Tag 871 – Jahresendfragebogen 2017.

Der alljährliche Jahresrückblick, und von mir auch der einzige, ich möchte das Jahr am liebsten schnell vergessen. Ich hätte hier auch gern den Urheber des Fragebogens verlinkt, aber ich fand keinen, es ist halt einfach so eine Tradition und immerhin mache ich das ja jetzt auch schon zum dritten mal, wooohoo!

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Puhhhhh, ich gebe dem Jahr lieb gemeinte 4 Punkte.

Zugenommen oder abgenommen?

Ich besitze nach wie vor keine Waage, aber da mir viele meiner Klamotten in den letzten drei Monaten zu groß geworden sind, ist die Antwort wohl ab. Ich tippe auf ca. 5 kg.

Haare länger oder kürzer?

Erst länger, dann wieder so kurz wie inzwischen seit einigen Jahren.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Schwer zu sagen, vermutlich inflationsbereinigt etwa gleich. Obwohl, nee, Putzfrau und Kinderfrau: Familie Rabe als Gemeinschaft hat also mehr ausgegeben.

Der hirnrissigste Plan?

„Das schreibe ich morgen noch schnell, kein Ding.“, dicht gefolgt von „Klar, im Dezember spontan durch die Gegend fliegen, what could possibly go wrong?“

Die gefährlichste Unternehmung?

Öhm… Ich mache eigentlich keine gefährlichen Sachen… Rückblickend betrachtet ist es sicher nichts, das ich meiner Tochter empfehlen würde, zu fremden Menschen in Taxis zu steigen, oder sich darauf zu verlassen, dass Leute, die man nur aus dem Internet kennt einen schon nett behandeln vom Flughafen abholen werden. Andererseits waren das die eher guten Ideen des Jahres. Tjanun. No risk, no friends.

Der beste Sex?

Oh, da war dieses eine Mal, das war echt der Hammer, wüsste ich nur noch, wie die andere Person hieß…

Spaß beiseite, Sex insgesamt macht halt mehr Spaß, wenn man nicht immer ein Ohr im Kinderzimmer hat, aber das kommt sicher auch wieder.

Die teuerste Anschaffung?

Mein iPad.

Das leckerste Essen?

Die Knoblauchplosion beim Arbeits-Weihnachtsessen im „Bakgården“ war echt lecker, aber irgendwie hat mich dieses Jahr nichts richtig vom Hocker gehauen.

Das beeindruckenste Buch?

Habe ich gelesen dieses Jahr? Irgendwas anderes als skandinavische Krimis? Äh…

Der ergreifendste Film?

Ich bin ja von Filmen sehr sehr schnell ergriffen. Andererseits meide ich *wirklich* ergreifendes, wenn ich den Kopf nicht frei habe. Länger Rede kurzer Sinn: ich habe heute keine Dramen-Empfehlung für Sie.

Die beste CD?

Das nullte Kapitel – Käpt’n Peng und die Tentakel von Delphi

Das schönste Konzert?

Auch dieses Jahr war ich auf keinem Konzert und finde es schlimm.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Arbeit und Familie halten sich knapp die Waage.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Meiner Nähmaschine. Den Rübennasen und Herrn Rabe.

Vorherrschendes Gefühl 2017?

Can we panic now?

2017 zum ersten Mal getan?

Mich wegen der Psyche krankschreiben lassen. Echte face-to-face Vorstellungsgespräche gehabt. Auf einer Konferenz was präsentiert. Die USA besucht.

2017 nach langer Zeit wieder getan?

Mit beiden Kindern allein verreist. Menschen aus dem Internet getroffen. Neue Freunde (ok, vor allem -Innen) gefunden. Schilddrüsenblocker und Betablocker genommen. Hormonell verhütet. Viel bunte Schminke gekauft. Meiner Bruder getroffen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Nur drei?

– Die furchtbare Stressphase der Diss-Schreiberei

– Die Schilddrüsenscheiße

– Gescoopt werden

– Eine Freundin finden und gleich wieder verlieren (hups, doch vier)

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Du schaffst das, noch ein bisschen, du wirst fertig. Mich selbst, und geglaubt hab ich’s mir bis zum letzten Tag nicht.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Da sein.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Oh, da kann ich mich kaum entscheiden. Die Geldsammelaktion hat mich zutiefst gerührt. Und Das Paket. Und überhaupt, all die vielen kleinen Aufmerksamkeiten und lieben Worte. Ich weiß nicht, wie ich mich dafür jemals bedanken soll.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ja, takk, da var det i boks, da må du ha en riktig god jul!“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Was fragen Sie da mich?

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Yeah, jährliche Gehaltserhöhung!

Besseren Job oder schlechteren?
Den selben und er ist jetzt VORBEI.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Erfahrungen. Eier. Einen deutlich längeren CV. Und Freund*Innen.

Mehr bewegt oder weniger?
Ist sich pushen bewegen? Dann mehr. Viel mehr.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
1 große, läuft noch. Der Rest war nicht der Rede wert. (Ok, die Augensache war fies. Echt.)

Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Schilddrüse.

Dein Wort des Jahres?
Internetliebe.

Dein Unwort des Jahres?
Thesis.

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Zu viele, aber mein Ersatz für ergreifende Bücher UND Filme dieses Jahr: Mademoiselle ReadOn (Wenn Sie dieses Jahr nur einen Blogtext außer diesem hier lesen wollen, lesen Sie Eine Banane.)

2017 war mit einem Wort…?
Anstrengend.

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Ein guter (also interessanter und angemessen bezahlter) Job an einem Ort, an dem ich endlich Wurzeln schlagen kann.

2 Gedanken zu “Tag 871 – Jahresendfragebogen 2017.

  1. Isi schreibt:

    Ich wünsche mir Sternchen an den Stellen mit dem schönsten empfangenem* und gesprochenem** Satz 🙂

    Ansonsten drück ich die Daumen, dass 2018 mindestens doppelt so gut wird, sprich: in der Endabrechnung mindestens eine 8 bekommt!

    * mein norwegisch ist schlecht. Sehr schlecht. Ich kann nicht mal ja oder nein sagen.
    ** Wer? Was? Neugierig!

    Gefällt 1 Person

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