Vom frühen Morgen gibt es aus Gründen (1,05 m und 82 cm groß, unausgeschlafen und nölig) keine Bilder.
Gestern hat es geschneit, ich fahre über die feste Schneedecke zur Arbeit. Kein Problem, dafür sind die Spikes ja gemacht. Mein Schloss streikt aber. Na gut, wird es heute erstmal nur am Ähhh anderen Schloss (wie nennt man das Schloss, wo sich so ein Bügel durch die Speichen am Hinterrad schiebt?) und im Fahrradkäfig abgeschlossen.

Sch**ße, ist das kalt. Mein Fahrradschloss findet das auch. Ich „repariere“ es im Büro. #1von12 von #12von12 nach chaotischem, stressigem Morgen ohne Bilder.
Ich stehe so unter Strom, dass ich nicht mal Hunger habe. Aber Haare machen geht heute immerhin.

Ehrliches Selfie. Ich habe vergessen, Ohrringe reinzumachen und fühle mich etwas nackt. Ich will auch noch nicht reden und lasse mir stattdessen von Dave Grohl ins Ohr schreien. #2von12 von #12von12
Joa, dann: arbeitarbeitarbeit, mit Mr. I trust you geht es wirklich gut und wir kommen zügig voran. Awkward moment of the day: er fragte mich, ob ich Handball verfolgen würde (wollte wohl smalltalk machen, er ist sehr sehr Sportinteressiert). Und ich so: Ich verfolge eigentlich gar keinen Sport. *peinlich berührte Stille*
Irgendwann schaffe ich es aber doch mal durchzuschnaufen, nämlich in der Kassenschlange beim Kaffee holen. Bald sind Examen und es sind unheimlich viele Medizinstudenten mit leerem Blick und Schlabberklamotten da, die sich Kaffee mit in die Bibliothek* nehmen.
Trauriges Mittagessen ganz alleine, weil spät.
In der Zwischenzeit ist eine Mail reingekommen, dass ich doch bitte meinen jährlichen Progress Report ausfüllen soll. Es interessiert die bestimmt nicht, wie es wirklich läuft, aber ich bin recht ehrlich.

Progress report, der entspannte Teil. Die ehrliche Antwort auf die Frage wäre vermutlich „Es lief drei Jahre lang total kacke und jetzt hab ich so viel zu tun, dass ich keine Zeit habe für blöde Fragebögen!“ #5von12 von #12von12
Dann wieder zurück ins Labor.
Und auf geht’s zum Kinder abholen. Pippi lässt sich leider nicht vom Schnee loseisen (haha, super Wortwitz!). Nach fünf Minuten, in denen sie auf „Kommst du bitte? Ich möchte nach Hause.“ nur mit Gekreisch reagiert hat, stecke ich sie in den Wagen, mit dem Erfolg, dass sie die ganze vierminütige Heimfahrt brüllt. Als wir zu Hause ankommen, hat sie Michel in den Schlaf gebrüllt.
Herr Rabe war frisch aufgehipstert schon zu Hause. Ich darf fast in Ruhe kochen.
Danach bringe ich Michel ins Bett, Herr Rabe trägt Pippi in den Schlaf, wir lümmeln ein bisschen auf dem Sofa rum und dann wasche ich mich schon mal. Dieses Reinigungsöl ist übrigens echt super.

Ich mache mich schon mal Bettfertig. Von der Creme in der Mitte hatte ich nen 10 mL-Tester. Der hielt ne knappe Woche. Dieser Spender hat 60 mL Volumen und hält seit Mitte August. #9von12 von #12von12
Ich packe schon mal die Sachen für den Schwimmkurs zusammen und schmiere Brote für Michel und mich.
Und dann, tja, dann fahre ich noch mal zur Arbeit. In Joggingbuchse. Ich Ernte so vor mich hin, erschrecke mich nur fünf mal vor irgendwelchen Geräuschen fast zu Tode und dann fahre ich wieder nach Hause. Die

Wieder zu Hause. Ich kuschel mich jetzt zum Mäuschen, blogge und dann: gute Nacht! #12von12 von #12von12
*schönster Vertipper des Tages: Biobliotkek.






