag damit zugebracht, Pippis Zimmer aufzuräumen. Denn Pippi war ja gegen Schlangen als Haustiere (jetzt findet sie die aber doch sehr spannend) und ließ sich nur überreden, indem wir in ein Aquarium eingewilligt haben. Das soll natürlich in ihrem Zimmer stehen und sie hat sich auch im örtlichen Zoohandel schon die schönsten Guppys ausgesucht. Aaaaaaber, so wie es in ihrem Zimmer aussah, und so viel Kram, wie dieses Kind hat, war da leider einfach gar kein Platz. Ganz simpel. Ich frage mich ja schon etwas, wie dieses Kind das schafft, weil wir ca. ein mal im Jahr da so Mammut-Aufräumaktionen machen. Vielleicht hat das Zimmer ein außergewöhnliches Gravitationsfeld, und Zeug wird da einfach reingezogen.
Sechs Stunden und drei ziemlich fertige Personen (Herr Rabe, Pippi und ich) später sind aber sehr sehr viele Dinge aussortiert, einiges entsorgt (die Papiertonne ist jetzt fast voll), alles neu verräumt und wo ich grad dabei war, habe ich auch ihren Schreibtisch höher gestellt. Wiedergefunden haben wir auch einiges. Das rigorose Ausmisten hat ein kleines Billy-Regal überflüssig gemacht und da kann jetzt das Aquarium hin.
Ich bin echt platt jetzt. Und habe festgestellt: ich kann zwar recht gut wegschmeißen/aussortieren, aber meine Grenze geht bei „Kleiner, weißer Fisch“, „Bist du meine Mama?“ und „Wir sind jetzt vier“, allesamt Bücher, die ich so oft vorgelesen habe, dass sie mir zwischenzeitlich überall wieder rauskamen und die ich vermutlich bis heute komplett auswendig vortragen kann, mit extra Stimmen für die verschiedenen Tiere und Meeresbewohner.
Pippi kann übrigens auch überraschend gut aussortieren. Ihr Herz hängt dafür an anderen, random Dingen. Und über sechs Stunden den Fokus auf Aufräumen halten und nicht anfangen, mit allem erst mal zu spielen, war nicht so leicht. Aber das hatte ich auch nicht erwartet.
(Mein Problem ist dann, dass ich nicht aufhören kann, bevor es wirklich fertig ist. Ich pushe einfach immer weiter, es wird spät, Kind wird nölig oder irgendwann total abwesend, Mann wird hungrig und ich kann es einfach nicht bei „80% und den Rest machen wir morgen“ belassen. Ich sage sogar, lass uns den Rest morgen machen, aber ich mache dann trotzdem weiter. Weil so halb fertige Projekte bei mir echt körperliches Unbehagen auslösen. Aber hey. Es ist jetzt fertig. Wir können jetzt ein Aquarium besorgen und da so Wasserkulturen rein setzen, die dann da eh erst mal drei Wochen drin sein sollen, bis man Fische rein setzt. Yeah.)
Übrigens: drei Schubladen Bastelkram, plus eine Tüte mit Wolle fürs Fingerhäkeln, plus drei kleine Schubladen in einem Rollcontainer mit Stiften, Kleber, Scheren, Tesa und Schreibkram… das Kind kann eigentlich einen kleineren Bastelladen aufmachen.
Was das Kind so bastelt:
Kleine Waffen für ihr Bärchen. Winzig kleine Pistolen, mit Schnipselgroßen Pistolenkugeln. Weiteres Reisegepäck: Pfeil und Bogen mit Köcher, eine Decke und eine Lunchbox.
Doch, wir sind ehrlich im Allgemeinen sehr pazifistisch hier im Haus.
Die Kinder sind beim Korpskurs installiert und da ich von Michel seit über einer Stunde und von Pippi seit dem Abliefern überhaupt gar nichts gehört habe, scheint es ganz gut zu sein. Michel tut sich noch ein bisschen schwer damit, mit den anderen Kindern abzuhängen, aber das ist auch ok, er ist halt er und braucht dafür mehr Zeit und auch Zeit alleine zum runter kommen.
