Tag 1945 – Tagesausflug.

Ich hatte heute frei, um Zeug fürs Homeoffice zu besorgen. Vielleicht traue ich mich ja, am Donnerstag mal anzufragen, ob ich das nicht als Arbeitszeit abrechnen kann, immerhin ist das notwendige Ausrüstung, damit ich einen ergonomisch okayen Arbeitsplatz bekomme. Wie auch immer, jedenfalls hatte ich nach viel hin und her und Recherche und Dings einen Laden aufgetan, der gebrauchte Büromöbel vertreibt, unter anderem Untergestelle für höhenverstellbare Schreibtische. Herr Rabe wollte sowas ja sehr gern haben und machen wir uns nix vor: für mich wäre das auch besser, würde ich mich mehr bewegen und ab und an mal die Stellung wechseln. Also die Sitzhaltung. Ich rief den Laden gestern an und erfuhr, dass sie noch zwei schwarze, kleine Untergestelle haben. Die reservierte ich und heute fuhr ich eben mal nach Drammen zu des Ladens Lager. War ich in Drammen also auch mal.

Der Lagermitarbeiter schenkte mir eine Faust voll Schrauben dazu, das Geld wurde kontaktlos gevippst und dann wuppte der Lagermitarbeiter mir die Untergestelle ins Auto. Staunend, dass die in Carona passen. Äh. Das ist ein kleiner LKW. Naja.

Auf dem (langen) Rückweg fuhr ich noch beim Showroom des Gebrauchtbüromöbelladens vorbei, ich hab ja immer noch keinen anständigen Bürostuhl. Hatte, jetzt habe ich nämlich einen. Auch den gekauft mit Abstand und sehr netten Mitarbeitern, die mir alle fancy Einstellungsmöglichkeiten meines neuen Luxusstuhls zeigten. Er ist nicht hübsch, aber saumäßig bequem. Und gegenüber dem Neupreis habe ich 2/3 gespart.

Zusätzlich zu dem Stuhl behalte ich dann noch unseren Wackelhocker als Stehhilfe. Michel möchte den grauen Ikea-Bürostuhl behalten, haben wir das auch geklärt.

Etwas lustig war, dass während ich in dem Showroom war (in Asker), in Asker eine Mundschutzpflicht in Läden eingeführt wurde. Ich hatte kurz vorher noch gefragt, ob sie möchten, dass ich einen aufsetze, Nö Nö, das passt schon (und wir hatten wirklich viel Abstand). Und dann kamen sie plötzlich mit einer Box angerannt.

Weiter auf dem Rückweg fuhr ich bei Ikea vorbei, Tischplatten kaufen. Und Gedöns, aber nicht viel und nichts, was wir nicht wirklich auch brauchen. An der Kasse fanden noch zwei Marzipanbrote dazu. Und weil ich ja wusste, dass in Asker nun auch Mundschutzpflicht herrscht, trug ich den, so wie alle Mitarbeiter*Innen, die ich sah, und etwa, naja, 15% der Kund*Innen. Es ist halt noch neu für die Norweger*Innen.

Ikea in 40 Minuten, inklusive Frühstück Veganem Hotdog. Am längsten daran hat glaube ich gedauert, an dem unfassbar benutzerunfreundlichen System rauszufinden, wo ich die Tischplatten denn genau finde. Die Zeit weiß ich so genau, weil ich Carona währenddessen geladen habe. Tschakka.

Auch Stuhl und Tischplatten passten übrigens noch völlig problemlos zu den Tischgestellen in Carona. Hurr hurr kleiner LKW.

Zu Hause war jemand sehr glücklich über meinen erfolgreichen Shopping-Trip, also noch jemand anderes als ich, und machte sich gleich an den „Zusammenbau“.

Wir haben halt immer noch kein Fenster, aber Tische, Stühle, sehr bald auch ein Gästebett (ist bestellt und unterwegs), zu viel Zeug, das wir noch loswerden müssen und langsam schon keine Lust mehr. Regalbauteile werden bestellt, Design, juhu. Ich habe mir überlegt, wie man die Regalteile stapeln könnte, das wird schön. Hach, Ich freue mich. Aber erst mal das Fenster.

AproposZeug loswerden, da messe ich grad so ein kleines Wandregal aus, das in die Kleinanzeigen darf.

2 Gedanken zu “Tag 1945 – Tagesausflug.

  1. Zur Arbeitszeit empfehle ich, nicht zu fragen, sondern eine Zeit einzutragen, die man selber gut vertreten kann. Aber fragen, ob es Zuschüsse für die Möbelchen gibt.
    Grüße ausm Büro (echt)
    Ilka

    Liken

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