Tag 429 – #12von12 im Oktober ’16

Heute gibt es hier 12 Bilder von einem stressigen und streckenweise echt bescheidenen Tag. Ich nehme mal an, dass andere schönere Tage hatten, die Sie bei Draußen nur Kännchen nachlesen können. 

Strubbelfrisurencontest


Los gings früh, alles wie immer, nur dass Michel ein Aua an seinem Po hat, dass er mit Hingabe aufkratzt. Wir mussten da viel Salbe draufschmieren heute morgen, dann wollte er sich nicht auf sein Fahrrad setzen und schob lieber. Nach der Hälfte des Weges meinte er dann plötzlich „Ah! Ich glaube, meine Creme ist weggeschmolzen!“, setzte sich auf sein Rad und fuhr los. 

Zum Kindergarten bringen: läuft.


Tatsächlich geht es mit dem Abliefern im Kindergarten jetzt meistens richtig gut. Sobald ich Pippi aus dem Anhänger nehme, tapst sie los, und je nach Betreuer*In, die sie begrüßen, gibt es kein oder nur kurzes Weinen. Puh. 

Aus der Reihe: Schmöschte das nischt.

Äh ja. Winter is coming. Memo an mich: Wenn wir aus Deutschland wieder da sind, muss ich Winterräder mit Spikes für mein Fahrrad kaufen. 

Auf der Arbeit erst mal Haare machen.

Wegen Mütze und Helm auf gewachstem Haar sah ich die letzten zwei Tage bei der Arbeit sehr lustig aus, deshalb mache ich mir die Haare jetzt erst bei der Arbeit. 

Nun ja, dann war Arbeit, alles wie immer, ein langweiliges Meeting zwischendurch, irgendwann in Inkubationspausen Kaffee holen. 

Müde. Mimimi.

Kurz nach dem nächsten Foto entglitt mir dann irgendwie alles innerhalb von kurzer Zeit. Vor allem meine Laune entglitt mir sehr. 

Ich möchte trotzdem Handschuhe anziehen, aber reiße mich zusammen.

Der mistige Computer wollte dann meine Daten, die er zwar gemessen, aber nicht prozessiert hatte, nicht speichern. Nur als .jpg , also als verdammte Bilddatei, könnte ich die Daten abspeichern. Irgendwie hat das Programm nen Hau, aber warten bis irgendwer kommt, der sich damit auskennt, hätte mir auch nix gebracht, dann hätte ich das Experiment gleich in den Müll werfen können. Also speicherte ich die drei Platten à 96 Messwerte schlussendlich als .jpg und freute mich schon auf die Auswertung. 

Dann wollte ich los, noch ganz schnell bei einem Laden vorbei, der Online ein paar hübsche Kleider gehabt hatte. Ich hab nämlich nix zum Anziehen für die Hochzeit am Samstag. Kleiner Tipp: wenn Sie mich zu einer größeren Feier einladen, feiern Sie doch bitte im Sommer oder so richtig im Winter. Für dazwischen hab ich nix. Jedenfalls wollte ich also los, aber mein Bediencomputer vom Fahrrad ging nicht an. 

Hat sich aufgehängt.

Egal wie lange ich welche Knöpfe drückte, es tat sich nix. Die Zeit wurde aber langsam knapp, also fuhr ich ohne Motorunterstützung (die geht ohne die Steuerung  nicht) in die Stadt. Ohne Motor fährt sich mein Fahrrad schon aufgrund seines Gewichts relativ bescheiden. 

Im ersten Laden hatten sie nichts. Bzw. natürlich hatten sie haufenweise Klamotten, aber nichts, was mir auch nur halbwegs gefiel. Ich beschloss, noch zu einem anderen Laden zu fahren. Da hatten sie ein okes Kleid und ein super tolles – in XS und M. Leider war M wirklich zu groß und XS wirklich zu klein. Aus Verzweiflung kaufte ich das Oke und rannte förmlich aus dem Laden. Es war fünf vor vier und um vier sollte ich mit dem Auto (!) bei Herrn Rabes Firmas Parkplatz sein. 

Verschwitzt und gefrustet wegen allem war ich um 16:10 da, außer mir aber niemand. Ich schrieb Herrn Rabe, der stand dann aber plötzlich neben dem Auto und meinte „Du bist hier falsch!“. Ganz ehrlich: woher soll ich denn wissen, dass die Firma ihren Parkplatz nach dem Umzug vor einem Jahr immer noch am alten Firmensitz hat? 

Mit 25 Minuten Verspätung kam ich dann am richtigen Parkplatz an. Glücklicherweise war unser Freund mit den Schafen noch da und lud mir fix 10,6 kg Lamm in den Kofferraum. 

Dann fuhr ich ins Einkaufszentrum, zu einer anderen Filiale des Ladens mit dem tollen Kleid. Und zu Eis. 

Ich besänftige mich selbst.

Um das Ganze abzukürzen: nein, ich hab das Kleid nicht bekommen. 

Wieder zu Hause verstauten wir das Lamm im Gefriehrfach. Es war sogar noch Platz für den Schnaps. 

Lamm in bester Gesellschaft.

Ich wusch noch eine Maschine Wäsche. Böser Fehler, denn ich verfärbte mir grandioser Weise den Pinguin-Kragen von meinem Selbstgenähten Pulli fleckig rot.

Gleich nochmal anmachen mit Oxi-Action. Brachte nix.

Auf dem Einkaufszettel für Deutschland steht jetzt auch Entfärber. 

Tja, und dann eben Packen. Klamotten in kleinen Koffer in großen Koffer. 

Es wird langsam.

Pippi wollte nur auf Herrn Rabe schlafen, er schleppte sie tapfer in der Trage herum, aber irgendwann wollte er sie doch gerne loswerden – und ich ins Bett. Trifft sich gut. 

Dem Mann die Maus abnehmen.


So, jetzt schnell schlafen, damit wir morgen fit in den Tag starten können!

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