Seither ist es hier zu Hause aber seltsam still und Herr Rabe und ich haben schon viel zu viel über die Kinder geredet. Abends sind wir Essen gegangen, hier im Dorf (support your local und so). Da war das Tagesgericht Moules et frites, also Miesmuscheln mit Pommes, das würden die Kinder wahrscheinlich tatsächlich nicht essen, aber es war sehr sehr lecker. Meine Omi hat ein mal im Jahr Muscheln gemacht, sich da aber strikt an die „Nur in Monaten mit R“-Regel gehalten. Die ich kenne, aber diese hier waren sicher ohnehin nicht frisch geerntet und es gibt ja Gefrierschränke. Ich vermisse Muscheln bei meiner Omi essen. Bei den winzigen Walderdbeeren muss ich auch immer an meine Omi denken, da wuchsen die nämlich aus den Terrassenritzen und durften da glaube ich auch nur bleiben (meine Omi war ein sehr ordentlicher Mensch und sie hatte einen Gärtner, der die Walderdbeeren sicher entfernt hätte, wenn sie das gewollt hätte), damit wir Kinder die dann ernten konnten. Für andere Erdbeeren sind wir zum Erdbeerfeld gefahren, und meine Omi hat immer gescherzt, dass man uns Kinder eigentlich auch vor und nach dem Pflücken hätte wiegen müssen, wie die Körbchen, weil wir pro Erdbeere im Körbchen auch eine Erdbeere direkt gegessen haben.
Ich schweife total ab. Muscheln waren lecker und mit Herr Rabe zum Restaurant und zurück spazieren, in der frischen Abendluft, war auch sehr schön.
Ansonsten wurden heute „die Wespen saniert“, so sagt man hier, ich stelle mir immer vor, wie die Wespen alle einen frischen Anstrich und neuen Fußboden kriegen und die ollen Fliesen aus dem Bad rausgerissen werden. In echt kam ein tiefenentspannter Schädlingsbekämpfer, leuchtete ein bisschen zwischen die Terrassenritzen, ging zum Auto, zog sich eine Jacke und Handschuhe an und kam mit einer großen Spritze wieder. Spritzte einmal ins Nest und verteilte dann noch Schaum am Nesteingang. Die ganze Aktion dauerte keine 5 Minuten. Er erklärte dann noch, dass da noch 3-4 Stunden Wespen kämen, aber das Nest nicht mehr finden, wenn die Königin tot ist. Ich finde das sehr interessant und habe das dann auch tatsächlich so beobachten können: es kamen immer wieder Wespen und summten so grob da, wo das Nest war, herum, fanden es aber ganz offenkundig nicht und zogen irgendwann ab. Meine Theorie ist, dass die Königin irgendwie brummt. Wespen und Hornissen stehen hier nicht unter Naturschutz, habe ich im Zuge der Wespenrecherchen herausgefunden.
Wochenende in der Sommerferien(vorbereitungs)version. Michel übernachtet bei seinem besten Freund, angeblich kommt er morgen zurück, wir werden sehen, ob das dann auch passiert. aber er hat ja Ferien und im Gegensatz zu Pippi nächste Woche auch nichts vor.
Pippi hat nächste Woche Dance Camp (ohne Übernachten) und brauchte dafür, und auch ganz generell, Schuhe. Sie wächst zur Zeit wie Unkraut, auch an den Füßen, und Schuhe aus dem letzten Jahr konnten wir eigentlich vergessen. Pippi hat eins der Paare trotzdem weiter angezogen, nur quasi als Schlappen, mit runter getretener Hacke. Gestern haben wir schon Sandalen und „Schuhe in denen man HipHop tanzen kann“ besorgt, heute dann noch günstige, leichte Sommerturnschuhe, die auch in die Waschmaschine können. Ich habe jetzt auch ein solches Paar in neu, optisch sind die kein Highlight (milde ausgedrückt), aber sie sind bequem, vorne breit genug, super elastisch, super leicht, super biegsam und können in die Waschmaschine, wenn ich mal wieder 20 km durch Seoul laufe oder so. Meine alten, mit denen ich durch Seoul, New York und Hyderabad gelaufen bin, geben langsam den Geist auf, in Form von von innen durchgeschubberter Ferse. Die waren auch schon wirklich oft in der Waschmaschine. Es sei ihnen verziehen, dass sie langsam hinüber sind.
Apropos Pippi wächst: im Auto klagte sie mir gestern ihr Leid, sie würde so schnell wachsen, sie sähe ja schon aus wie 10! Das sagte sie in einem Ton, der sich sehr danach anhörte, wie wenn ich sage, ich fühle mich wie 80. Jedenfalls geht all mein Mitleid an meine schrecklich alt aussehende Tochter. 10. Quasi steinalt.
Abends guckten wir dann zu dritt den Barbie-Film und amüsierten uns köstlich. Pippi über komplett andere Sachen als wir Erwachsenen, aber Spaß hatten wir alle. Der Film ist so ein großes Fest an bewusst schlecht über Gesellschaftskritik drapiertem, pinken Blödsinn. Tanzszenen! Gesang! Beach! Es ist alles dabei!
