Tag 150 – Tage wie dieser

Ich beneide ja Frauen, die nach einer Schwangerschaft erstmal 10 Monate oder so ihre Tage nicht bekommen. Ich beneide auch Frauen, die kein PMS haben. Und Frauen, die nicht jeden Monat direkt einmal Migräne oder zumindest ordentliche Kopfschmerzen kriegen, die beneide ich besonders. 

Und weil alles, was ich heute schreiben würde (draußen sind -15 Grad, das Baby nölt rum, das Kind nervt uns zu Tode mit seinem „Klaaaarte ikke!!!“-Geheule, 25h Stoffwindeln und der Po ist schon wieder rot, der Babyernährungsratgeber empfiehlt Hähnchenleber und hab ich schon erwähnt, dass -15 Grad sind?) in einen Rant ausarten würde wegen besagtem PMS, belasse Ichs mal dabei und trinke lieber einen Kakao. 

Warum kriegen Männer keine Periode (und jetzt kommen Sie mir nicht mit zyklischen Hormonschwankungen, die verhalten sich doch zum weiblichen Zyklus wie das Frühlingslüftchen zum Orkan!)? Ich prangere das an.

Tag 149 – Rückreise

Tja Hmm, die Rückreise war eigentlich so smooth, dass man kaum was drüber schreiben kann. Vielleicht, dass Herr Rabe und ich beschlossen haben, dass für derartige Aktionen zwei große Koffer besser sind, als ein großer, ein mittlerer (der aber eh heut seine letzte Reise angetreten hat weil Reißverschluss kaputt) und ein kleiner (den wir aber auf jeden Fall behalten, der geht nämlich als Handgepäck durch). Oder dass ich mich wirklich frage, wer sich überlegt hat, dass es die Gepäckwagen in Schönefeld draußen vorm Bahnhof gibt und man erst mit dem Geraffel durch den kompletten Bahnhof muss, wo auch gefühlt kilometerlange Menschenschlangen vor den Ticketautomaten stehen. Oder dass das Kind nachweislich im Stehen schlafen kann.

 
  

Was allerdings bemerkenswert ist, ist wie kalt unsere Wohnung ist. Nicht nur die Luft, auch Sofa, Stühle, Wände im Bad, alles was man aus Schränken nimmt, einfach alles ist kalt. Wie gut, dass der supertolle Herr Rabe vor seiner Abreise noch Holz im Ofen aufgeschichtet hatte, sodass wir heute nur das Feuerzeug reinhalten mussten und zwei Minuten später war der Kamin an. Seitdem bullert der Ofen auch durch, und ich sitze direkt davor und wünsche mir einen Dönerspieß, damit ich gleichmäßig rundum warm werde. 

Tag 147 – Bielefeld Tag 24 – WMDEDGT Januar 16

Wie an jedem 5. des Monats will Frau Brüllen von uns wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

(Ich kann kaum noch die Augen offen halten, erwarten Sie also bloß nicht zu viel…)

Los gings um 06:30. Da stellte ich versehentlich den einen Wecker direkt aus, statt zu snoozen. Gut dass 4 Minuten später der zweite Wecker ordnungsgemäß losging, den snoozte ich dann bis kurz nach sieben vor mich hin, während das Baby noch schnell frühstückte. Dann pirschte ich mich aus dem Bett, machte mir ganz schnell einen Kaffee, wusch noch schneller meine Haare (Nachteil an kurzen Haaren: man kann vorm Waschen nicht unter Leute morgens), putzte unnötiger Weise meine Zähne und zog mich an. Um 07:32 verließ ich das Haus. Um 07:33 war ich zurück, um irgendwas zu holen, mit dem ich das Aufo freikratzen konnte. Ich fand bloß eine Kehrschaufel und hoffte auf das Beste. Die dicke Eisschicht auf den Scheiben ließ sich glücklicherweise sehr gut in großen Schollen ablösen und um 07:42 fuhr ich los. Um 07:58 parkte ich und war um Punkt 08:00 beim Zahnarzt. Ins Zahnreinigungssprechzimmer konnte ich direkt durchgehen und es wurde direkt losgelegt – mit Zahnsteinentfernung. Mein Einwand, da sei doch gestern noch keiner gewesen, wurde überhört und munter drauflosgekratzt. Dann die Sandstrahlung der Zahnzwischenräume und dann Polieren. Das Speichelsaugdings war die meiste Zeit (meiner Meinung nach) zu stark eingestellt (falls man das regulieren kann), oder die Helferin war sehr ungeschickt, jedenfalls saugte es sich ständig an meiner Wange oder Zunge fest. Spaßig. Als es endlich vorbei war, besah ich mir mein jetzt erst Recht blutendes Zahnfleisch und war wenig begeistert. Auch von der Rechnung über 88,20€ nicht so ganz. Hoffen wir, dass es wenigstens langfristig mehr bringt, als dauernd überall Reste von der Sandstrahlpampe zu finden. 

