Tag 317 – Mix. 

Ich habe jetzt Zugang zu einem der „Fahrradkäfige“ am Krankenhaus. Es kostete mich ein etwas weirdes Gespräch mit einem der Zugangskontrollentypen, in dessen (ausgesprochen kurzemund sachlichem) Verlauf er es schaffte, dreimal meinen Vornamen zu nennen. Ich finde sowas komisch. Aber das Fahrrad in so einem Ding abgestellt zu wissen, beruhigt ungemein. 


Wir haben seit heute Abend Besuch von unserer Osloer Freundin A. und ihrer Babytochter. Babys, die noch nicht mal drei Monate alt sind, sind sehr klein. Und sehr sehr niedlich. Pippi hat das Baby auch zweimal etwas verschämt angefasst und dann ganz schnell zu einem Erwachsenen geguckt, um zu überprüfen, ob wir gesehen haben, wie mutig sie ist. 

Nach dem Kindergarten waren Pippi, Michel und ich Zeug für die Schnecken kaufen. Und ein Fahrradschloss. Als wir zu Hause waren, nölte Michel erst ein wenig rum, wollte sich dann nicht die Hände waschen sondern legte sich stattdessen auf den Badezimmerfußboden und… schlief einfach ein. Herr Rabe packte ihn dann schlafend und mit ungewaschenen Händen in einen Schlafanzug und ins Bett. Und er schläft noch immer. 

Bei der Arbeit heute viel Lob für was bekommen. Also für was gearbeitetes. Und für den Kuchen. Aber „wow, this is awesome, look at those error bars“ ist mir im Arbeitskontext doch wichtiger als Kuchenlob. Obwohl der Kuchen auch einfach echt lecker war. 

Und weil ich das so supidupi gemacht hab, darf ich jetzt in der Zeit wo alle anderen Urlaub haben ein paar wichtige Dinge tun und das ist auch ganz schön. 

Dafür hat der Quatsch, den ich an meinem eigenen Projekt gemacht hab, einfach mal gar nicht geklappt. Wir bestellen jetzt ein neues Kit (und vielleicht hasse ich dieses Drecksprotein inzwischen gar sehr).

Die Schneckenfrau nervt mich etwas. Ich sollte alles was ich brauche schon vor dem Verschicken besorgen. Ich tat, wie mir geheißen. Jetzt will sie Fotos vom eingerichteten Terrarium* sehen. Ich überlege, ihr Fotos von Michel und Pippi zu schicken, damit sie sieht, dass ich mich durchaus um Lebenwesen kümmern kann. 

Das Ganze erinnert mich an die Geschichte, wie meine Ex-Kollegin mal Garnelen fürs Aquarium kaufen wollte. Der Verkäufer wollte genauestens wissen, was für ein Aquarium sie hat, mit welchen Pflanzen drin, welchen Fischen usw. Am Ende verlangte er von ihr, ihm zuerst Wasserproben aus dem Aquarium zu schicken, bevor er die Garnelen an sie verkaufen würde. Sie kaufte dann woanders welche. 

*aufgrund der noch nicht vorhandenen Größe der Babyriesenschnecken ist das erste Terrarium eine Plastikbox mit Deckel, in die ich noch Luftlöcher bohren muss. Das hat die Schneckenfrau mir so geraten und vermutlich ist das auch schlau so. 

2 Gedanken zu “Tag 317 – Mix. 

  1. Bettina Simon schreibt:

    Ich bin ganz gespannt auf die Schneckis! Hätte ich wohl auch gerne im Terrarium, aber im Garten sind so viele „normale“ und Weinbergschnecken, dass wäre dann für den Gatten wahrscheinlich etwas zuviel des Guten 😂Also beobachte ich draußen und freue mich über die vielen Babyschnecken, die da nach dem Regen so rum rennen 😊

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s