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Nach dem Film ging Pippi ins Bett und ich fütterte Monty. Greg liegt seit Tagen unter der Kokosnuss und was ich heute von Greg’s Körper sehen konnte, war sehr matt. Ich holte hen daraufhin kurz raus, konstatierte, dass die Augen auch komplett trüb sind und das arme Tier vermutlich gar nichts sieht, setzte hen zurück und fütterte nur Monty. Monty zog sich eine ziemlich große Ratte ohne großes Gewese und erstaunlich schnell rein und verzog sich dann wieder in die von hen bevorzugte Höhle. Schon beruhigend irgendwie, dass Monty jetzt so gut frisst.
Heute ist Pippi beim Sport-Hort sozusagen ausgezogen. Morgen geht sie zwar noch mal hin, aber da machen sie direkt nach der Schule (es ist letzter Schultag) einen Ausflug. Heute hat sie deshalb schon mal alles mitgenommen, nur war da gar nichts mehr. Und nach den Ferien geht sie nicht mehr hin. Dann haben wir gar kein Kind mehr in irgendeiner Betreuung, wie konnte das denn so schnell passieren? Die waren neulich doch noch so klein.
Unter dem nächsten Bild ist ein Bild von Monty. Ich habe heute in den Terrarien Blumen gegossen und dabei auch allerlei Reste gefunden, verdaute Reste von Wasser, verdaute Reste von Ratte und eine Haut. Kein Wunder, dass sich Monty tagelang nicht aus der Höhle rausbewegt hat. Ich finde auch, Monty ist ganz schön groß geworden. Muss die zwei mal wieder wiegen.
Diese (im Bild folgende) Etüde macht, dass meine Hand verkrampft. Meine Güte, ich dachte, 17 sei schlimm, aber das hier nimmt den Kuchen, wie man auf Englisch so schön sagt. Da hilft auch das langsame Tempo nicht. (Das ist aus „Melodious Double Stops“ von Josephine Trott. Ich mag das Buch an sich sehr, das ist sehr pädagogisch aufgebaut und ich kann das Üben von Doppelgriffen echt nur empfehlen, das verbessert links die Technik auch in anderen Bereichen erheblich. Wahrscheinlich weil man für Doppelgriffe Koordination üben muss, die kommt einem dann anderswo auch zugute.) Aber auch bei diesem Stück gilt: üben hilft. Inzwischen, nach einer Woche dran rum üben und viel fluchen und Hand ausschütteln ist es nur noch schlimm, nicht mehr unmöglich. Ich schaffe sogar mitunter, mich in jedem zweiten Takt ein klein bisschen zu erholen und die Hand wieder zu entspannen. So bis zur Hälfte. Da muss ich wieder fluchen.
Wie gesagt, wer kein Bild von Wechselwarmen sehen will, scrollt nach den Noten nicht weiter.
Aaaalso, mein Vortrag ist jetzt fertig, sogar schon exportiert nach pdf, damit ich nicht auf dumme doch-noch-mal-schnell Ideen komme.
Ansonsten war der Arbeitstag so lala. Auf dem Hin- und Rückweg im Zug stehen müssen war jetzt auch nicht so eine große Freude.
Michels Lehrerin ist seit dem Vorfall, wegen dem sich die Kinder bei der Rektorin beschwert haben, krank geschrieben. Das tut mir für die Lehrerin natürlich leid, man ist ja nicht aus Spaß krank, aber wir haben einen viel ausgeglicheneren und fröhlicheren Michel zu Hause, das fällt sehr stark auf.
Es sind nur noch knappe fünf Wochen Schule, dann sind Sommerferien. Verrückt, wie schnell das geht. Nach den Ferien wird Pippi auch nicht mehr zum Hort gehen und wir haben dann gar kein Kind mehr in irgendeiner Form von Betreuung, das ist auch einigermaßen verrückt. Die waren neulich noch speckige Babies!
Ich hatte ja nicht so sehr viel Zeit zum Üben in den letzten Wochen, aber mit sehr viel Geduld habe ich die zwei Zeilen mit den Doppelgriffen (ab Takt 19) jetzt bald soweit, dass es sich nicht mehr anhört, als würde man zwei Katzen gleichzeitig quälen. Man muss auch ein bisschen die Augen zudrücken, was das Tempo und insbesondere die Länge der 32stel angeht. Ich hatte mir das nicht so schwer vorgestellt, um ganz ehrlich zu sein. Aber Lagenwechsel und dabei auch noch von 1-3 auf 2-4 und so Faxen… es ist ein Wunder, dass ich noch nicht den Hals meiner Geige zerquetscht habe. Apropos 2-4: Ich wünsche mir einen einen Zentimeter längeren kleinen Finger links, wie lässt sich das realisieren?
So viel Arbeit für 8 Takte. Das mache ich auch nicht noch mal. Im Grunde habe ich jetzt drei Wochen nicht viel anderes geübt.