Tag 916 – Wut.

Es gibt so Tage, da fühle ich mich wirklich nicht übertrieben wie die schlimmste Mutter der Welt. Heute war so ein (halber) Tag. Eigentlich lief alles ganz ok. Pippi hat halt weiterhin Fieber und leidet sichtlich, aber da gibt es ja Mittel gegen. Sie machte auch heute einen außerplanmäßigen Mittagsschlaf im Kinderwagen, aber das darf sie dann auch ruhig. Nachmittags ging sie ein bisschen durch, trank sehr viel und wollte viel kuscheln, das taten wir dann auch und ich schrieb dabei eine Bewerbung.

Und dann holten wir Michel ab und alles kippte.

Ich komme in den Kindergarten und Michel springt mich mit ausgefahrenen Klauen an, grölt und kratzt mir mit beiden Händen quer über den Mantel. Der Mantel kann das ab, Pippi erschreckt sich aber total, fällt hintenüber und brüllt wie am Spieß los. Die Erzieherin eröffnet mir, dass wir möglicherweise *gar keinen* KiTa-Platz ab Sommer bekommen, das betrifft 4 Kinder, Pippi ist eins davon. Gut, ich will dann ja eh hier weg sein, aber trotzdem: alter Verwalter. Wie ich am Rad drehen würde, wären wir auf diesen KiTa-Platz angewiesen… (kurzes Was bisher geschah: unsere KiTa schließt nach den Sommerferien, weil die Stadt den Mietvertrag gekündigt hat. Mitten in einem Neubaugebiet ohne dass neue KiTas in der Nähe geplant sind. Ergo sind alle Kitas, die da schon sind, überlaufen. Unsere KiTa hat sich von einem großen Träger kaufen lassen, unter der Bedingung, dass sie die Kinder, das Personal und den Bus mitnehmen. Jaja, klar, sagte der neue Träger. Die neue KiTa ist zwar in einem ganz anderen Stadtteil, aber egal, kriegen wir Eltern schon hin. Und der Rest kann ja wechseln, hahaha, wenn nicht alles voll wäre. Jetzt ist aber das Gebäude, in das unsere KiTa unter dem neuen Träger einziehen sollte, noch nicht fertig. Sie haben nur Platz für 7-8 Kinder, verteilt auf die schon bestehenden Gruppen. Vom Personal ganz zu schweigen. Die alte KiTa, das tolle Team, alles, zerbricht also doch. Ach so, wer ist schuld an dem noch nicht fertigen Bau: die Kommune, die den Antrag ewig nicht durchgelassen hat. Es. Macht. Mich. Unfassbar. Wütend. Was für ein Desaster!) Egal. Also die Betreuerin erzählt mir was, Pippi brüllt, Michel grölt und schreit dann „Kann ich M. besuchen? Der ist heute wieder bei seiner Mama, die kannst du doch anrufen, los, schreib der eine Nachricht, ich will M. besuchen!“

Nun ist es so: ich mag den M. nicht. Jedes Mal, wenn Michel mit dem zusammen war, macht Michel nur noch ganz doll überdrehten Scheiß. Mit dem Zusatz „M. macht im Kindergarten… M. hat gesagt… M.s Papa macht das auch…“. Kurz gesagt: aus M.s Richtung kommt nur Mist, M. war auch schon mal hier und ging für einen Fünfjährigen erschreckend manipulativ mit Michel um, ich mag den einfach nicht. Fertig.

Das kann ich Michel aber nicht erklären, es ist ja auch nicht mein Bier, was er sich für Freunde aussucht, aber jetzt noch der Mama schreiben und ihn dann da hinfahren, hinterher wieder mit Flausen im Kopf abholen, offenbar ist er ja eh schon total überdreht… „Heute nicht.“ sage ich. „Ich möchte schnell wieder nach Hause.“

