Tag 335 – #12von12 im Juli ’16

Was #12von12 ist und noch sehr viel mehr davon, wie immer im Kännchen-Blog.

Der Tag fing heute ohne Weckerklingeln an. Da ja eh keiner bei der Arbeit ist und sich somit auch niemand um Kernarbeitszeiten etc. schert, nutze ich die Kindergartenferien zum „Ausschlafen“. Das klappt bisher mäßig: gestern war Pippi um halb sieben wach, heute Michel um viertel nach sieben. Natürlich fand Michel auch direkt die neuen Zugschienen, die Herr Rabe nebst anderem Krams gebraucht aufgetan hat. 

Mama, die Maus kann hier warten, ich muss aufs Klo.


Nach einer ersten kurzen Zugbau-Session machte ich mir einen Kaffee. Michel ist bei seinem eigenen „Kaffee“ inzwischen sehr selbständig. 

Mit Kaffee in der Hand machte ich dann erst mal die Pflaumenmarmelade fertig. Ich kaufte letzte Woche total günstig viel zu viele Pflaumen (keine Zwetschgen, leider), ein Teil davon wurde zu Kuchen, der Rest wurde eben etwas mehr als zwei Gläser marmeladiges Pflaumenmus. Gestern hatte ich die Pflaumen schon soweit eingekocht, dass ich heute nur noch mal aufkochen und abfüllen musste. 

Was Mutti eben so vor der (Erwerbs-)Arbeit tut.


Danach wollte ich gerne duschen, wurde aber zuvor von Michel gezwungen gebeten, eine riesige Zugbahn aufzubauen. Als das Wohnzimmer zugebaut war, weckte Michel Herrn Rabe zum Spielen und ich durfte duschen. 

Hmm ja. Also aufräumen, Dusche mit Badreiniger einsprühen, alles einmal mit dem Mikrofasertuch abrubbeln, abspülen und dann Duschen. 

Dann noch ein Marmeladenbrot (lecker!) und auf zur Arbeit, mit dem Rad natürlich. 

Bei der Arbeit angekommen versuchte ich ein Fahrstuhlselfie zu machen, scheiterte aber an der Kombination aus meiner Eitelkeit und meinen Augenringen. Deshalb fotografierte ich lieber meinen Haufen Zellkulturen. 

Den kleinen Freunden ging es gut, ich schob sie alle wieder in den Brutschrank zurück. Dann setzte ich was an, was 1,5 h, 45 min und 1 h Inkubationszeit hat. Meeehhhhhh. 

My job in a nutshell.

Die ewigen Inkubationszeiten vertrieb ich mir mit Zelllabor-Gemeinschafts-Arbeit. Wasserbad reinigen, Sachen autoklavieren, Kittel austauschen. Im Sommer gibt’s nämlich keinen Labordienst der das macht und da ich eine von sehr wenigen bin die da im Moment arbeitet, ich aber gleichzeitig sehr viel Wert auf Reinlichkeit im Zelllabor lege, mache ich es eben. Vielleicht folgt ja jemand meinem guten Beispiel (nein, da glaube ich nicht wirklich selbst dran). 

Leider autoklavierte* ich auch ein Dings von der Pipettierhilfe zu viel und musste es dann neu bestellen. Hupsi. (Und ich winke mal kurz der Ex-Kollegin, die hier mitliest und der das auch mal passiert ist. Huhu!)

Und schwuppsi, war dann auch mal Feierabend. 

Der Nachmittag verlief dank noch angeschlagener und anhänglicher Pippi und ebenfalls weiterhin nöligem Michel etwas zäh. Irgendwann gab es aber Essen. Ich versuchte, meine Nudeln mit Soße ansprechend zu fotografieren (scheiterte). Daraufhin meinte Michel, ich solle ihn fotografieren. Er machte allerlei Faxen und am Ende, als ich grade ein Bild bei Instagram hochladen wollte, nahm er mir das Handy weg und sagte „Ich mein Nudeln auch noch Foto machen!“. 

Der Sohn fotografiert auch sein Essen schon selbst. Mutti ist sehr stolz.


Ein bisschen Kunst, finde ich. Wie die Gabel spitz und glänzend wie ein Speer da die matschigen, schlaffen Teigwaren dominant überlagert, im Hintergrund bewusst unscharf gehalten die Fruchtbarkeitssymbole der Biene und der Blume…

Nun ja. Nach dem Essen war Bettzeit, zumindest für Pippi. 

Bettzeit vs. Hampeln.

Letztlich schlief sie dann aber doch schnell ein. Bisher dreimal. 


Tja, ich teste eben. Meine Haut findet den Reiniger total blöd, denn sie wird davon total trocken (viel schlimmer als mit dem anderen aus der Clear-Reihe). Das Peeling mache ich auf Anraten des Internets nur noch jeden zweiten Tag abends, seitdem ist das mit den Rötungen  sehr viel besser geworden. Die Feuchtigkeitscreme möchte ich gerne heiraten. Und für die aufmerksamen Mitleser: ich denke, ich kann sagen, dass Eucerin Sunfluid einen Tucken besser ist als PC Fluid aus der Reihe da. Ich habe jetzt die Gesichtshälften gewechselt für den Gegentest. 

Dann wollte ich die Schnecken versorgen, altes Futter und die kleinen Schneckenkackhäufchen rausmachen und so. Aber die Schnecken hatten grade Abendbrotzeit und da wollte ich natürlich nicht stören. 

Morgen Nachmittag hole ich ein gebrauchtes Regal ab, da kommt das Terrarium drauf und dann ziehen sie um. 

Jetzt noch Zähne putzen, Klo, ab ins Bett. 

Ungeschminkt sehr ich aus wie einesehr müde Version meines Bruders. Herrje.

Ja, das ist ein riesiger Pickel da auf meiner Stirn. Ja, der tut weh. Meh. 

* autoklavieren: unter Druck (damits nicht „kocht“) für einige Minuten auf 120 Grad erhitzen, zum Sterilisieren. Manches Plastik verformt sich da *hust*.

4 Gedanken zu “Tag 335 – #12von12 im Juli ’16

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