Wieder zu Hause nochmal zu den schlafenden Kindern und dem Handydaddelnden Herrn Rabe ins Bett gelegt und ebenfalls Handygedaddelt. 

Danach Frühstück mit Megahunger und leichtem Zeitdruck, da Herr Rabe zum Frisör musste. Der Kühlschrank lichtet sich langsam. 

Als Herr Rabe losgefahren war mit Kind und Baby erst Buch an- und dann Sendung mit der Maus geguckt, das Baby dabei für ein kurzes Nickerchen in den Schlaf gestillt, was neuerdings klappt. Meine beste Freundin sagte für heute Abend ab, weil sie wegen des Schnees in Norddeutschland  bei ihrem Freund hängenblieb. Dafür wird sie wohl morgen kommen. Besten Freund angerufen, wie wir das mit dem Auto machen (er braucht es morgen, wir brauchen es nicht mehr, eigentlich perfekt, aber mit den Kindern logistisch herausfordernd). Als Herr Rabe wieder da war, rief der dann meine Mutter an, ob sie heute Nachmittag/Abend Babysitten kann, damit wir Erwachsenenkleidung shoppen können. 

Dann mit dem Kind in die Wanne gegangen: den zu Weihnachten bekommenen Badeschaum aufbrauchen. Badeschaum ist das Tollste der ganzen Welt. Ich will jetzt nur noch mit Badeschaum Baden. Wir bauten einen Schaum-Schneemann, diverse Elefanten, machten uns Nashornhörner und Elefantenrüssel und hatten jede Menge Spaß. Eigentlich sollte ich danach noch mit dem Baby Baden, aber Herr Rabe war mit selbigem verschollen (ich nahm an, eingeschlafen) also beendete ich das Baden als der Schaum alle, wir sauber und mir kalt war. Als ich das Kind und mich gerade fertig eingecremt und angezogen hatte, kam Herr Rabe mit dem frisch erwachten Baby. Weil ich ja schon fertig war, musste dann er mit dem Baby Baden, mit 300mL Muttermilch im Badewasser, weil die wegmusste. Das Baby fand das Baden ganz cool diesmal und ließ sich danach von mir willig einölen. Das war sehr schön, mal ohne Geschrei. Und nach dem Baden konnte ich ihm auch mal die Fußnägel schneiden, bevor die im Kreis rumwachsen. 

Dann gab es ein Häppchen Reste für alle und dann kam auch schon Oma und Herr Rabe, das Baby und ich machten uns leicht verspätet auf den Weg. 

In der Stadt ging Herr Rabe Whiskey kaufen und ich schon mal in einen meiner Lieblingsläden. Nach dem Durchforsten des ganzen Ladens hatte ich zwei Stücke gefunden, die beide von Herrn Rabe und dem Baby abgenickt wurden. Die kaufte ich dann auch (und freue mich immer noch). 

Danach gingen wir zum BodyShop, Tagescreme kaufen (die ist in Norwegen irgendwie immer ausverkauft) und Pommes essen. Also nicht beim BodyShop, sondern gegenüber. Dann wollte Herr Rabe unbedingt noch nach Jeans gucken, ich besorgte in der Zeit noch etwas Reiseproviant. Herr Rabe fand und kaufte eine Jeans, dann eilten wir zurück zum Auto und fuhren zum besten Freund. Da mussten wir natürlich noch schnell mit hoch, die Pause nutzte das Baby zum Turbostillen, wir hingen allerdings schon etwas durch, also verabschiedeten wir uns von A. Und I.,  fuhren schnell wieder und nahmen M. Mit. 