Woraufhin Michel zu toben und zu brüllen anfängt, Pippi anschreit, Pippi fragt ihn, ob alles ok ist, „Schschschttt!“ brüllt Michel mit überschnappender Stimme Pippi an und Pippi fragt lauter: „Alles ok?“ So fahren wir nach Hause, so trage ich Pippi und Michels Zeug die Treppe hoch, so geht Michel aufs Klo, Pippi fängt auch an zu brüllen, meine Nerven sind jetzt aufgebraucht und ich brülle beide an. Michel will Dinozug, Pippi Peppa Wutz sehen und sie streiten und schreien und ich brülle lauter als die beiden zusammen, wenn sie sich nicht einigen können, bleibt der Fernseher aus, Michel wirft sich theatralisch aufs Sofa und schafft es dabei, sich an der Wand hinter dem Sofa die Fingerknöchel aufzuschürfen. Er kriegt ein Pflaster, während Pippi hinter mir steht und laut brüllend auch ein Pflaster einfordert. Michel beschwert sich, dass das Pflaster seine Bewegungsfreiheit im zweiten Ringfingerglied einschränkt. Pippi kriegt ein Fake-Pflaster auf ihr Fake-Aua und dann kann ich endlich den erlösenden Fernseher einschalten. Trotz Dinozuggedudel und Michels panischem „FALSCHE SPRACHE, MAMA!!!“ kommt mir die „Stille“ himmlisch vor. Ich mache mir einen Kaffee und bitte Herrn Rabe per SMS darum, alsbald nach Hause zu kommen, weil es nicht so gut läuft mit mir und den Kindern.

Er kommt, kurz bevor die Kinder viereckige Augen haben und ich meinen Kaffee dank fünfunddreißig mal „Ich will was trinken.“ „Ich will auch was trinken.“ „Ich muss aufs Klo.“ „Pippi pupst!“ „Der Fernseher ist ausgeschmiert!“ noch nicht ausgetrunken habe. Ich habe keine Nerven mehr und nähe grummelnd mit dicken Gewitterwolken über meinem Kopf an meinem Testrock. Herr Rabe macht den Fernseher aus. Das Abendessen – Reste und Brot – ist noch nicht fertig. Beide Kinder eskalieren jetzt wieder völlig, schreien sinnlos rum, sich gegenseitig an, wollen Bilder ausmalen, ABER DAS WAS DIE/DER DA HAT!!!, es ist eine Kackophonie sondergleichen und die Nachbarn haben sicher schon die Supernanny gerufen. Herr Rabe rotiert, ich… kultiviere meine Wut. Ich herrsche die Kinder an, ES REICHT JETZT HÖRT AUF MIT DEM GEBRÜLL, da mache ich natürlich alles noch schlimmer mit, Michel liegt jetzt auf dem Boden in der Küche und schreult, Pippi steht vor dem Drucker und brüllt. Michel behauptet jetzt, er habe einfach ganz großen Hunger. Wir setzen uns zum Essen und rotieren erstmal beide um die Kinder. Brot, ja, mit Ketchup, von mir aus, Käse, natürlich, jetzt in den Sandwichtoaster… wir sind die Lakaien der Kinder. Ich habe mich kurz zur Seite gedreht, um Pippis Sandwich in den Toaster zu laden, Pippi hat mein Messer erobert und wedelt damit herum, stehend auf ihrem Stuhl, wie immer, obwohl ich im 30-Sekunden-Takt sage: setz dich bitte hin, da fällt sie vom Stuhl. Sie brüllt, natürlich, direkt wieder wie am Spieß. Ich sehe Rot, dann weiß, ich tröste sie nicht, könnte ich auch gar nicht, ich würde sie schütteln und dann Michel knebeln und das geht beides gar nicht, also renne ich ins Bad und donnere die Tür hinter mir zu.

Am Tisch eskaliert Michel jetzt natürlich wieder.

„Mama macht das immer, immer wenn wir weinen, wird sie ganz leise und dann knallt sie mit den Türen. Davon kann die Tür kaputt gehen und das darf man nicht machen!“

Ich erwäge, für immer im (dunklen, Lichtschalter außen) Badezimmer zu bleiben. Oder mich auf dem Fußboden zusammenzurollen und zu schlafen. Leckt mich alle am Arsch, denke ich. Ich mag nicht mehr.

