Tag 94 – #12von12 im November 2015

Der Tag fing wie immer zu früh an, aber immerhin leuchtet mir der Hase schonmal ein bisschen.

Das ist übrigens mein Stillämpchen, meine Kinder kriegens nämlich nicht gebacken, im Dunkeln anzudocken. Das war beim Kind schon so und auch das Baby hat es gerne etwas heller. Der Hase geht aber nach zehn Minuten von selbst aus, sodass nicht die ganze Nacht das Licht brennt.

Sehr viele Kuscheleinheiten und ein paar Wutanfällchen später sind wir dann alle auf dem Weg in den Kindergarten. 

Es regnet nicht. Dem Kind ist das egal.


Wieder zu Hause haben wir diese süße Idee unseres Freundes An Onym im Briefkasten, der möchte, dass wir seiner Frau einen Brief für den diesjährigen Adventskalender schreiben.

Und dann ist auch endlich Zeit für Kaffee.

Das Baby hatte heute keinen Bock auf gar nix außer rumgetragen werden, also musste ich mich unter Gebrüllbegleitung fertig machen für den Statistikkursübungsaufgabenbesprechungstermin. Und fast wär ich dann doch zu spät gekommen, weil ich das Baby eben doch dauernd hochgenommen und getröstet hab zwischendurch.

(Mein letzter Haarschnitt ist fünf Wochen her, hat 100 € (!!!) gekostet und war scheiße.)

Im Krankenhaus noch schnell einen riesengroßen Kaffee geholt und zum Seminarraum gespurtet, wo die Luft schon wieder stand und ich mir ausrechnen konnte, wie sich meine Kopfschmerzen wohl bis zum Ende des Termins potenzieren würden. 

VIER STUNDEN SPÄTER. Ich esse mein mitgebrachtes (selbstgebackenes) Käsebrot und die doofe Autokorrektur macht mir meinen Helge-Schneider-Witz kaputt.

„Superschnell“ Käsebrot.


Endlich auf dem Heimweg. Der Bus ist sehr voll, die Kopfschmerzen sehr doll, die Sonne sehr weg und die Laune sehr schlecht.

Diese Ampel wird nur alle Jubeljahre mal grün.


Das Baby und ich haben dann erstmal ne Stunde auf dem Sofa gedöst, das war schön und in Verbindung mit Ibuprofen half es auch gegen den dicken Kopf. Dann kam das Kind an, war aus irgendeinem Grund nackt und turnte auf uns herum. Dabei entstand diese interessante Bildkomposition:

Dann ohne nochmal was zu essen ganz fix und ganz angepisst zum Tanzen gespurtet. (Dem Herrn Rabe ein vollgekacktes, brüllendes Baby in die Hand gedrückt. Sorry nochmal.) Etwas zu spät angekommen, aber nur eine Hälfte der ersten Aufwärmung verpasst. Puh. 


(Ich mache beim Tanzen im Winter immer Zwiebeltechnik. Deshalb ist die modisch fragwürdige Joggingbuchse über der modisch nicht weniger fragwürdigen Strumpfhose mit Fußloch.)

Heute war die erste Probe für die Show mit Kostümen. Hübsch sind die. Fast finde ich ein bisschen schade, dass ich nicht dabei bin.

Endlich zu Hause und das lecker vom Herrn Rabe gekochte Essen genießen. Auf dem Sofa. Schön ist das.

Mehr 12von12’se finden Sie wie immer beim Kännchen-blog. Mit Suchtgefahr. Und Kuchen-Content.

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