Die Rückfahrt war bestimmt durch das Meckerbaby, das an jeder roten Ampel in Geheul ausbrach. 

Auf dem Weg noch schnell getankt, dabei kamen drei komplette Löschzüge mit Tatütata und Blaulicht an uns vorbei. Da hat wohl was ordentlich gebrannt. M. nahm dann sein vollgetanktes aber ungesaugtes Auto wieder mit nach Hause und wir verabschiedeten uns mindestens bis zum Sommer. Schnüff. 

Schnell Resteessen gemacht: Pellkartoffeln, 6 Fischstäbchen, 2 kleine Wiener (vegetarisch) und 1 Spiegelei. Das Kind hatte schon Maiswaffel mit Nutella gegessen (Danke, Oma…) und sprang auf Zucker wild herum und wollte dementsprechend auch nur das Ei essen. Nach dem Essen ging es dann für das Kind direkt ins Bett, beim Vorlesen („Trollbuch!!!“) wäre ich schon fast eingeschlafen, nach dem Singen bin ich dann tatsächlich kurz weggenickert aber rechtzeitig zum Tag aufschreiben wieder wach geworden. 

Irgendwie alles sehr schnell schnell heute. Morgen Packen. Mag nicht…

Tag 146 – Bielefeld Tag 23 – Schreeeeemaaaamm!

Gemischte-Gefühle-Tag heute.

Was blöd war:

  • Zahnarzttermin um 09:00 Uhr morgens
  • Den Termin muss ich selber bezahlen
  • wegen plötzlichem Schneefall (ca. 2 cm, nahezu überall schon längst weggetaut) verloren ca. 80 % der Autofahrer ihr Autofahrt-Selbstbewusstsein und krochen in Zeitlupe durch die Gegend
  • Ultra langsame Familie, dadurch nicht mehr geschafft, shoppen zu gehen (für die Kinder haben wir ja alles, da dachte ich mir, ich könnte vielleicht noch was für mich kaufen. Tja, nee.)
  • Meine Brille wird es wohl nicht mehr rechtzeitig hierherschaffen
  • Nicht mit meiner Mutter telefoniert, also nichts abgemacht wegen Babysitten damit wir Koffer packen können ohne dass uns das Kind die ganze Zeit in die selbigen springt
  • Ultra krasser Heultobschreianfall vom Kind, weil Schneemänner im Auto schmelzen würden und sein 15cm-Schneemännchen deshalb im Park bleiben musste. Nach 10 Minuten unartikuliertem Gebrüll und Gekreisch wenigstens mal den Grund der Sorge dem Kind aus der Nase gezogen: „Schreemamm *schluchzschluchz* ga-ha-hanz doll *schnief* Hunger hat!!!“. Hm ja. Was sagt man da?
  • Blöde Webseite vom norwegischen Mobilfunkanbieter ist blöd (und eines Tages werde ich Javascript anzünden)
  • Blöde Webseite vom Trondheimer Busticketverkauf ist auch blöd
  • Wie kann man eigentlich zweimal im Jahr aufs Neue vergessen, wie man als Doktorand den Semesterbeitrag bezahlt?

Was gut war:

  • Meine Zähne sind soweit völlig ok, die dunklen Punkte sind hart und solange nicht gefährlich, das Zahnfleisch ist gereizt, das wird morgen bei einer Zahnreinigung (hoffentlich) ursächlich bekämpft, aber die Zähne sind supidupi, nich mal Zahnstein
  • Der Termin kostet 23,63 €, was ungefähr 1/5 dessen ist, was ich dafür in Norwegen berappen müsste
  • Auch dass das Kind mit den Zähnen knirscht ist nicht weiter schlimm und auch sehr häufig bei Kleinkindern
  • Herr Rabe hat einen Mauskalender gekauft
  • Ganz liebe Leute besucht, die ich sehr lieb habe weil sie so lieb sind (und die ich auch sehr doll vermissen werde)
  • Ein Bild von zwei badenden Kleinkindern bekommen, die scheinbar sehr viel Spaß mit sehr buntem Badegedöns haben
  • Irgendwie doch geschafft, sowohl Handydatenpaket als auch Busticket zu kaufen
  • Mail an den Studentenservice geschrieben, dass ich eine Rechnung für den Semesterbeitrag brauche (dabei einfach die vom letzten Mal (31.07.15) kopiert)
  • Beim Nachschauen wie das noch mal ging mit dem Semesterbeitrag gesehen, dass ich den Statistikkurs bestanden habe (hier Fanfaren einfügen) (Gesehen hatte ich das schon früher, aber in der Weihnachtshektik glatt verdrängt)

Ich würde sagen, es hält sich die Waage. Gefühlsmäßig auch. Hmtja. Und morgen können Sie sich dann auf WMDEDGT freuen: Wie ich um 08:00 Uhr eine Zahnreinigung bekomme. Leben am Limit.

Tag 145 – Bielefeld Tag 22 – Beikost, ick hör dir trapsen

Wir waren heute nochmal bei Flavius und Brutus. Das war soooo schön, obwohl alle Kinder irgendwie etwas drüber waren, dabei und auch danach. Aber neue nette Leute hier kennenlernen macht es nicht einfacher, bald wieder ins trübe und kontaktarme Trondheim zu fahren. Seufz. (Btw: Monstro hat noch einen neuen Fan: Herr Rabe war ziemlich arg begeistert und jetzt hab ich ein bisschen Angst, dass er demnächst einen Hundewelpen anschleppt…)


Das Baby geht so ab dieser Tage. Nicht nur, dass es während der letzten drei Wochen einfach mal aus fast allen mitgeschleppten Klamotten rausgewachsen ist. Es rollt jetzt auch richtig rum, manchmal jedenfalls, wenn ihm der Untergrundhärtegrad zusagt. Dann aber exzessiv: Rücken-Bauch-Rücken-Bauch-Rücken-Seite… Außerdem hat es heute, wahrscheinlich angespornt durch Kind, Flavius und Brutus, die fröhlich auf die Regale kraxelten, angefangen sich in den Vierfüßlerstand zu drücken und dann mit dem Po nach vorne und hinten zu rocken. Das Rückwärts-rutschen hat es nebenbei perfektioniert, auch das Propellern auf der Stelle beherrscht es seit ca. einer Woche. Alle Hunde des Yoga klappen ja eh. Fast will ich dem Baby zurufen: Ey, lass das, du bist erst fünfeinhalb Monate! Da krabbelt man noch nicht! Was für mich aber noch etwas schwerer zu verdauen ist, als dass das Baby vielleicht demnächst noch mobiler sein wird: Es will definitiv langsam was anderes essen als immer nur Muttermilch. Man kann mit Baby auf dem Schoß kaum noch essen, weil es ständig die Hände im Essen hat. Es greift nach allem, was wir uns in den Mund schieben. Jeder Happen wird genau verfolgt. Krümel, die auf dem Boden gefunden werden, werden glücklich schmatzend verzehrt. Das Größte für das Baby ist es, wenn wir ihm während unseres Essens ein Stück Maiswaffel in die Hand drücken, die ist in Nanosekundenschnelle im Mund und wird frenetisch belutscht. Alternativ kann man sich einen Babyhändefreien Teller auch dadurch erkaufen, dass man dem Baby einen Teelöffel gibt, den es in den Mund schieben kann. Tja. In Norwegen werden wir wohl mal die Broschüre über Babyessen im ersten Lebensjahr herauskramen, lesen, lachen, verbrennen und dann doch machen, was wir wollen und wie wir das für richtig halten. Trotzdem bin ich etwas wehmütig, wenn ich so deutlich sehe, wie rasant das Baby sich entwickelt. Seufz. Und dass, wo ich das Stillen grade so gut und praktisch und kuschelig finde. Andererseits sind es ja auch nur noch vier Monate bis das Baby tagsüber mit Herrn Rabe allein sein wird. Und da es Flaschen bisher komplett ablehnt, wäre es schon gut, wenn es bis dahin innerhalb dieser acht, neun Stunden ernährungsmäßig von mir unabhängig wäre. Ach ja. Sie werden so schnell groß…


Apropos schnell groß: Das Kind hat seine Zeit bei Oma in vollen Zügen genossen und hat auch gut geschlafen, wenn auch erst um elf.