(Ja, wir haben uns alle wieder vertragen, ja, ich hatte früher viel schlimmere Wutausbrüche, da gingen richtig Sachen kaputt. Jetzt gehen nur Kinderseelen kaputt. Michel ist jetzt fünf, sowas wird vielleicht seine erste richtige Erinnerung. Bei Pippi wandert das noch schön ins Unterbewusstsein. „Mama war wütend wenn ich mir wehgetan hab.“ Top. Echt ganz toll.)

15 Gedanken zu “Tag 916 – Wut.

  1. IchbinkeinFußabtreter schreibt:

    Ich kenne das sehr gut; – kommt in den besten Familien vor -. Es fragt ja Keiner, ob die Mutter das alles so, wie hier oder ähnlich beschrieben, auf Dauer verträgt oder nicht. Mein Rat: Niemals ausflippen, eher gehen. Warum? Weil sonst, wie bei mir geschehen, (ich war dann irgendwann mal extrem sauer, verbal laut und aggressiv) , es passierte, dass ich auf einmal wegen Polizeiruf, meines Kindes, von jetzt auf sofort da nicht mehr (obwohl Rechtsstaat), wohnen durfte und bis heute auch nach mehr als 2 Jahren, immer noch nicht meine Kinder holen und geregelt sehen darf. Warum? Weil mein ehemals geliebter „Herr Rabe“ so die Gelegenheit sah und nutzte, im Weiteren, wie geschehen, mit Lügen gespickt, mich los zu werden und es dann über die lange Zeit der Trennung von den Kindern schaffte, das Urvertrauen der Kinder in Ihre Eltern, besonders hier in ihre Mutter, zu zerstören.. Das „zum Wohl der Kinder“, die das Geschehene bis heute, wie ich nicht verstehen und das zum Thema „Rechtsstaat“! Die Öffentlichkeit schaut hier hauptsächlich auf die Mutter, ob sie sich so verhält, wie es gesellschaftlich von ihr als Mutter in Ihrer Mutterrolle erwartet wird („hier sind wir meilenweit von der Emanzipation entfernt“); was heißt, hat diese sich, wie erwartet immer unter Kontrolle.

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  2. Sunni schreibt:

    Ach, Frau Rabe, denken Sie nicht, Sie sind mit solchen Tagen und Erfahrungen allein. Das macht sie keinen Deut besser, aber es zeigt, solche „total breaks“ hat jeder und – wie Sie schreiben – es wird ja wieder besser, gleich oder später. Kopf hoch, heute ist ein neuer Tag!

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  3. Christine schreibt:

    Ich drücke Sie. Das klingt soo anstrengend.
    Sie sind nicht alleine. In anderen Familien läuft das auch so. Als meine Kinder kleiner waren, war ich auch oft so wütend. Einfach aus Überforderung.
    Sein Sie nicht so streng mit sich selbst.

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  4. FrauC schreibt:

    Guten Morgen Frau Rabe, auf ein Neues, heute besser! Ich kann much Sunni nur voll und ganz anschließen: so was hat jede/r. Und ich finde auch Wutausbrüche , nach denen dann aber wieder alles OK ist, zeigen zwar, dass Mama wütend ist – und das darf sie auch mal sein, nicht nur die Kinder! – aber eben nicht dauerhaft. Ursache weg, Auswirkung weg, Neustart. Das kapieren Kinder auch.
    Fröhlichen Tag!

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  5. Mamamaj schreibt:

    Ich kann dich so gut verstehen! Genauso ist es hier auch manchmal. Und das furchtbare Gewissen und die Angst was sich davon einprägt und ob irgendwann meine Kinder beim Therapeuten davon erzählen. Scheiße ein Trost fällt mir nicht ein. Außer, dass man Kinder nicht vor dem Leben bewahren kann. Und das bedeutet auch nicht vor schlechten Momenten. Und ich glaube fest daran, wenn man sich vertragen kann und das auch tut ist das auch etwas das sich einprägt. Das macht den Streit nicht vergessen, aber es feilt das Schlimmste weg.
    Viele liebe Grüße Mamamaj

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  6. May schreibt:

    Ich glaube ja, dass ich aufgrund von wasauchimmer (glückliche Kindheit? Gene?) einer der entspanntesten Menschen unter der Sonne bin. Ehrlich. Und trotzdem hat mich das Geheul und Geschrei der Kinder (besonders, wenn es zustande gekommen ist, weil etwas schief gegangen ist, weil sie nicht auf mich gehört haben) auch schon so sauer gemacht, dass ich den Raum verlassen und mich eingesperrt habe.

