Tag 671 – #12von12 im Juni ’17

Es ist der 12. des Monats, wie ich schon um elf oder so bemerkte. Das heißt, wer mag, macht 12 Fotos von seinem Tag und verlinkt sie beim Kännchen-Blog

Heute etwas arbeitslastig, ich entschuldige mich schon mal dafür, aber so ist es nun mal eben. Noch vier Wochen, dann ist Urlaub. Jetzt ist schreiben. 

Der Tag ging denkbar bescheiden los, mit einem Vortrag nach dem ich mir unsäglich dumm vorkam. Auf Twitter wurde ich daraufhin dazu aufgefordert, einen Schreibehashtag einzuführen, der auch mein Impostor-Syndrom gut unterstreicht. Spoiler: am Ende des (Arbeits-)Tages habe ich einen. 

Menschen, die auf Inhaltsverzeichnisse starren. Mensch nicht abgebildet. #1von12 von #12von12 #PhDFreuden #mimimi #ichkanndasnicht #hashtagvorschlägewerdengerneangenommen


Tja. Mit Labor war ich ja dann am Freitag doch nicht mehr ganz fertig geworden. 

Noch 178.713 Proben trocknen. #2von12 von #12von12


Korridorromantik an Mittagessenbox. #3von12 von #12von12


Nach dem Essen hat mein Chef endlich Zeit. Hier das Ergebnis. (Schön, ne, wie meine durch und durch positive Art auch da dazu führt, lieber modification als damage zu verwenden.)

Ich war beim Chef. Es hat jetzt einen Titel (oben links). #4von12 von #12von12


Das feile ich dann noch mehr aus, strukturiere grob und, ähh, denke viel. Zwischendurch räume ich prokrastinatorisch meinen Schreibtisch auf. Und mir fällt auch ein Hashtag ein. 

So. Das war so ca. was ich heute schaffen wollte. #5von12 von #12von12 #ImpostDoc #Feierabend


Um zwei Minuten vor Briefkastenleerung bin ich bei der Post um endlich den Wahlregisterantrag und den Versicherungsbrief zu verschicken. 

Noch schnell zur Post. #6von12 von #12von12 #btw2017


#Nachhausewegselfie aus dem Trøndersommer #7von12 von #12von12 Diese große Straße direkt vor unserer Haustür wird Ende des Monats testweise für Durchgangsverkehr gesperrt. Dann muss auch keiner mehr auf dem Bürgersteig Fahrrad fahren.


Zu Hause liegt ein Zettel im Briefkasten, dass wir ein Paket abholen sollen. Ich gehe also nochmal zu (einer anderen) Post. 

… und Post Nummer 2. Die Kinder erwartet ein Paket von der Tante. #8von12 von #12von12


Das Paket enthält Geschenke für Pippis 2. Geburtstag, das lassen wir also schnell verschwinden. Herr Rabe kommt mit Pippi nach Hause, Michel ist mal wieder mit zu seinem Kumpel gegangen. Herr Rabe düst direkt wieder los zum Friseur, Ich koche, Pippi macht… scheiß. Unter anderem isst sie das erste Kaugummi ihres Lebens, weil ich ihr die Packung nicht schnell genug wieder entreißen kann. Und Herr Rabes Manschettenknöpfe muss ich auch unter der Bank wieder hervorholen, wo sie irgendwie gelandet waren. Dafür werde ich dann auch noch vorwurfsvoll angesehen. 

Die Manschettenknöpfe vom @fr4be sind sehr traurig. #9von12 von #12von12 😭 #Pareidolie #pareidolia


Herr Rabe ist wieder da und wir essen. Es gibt Tomatensuppe. Pippi kürt mich zur besten Mama der Welt. 

Die dritte Portion Tomatensuppe kann man auch gut als Haargel verwenden. #10von12 von #12von12


Tjanun. Während ich Pippi umziehe und reinige holt Herr Rabe Michel ab. Dann bringe ich erst eine Dreiviertel Stunde lang Pippi und weitere 15 Minuten Michel ins Bett. Herr Rabe fährt zum Sport. Ich suche auf meinem Computer meine Masterarbeit und finde sie nicht, was logisch ist, weil ich damals den Computer noch nicht hatte. Aber die externe Festplatte aus Masterarbeitszeiten, die habe ich noch. Irgendwo. Ich suche ca. 10 Minuten nach der Festplatte, dann 2 nach dem Stromkabel der Festplatte und dann 5 Minuten auf der Festplatte nach den richtigen Dateien. Und dann – Heureka – kopiere ich alles nach ShareLaTeX und jetzt ist es in der Wolke und kann nicht mehr verloren gehen. (Und ich kann von überall dran arbeiten und überhaupt. Ich liebe ShareLaTeX.)

Auf uralter externer Festplatte tatsächlich meine Masterarbeit gefunden. Hurra! #11von12 von #12von12 #LaTeX #shareLaTeXlove #ImpostDoc (Warum Hurra? Weil mir das eine Menge Formatierungsarbeit erspart. Und eine Möglichkeit der Prokrastination eliminiert.)


Ich ändere dann nur noch grad den Zeilenabstand, freue mich an meinem hübschen Layout und der schönen Schrift und überhaupt waren das damals wohl investierte Prokrastinationsanfälle, in denen ich mir das alles hübsch machte. (Und dann denke ich kurz an einen Freund von uns, der sehr interessiert an Calligraphie ist und der für seinen PhD-Thesis-Font knapp 1000 US- $ ausgab. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Und dann ist es auch schon Zeit fürs Bett. 

ZähneputzenabinsBett. #12von12 von #12von12

Nein, ich putze meine Zähne normalerweise nicht in der Küche, aber Herr Rabe duscht gerade und in unserem Bad gibt es keinen Foto-Winkel, aus dem man ihn nicht selbst oder im Spiegel sieht. 

Und jetzt werde ich mich mal fix selbst Einschlafbegleiten. Das kann ich ja so langsam. 

Ein Gedanke zu “Tag 671 – #12von12 im Juni ’17

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