Tag 665 – Der Plan.

Diese Woche mache ich die Experimente fertig.

Nächste Woche sichte ich noch mal die Artikel und schaue mir andere Doktorarbeiten an. Donnerstag und Freitag ist dann „Genome Dynamics Workshop“. Genome dynamics könnte man auch als Oberthema nehmen, um die zwei völlig unterschiedlichen Themen in eine Arbeit zu pressen  einer Arbeit zusammenzufassen. Außerdem: grobe Struktur anlegen und ein LaTeX-Dokument mit den richtigen Seitenmaßen anlegen (wegen der komischen Unidruckerei, das Format ist kein DIN, sondern „B5“.)

Die drei Wochen danach: 4-5 Seiten am Tag schreiben. Das wird viel, das weiß ich. Es wird aber auch machbar, das weiß ich auch. Been there, done that, meine Masterarbeit von 115 Seiten (ok, da waren ca. 15 Seiten Verzeichnisse bei) schrieb ich in vier Wochen. 

Und Sie alle dürfen dann live mitverfolgen, wie ich vermutlich täglich mehrmals schreiend im Kreis laufe, ist das nicht schön? Das ist superschön. Jetzt muss ich aber vorschlafen gehen, vor mir liegen gelinde gesagt anstrengende Wochen.

4 Gedanken zu “Tag 665 – Der Plan.

  1. Frau Em schreibt:

    Kleiner Tipp für’s Schreiben: frühzeitig Augentropfen besorgen und regelmäßig verwenden.

    Ich bin auch Doktorandin und habe im Januar in 14 Tagen 45 Seiten geschrieben. Eigentlich war noch mehr geplant, aber irgendwann hatte ich wahnsinnige Probleme mit den Augen (tränen, Dauerblinzeln, nicht mehr scharf stellen können und vor allem: Muskelkater!!…) und musste meinen Schreibmarathon etwas verfrüht abbrechen. Die restlichen 25 Seiten von dem Abschnitt der Arbeit habe ich dann (nach einer Woche Pause) in kleineren Schritten geschrieben, so 1-2 Seiten am Tag, was sich nach den vorherigen 3-4/Tag sehr entspannt angefühlt hat.

    Man blinzelt wohl deutlich weniger und starrt die ganze Zeit fix an eine Stelle wenn man so viel schreibt. Den Muskelkater verhindern die Augentropfen natürlich nicht, aber beim Rest helfen sie. Und ansonsten vielleicht einfach bewusst einmal die Stunde fünf Minuten aus dem Fenster schauen, möglichst weit in die Ferne, damit die Augen mal was sehen, was mehr als 25 cm von der Nase entfernt ist 😉

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und möglichst wenig Durchdrehen! Meine Erfahrung – ich weiß, es gibt auch andere -: die klare Bewegung richtung Ziel macht es emotional einfacher, weil man merkt, dass das Ende langsam in Sichtweite kommt und der Weg dorthin mit jedem Schritt etwas klarer wird.

    (Planen Sie nach den 3 Wochen eigentlich einen fertigen Entwurf a la 75 Seiten zu haben, oder ist das jetzt ein Teil der Arbeit?)

    Liebe Grüße
    Frau Em

    Gefällt 1 Person

    • Nach den drei Wochen hätte ich gerne den Text der ‚Einleitung‘ als ersten Entwurf fertig. Wir schreiben ja kumulativ, die Einleitung (Hintergrund und Stand der Forschung zum Thema) ist also quasi – die komplette Diss. Dann kommen noch die mindestens drei Artikel dazu, die werden für die Diss aber nur nochmal mit jeweils ca. 1 Seite zusammengefasst und quasi hinten dran getackert. Im Moment sieht es so aus, als hätte ich dann einen Artikel veröffentlicht, ein veröffentlichungsreifes Manuskript und ein Manuskript, das ich leider wohl erst noch schreiben muss 😬

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