    Ich glaube nicht, dass sie sich später daran erinnern werden. Es ist nicht so, dass wir sie in einem wirklich schlimmen Moment allein lassen (ich glaube, wir sehen schon, wie schlimm es ist) und vor allem: Allein sind sie ja nicht.

    Es ist alles normal. Nicht gut, aber normal. Und ich hoffe sehr für dich: Bald besser.

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  7. Sonja schreibt:

    Liebe Frau Rabe, Von mir bekommen sie den „Mutterorden“, weil sie soooo ehrlich sind. Meine Kinder waren (es wird besser- mit fast 10 Jahren-Sohn und 13 Jahren-Tochter. Ich persönlich kann mit der pubertären Art meiner Tochter besser umgehen als mit 3 stündigen Wutanfällen!!!) sehr fordernd, besonders meine Tochter. Ich habe mir auch schwer getan mir persönlich einzugestehen, dass es nicht immer harmonisch zu gehen kann. ( Von diesem chaotischen, lauten Situationen als Eltern erfährt man erst, wenn man eigene Kinder hat.) Das wichtigste ist, dass man im Nachhinein miteinander redet! Ja, auch Eltern dürfen vor den Kindern Gefühle zeigen. Es ist gut, wenn man merkt es geht nicht mehr, dass man sich zurückzieht. Ich bin spazieren gegangen (mit Türe zuknallen ☺ davor;)Als sie noch kleiner waren, war mein Mann dann bei ihnen:Dieses Verhalten macht jetzt meine Tochter nach, wenn sie wütend ist geht sie aus der Situation, bevor sie eskaliert. (natürlich mit Türe zuknallen davor☺) Das hat was Gutes! Jeder Mensch hat seine persönlichen Grenzen. Ich finde es schon wertvoll, dass Kinder vorgelebt bekommen, auf sich selber zu achten und nicht alles in sich hinzufressen und schön zu reden.
    Liebe Grüße aus Wien und bis jetzt stille Mitleserin
    Sonja

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  8. Bettina schreibt:

    Oh je…..das Badezimmer/Klo war auch öfters mein bester Freund….Ich kann dir da nur empfehlen, mit den Kindern da nochmal drüber zu reden. Die verstehen das. Manchmal ist einfach alles zu viel und man möchte eigentlich nur noch weg ….Aber ich denke deine Kinder wissen, dass du sie ja trotzdem liebst….Man kann und muss nicht immer perfekt sein….❤

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  9. E. schreibt:

    Auch von mir solidarische Grüße – meine Kinder sind ja auch 5 und 2, es ist genau das selbe hier. Dazu sind Sie in einer einfach bescheidenen Schwebesituation.

    Aber: es geht vorbei und wird hoffentlich besser.

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  10. Caya schreibt:

    Meine Tochter war im gleichen Alter wie Ihr Sohn, als bei meinem Mann zum ersten Mal eine Überlastungsdepression diagnostiziert wurde, die sich eben auch in „kurzer Zündschnur“, Wut- und Weinausbrüchen Bahn brach.
    Wie Ihr Sohn/ ihre Kinder war auch unsere Tochter selbst eine manchmal explosive Emotionskanone.

