Tag 2080 – Corontäne v3 Tag 4.

Michels Test ist auch negativ. Hurra.

Wir werden Pippi nicht noch mal testen lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Testergebnis vor Sonntag Abend kommt, wenn die Quarantäne eh endet, ist gering und das ist es nicht wert, sie da hin zu schleppen und, man muss es ja auch mal so sehen, in einem Raum in dem sich am selben Tag auch maskenlose positive Menschen aufhalten (zur Zeit so etwa 10 über den Tag verteilt) die Maske runterlassen, erscheint ohne großen Bedarf auch wenig verlockend.

Michel geht morgen nicht zur Schule. Auch das ist es nicht wert. Es ist ein Tag, dann sind sowieso Ferien, Pippi ist auch zu Hause und die Klassenlehrerin ist schon im Urlaub. Es ist einfach wurscht, ob er morgen hingeht oder nicht. Außer für die Pandemie. Sagen Sie ihm das nicht, denn eigentlich war die Bedingung dafür, dass er morgen nicht zur Schule gehen muss, dass er heute (und morgen) Mathe macht, das hat er nämlich die ganze Woche schon vor sich hergeschoben. Heute hat er es auch gemacht, aber nur unter Geschrei als würde er dabei gefoltert. Die Schulbuchmacher sind schuld, denn die denken sich aus, dass Achtjährige Aufgaben machen müssen, die eher in der fünften Klasse kommen sollten. Schreit Michel. Glauben Sie ihm das ruhig, er muss es wissen, unschaffbar schwer sind die Aufgaben nämlich, völlig unmöglich zu lösen.

Wir danken Herrn Rabes Engelsgeduld und pädagogischer Ader sowie den Erfindern der Noise Cancelling-Funktion der Air Pods Pro (die wirklich überragend ist), dass hier heute niemand Amok gelaufen oder ausgezogen ist.

Die Schweinchen hatten heute auch irgendwie Stress. Nach dem Abendessen war alles noch gut, als wir die Kinder im Bett hatten, dachte ich, die Schweinchen nehmen die Kiste auseinander. Pølse hat offenbar die Schnauze voll davon, sich Muffin unterzuordnen und jagte die beiden anderen durch den Käfig. Alle drei quiekend und schnatternd, dabei immer wieder Herumgepolter vom Rennen, neues Qieken, wildes Schnattern. Marshmallow wollte offenbar am liebsten da rausgehalten werden und steckte ihren Kopf ins Heu, vermutlich glaubend, dass man sie dann nicht mehr sehen kann. Allerdings wurde sie in ihrem Heuhaufen dann einfach von den anderen beiden über den Haufen gerannt. Pølse versucht, Muffin zu unterwerfen, indem sie ihm bespringt, Muffin versucht sie abwechselnd abzuschütteln und wiegt sich brommselnd hin und her. Das ging sehr geräuschintensiv etwa zwei Stunden so, jetzt scheint aber zumindest so weit Ruhe eingekehrt zu sein, dass ich es schnurpsen und gurren (und sonst nichts) höre.

Ich war ehrlich gesagt nicht auf solcherlei Rangordnungskämpfe vorbereitet, als ich die Schweinchen zu uns holte. Die sind so niedlich und eben so gefährlich wie eine sehr haarige, dicke Wurst mit sehr kurzen Beinchen, aber holla die Waldfee, wenn da eine die Faxen dicke hat, dann geht’s rund. Und Wurst gegen Wurst ist dann auch nicht schön, vor allem wenn die Würste lange und kräftige Zähne haben.

Ein Gedanke zu “Tag 2080 – Corontäne v3 Tag 4.

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