Tag 2338 – Einfach schwimmen.

Ständig wird alles geändert. Alles mögliche fällt spontan aus, weil Leute krank sind oder in Quarantäne und es plötzlich verboten ist. Man kriegt mit Glück mit ein paar Stunden Vorlauf Bescheid.

Und dann diese ganzen Widersprüchlichkeiten. Zur Arbeit dürfen wir, wenn wir müssen (oder uns im Speichern von Dateien schulen lassen sollen, was übrigens auch dank meines vehementen Einsatzes für uns Inspektøre komplett abgeblasen wurde), da ist alles tutti, weil wir ja Plexiglas zwischen den Tischen haben. Inspizieren dürfen wir nicht, weil das mega gefährlich ist. Vielleicht sollte ich fragen, ob’s ok wäre, zu Herstellern zu fahren, wenn ich eine eigene Plexiglasscheibe mitbringe? Die Kinder dürfen alles, weil sie in der Grundschule sind und deshalb per def ja nicht krank werden. Vielleicht sind wir durch unsere Impfung plus Delta-Infektion quasi gar nicht vor Omicron geschützt, aber auch wir werden ja nicht krank, und kriegen deshalb vielleicht gar keinen Booster. In Deutschland geht man von sehr wenigen (unter dreistelligen) Omicron-Fällen aus, während sich hier so ziemlich alle Anwesenden in einem Lokal bei einer einzigen Person angesteckt haben, obwohl man von den allerallermeisten davon weiß, dass sie voll geimpft waren.

All das macht müde und unproduktiv. Außerdem ist Zyklusende und ich mache mir demnächst vielleicht einfach ab Zyklustag 20 vorbeugende Kohlwickel. Michel schläft schlecht ein, Pippi steht morgens sehr früh auf (weshalb jetzt die Fernbedienung neben mir liegt), ich hatte vergessen, dass ich noch für die Putzhilfe aufräumen muss und saniere bald einfach warm.

So ein Tag ist halt heute. Ein Tag, an dem eins der Kaffegläser auf dem Parkett zerschellt und eine Kaffee-Glasscherben-Pfütze aufgewischt werden will.

Morgen wird bestimmt besser.

2 Gedanken zu “Tag 2338 – Einfach schwimmen.

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