    Ja, auch wir rasselten alle immer wieder aneinander, mal stand der eine weinend und verzweifelt atmend auf dem Balkon, mal der andere. Je nachdem, wer an diesem Tag das Quentchen mehr Energie hatte um dem nach 8 Stunden Kindergarten vollkommen fertigen Kind abwechselnd Paroli und Halt zu bieten.
    Was uns geholfen hat, auch gerade im Rückblick, war dass wir immer versucht haben (kindgerecht) zu erklären, was mit uns passierte. Dass es nicht das Kind ist, dass so wütend und verzweifelt macht, sondern die Situation. Dass Wut, Verzweiflung, Müdigkeit und manchmal eben auch eine Krankheit nicht nur Kinder sondern auch die Eltern betrifft.
    Und dass man sich trotzdem immer wieder vertragen wird, weil der Zwerg eben das wichtigste auf der Welt ist.

    Heute habe ich eine sehr reflektierte, empathische, fröhliche Teenager-Tochter, die sich z.T erschreckend genau an Szenen aus dieser für uns alle sehr anstrengenden Zeit erinnern kann. Die aber gelernt hat, dass man anderen und sich selbst aus dieser Schwärze heraushelfen (lassen) kann. Und dass niemand „falsch“ oder verkehrt ist, wenn alles einmal zu viel wird.

    Sie werden das schaffen. Genau wie Ihre Kinder. Es wird besser werden. Versprochen.

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  11. Selphie schreibt:

    Hallo liebe Frau Rabe,
    aber die kennt doch jeder, solche Situationen. Und natürlich auch die entsprechenden Gedanken dazu, dass man als Mutter da doch drüber stehen muss und nicht wütend werden darf und man ja alles nur schlimmer macht. Ja klar, aber man ist halt auch ein Mensch. Natürlich wäre es geschickter anders, aber man hat ja auch seine Gefühle und Grenzen. Und manchmal denke ich mir auch, dass die Kinder vielleicht auch dadurch mal merken, dass sie durch ihr Gebrüll und ihre Forderungen andere verletzen oder so. Na ja letzteres vielleicht auch nicht, vielleicht kann ich auch grad nicht so gut ausdrücken, was ich meine, jedenfalls kann ich Sie gut verstehen (die Wut und die anderen Gefühle auch). Bei uns hilft es, sowas in ruhiger Minute noch mal zu besprechen, weil wenn alle wütend sind hat es meistens eh keinen Sinn.
    Herzliche Grüße,
    Selphie 🙂

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  12. Ich hoffe, Dir geht es heute besser. Denn das ist das wichtigste – auch für die beiden Kids. Zu erleben, dass das Ausnahmezustände sind. Dass auch Mamas Scheißtage haben können. Dass nichts perfekt ist. Aber auch dass Mama die Situation reflektieren kann und sich ggf. entschuldigt. Und Michel kannst Du die Situation auch schon erklären.
    Beim midi-monsieur hat das zumindest in dem Alter schon viel gebracht. Auch zu erklären, dass das Zusammenleben daraus besteht, dass alle ihren Beitrag dazu leisten und dass Dinge manchmal nicht gehen oder auch einfach funktionieren müssen.
    Und nein, ich bin mir sicher, dass man den Kindern damit nicht die Kindheit nimmt, sondern sie lernen, dass Zusammenleben besser funktioniert, wenn ALLE ihren – innerhalb ihrer Möglichkeiten – Beitrag leisten.

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  13. Dana schreibt:

    Das habe ich auch schon geschafft. Und ich meine das positiv, dieses geschafft. Denn, in so einem Moment die Reißleine zu ziehen und sich aus der Situation rauszunehmen (bevor man was Unverzeihliches macht), ist eine wichtige und richtige Sache. Seien Sie nicht so hart mit sich, das gehört zum Leben dazu. Mit den Zwergen reden, was da warum passiert ist und alles wird wieder gut.

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  14. Noch eine Christine schreibt:

    Wie sollen denn Kinder lernen, mit starken Gefühlen und Ausnahmezuständen umzugehen, wenn es keiner vorlebt? Zuerst wütend werden, dann ein bisschen Zeit für sich brauchen, dann wieder beruhigen, erklären, sich vertragen. Und dann ist es auch wieder gut, niemand trägt etwas nach. Klingt nach einer gar nicht so schlechten Art, mit diesem dummen Tag umzugehen.

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