 

 

 

Tag 144 – Bielefeld Tag 21 – Apfelmus fehlt auch noch

Müde, satt und faul gerade. Das Kind schläft bei Oma, das wollte es so, wir sind aufgeregt deswegen und haben das Alleinsein mit Quatschessen (Pizza, Pommes, Ketchup en masse) und Apfelschorle gefeiert. Dabei das Sherlock Special von gestern geguckt. Wieder mal gemerkt, dass ich so Gruselsachen nicht mehr gut abkann: mir standen die meiste Zeit die Haare zu Berge.  

Die letzten Sachen für Norwegen eingekauft. Wir sind verhältnismäßig sparsam geworden und kaufen nur noch Sachen, die es in Norwegen gar nicht gibt, oder die sehr sehr sehr sehr teuer sind. Heute kaufte ich:

  • Zwei Nachfüllpacks Gemüsebrühe Hefefrei
  • Drei mal Deo Salbei Limette
  • Zwei mal Elmex Kinderzahnpasta
  • Zahnbürsten für die Kinder fürs ganze nächste Jahr
  • Hygienespüler für Wäsche
  • Eine Feuchttücherspendebox
  • Rübenkraut
  • Katjes

…und wie ich so aufschreibe merke ich: da fehlt noch das obligatorische Glas Kirschen. (Herr Rabe wird auch sicherlich noch Whiskey kaufen, aber das macht der schön selbst und auch sicher nicht im Rewe.)

Der Mann bemerkte grade, dass das Baby schon seiner Polypen-OP* entgegenschnarcht und durch mein Lachen wäre es fast aufgewacht. 

* hatte das Kind im Frühjahr, weil es schnarchte wie ein Sägewerk, Atemaussetzer hatte und außerdem bei jeder Erkältung ne Mittelohrentzündung gleich mit bekam

Tag 143 – Bielefeld Tag 20 – Katertag

Wenn ich gestern gesoffen hätte, könnte ich ja noch verstehen, wieso ich heute so müde, schlecht gelaunt, fahrig und mit leichter Übelkeit den Tag bestreiten durfte. Muss wohl an einer Kombi aus viel zu viel Koffein und zu wenig Schlaf gelegen haben. Ächz. Ich fühl mich heute als wär ich 80. 

Den Onkel/Patenonkel von Herrn Rabe plus Frau besucht. War. 

Rote Beete-Nudeln bei der besten Freundin gegessen. Eins meiner Lieblingsessen. Mjammi. Außer ihr noch da: ihr Freund (nett und witzig und kann gut mit Kindern) und ein Freund von Freund, der gaaaaaaanz viel zu sagen hatte über die Erziehung von Kindern. Er weiß das alles voll gut, weil er selbst hat, ja, genau, Null Kinder. Man könnte es so formulieren: ich habe wie so ein Thesaurus alle mir bekannten Variationen von „Jedem das Seine, ne?“ abgespult und war dann sehr dankbar, als es Essen gab. Ich war auch sehr dankbar, dass das Baby super toll Vorzeigemäßig seine Decke aufgefressen und sich so selbst beschäftigt hat. Und dass das Kind das Baby ganz liebevoll mit einer Nudel gefüttert hat (das Baby fand die Nudel nicht weich genug, hat aber gerne dran rum gelüllert). Nicht ganz so dankbar war ich, dass der Typ dem Kind ungefragt ein Stück Schoki gegeben hat, kurz bevor wir losfahren wollten, woraufhin das Kind nochmal ordentlich aufdrehte und auf Zuckerschock herumsprang wie irre. Mann ey. Danke, du Wurst. 

Ab ins Bett, Schlaf nachholen.