Tag 3789 – Sofatag.

Ähm ja, ich habe das mit dem Alkohol heute früh bereut. Erst, weil ich mitten in der Nacht raus und pullern musste (ich hasse das. Da wird man kalt und wach bei. Wäh.), dann, weil ich sehr schlecht geschlafen habe und zu guter letzt, weil ich natürlich eine fulminante Migräne bekommen habe. Aber wozu hat man Urlaub, wenn nicht dazu auch mal einen Tag wirklich komplett durchzuhängen. Ich habe Tee und Kaffee auf dem Sofa getrunken, Kekse gegessen, Drag Race geguckt, Herrn Rabe beim PlayStation spielen zugeguckt und das war’s dann auch schon. Da mein Körper auch endlich den Zyklus beendet und einen neuen angefangen hat, fand ich, ich habe auch verdient, in eine Decke gewickelt vor mich hin zu leiden. Jetzt werde ich noch ein bisschen lesen und dann ist morgen ein neuer Tag mit mehr Aktivität.

Tag 1612 – Unzufrieden.

Heute den ganzen Tag im Großen und Ganzen vergammelt und das war zwar nötig, andererseits bin ich auch jetzt unzufrieden mit meiner doch sehr überschaubaren Gesamt-Tagesleistung. Dazu kommt, dass die Kinder dann auch nicht ausgelastet sind und eigentlich den ganzen Tag nur nerven, aka meine Aufmerksamkeit, aber, nee, ich bin mit Gammeln beschäftigt.

Gammeln brachte auch eine sehr ausgedehnte Social-Media-Runde mit sich und das tut mir auch grad (haha, grad, as if) alles nicht gut und da ist eine Pause fällig. Bald. Demnächst.

Es ist nicht wie eine Sucht, es ist eine.

Tag 1324 – Eigentlich…

… müsste ich ins Bett. Aber ich bin ja gar nicht müde. Morgen früh bin ich dann wieder super müde, jaja, aber jetzt halt nicht.

… müsste ich duschen. Dann muss ich nicht morgen früh duschen. Aber ich hab keine Lust.

… müsste ich noch mindestens einen Liter Wasser trinken. Und Sport machen. Ich möchte so viel. Nähen. Alte Freunde anrufen. E-Mails schreiben. Brotdosen fertig machen. Sinnvolle Blogeinträge schreiben.

Aber RuPaul läuft. Was will man machen? Es liegt hier quasi ein Sachzwang vor.

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Eins muss ich aber noch kurz loswerden: heute haben wir im Kurs Übungsaufgaben für das Examen bearbeitet. Ich weiß jetzt

  • Der Kurs war eine sehr schlechte Vorbereitung auf das Examen
  • Mein Job ist eine sehr gute Vorbereitung auf das Examen
  • Das würde ich vermutlich mit links bestehen
  • Weil ich aber wieder! Andere! Qualifikationen! Nicht! Habe! (unter anderem fehlt mir ein (1) Monat Arbeitserfahrung), müsste ich ziemlich viel Überzeugungsarbeit in meinen Zertifizierungsantrag stecken, um zu zeigen, dass ich die formellen Kriterien trotzdem erfülle und werd mir das Examen wohl sparen

Ich könnte mich darüber aufregen, aber was soll’s. Das ist es nicht wert. Falls ich in 5 Jahren doch nen anderen Job haben will, passt das mit der Arbeitserfahrung und auch in 5 Jahren erledige ich das Examen auf ner halben Arschbacke. So what.

(Und erstmal 160 Stunden Kurs verlangen ist natürlich ein Top Geschäftsmodell für einen Kursanbieter slash Zertifizierungsbetrieb.)