Tag 1679 – Corontäne Tag 6.

Spät, heute aber wegen Arbeit am Abend. Vielleicht muss ich doch aufpassen, dass ich nicht mehr als die 7,75 Stunden am Tag arbeite, die ich momentan abrechnen kann. Bei uns ist es nämlich netterweise so geregelt, dass die, die Kinder zu betreuen haben, sofern sie annähernd „normal“ arbeiten, die normale Arbeitszeit abrechnen dürfen, auch wenn sie momentan vielleicht nicht ganz so effektiv arbeiten und nicht ganz so lange „da“ sind. Ich mache ja normalerweise dauernd Überstunden, jetzt grad halt nicht, oder doch? Hmm. Ich muss das beobachten.

Die ganze Situation ist furchtbar anstrengend, ehrlich gesagt. Schon an Tag 6. Jetzt fühlt es sich nämlich endgültig an wie 2 Vollzeitjobs. Vollzeit-Arbeit plus Vollzeit-Kinderbetreuung. Keine Ahnung, wie unsere Omas das gemacht haben, bevor es Kindergärten gab, ehrlich. Da mussten wohl Kinder wirklich einfach so mitlaufen, schätze ich, und auch viel mit anpacken.

Ersteres können meine Kinder relativ gut, zweiteres… naja. Wir arbeiten dran. Heute haben wir „Kunst und Handwerk“ gemacht:

Meerschweinchenschloss. Es bekam noch ein Katapult, mit dem die Meerschweinchen dann eine kleine Weihnachtsbaumkugel aus Plastik schießen können. Also falls wir hochintelligente WehrMeerschweinchen kriegen, jedenfalls.
Das hat Pippi echt alles ganz alleine gemacht und dabei auch nur minimal rumgesaut!

Pippi haben wir außerdem heute mit einem Perlen-Fädel-Set glücklich gemacht:

Das kann sie sehr lange. Es werden auch sehr lange Ketten.

Und der Vorteil an all dem: ich musste nicht wieder „My hat, it has three corners“ auf drei Sprachen singen. (Wie konnte das passieren? Warum bin ich in dieser Situation? ICH HABE DAS SO NIE UNTERSCHRIEBEN!).

Remote arbeiten mit meinen Kolleg*Innen ist ein bisschen challenging, oder wie meine Chefin sagte: „wir sind ja alle nubes“. sic.

2 Gedanken zu “Tag 1679 – Corontäne Tag 6.

  1. Sunni schreibt:

    Kopf hoch! Hier lief weder Skype noch mebis, das Schulprogramm aus Bayern für die ältere Enkelin,in das ich nicht darf… also 2 Stunden per Telefon und nur einseitig vorliegende Texte, IN denen man Aufgaben erfüllen musste, da nicht übertragbar. Hui, echte challenge. Dazu alles andere und ein einsamer Spaziergang ins Feld, wo mir drei lustige Familien, immer mit 3 Generationen, fröhlich spielend und lachen entgegen kamen und auf mein „Bitte Abstand“ durchaus verschnupft reagierten. Oh Menschheit….Aber Kopf hoch, alles spielt sich ein und wir sind nicht im Krieg, wie es Oma und Opa erlebt haben, mit Kindern, ohne Technik und Auto. Ich schicke ein Pfund Geduld und Kraft! Sunni

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  2. FrauC schreibt:

    Ja, das haben wir alle nie so unterschrieben! Hier wehrt sich ein Kind mit Händen und Füßen gegen Lernen zu Hause und ich bi den ganzen Tag damit beschäftigt, sie zu Aufgaben zu bewegen, die in einer Stunde erledigt wären…

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