Tag 1772 – Mach’s gut, Omi.

Im Garten in Norwegen blüht der Holunder.

Omi hat früher manchmal Fliedersekt gemacht, das ist ein (heute weiß ich das) milchsäurevergorener Ansatz aus Holunderblüten und Zucker. Ich durfte das trinken, auch wenn da ein bisschen Alkohol drin ist, ich durfte aber ja auch die Früchte aus Bowle haben und Berliner Weiße.

Omi macht nun nie mehr Fliedersekt und trinkt auch keine Berliner Weiße mehr.

Ich durfte noch einen halben Tag mit ihr verbringen, auch wenn sie schon den Weg angetreten hatte, war das gut. Ob sie gemerkt hat, dass wir da waren, keine Ahnung.

Als wir gingen, ging kurz drauf auch sie.

Mach’s gut, Omi. Gute Reise.

17 Gedanken zu “Tag 1772 – Mach’s gut, Omi.

  1. Avatar von RollingKiesel RollingKiesel schreibt:

    Wie schön, dass Sie rechtzeitig da waren.
    Wie schön, dass Sie Abschied nehmen konnten. Geben Sie sich die Zeit, zu akzeptieren.
    Alles, alles Gute für Sie!

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  2. Avatar von Mitleserin Mitleserin schreibt:

    Mein herzliches Beileid.
    Wie schön für beide, dass es noch zu dieser Begegnung kam – ich bin sicher, Ihre Anwesenheit ist nicht unbemerkt geblieben.
    Wenn es einen Grund gibt, sich „sehenden Auges“ in die Quarantäne zu begeben, dann diesen!
    Alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit.

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